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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Wortfront  (Gelesen 64356 mal)

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Offline Franz08

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Re: Wortfront
« Antwort #225 am: 11. Juni 2006, 11:51:47 »
Hallo whoknows,

woher willst Du wissen, dass ich nicht schon ins wunderbare Eupen komme, um nicht bis Februar 2007 (!) warten zu müssen!?...  ;D  
Danke jedenfalls für den Hinweis - und schick' mir vorher ein paar Infos, damit ich diese an geeigneter Stelle zusätzlich erzählen, auflegen, verteilen, vermü...äh: vermailen kann etc.!

Franz
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Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #226 am: 11. Juni 2006, 18:22:01 »
Mach ich supergerne!!! Schick mir doch ne PN mit Deiner Adresse, dann sende ich Flyers und so zum "unterwegs verlieren".... Danke schön!!

Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #227 am: 18. Juni 2006, 16:49:32 »
Im Juli sind wir jetzt von Platz 7 schon auf Platz 4 gerutscht, in der Liederbestenliste. :D

Offline Andrea

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Re: Wortfront
« Antwort #228 am: 18. Juni 2006, 16:54:44 »
Das ist ja cool. Hat das mit dem Ding, wo man die Songs downloaden kann zu tun?
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #229 am: 19. Juni 2006, 01:33:52 »
Nö - das hängt damit zusammen, wie viel wir auf öffentlich -Rechtlichen gespielt werden.

Offline Andrea

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Re: Wortfront
« Antwort #230 am: 19. Juni 2006, 13:16:01 »
Noch cooler! Gratuliere! Weißt du, wo sie Euch schon gespielt haben? Klar, sowas kriegt man selten mit, aber vielleicht musstet Ihr ja noch irgendwo ein paar Interviews geben, sodass das vereinzelt nachvollziehbar ist...
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #231 am: 19. Juni 2006, 20:04:40 »
Auf Deutschlandradio spielen sie uns immer wieder mal. Aber, ehrlich gesagt, jetzt, wo ich mir angehört habe, wer VOR Kreisler&Stein ist, weiss ich nicht mehr, ob es echt so'n Renommee ist... ::)

Offline Alexander

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Re: Wortfront
« Antwort #232 am: 20. Juni 2006, 09:54:06 »
Das werden spannende Wochen. Geht man auf die Homepage der Liederbestenliste, findet sich folgender Hinweis:

Wichtiger Hinweis in eigener Sache: Der Webmaster der Liederbestenliste macht Urlaub. Deshalb wird die Liederbestenliste Juli'06 erst ab der 28. Woche (10.7.) hier auf der Seite zu finden sein.

Jetzt darf man rätseln, wer das wohl ist, der für das Renommee von "Wortfront" so abträglich sein mag ...
„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline Andrea

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Re: Wortfront
« Antwort #233 am: 20. Juni 2006, 22:02:23 »
Zitat:
Aber, ehrlich gesagt, jetzt, wo ich mir angehört habe, wer VOR Kreisler&Stein ist, weiss ich nicht
mehr, ob es echt so'n Renommee ist...
Augenrollen
Wurscht. Man nimmt von Euch Notiz. DAS ist wichtig.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Alex

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Re: Wortfront
« Antwort #234 am: 21. Juni 2006, 01:12:18 »
Hallo Whoknows,
hab mir mal endlich das postmoderne arschloch zu Gemüte geführt. Gefällt mir. Aber ich hör in der Textzeile- nicht im Refrain- immer: Falco (vermischt mit Ramstein...)
no plastic money anymore, die Banken gegen ihn... ;)

Offline Alex

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Re: Wortfront
« Antwort #235 am: 21. Juni 2006, 01:27:21 »
Und die Streicher-Harmonien sind von irgendeiner amerikanischen Hiphop Göre- äh, Name vergessen: la--, la, la, la,-- oh, oh, oh,--, lala, la...straight up now,... blabla, love me forever, blablabla wie hieß das noch? Hmmmm >:(
« Letzte Änderung: 21. Juni 2006, 01:33:43 von Alex »

