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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Burkhard Ihme
« am: 03. August 2011, 18:47:53 »

Heute die Nachricht bekommen:

Quote (selected)
Rainald Grebe
Guten Tag,

es tut uns leid, wir dürfen laut facebook keine Freundschaftsanfragen mehr annehmen - wir haben die maximale Anzahl erreicht. Anfragen ignorieren wollen wir aber auch nicht.
Deshalb: klick doch auf
http://www.facebook.com/rainaldgrebeoffiziell
"gefällt mir" - das ist unsere zweite Seite, und wir stellen auf beiden Seiten die gleichen Informationen, Fotos und Veranstaltungen ein.

Grüße,
Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung
Autor: Bastian
« am: 16. Juli 2011, 01:19:26 »

Schade, krieg ich nicht. Wie war's?
Autor: Burkhard Ihme
« am: 15. Juli 2011, 20:33:32 »

Wer's reinkriegt: Auf ZDFkultur kommt grad Grebe mit dem "Hongkonhkonzert" (noch bis 21.00 Uhr).
Autor: Bastian
« am: 20. Juni 2011, 13:13:21 »

Was Barth kann, kann jetzt auch Grebe:

Quote (selected)
(...) Der Kabarettist Rainald Grebe hatte ein Freiluftspektakel versprochen. Sich selbst und seinen Fans wollte er zu seinem 40. Geburtstag am Samstagabend eine Riesenshow in der Berliner Waldbühne bescheren. Und tatsächlich: Trotz des Unwetters am Nachmittag hatte er deutlich mehr Zuschauer motivieren können, in das idyllisch im Wald gelegene Amphitheater zu kommen, als er sich vorgenommen hatte. Mindestens 6000 Zuschauer wollte Grebe anlocken, 22.000 hätten in dem berühmten Rund Platz gefunden. Am Ende hatte er seine Vorgabe deutlich übertroffen, und 14.000 Fans füllten die Ränge der Open-Air-Arena.

Und denen wurde einiges geboten: ein Orchester in absurden Verkleidungen, Bläser, ein DJ, ein Streichquartett, die Bolschewistische Kurkapelle, Hasen-rauchende Schlagzeuger, ein Dromedar auf Rollschuhen, ein weißer Wallach, Diashows, menschengroße Pinguine, Bauchredner mit taubstummen Krokodilen, eine Lasershow und ein Holzfeuerwerk. Grebe hat eine beeindruckende dreistündige One-Man-Show abgezogen, die erstaunlich wenig Längen hatte. (...)
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,769241,00.html

Da wär ich gerne dabeigewesen...

Auf youtube gibt es bereits einige Schnipsel.
Autor: Bastian
« am: 28. Mai 2011, 14:34:31 »

War es gestern bei Dieter Nuhr oder irgendwann in der Nacht... ?
Ich hab's vergessen, aber ich fand's klasse.

Rainald Grebe ist oben:
http://www.youtube.com/watch?v=GmXTmobAbLA&feature=related
Autor: Bastian
« am: 08. März 2008, 02:02:32 »

Quote (selected)
Offenbar hat er aber mittlerweile von Kreisler die Brille und die Frisur geklaut.

Hat die nicht der Schramm?

Aber ich kombiniere, kombiniere... Könnte sein, dass wir zeitgleich ferngesehen haben... Ich vermute, in dem von Dir nicht erwähnten, aber von mir antizipierten Falle, hat sich Grebe sowohl Brille als auch Frisur temporär von Kai Diekmann stibitzt. Kann das sein? (Stichwort: "Die 68er sind an allem schuld")

Vom Ästhetischen her erschreckende Ähnlichkeiten, jedenfalls. So oder so, oder so.
Wenn nicht gar: und so.

