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Kontakt: Bastian Kopp

Dagmar Anuth (Gucklöcher)

Maexl · 72 · 17389

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Offline Dagmar

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Und Dagmar: vorsicht, was Du über Weills Musik sagst >:(   ;) - der hat schon ZIEMLICH geniale Sachen geschrieben und ich bin ein grosser Fan von ihm. ich finde auch, dass manche Musicals echt schön sind. Brecht ohne Weill finde ich dafür meistens auch eher matt.


Zu betonen, dass ich total verknallt in Weills Musik bin, ist etwas albern - ich mach' ja fast nichts anderes. Trotzdem stehe ich den Gesamtwerken nicht unisono unkritisch gegenüber. Meiner Meinung nach hat Weill genial komponiert, aber viele der in Amerika entstandenen Musicals haben als Gesamtwerk nie mehr die Tiefe erreicht, die die Werke zusammen mit Brecht hatten. Deshalb ist ja auch einiges mangels Erfolg rasch wieder abgesetzt worden (The Firebrand of Florence - ein gutes Beispiel: Die Musik ist wunderschön, aber das Ganze eher matt. Weill selbst sagte dazu, dass dies sein erster durchschlagender Flop gewesen sei).

Oder nehmen wir One Touch of Venus: Eine überaus kitschige Geschichte einer von einem Kunstexperten gefundenen Venusskulptur, die dann wundersam zum Leben erwacht und sich in ihren Finder verliebt. "Speak low" ein Song daraus ist eine wunderschöne und auch anspruchsvolle Komposition, insbesondere für die Klavierbegleitung. Ich würde dieses schöne Stück nur noch sehr viel lieber singen, wenn der Text nicht eine solche Katastophe wäre (ist allerdings nicht von Maxwell sondern sondern von Ogden Nash):

Speak low when you speak love
our summer day withers away too soon too soon
speak low when you speak love
our moment is swift like ships adrift...
na ja und so geht es immer weiter. Reißt mich nicht gerade vom Hocker dieser Text.

Es gibt natürlich auch ein paar gute Gesamtarrangements: Lonely House - eines meiner Lieblingssongs - aus Street Scene zum Beispiel. Auch hier ist die Musicalgeschichte allerdings eher seicht: Frustrierte Hausfrau hat eine Affäre mit dem Milchmann. Zur Strafe wird sie von ihrem Gatten gemeuchelt und die gemeinsame Tochter beschließt daraufhin ein anderes Leben als ihre Mutter zu führen (na ja - weißte  :P) Lonely House hat aber wirklich einen guten Text. Es steckt viel drin in dem Stück, man kann es genial interpretieren.

Insgesamt bleibe ich dabei: Die amerikanischen Musicals haben nie mehr das Feuer und die Kraft erreicht, die die Weill/Brechtschen Werke hatten. Gehen wir mal ruhig weg von den allseits bekannten Werken wie DGO oder Mutter Courage. Die 7 Todsünden zum Beispiel: Eine extrem anspruchsvolle Komposition von Weill, rasend schwer zu singen, und eine tiefgründige und sehr symbolische Geschichte von Brecht dazu (die nach allem, was dazu bekannt ist, sogar ausnahmsweise mal von ihm selbst geschrieben wurde). Diese Klasse haben die amerikanischen Werke nie mehr erreicht.
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2004, 01:03:01 von Dagmar »
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.


Offline Guntram

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@Maexl ich werde leider nicht auf der Premiere sein (im Geiste bin ich bei euch), ich hab auch nicht geschrieben, das ich kommen kann.

Ich bin anfang November in Berlin. Die Berliner wissen bescheid. Vielleicht könnt ihr was mit reitenden Boten aufbauen, damit ich in den Musikgenuß kommen.