Offline Franz08

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Re: Wortfront
« Antwort #236 am: 21. Juni 2006, 09:44:10 »
Bin gerade an der Wortfront-CD, hab's bis zum "Sommerkind" gehört, gibt also noch kein endgültiges Urteil (wie das klingt!) von mir, grundsätzlich aber: sehr fein, und bei den letzten Nummern kam mir eine ganz andere Assoziation als Falco, nämlich Attwenger...
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Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #237 am: 21. Juni 2006, 10:07:34 »
LOL
Quote (selected)
la--, la, la, la,-- oh, oh, oh,--, lala, la...straight up now,... blabla, love me forever, blablabla

sorry, aber danach kann ich weder  Lied noch Interpreten  erkennen. Die Streicherarrangements auf dem Album sind nur eine abgespeckte Variante  der Bühnenversion - da erkennst Du jedenfalls falsch.
Aber Läufe nach unten sind relativ häufig in der Musik, ganz prinzipiell ;D

Übrigens: genauso wie ein ziemlich Problem mit der Eigenart von Bühnenanfängern habe, immer so klingen zu wollen "wie", habe ich auch ein bissel ein Problem mit den Vergleichen eines Produktes - WENN es nicht so augenfällig ist, das es schmerzt.
Der NDR hat das Wortfront-Album "eine Mischung aus Mozart, Fanta Vier und Adam Green" genannt - und das ist ebenso abstrus wie legitim. Um etwas zu beschreiben, ist das eine Sache.zB "eine Stimme wie ...." oder "Juli wurde offensichtlich gebaut, als Klon von WSH - einfach, weil's so gut funktioniert hat" - Sowas ist sicher legitim.
 Aber nur, um herauszufinden, was eventuell von wo herkommen könnte, und damit zu zeigen, wie gut man sich angeblich auskennt - und,sorry, aber  so klingt Euer Blabla von Falco und wasweissichwem - das finde ich matt.
Mit dem gleichen Recht kann ich sagen: GK hat ein bissel was von Shostakovich, wenn man sich ein paar der Lieder anhört, und auch Mozart und Ligeti (RIP) und Gershwin - NA KLAR fliesst in Musik, die man macht, das ein, was man viel gehört hat - sei es bewusst, sei es als Quäk aus dem Radio.
Man will ausserdem mit der Musik auch den Text in einer bestimmten Weise unterstützen, Stimmungen erzeugen.
All das immer vorausgesetzt es ist nicht ein bewusstes Zitat, das man erkennt! - Oder ein wirklicher "Diebstahl" - aber "inspiriert von", oder "Ähnlichkeiten mit" ? Na und?
Wenn mich ein ganzes Werk an das Werk eines anderen erinnert - wie jetzt in der Diskussion um das neue Zaimoglu-buch - aber auch da scheint es sich um ein ähnliches SUJET zu handeln, und nicht um ein ähnliches Werk...

Attwenger kennen wir beide nur dem Namen nach, Falco ist inzwischen allgemeines Liedgut  - was sollen die Vergleiche? Wir haben sicher auch Harmonien, die Schubert  mal benützt hat - und?
Heine hat auch ein Herbstgedicht geschrieben.
Ich  weiss nicht, wie viele Lieder es über sonderbare Frauengestalten gibt. "Suzanne"von Leonard Cohen fällt mir ein. Ganz ähnliches Feeling. (Nur gut, dass Roger das Lied nicht mal kennt - ist nicht seine Generation)
Und ich bin froh, dass das Frühlingslied , das wir auch noch haben, nicht auf dem Album ist - was hätten wir uns da anhören müssen..... ::)

Wenn man immer danach sucht, was es an vielleicht irgendwo ähnlichem mal gegeben hat - was hat man vom Werk? Dann braucht man gar nciht erst anfangen, was neues zu hören, oder? Denn es hat ALLES schon mal irgendwie gegeben. Und irgendwelche Vergleiche und Ähnlichkeiten  finden, das ist wirklich das Einfachste auf der Welt. Tausende von Verschwörungs, Satans oder Heiligkeits- theorien funktionieren nach dem Prinzip "Vergleiche finden".
« Letzte Änderung: 21. Juni 2006, 10:26:28 von whoknows »