Soviel zu den Frisuren.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 04. März 2008, 23:11:47 »

Quote (selected)
Mir würde nie einfallen, die beiden zu vergleichen. Grebe macht etwas völlig Eigenständiges
Offenbar hat er aber mittlerweile von Kreisler die Brille und die Frisur geklaut.
Autor: Stroganoff
« am: 28. Mai 2007, 23:44:23 »

Burkhard.
http://de.wikipedia.org/wiki/Geburtstagsproblem

Desweiteren noch zitierende Schreibweise, unfreiwilliges Nachmachen, orthographische Gewohnheiten in Alpenländern usw.
Bitte Schluss nun mit dieser falschen Anschuldigung.
Autor: whoknows
« am: 28. Mai 2007, 23:43:37 »

Achweissu - tippfehler sind frei, die kann jeder machen. DEUTSCHFEHLER sind allerdings nicht meine Art.  Und vor allem: was, wenn der Tippfehler bewusst gemacht wurde? Es wird immer rätselhafter. ;D
Aber wie gesagt - mir isses relativ wurscht, wer hier glaubt, nur durch meine Freundschaft zu Sandra sei ich es gleich selbst, no, bitte, wenn's Euch glücklich macht..... Sie erfährt tatsächlich viel von dem, was hier vorgeht von mir, guckt auch selbst hin und wieder rein, aber weil sie gerade mit ihrer nächsten CD (und tonnen an anderen Dingen wie zB auftreten) beschäftigt ist, ist sie nicht mehr so oft im Netz wie noch in Wiener Tagen.
Anyway - Ich ziehe die Bezeichnung Klon mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und nenne es stattdessen Epigonen. Bessere und Schlechtere. ok?
Autor: Burkhard Ihme
« am: 28. Mai 2007, 23:28:21 »

Quote (selected)
Nein, ganz sicherlich nicht, Burkhard.
In Wirklichkeit sind eh alle außer dir und Karneval meine kleinen Fantasie-Accounts.
Dann achte darauf, daß du nicht die selben typischen Schreibfehler bei verschiedenen Nicks verwendest (meine versuche ich sogar durch aufwendige Korrekturen auszumerzen).;)
Autor: Stroganoff
« am: 28. Mai 2007, 23:23:19 »

Quote (selected)
Noch ein Sandra-Klon?

Nein, ganz sicherlich nicht, Burkhard.
In Wirklichkeit sind eh alle außer dir und Karneval meine kleinen Fantasie-Accounts.

Ich bitte um eine sachliche Diskussion ohne penibles Fingerzeigen und weitgehend ohne unnötige, aufdrängliche Bezugnahme auf Persönliches. Verhaltet euch doch wie virtuelle Wesen mit virtuellen Disputen mit Grundlage realweltlicher Verhältnisse.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 28. Mai 2007, 23:08:51 »

Quote (selected)
und nciht ein spassliederschreiber.
Noch ein Sandra-Klon?

Quote (selected)
Also Burkhard, der Sebastian hat Kreisler in den eigenen vier Wänden gespielt. Rainer hat Tim Fischer als Pianist begleitet und tut das bald wieder. Das sind keine eigenen Werke, höchstens eigene Interpretationen. Damit sind sie keine Klons.
Ich fand nur die Behauptung, ein Kreisler-Interpret könne nie und nimmer mit Kreisler in Verbindung gebracht werden, etwas gewagt.
Autor: niels
« am: 28. Mai 2007, 22:21:18 »

Dem was du, whoknows, über das fast schon verpönte handwerkliche Können gesagt hast, möchte ich gerne beipflichten. Ich komm ja nich sehr viel herum, aber bei uns in Zürich ist das eine echte Plage. Hier ist die Szene dominiert von Künstlern, die damit kokettieren, dass sie nicht viel können, und doch alles Mögliche tun. Je windschiefer und selbstgebastelter eine Peformance, desto besser.

