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Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Burkhard Ihme
« am: 09. Januar 2013, 01:39:15 »

Ich wollte keinen neuen Thread eröffnen.

Quote (selected)
Im Studio: Sandra Kreisler:
Die Schauspielerin, Sängerin und Autorin spricht über ihr neues Buch

Sie ist die Tochter von Georg Kreisler, sieht sich aber in ihrem künstlerischen Schaffen nicht als "Fußstapfentreterin". Sandra Kreisler hat zwar Werke ihres berühmten Vaters gesungen, doch ist dies nur ein kleiner Teil ihres Wirkens.
http://www.wdr3.de/musik/sandrakreisler100.html
Autor: Sandra
« am: 24. Januar 2005, 10:55:40 »

Damit hast Du defintiv Recht. Nur, weil jemamd im Alter ein bissel "stehenbleibt" heisst noch nciht, dass deswegen alles, was vorher war, nichts mehr wert ist.

das gilt eigentlich für fast alles: Wenn eine Veränderung kommt, muss die nicht die Vergangenheit umdeuten.
Autor: Bastian
« am: 23. Januar 2005, 23:29:47 »

Ja, wir sollten wirklich öfter gaaanz lange im Café zusammensitzen!  :'(

Und Dagmar, Stichwort "Werbung": Nächstes Mal sitzt dann DU neben Rafi. Und Sandra und ich guckseln hinter DIR hervor. Wir sind ja- wie mans dreht und wendet- allesamt ein gutes und recht dekoratives Publikum! 8)

Hach, was bin ich wieder lustig. >:( Ich wollte doch noch etwas ernsthaftes schreiben. Ich hab mal das Netz eingeholt und eine gute Seite über Beate Klarsfeld herausgefischt: Da!. Blättert auch ruhig mal eine "Linktiefe" runter.
Sie hat ein Leben geführt, wie wir es von anderen gerne erwarten, aber selbst kaum durchstehen würden. Ich habe enormen Respekt vor dieser dedication, wie sagt man das? Der Kraft, die sie in ihrem Leben für die Aufklärung aufgebracht hat. Anders als "der Kämpfer" bei GK. In Zeiten, in denen viele alles vergessen wollten, hat sie gezeigt, dass SIE IHRER (freiwilligen) VERANTWORTUNG nachkommt, auf dass einige dieser Kriegsverbrecher doch noch zur Verantwortung gezogen werden konnten. Und diese persönliche Verantwortung, trugen außer ihr leider nicht viele, genau genommen taten die meisten nichts. Sie hat sich nicht dem seligen Nichtstun hingegeben, das auch Georg Kreisler implizit oft besungen hat, sondern sie hat gehandelt. Und sie tut es heute noch.

Es war mir ein Bedürfnis kurz darauf aufmersam zu machen. Klar, neben Herrn Seligmann wirkt man schnell etwas "unkeck". Aber: Er ist ein Mann des Wortes, sie ist eine Frau der Tat.
Autor: Dagmar
« am: 23. Januar 2005, 23:18:33 »

Es war rundherum gelungen! Sandra war in der Runde ein echter leuchtender Stern - und das meine ich ganz ernst. Sie sah toll aus und hat zum richtigen Moment die richtigen Sachen gesagt. Und ich war superstolz auf sie ( ;) ist ein kleiner Insider...).

Seligmann hat mir daneben extrem gut gefallen. Er war spritzig, humorvoll, sehr klug und sehr im heute. Die Klarsfeld fand ich persönlich schwach und sehr sehr gestrig. Auch nach der Sendung beim Imbiss habe ich sie nicht anders erlebt. Ich will keinesfalls ihre Leistungen schmälern, aber ich habe den Eindruck, dass sie in ihren "besten Zeiten" stecken geblieben ist. Schade!

Meine Videoaufnahme hat wegen Programmierfehler nicht geklappt - neuer Versuch heute nacht um 4. Aber  wenn ich da dauernd im Bild war, freut mich das natürlich - ist ja auch irgendwie Werbung - zumindest erkennbar für die, die mich in der Region hier kennen. Doof ist nur, dass sie die Insertierung nicht hingebracht haben  ;) ;) ;)

Quote (selected)
Und mit am nettesten vobn der ganzen diskussion war, dass Basti, Dagmar und ich dann nachher noch gaaaanz lange im Cafe zusammensassen.