Offline Franz08

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Re: Wortfront
« Antwort #238 am: 21. Juni 2006, 11:37:06 »
Hallo whoknows,

jetzt aber mal halblang, das war - zumindest von meiner Seite - in keiner Weise der Versuch, wortfront in irgendeine Schublade zu stecken. Die Differenzierung, die Du von "uns" verlangst, verlange ich auch von Dir, Stichwort "aber so klingt Euer Blabla von Falco und wasweissichwem".  

Ich als Nicht-Musiker erlaube mir nämlich wie schon öfter betont ausdrücklich nicht, strukturell-musikalische Aspekte zu beleuchten. Was ich gesagt habe war, dass bei mir als Zuhörer Assoziationen zu Attwenger geweckt wurden. Das war nur ein "Zwischen-Stimmungsbericht", der aber nicht aussagen sollte, dass ich wortfront nicht als etwas Eigenständiges empfunden hätte!
« Letzte Änderung: 21. Juni 2006, 12:47:04 von Franz08 »
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Offline Andrea

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Re: Wortfront
« Antwort #239 am: 21. Juni 2006, 13:15:01 »
Dass Stücke mit schon dagewesenen verglichen werden, passiert schon bei den eigenen Proben, sobald der Pianist ein Lied, das man gerade probt, mit einem Beatles- oder Billy Joel-Lied in Verbindung bringt und anspielt. Gell, Basti. ;D ;D ;D Abgesehen davon werde ich öfter mit Ina Deter verglichen. Was soll ich machen? *seufz*, und immer wieder werde ich gefragt: "Welche Musik machst du? wo kann man das einordnen?" Es scheint normal zu sein, dass der Hörer assoziert.
Ich hör bei Wortfront weder Falko noch Adwenger noch sonst wen. Ich hör Wortfront.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Bastian

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Re: Wortfront
« Antwort #240 am: 21. Juni 2006, 14:49:39 »
Zieht man von Falco Mozart ab, und multipliziert das Ergebnis mit ACDC, hört man 0,6 Ramstein.

Addiert man zu Drafi Deutscher Leonard Cohen, und dividiert das Ergebnis durch Brel, bleibt nicht viel mehr übrig als zwei John Denver. Das Resultat ändert sich übrigens nicht, wenn man Tocotronic hinzuzählt, bzw. abzieht- es bleibt das selbe Ergebnis.

Die Gleichung: "Hans Albers dividiert durch Sportfreunde Stiller " ist nicht definiert.
« Letzte Änderung: 21. Juni 2006, 14:51:33 von Bastian »

Offline Dorian

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Re: Wortfront
« Antwort #241 am: 21. Juni 2006, 15:01:51 »
Quote (selected)
Zieht man von Falco Mozart ab, und multipliziert das Ergebnis mit ACDC, hört man 0,6 Ramstein.

Hey, das kenn ich. Nennt sich Fuzzy Logic.  ;D Damit muss ich mich gerade beschäftigen.

Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #242 am: 22. Juni 2006, 01:40:32 »
Ich habe den Eindruck, mein kleiner Essay klang böser, als ich es gemeint habe. Ich wurde nur an einer Stelle gepiekt, wo ich schon lange Stiche spüre - und habe das quasi zum Anlass genommen, mich über das Thema "Vergleiche" auszulassen.
Aber wie Basti mir soeben zeigte, hätte ich genau das gleiche auch mit viiiiiel weniger Worten schlüssig sagen können.
Nein, besser: ER kann das offenbar, ich bleder (und peinlicher-) Weise nicht.....
« Letzte Änderung: 22. Juni 2006, 01:41:02 von whoknows »