Das wäre an sich ja noch nicht so wild, ich selbst mag ja die Trash-Ästhetik auch ganz doll, aber was mich nervt, ist dass die, die ihr Handwerk mühsam erarbeiten und gekonnt einsetzen, überall als spiessig und bierernst verlacht werden und daher von der Szene -wenn sie Glück haben- in die bürgerliche Seniorenkultur abgedrängt werden, die ja dann wirklich spiessig und bierernst ist.

Ausserdem gibt es ja Künstler mit trashigen Performances, die trotzdem viel können und wissen. Und solchen Trash find ich bei aller Liebe zur Subkultur doch meist überzeugender als zelebrierten Dilettantismus.

Autor: Kulturenkarneval
« am: 28. Mai 2007, 21:24:02 »

Also Burkhard, der Sebastian hat Kreisler in den eigenen vier Wänden gespielt. Rainer hat Tim Fischer als Pianist begleitet und tut das bald wieder. Das sind keine eigenen Werke, höchstens eigene Interpretationen. Damit sind sie keine Klons. Mich muss niemand sperren, wenn das beabsichtigt ist. Ich mache das Buch jetzt ganz alleine zu. Im Grunde interessiert mich hier nur, ob irgendwo was an Veranstaltungen angekündigt wird, die Georg Kreisler betreffen. Da reicht zwischendurch lesen aus. Ansonsten wäre es gar lustig, Georg Kreisler schreibt hier als Iknow und Barbara Peters Ialso. Beinahe schade , dass sie kein Internet mögen. Die letzten drei Sätze klingen fast böse und gehören genau genommen wieder gestrichen, bei positiver Motivation des Tuns, aber da ich eh nicht alles recht reflektiere oder so ähnlich, dann kann ich es stehen lassen. Man möge es mir glauben, ganz im Ernst wünsche ich der kompletten Kreisler-Familie und den Leuten im Forum Freude und Gelingen an der Kunst und den Künstlern. Es soll ja in erster Linie Spaß machen, unser Leben.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 28. Mai 2007, 20:48:31 »

Quote (selected)
Wer das musikalische Werk von Rainer Bielfeldt (der heute seinen Geburtstag feiern kann) nur annähernd kennt, der bringt diesen Künstler niemals in Verbindung mit Georg Kreisler, nie und nimmer.
Ich hab Rainer immerhin als Pianist von Tim Fischer Kreisler spielen hören. Kreisler-Klon ist aber sicher nicht die richtige biologiche Bezeichnung.

Quote (selected)
Der prägende Lehrer von Bodo Wartke und Sebastian Krämer war über Jahre Christoph Stählin und nicht im geringsten Georg Kreisler.
Er hat auch Judith Holofernes unterrichtet. Er legt aber Wert darauf, "Christof" geschrieben zu werden.

@ Kulturenkarneval: Das Outen von Nicks ist ein Verstoß gegen die Netiquette und wir in strenger moderierten Foren mit Sperrung geahndet.

Autor: kritiker
« am: 28. Mai 2007, 17:41:14 »

hallo leute!
bis jetzt war ich stiller leser aber jetzt mische ich mich ein weil ihr wirklich um des kaisers bart streitet. die ausdrucksform überlegen oder nicht  -  das ist doch ganz klar wenn es um den inhalt geht. rein von den themen der lieder her ist georg kreisler politisch und kritisch und sachbezogen und nciht ein spassliederschreiber.
Autor: whoknows
« am: 28. Mai 2007, 16:59:23 »

Übrigens hat auch GK seine Vorbilder, er ist ja auch nicht aus dem Nichts entstanden - und leugnet das ja auch nciht. Jeder gute Künstler, der sein Handwerk versteht, hat das.
Und musikalisch, wie gesagt, hat jeder Künstler, der sein Handwerk versteht, als Grundlage und Vorbild die klassische Musik und deren Protagonisten, sowie Tonlehre, Kontrapunkt, Harmonielehre etc. Sogar Van Halen. Man hört einfach, ob jemand diese umfassende Bildung hat - und das hat nichts damit zu tun, ob er den Wortschatz (auch musikalischen Wortschatz!!) den er hat, anwendet - oder ob er ihn "nur" gelernt hat und daraus schöpfen KÖNNTE.