Stimmt! Und Ansätze von neuen Gig - Ideen ausgeheckt haben. War wie immer klasse mit Euch - ich habe den Tag sehr genossen!
Autor: Nase
« am: 23. Januar 2005, 22:20:11 »

Also ich habs außnahmsweise mal nicht versäumt.

Von Seeligmann und seiner Souveränität war auch ich recht angetan, obwohl ich fand, dass er bei manchen Themen etwas überintellektualisierte, vor allem bei dieser Klischeefrage.

Er hätte manchmal vielleicht einfacher und damit eindeutiger sein können, so wie Sandra manche seiner Aussagen dann wiedergab.

Ich muss jetzt sausen, auf Ö1 ist grad der Dieter Hildebrandt.
Autor: Sandra
« am: 23. Januar 2005, 21:56:40 »

Quote (selected)
Im Publikum konnte man mehrmals Dagmar Anuth in Großaufnahme sehen.


Stimmt, und unser aller Basti sass neben ihr.
Und der Seligmann ist ein Hammer - auch seine Bücher, vor allem der "Milchmann" sind sehr lesenswert.
Und mit am nettesten vobn der ganzen diskussion war, dass Basti, Dagmar und ich dann nachher noch gaaaanz lange im Cafe zusammensassen. :-*


Danke für den Link, Basti! Der spuckt ja Gift und Galle - wobei ich - hätte ich nciht gehört, was Rafi (im jiddischen mit EINEM f geschrieben, Herr Broder!) auch über die Juden in Deutschland sagt. Denn dieses "Wir" wäre mir dann vielleicht auch sauer aufgestossen - keine Ahnung. Aber so....
(er meint ,verkürzt gesagt: Es solle endlich Normalität geben: Es gibt gute und böse Juden, Nichtjuden, Deutsche, whatever. Und vor allem: NUR gut oder NUR böse zu sein - was viele Nichtjuden gern bei Juden sähen - ist praktisch nie drin. Und die Normalität wäre, wenn man aber genau das zur Kenntnis nimmt. die Menschen sind gemischt. Egal ob sie Juden sind oder nicht.)
Damit kann er natürlich "wir" sagen: Denn es macht keinen Unterschied, dass er (auch) Jude ist, er ist auch Deutscher.
Und Broder tut aber genau das Gegenteil: Er unterscheidet zwischen "Deutschen" und "Deutschen Juden". Und empfindet damit das "wir" von Seligman als anbiedernd.
Autor: Bastian
« am: 23. Januar 2005, 19:24:33 »

Na, Max: Du tust es ja nicht für Sandra, sondern fürs Leben  ::). "Non sandrae sed vitae glotzimus"

Mir hat von den anderen am meisten der Rafael Seligmann gefallen. Ein Mensch mit Humor, Überblick und dem starken Willen, Normalität zu leben, anstatt Missverständnisse zu- äh- perpetuieren. Frau Klarsfeld habe ich angemerkt, dass sie eben eine Kämpferin ist, die gemeinsam mit ihrem Mann ihr gesamtes berufliches und privates Leben diesem Kampf widmet. Daher schien sie mir ein wenig "in alten Bahnen" verhaftet. Aber nicht minder wichtig, denn ohne solche mutigen Frauen wäre es für einen Mann wie Seligmann zugegeben weit schwieriger, das Verhältnis zwischen Juden und anderen Deutschen/Franzosen in Richtung Normalität zu bringen. Denn er hat auch eine Reihe von Kritikern, die ihm die Ernsthaftigkeit absprechen, siehe H. M. Broder: http://www.henryk-broder.de/html/schm_seligmann2.html

Alles in Allem, eine feine Diskussion, die- wie so oft- noch besser hätte werden können, wenn die Uhr nicht so schnell ticken würde.
Autor: Maexl
« am: 23. Januar 2005, 17:11:41 »

scheiße, ich habs nat auch verpasst

ein befreundeter Arzt brauchte zu genau der Zeit meine Hilfe an seinem Laptop *grml*