Von mir kann dann alles per Post zurück zu dir.
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac


Offline Maexl

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Offline Nase

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Maxwell Anderson, ist das nicht der, auf den die Greta Keller so abgefahren ist?
Ich finde seine Sachen haben immer diesen süßen amerikanischen Musical-Glanz, aber MIR geht das nach einer Zeit ziemlich auf den Sack.
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2004, 17:31:20 von Nase »
Nur eins, mein Bester; in der Welt ist es selten mit einem Entweder-Oder getan; die Empfindungen und Handlungsweisen schattieren sich so mannigfaltiglich, als Abfälle zwischen einer Habichts- und eine


Offline Dagmar

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 :D Exakt! Ganz genau das meine ich! :-*
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Offline Alexander

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Meine Meinung zur CD "Gucklöcher - Dagmar Anuth singt Brecht":

Brecht-Vertonungen höre ich immer wieder mal gern. Die Texte animieren Komponisten zu etwas schrägeren Wendungen, das macht die Musik originell und oft bewußt schroff. Einige der Songs sind "Evergreens" des Genres geworden, die man halt einfach "schon kennt". Die ersten drei Beiträge der CD habe ich am Klavier auch schon einige Male begleitet, das erste Lied vor vielen Jahren auch selbst gesungen. Es ist "Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens" aus der "Dreigroschenoper" (Musik: Kurt Weill). Dagmars Stimme paßt ausgezeichnet zu dieser Art von Kunst. Und man spürt, sie lebt diese Musik. Sie ist "total drin". Abschreckend wirkt nur ihre Tendenz zum "ä" in der Vokalfärbung, wohl abgehört von "großen" (?)  Vorbildern. Dagmars unbedingter Wille, diese Songs möglichst ausdrucksstark zu interpretieren, nimmt im besten Sinn gefangen. In den Rubato-Passagen im "Lied vom Surabaya-Johnny" (aus "Happy End") und bei der "Seeräuber-Jenny" (aus der "Dreigroschenoper", beide wieder Weill) kommt dies am besten zur Geltung. Da kriegt man die Gänsehaut. Da ist sie "ganz drin", verschmilzt wie eine Schauspielerin mit ihrer "Rolle". Zwei Kompositionen von Hanns Eisler runden die CD ab. Der originelle "Kälbermarsch" und "Mein Sohn, was immer auch aus dir werde" sind für mich reizvolle Entdeckungen am Liedsektor. Auch hier hat Dagmar die Texte total verinnerlicht. Leider läßt der routinierte Begleitpianist Boris Lessek wenig von der kalten Souveränität los, mit der er alles im Griff hat. Die Rubati wirken eingeübt, aber von ihm nicht empfunden. Für mich ist diese CD der Beweis einer echten Talentprobe. Man wünscht sich eine komplette Longplayproduktion mit Dagmar Anuth - ohne "ä" und mit einem anderen Pianisten.
„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)


Offline Dagmar

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Dankeschön  :-*
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Offline Bastian

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Wieso les ich das jetzt erst?:
Zitat
Speak low when you speak love
our summer day withers away too soon too soon
speak low when you speak love
our moment is swift like ships adrift...

Und Dagmar, du schreibst, du fändest den Text so lala...?
Mir fällt gerade auf, dass diese paar Zeilen phonetisch wundervoll sind. Die Verteilung der Vokale. Stellt euch vor, eine Stimme, wie die von Waits oder Cohen (,oder meinetwegen für die Germs: Otto Sander) spräche diese Zeilen... Ist doch wunderschön!

Scheiße, ist das spät heut.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2005, 05:01:34 von Bastian »


Offline Dagmar

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Ja phonetisch wundervoll ... aber leider inhaltsleer - jedenfalls ziemlich schwach der Inhalt.
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.


Offline whoknows

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Einen stärkeren Inhalt - so höre ich soeben - hat unsere Frau Anuth gerade geboten. Ich konnte ja leider nicht dabei sein, aber per sms erfahre ich: ihre Show heute war ein fulminanter Erfolg! Jubel ohne Ende.
ha! Da kommt doch Freude auf!!!!


Offline whoknows

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Äh....[size=8]aber speak low gehört zu den schönsten Songs der Musikgeschichte....[/size]


Offline Zyankalifreund

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  • Theaterfreeek!
Zitat
Äh....aber speak low gehört zu den schönsten Songs der Musikgeschichte....

Kommt ganz drauf an wer es darbietet. :-)

Dagmar, dir erstmal nen herzlichen Glückwunsch für den fulminanten Erfolg!  :-* ([size=8][size=8]Du schuldest mir noch ne Antwort auf ne Mailrezension deine CD betreffend ;-)[/size][/size]


Offline kampmann

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Ein wenig spät vielleicht, aber auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg.