Alles G*ttliche kommt auf leichten Füssen - und genau diese Leichtigkeit gehört mit zum Schwierigsten in der Kunst.
Autor: whoknows
« am: 28. Mai 2007, 16:39:56 »

Ich weiss ja nicht, wie Du auf den Gedanken kommst, ich wäre Sandra Kreisler - aber allein das zeigt, dass Du offenbar von der Materie wenig Ahnung hast, bzw Dich nciht wirklcih ausreichend intensiv damit beschäftigst, sonst hättest du das niemals gesagt.
Erinnert mich ein Bisschen an die Musiker, die ich heute auf Radio Fritz hörte - die haben ganz stolz erklärt, dass sie keine Noten lesen können. Heute ist man offenbar stolz auf Unkenntnis- so klingt auch die Musik allzuoft. Eine handwerkliche Grundlage darf nicht mehr merkbar sein, nur dann ist es gut, und wenn man komplizierte Worte verwendet (gerne auch für einfache Inhalte) dann gilt man als gescheit. Wenn man aber das Kunststück zuwege bringt, sich in umgekehrter Weise zu äussern: einfach WIRKEND, aber kompliziert erdacht - das funktioniert nicht  mehr, weil keiner mehr das Grundwissen hat, um zu merken, wieviel Gehirnschmalz dahinter ist.
Rein handwerklich musikalisch merkt man einfach, wenn man auch nur einen Tupf Ahnung von Musik hat, dass es schon ziemlich viel ausmacht, wieviel ein Komponist studiert hat und ob er seine Musik und seine Texte so baut, weil er damit etwas SAGEN will, oder weil es ihm halt gerade so eingefallen ist. (Mit einem Wort: ob der Künstler aus einem Pool von Möglichkeiten schöpft, und sich bewusst und mit Begründung für eine entscheidet.) Bei Wartke hört man auf Schritt und Tritt die Akkorde von Kreisler, ja sogar ganze Tonfolgen eins zu eins, auch  inhaltlich übrigens - und rein Textlich ist es  merkbar sagen wir: inspiriert - aber ohne die gekonnte Leichtigkeit wird's halt schnell etwas elitär in der sprache - was beileibe kein Qualitätsmerkmal ist  -wenn man sich ein wenig mit literaturwissenschaft  und dem handwerklichen Aspekt von dichtkunst beschäftigt kriegt man natürlich mit, dass es allzu oft ein "Reim Dich oder ich fress Dich" ist, um wirklcih aus einem Pool von Möglichkeiten bewusst ausgewählt zu sein. Ja, es gibt auch bei Kreisler "reim Dich oder ich fress Dich Lieder - aber da ist es bewusst eingesetztes Stilmittel EINES Liedes, und nicht: ups, fällt mir halt grad nix Bess'res ein.
Bielfeld ist ja kein Autor. Musikalisch ist er auch ziemlcih im Popbereich beheimatet - und nicht gerade stilistisch rasend divers oder einfallsreich. Seine Vertonungen finde ich mal besser, mal schlechter gelungen - interpretationsmässig reicht er Wartke bei weitem nicht das Wasser, Bielfeld live ist reichlich ermüdend auf die Dauer, irgendwann kennt man die Musik eh schon und dem Text will man bei der mangelhaften Interpretation auch nicht mehr folgen. Er hat durchaus auch gute Sachen, gar keine Frage - aber nur er einen ganzen Abend lang ist einfach fad.
Aber vor allem: vor allem bei Wartke  merkt man einfach: ohne, dass er viel und ausgiebig Kreisler gehört hätten, hätte er die ganze Richtung nicht gemacht - zu viel ist einfach eins zu eins auf Lieder umzulegen, die Kreisler schon vorher schrieb. Bei Bielfeld bin ich da nciht so sicher, dazu ist er musikalisch einfach zu simpel gestrickt.
Ich könnte natürlich noch tonnen an Beispielen abgeben, aber es reicht, Dirigenten oder Pianisten zu befragen, was interessanter, vielschichtiger und mit mehr Substanz  komponiert ist - und vor allem,Stog: weil es wirklich JEDEM, der sein Handwerk versteht, so klar ist, wo (notabene: Rein von der handwerklichen Fähigkeit, der Bildung her gesehen!) "etwas dahinter" ist, weil ich annahm, jedem hier ist der Unterschied zwischen Inspiration und Grundlegendem Wissen so deutlich, dass ich diesen Sermon hier garnicht schreiben muss - deshalb wollte ich mich einfach kurz fassen.