Quote (selected)
Wer um 11.00 Uhr noch pennt, kann die Sendung auch noch einmal in einer Wiederholung sehen: 4.00 Uhr morgens in der Nacht von Sonntag auf Montag  ::)


fuck, hab morgen den ganzen Tag Schule... naja egal, was tut man für Sandra nicht alles  ;D
Da kommt mir grad der Spruch "man lernt nicht für die Schule sondern fürs Leben" grad in den Sinn  ;)
Autor: Choirgirl
« am: 23. Januar 2005, 15:40:09 »

Mist, ich habs auch verpasst/verpennt. Dann werd ich Haralds mal folgen und meinen Videorekorder programmieren.
Autor: Haraldi
« am: 23. Januar 2005, 13:05:31 »

Jammer!!
Ich hab's verpasst, ich Depp! :'( Wie kann ein Mensch allein nur so deppert sein?
Aber mein Video ist schon programmiert auf 4:00 Uhr um die Wiederholung aufzuzeichnen.  :-/
Ist ja auch was!

Danke Alexander für die Zusammenfassung. Das hat NOCH mehr Lust gemacht die Aufzeichnung morgen anzuschauen. Freu! :D
Autor: Alexander
« am: 23. Januar 2005, 12:51:51 »

Diese Diskussionssendung zum "Antisemitismus" kann ich mir gut zum Einsatz als Anregung zum Weiterarbeiten in Schulen vorstellen.
Mit dabei waren neben Sandra "Nazi-Aufspürerin und Kiesinger-Ohrfeigerin" Beate Klarsfeld, der Schriftsteller Rafael Seligmann und der Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, Hanno Loewy.
Sandras erste Wortmeldung galt dem Schachteldenken der Gesellschaft von heute: es fehlen die Zwischentöne. Juden sind vielfach "nur gut" oder "nur klug". Im kurzen Filmporträt Sandras wurden die aus "Böttiger" bekannten Ausschnitte vor allem um einen Liedausschnitt von dort aktualisiert. Sandra wurde gefragt, was ihr der Vater vermittelt hat. Sie antwortete mit "Kritikfähigkeit". Zum Thema Antisemitismus verwies sie auf Gerd Bachers Begründung für das Ende ihrer ORF-Fernseh-Mitarbeit 1982, sie sei eine "Bedrohung fürs Haus". Sandra sagte, es gäbe keinen einzigen jüdischen Moderator im österreichischen Fernsehen. Angesprochen auf ihren Umzug nach Berlin meinte sie, das sei für sie eine neue Herausforderung. Und dem Moderator musste sie mehrmals entgegenhalten, sie singe nicht jüdische Chansons, sondern deutschsprachige Chansons (um seinem ausschließenden Insistieren entgegenzuwirken). Sandra stellte weiters in Deutschland eine starke Aufarbeitung des Themas Antisemitismus fest, die Menschen seien im Gegensatz zu Österreich ("Man darf alles sagen.") durchaus sensibilisiert. Gegen Schluss der Diskussion brachte sie noch die Einseitigkeit der Berichterstattung zum Thema Israel zur Sprache. Andere Konflikte auf der Welt seien größer.
Ich fand es interessant, Einblicke in Leben, Arbeit und Einstellung der Mitwirkenden bekommen zu haben. Im Publikum konnte man mehrmals Dagmar Anuth in Großaufnahme sehen.  
Autor: Haraldi
« am: 22. Januar 2005, 21:40:01 »

Danke für den Tip, Dagmar!
Ich werde mir die Sendung ansehen :)
Gruß und Gute Nacht,
Harald
Autor: Dagmar
« am: 22. Januar 2005, 01:20:48 »

Hallo Ihr Lieben,

Sandra ist am Sonntag, 23.1. um 11.00 Uhr im Fernsehen im Rahmen einer Diskussionsrunde zu sehen. Die Sendung heisst "westART am Sonntag" kommt auf WDR und wird live vom WDR gesendet.

Wer um 11.00 Uhr noch pennt, kann die Sendung auch noch einmal in einer Wiederholung sehen: 4.00 Uhr morgens in der Nacht von Sonntag auf Montag  ::)

Hier mehr zu der Sendung:

http://www.wdr.de/tv/west-art/

Erzählt es allen Leuten weiter, die Ihr kennt.