Offline Alex

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Re: Wortfront
« Antwort #243 am: 22. Juni 2006, 03:15:24 »
Auuu, scheißß...e, da fehlt das letzte Posting!
wosa nu, nusa weg...
Da hatte ich wohl den Compi runtergefahrn, bevors gesendet war. Autsch.
Das sollte so nicht beendet werden. Hatte eine soooooo unglaublich eloquente Analyse geschrieben, ---das ich sie jetzt so in ihrer Perfection nicht mehr zusammenbekomme ;D
Nee, natürlich ist da mehr drinn als Falco, Rammstein, Jessica simpson etc., als ich das Stück hörte, klingelten bei mir einfach Assoziationen, klingeling. Hatte mir Franz Artikel durchgelesen und gleichzeitig Wortfront geladen- und dann WF. vergessen- dann doch noch gehört:  und einfach--- geschrieben.
Das Lied ist ein Ohrwurm, gefällig, aber klasse. Natürlich habt Ihr da nix geklaut, aber ich wette, bei ner Analyse wär eine Übereinstimmung zu sehen- hören. Das elektronische, das Du beschriebst, gefällt mir gut, ich gebe nur zu bedenken  (natürlich, als Schlagzeuger) daß es immer gefährlich ist, kein "echtes" Schlagzeug zu benutzen, weil das Lied  dann nicht wirklich groovt. Aber in der dritten Ableitung der Quersume von Rammstein hör ich immer noch Simpsons :)

Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #244 am: 22. Juni 2006, 12:13:57 »
Hast aber genau nicht kapiert, worum es mir ging. Gerade DASS es bei vielen Leuten, wenn sie sich was anhören, zuerst mal um Assoziationen geht, ist ein Zeichen von Schwäche: sich anlehnen an etwas, was man kennt, anstatt das, was man sieht/hört/erlebt erst mal ohne Stützen warhnehmen zu wollen.
Damit stellt man sich aber gleichzeitig -auch wenn man das vielleicht so nicht will - über das Werk, das man gerade hört/sieht.

Wenn ich sage: "ich nehme das so und so wahr", steht es quasi rechtsfrei im Raum - es steht einfach da. Wenn ich aber sage: "Erinnert mich an das, was derundder gesagt hat", dann lehne ich mich an eine vermeintliche Sicherheit an , vielleicht sogar UM es nicht allein auf mich wirken lassen zu müssen - weil mir das sonst eine Entscheidung abverlangte.

Oder - und das ist eben mit ein Grund, warum mich solche Vergleiche immer ein bissel ärgern, etwas erinnert mich ZUVIEL an etwas anderes. Das heisst: wenn ich mir etwas anhöre, und Vergleiche DRÄNGEN SICH AUF - dann steht das Werk auf tönernen Füssen.
also, entweder, jemand vergleicht meine Arbeit, weil er/sie sich nix einfach mal anhören und wirken lassen kann, oder jemand vergleicht, weil sich der Vergleich so aufdrängt. Beides ist Scheisse.

Dass eine Arbeit immer in der TRADITION von etwas steht, hat damit nix zu tun.
« Letzte Änderung: 22. Juni 2006, 12:14:09 von whoknows »

Offline Bastian

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Re: Wortfront
« Antwort #245 am: 22. Juni 2006, 20:44:48 »
 Ihr habt Probleme... [smiley=old_cheesy.gif]

Offline Eric

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Re: Wortfront
« Antwort #246 am: 22. Juni 2006, 21:29:42 »
Whoknows, ich denke du übertreibst das etwas. Das menschliche Gehirn arbeitet nun einmal mit Assoziationen. Das gehört zur menschlichen Intelligenz dazu. Deswegen kann ich mich dir überhaupt nicht anschließen, wenn du sowas als Schwäche ansiehst, Assoziationen zu entwickeln. Ich wette auch bei dir entwickeln sich Assoziationen - ständig. Das durchzieht as ganze Leben und ist z.B. auch eine wichtige Vorraussetzung zum Songs schreiben. Glaub nicht, dass man sich so genau unter Kontrolle haben kann, dass das wirklich ausbleibt. Behauptet man es trotzdem, so macht man sich meist etwas vor, oder ?