Wirst Du hier an dieser Stelle noch Einzelheiten erzählen?

Das wäre sehr schön! :P
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!


Offline Dagmar

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Wieso ein wenig spät?? War doch gerade erst vor ein paar Stunden. @Whoknows:  :-* :-*.
Es stimmt, das Publikum war sehr begeistert, ich hab so viele CD's verkauft wie noch nie und eine Neubuchung von der Stadt habe ich auch noch. Es war sehr viel Presse da. Jetzt warten wir mal ab, was die so schreiben. Ich habe einige Chansons gemacht u.a. von Weill und Kästner und einige GK-Nummern (den Zirkus, Geben Sie acht, mein Mann will mich verlassen, Tigerfest, zu leise für mich, usw.) Und die fachkundige Beurteilung überlasse ich einfach denen von Euch, die da waren  :)

Zitat
speak low gehört zu den schönsten Songs der Musikgeschichte....
Das stimmt absolut. Ich mache die Nummer total gerne - wegen der wunderbaren Musik. Was ich damals irgendwie schrieb, bezog sich auf den reinen Text. Und der alleine ist sooo tiefgründig nicht (s. meinen Beitrag weiter oben #25)

@Eric: Hast Recht, ich hatte es Dir versprochen. Sei bitte nicht bös', wahrscheinlich musst Du noch ein wenig warten. Ich muss nämlich sofort ab jetzt mit den Vorbereitungen für den nächsten gig anfangen: Theater an der Linde im März. "Nebenbei" muss ich ja den ganzen Tag arbeiten gehen.  :-*

« Letzte Änderung: 09. Januar 2006, 02:54:37 von Dagmar »
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.


Offline Suse

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Hallo Dagmar,
auch von mir einen ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg.
Das liest sich sehr interessant.
Obwohl die Lieder ja doch ziemlich bekannt sind, scheinst Du Ihnen soviel Eigenes zu geben, daß es ein Genuß ist, sie zu hören. (Außerdem lieb ich diese Sachen sowieso).
 :)


Offline Andrea

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Mir hat das Konzert auf jeden Fall viel besser gefallen als das in Bonn vor etwa vier Wochen. Ich muss mich allerdings erst dran "gewöhnen", dass Dagmar Kreisler singt. Ich hab Sandras und Bastis Interpretationen im Kopf, und schon bei Liedern, die Basti singt, die Sandra auch singt, muss ich mich an Bastis Stil gewöhnen. Wenn man eine bestimmte Art der Interpretation gut findet, kommt eine andere nicht so schnell ran...
"In der Nacht bleibt der mensch nicht gern alleine" fand ich super geil. Das hast du so frech gesungen, so kess. Das hatte einfach was. Beeindruckt hat mich die Interaktion mit dem Publikum. Die hätte gern länger dauern dürfen, finde ich. Das kam super natürlich rüber. "Tigerfest" kenne ich "nur" von Dagmar. Vielleicht war's ein Bissel zu langsam, aber das weiß ich nicht, weil ich es javon sonst niemandem kenne. Dagmar hat sich gestern wohl gefühlt auf der Bühne, das hab ich gespürt. Das Klavier von Simone hat mir besser gefallen als letztesmal, aber ich glaub, wenn Bsti Dagmar begleitet, dann wird's super!
Ich fand das Publikum wirklich toll gestern. Die Leute sind mitgegangen, haben gelacht, und es war schön für mich, das zu erleben.
Und überhaupt hatten wir einen schönen Abend. Es ist fein, wenn man mit ein paar Leuten zusammen sitzt, die man mag. Ich hab's sehr genossen.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das


Offline Dagmar

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Dankeschön Euch allen  :) :-*
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Offline Bastian

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Ich kann mich Andrea nur anschließen. Bis auf die "Gewöhnungs"probleme... Dafür geht man ja schließlich ins Konzert.  :)
« Letzte Änderung: 10. Januar 2006, 00:22:21 von Bastian »


Offline whoknows

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 :-[ :P
Ich wär sooooooooooooooooooooo gern dabei gewesen. [smiley=cry.gif]








