Folkmagazin Zeitschrift für Folk Song Kabarett

Begonnen von Hans, 29. September 2021, 14:56:08

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Hans

Das Folkmagazin erscheint offensichtlich nicht mehr. Habe in Netz gesucht, ob es einen Rechtsnachfolger gibt, bei dem eine Berechtigung eingeholt werden kann für den Abdruck eines Artikels von 1980. Bin nicht erfolgreich.  Ein bestimmter Autor aus dieser Zeit ist für mich ebenfalls nicht auffindbar. Ich suche nach Wolfgang Meyer-Gryphus. Kann natürlich sein, dass dieser gar nicht mehr unter uns weilt. Wer weiß hierzu als Aufklärer zu berichten?

Burkhard Ihme

#1
Das FOLKMAGAZIN wurde im Dezember 1982 eingestellt. Herausgeber waren Heinz Mees und Wilhelm G. Reinheimer, wobei Heinz für den Inhalt verantwortlich war. Heinz Mees ist vor einigen Jahren gestorben, Willi Reinheimer (heimlicher Namensgeber von "Reino") arbeitete bei Opel und ist wohl der da (sieht ihm auch ausreichend ähnlich – wenn die Seite nicht angezeigt wird hier).

Ich bezweifle aber, daß er nach 41 Jahren irgendwo eine aktuelle Adresse eines sporadischen Autors hat (wahrscheinlich hatte er sie schon 1980 nicht). Der Name Wolfgang Meyer-Gryphus sagt mir nichts (ich war ja langjähriger Mitarbeiter des Magazins und regelmäßiger Leser). Vielleicht auch ein Pseudonym. Zudem heißt er Meyer-Gryphius.

Ich hab den Artikel jetzt rausgesucht und es ist eine hymnische Rezension auf meine damals schon über ein halbes Jahr alte Platte "Sie meinen es ja gut mit uns".





Ohne mich konkret erinnern zu können: Das hab ich bestimmt selber geschrieben. Ein Teenager aus der Nachbarschaft, der mal ein paar Fotos von mir machte (eins ist in meiner Werbebroschüre von damals zu sehen), war Wolfram Meyer zu Uptrup (vermutlich der da – keine Ahnung, seit damals keinen Kontakt) und stand wohl für den Namen Pate.


Kannst du auf jeden Fall nachdrucken, da wird sich keiner beschweren.


Es gibt übrigens ein gleichnamiges Magazin (ohne Song und Kabarett), das vom wandervogel e.v. herausgegeben wird (der sicher keine 125-jährige ungebrochene Tradition hat und wohl eine Neugründung ist. Zumindest wird er im Wikipedia-Artikel nicht genannt, der Nerother Wandervogel als weiterhin aktive Gruppierung aber doch (und der war ja schon vor über 60 Jahren ein Zombie-Verein). Eine Rechtsnachfolge des alten Magazins ist es natürlich nicht.

Burkhard Ihme

Reinhard Hippen war ziemlich umtriebig. Er war schon bei den Waldeck-Festivals involviert, später beim Mainzer Open Ohr Festival (wo er auch die Festivalzeitung rausgab – ein bißchen hab ich da auch mitgemischt), hat die Zeitschrift SONG geprägt, natürlich auch mit einer Kabarettrubrik beim FOLKMAGAZIN mitgemischt, dazwischen die Raubpressung "Der Biermann kommt" veröffentlicht und neben seinem Beruf als Grafik Designer das Deutsche Kabarett Archiv gegründet (das ihm später aus den Händen gerissen wurde), Ausstellungen gestaltet und zahlreiche Bücher veröffentlicht. Das wäre wohl alles nicht möglich gewesen, wenn er länger als vier Stunden täglich geschlafen hätte. Bis zu seinem Tod konnte man ihn jedes Jahr im Fernswehen sehen – im Publikum bei der Preisverleihung der Mainzer Unterhaus-Glocke