Also bitte - lasst die Assoziationen, sie ERWEITERN das Empfinden eher, als dass sie es schwächen.
- nichts für ungut -  ::)

Offline whoknows

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Re: Wortfront
« Antwort #247 am: 22. Juni 2006, 21:58:41 »
Nö, das  finde ich nicht - ich seh das allerdings auch viel Grundsätzlicher als hier im konkreten Fall. Ich nehm das eher als ein pars pro toto. Ich habe ein bissel ein Problem mit der allzuhäufigen menschlichen Eigenart, sich lieber seine Sicherheiten irgendwo anders zu suchen, als bei sich selbst und dem tatsächlichen Wissen und Gefühl.
Ich versuche auch immer zu hinterfragen, wo ich meine Empfindungen und Überzeugungen herbekomme - ob sie rein angelehnt sind an irgendwelche Fremdstoffe, oder aus eigener Kenntnis und Neigung kommen.
Ich bin sehr für viel Lesen und viel weiterbilden und viel Kennenlernen - aber ich bin sehr gegen sich NUR da drauf setzen, wenn es um Wertungen geht.

Offline Bastian

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Re: Wortfront
« Antwort #248 am: 23. Juni 2006, 04:08:42 »
Quote (selected)
ich seh das allerdings auch viel Grundsätzlicher als hier im konkreten Fall.
Kann es sein, dass du es sogar so dermaßen "grundsätzlich" siehst, dass es mit Musik rein gar nichts mehr zu tun hat? So als totalitotes pro partelitoribus? ;)

Schau, wenn ich lese, was du schreibst, klingt das etwa so:

"Dass aus den heutigen Eiern morgen Hühner schlüpfen werden, ist wohl klar. Dass aber mein Huhn von heute aus einem Ei gekommen sein soll, kann man sooo nicht sagen..."


Assoziationen sind selbstverständlich keineswegs frei, sondern fahren auf tiefsitzenden Bahnen umher. Wie U- Bahnen, gewissermaßen. Und sie können nicht anders als weitergehen, ob man will oder nicht.

Solltest du jetzt gerade eine Assoziation haben, dann schieb sie doch nicht gleich unter den... ...Pol! Sie wird da sein, oder auch nicht. Aber- don't beat it! Sie ist die Deine. [smiley=old_kiss.gif]

Weißt du, (wir haben bei euch schon mal kurz darüber gesprochen) es ist immer schwer nicht zu schubladisieren, sehr schwer sogar. Warum machst du es dir selbst in diesem Punkt so oft so leicht?
« Letzte Änderung: 23. Juni 2006, 05:06:18 von Bastian »

Offline Alex

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Re: Wortfront
« Antwort #249 am: 23. Juni 2006, 04:12:22 »
Zitat Whoknows:
Ich habe ein bissel ein Problem mit der allzuhäufigen menschlichen Eigenart, sich lieber seine Sicherheiten irgendwo anders zu suchen, als bei sich selbst und dem tatsächlichen Wissen und Gefühl.
Die menschliche Eigenart des Künstlers sich als eben diesen zu begreifen, der etwas völlig neues schafft- ist ok.- genau dies von seinen Hörern zu verlangen,  ist dumm!
Hören verläuft immer so: Was man nicht kennt, kann einen verwirren, -im schlimmsten Fall abschrecken, doch das bekannte inspiriert.
12Tonmusik ist für ungeübte furchtbar- wers kennt, hat einen Zugang, kann assoziativ verarbeiten etc.
Wunderbar- oder auch nicht, je nach gusto, -egal.
Hier, im kleinen, hilft dieses bekannte ebenso, als Ohrwurm, ohne die Qualität zu schmälern, gell?!
Da ich mit Basti jetzt viel zu lange unterwegs war, brech ich hier ab, und hoffe, daß ich moin noch alles wissen werde, was ich schreiben wollte... ;) :D
AD. Alex.

 

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"wortfront"-poesie und Ästhetik

Begonnen von angel

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Letzter Beitrag 05. März 2006, 21:23:36
von angel