Ich möcht mich auch an Dagmar gewöhnen. ;)
« Letzte Änderung: 10. Januar 2006, 10:49:08 von whoknows »


angel

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Ich halte Dagmar - zumindest meiner bisherigen Kenntnis nach (und die sich auf ihre Beiträge in diesem Forum, das Lesen ihrer homepage, kleine Hörproben, ihre wunderbare Signatur sowie eines außergewöhnlichen nächtlichen "Chats" bzw. PM-Wechsels mit ihr erstreckt) für eine eher "ungewöhnliche" Frau 8-)  ;)

Außerdem:
Wenn's "gewöhnlich" wird, dann wird's "gemütlich" und "banal" ...

Adorno negiert in "Asyl für Obdachlose" bekanntlich die Wohnung und das Gewöhnliche bzw. kritisiert das mangelnde Haus und die fehlende Häuslichkeit sowie den gesellschaftlichen Dachschaden / incl. "modernen" (all-)gemeinen "Haushalt" (= ein "Faß" ohne Boden und Fassungsvermögen, ohne gute "Ver-Fassung" und ohne "Dach"...)

Mir ist deshalb innerhalb der feinen Feder-Nachbereitung unseres Berliner Kreisler-Treffens nach dem Konzert von Andrea und Bastian seitens Alexanders die Spitze/Pointe in Bezug auf einige musische Gäste, die im Anschluß daran Georg Kreisler interpretierten ("Hausmusiker" ./. "Lokalmatador") sehr wohl aufgefallen (bzw. ich fand dies sehr treffend formuliert) und man kann dies durch die "Brille" bzw. die Ohren von Alexander auch wahrnehmen, ohne den Essay von Adorno zu kennen. Oder?

Der Kulturbetrieb (siehe auch die "Gottschalk-Debatte") besteht mehr aus gewöhnlichen "Lokalmatadoren" denn ungewöhnlichen "Hausmusikern", weshalb Georg Kreisler darin auch keine Chance bekam und hatte.
Er hat dies ja auch in seinen Liedern immer wieder, wie z.B. in "Der Gedanke ist gut" oder auch "Im Warenhaus" thematisiert.

Dies müßte ein Grund mehr für uns sein, den bürgerlichen Kulturbetrieb incl. seiner Medien zu negieren! Laßt uns einfach "ungewöhnlich" bleiben!

Doch halt - noch ein Gedanke: Was wäre, statt nur die adornitische "negativen Dialektik" anzuwenden, (die zweifellos noch notwendig und insbesondere in der Lyrik von Roger Stein zu finden ist) die auch hier im Forum anwesende "Negation der Negation" mehr zu betonen, zu beflügeln bzw. ihr zu entsprechen?

Eventuell "paßt" dies hier zur weiteren Beachtung des "Ungewöhnlichen"?:
Laßt uns "bezaubernd" und/oder "würdevoll", viel leicht sogar (für Alexander :)) gut "häuslich" oder auch einfach nur "menschlich" zu- und miteinander werden.

Nun, was denkt Ihr dazu? Wer dies bereits ist, kann seine/ihre Erfahrungsschätze diesbezüglich ja gern weitergeben.  :)
« Letzte Änderung: 10. Januar 2006, 13:57:29 von angel »


Offline Andrea

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Zitat:
Ich möcht mich auch an Dagmar gewöhnen.
Zwinkernd
Hammer doch schon. Oder?
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das


Offline Dagmar

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Huiiii, echt??? *kicher*  :-*
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.


Offline whoknows

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Ich nicht. Sie schafft es immer noch, mich zu überraschen. :-*


Offline Andrea

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Da sieht man wieder, wie verschieden man dieses blöde Wort auslegen kann, und ich bin auch noch "schuld", weil mir kein besseres eingefallen ist *grummel*. Neinein, ich wollte nicht sagen, dass du mich langweilst, Dagmar. ;D Entschuldigung! ;-) Es ging zu allererst ja um den Stil, da war das Wort schon das falsche, und dann - dank Whoknows -  plötzlich um die Person Dagmar, worauf ICH eigentlich ursprünglich nicht "hinaus" wollte. Und da wird mir immer nachgesagt, ich leg Worte auf die Waagschale. ;-)
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Offline whoknows

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