Bei Kreisler merkt man einfach den Klassiker, und sorry, Kids, aber die Klassik (und nicht der Kreisler) ist immer noch der Übervater der Musik.  

Ich mag den Wartke, sehr sogar, ich mag auch den Sebastian Krämer sehr - der ebenfalls merkbar von GK inspiriert ist. (Was ja im Übrigen ganz und garnicht Ehrenrührig ist!!!)  Ich mag sogar  manches vom Bielfeld (wenn auch weniger) und es gibt auch Künstler, die noch viel viel weniger ihr Handwerk gelernt haben und ich die trotzdem gern sehe und gut und spannend und wirkungsvoll finde - aber wir haben doch von der rein handwerklichen Qualität gesprochen, und da gibt es nun mal objektiv messbare massstäbe.

Und wie gesagt, der Grebe fällt da für mich sowieso nicht in die Reihe, denn das ist einfach ein zu anderes Genre.
Autor: Kulturenkarneval
« am: 28. Mai 2007, 15:47:49 »

Also Sandra Kreisler, wenn Du kichern willst, dann kicher. Deine Bemerkung lässt Zweifel aufkommen, wie gut Du Kollegen kennst oder akzeptierst. Vielleicht  Deinen Übervater trotz allem Groll blind vergötterst. - Schade eigentlich, dennoch wieder verständlich, es sind Familienbande. - Kichern ist zwar ein Ausdruck, es hat wenig mit greifbaren Argumenten zu tun. Kichern widerlegt nicht die eigenen Fehleinschätzungen. In dem vorveröffentlichen Brief schreibst Du Dir andere Charaktereigenschaften zu, die klingen liebevoller. Na ja, streiten belebt und somit einen schönen Tag noch!
Autor: Stroganoff
« am: 28. Mai 2007, 15:47:33 »

Ah. Ein vollkommen sinnbefreiter, elitärer Spaß-Kommentar von whoknows. *kicher*  ???

Wartke und Grebe kenne ich nur von ein paar YouTube-Schnipseln und die anderen angesprochenen Künstler überhaupt nicht. Trotzdem erscheint mir Kulturenkarnevals Debut-Beitrag interessant und diskutierenswert.
Autor: whoknows
« am: 28. Mai 2007, 15:24:47 »

Quote (selected)
In der Ausdrucksweise sind beide Georg Kreisler weit überlegen

Ah. Ein Mensch, der vom Handwerk was versteht. *kicher*
Autor: Kulturenkarneval
« am: 28. Mai 2007, 15:02:09 »

Hi und hallo und so! Es scheint, hier wird mit dem großen Stampfer gearbeitet. Wer das musikalische Werk von Rainer Bielfeldt (der heute seinen Geburtstag feiern kann) nur annähernd kennt, der bringt diesen Künstler niemals in Verbindung mit Georg Kreisler, nie und nimmer.  Da gibt es aber auch nicht die geringsten Berührungspunkte, außer, dass sie musikalische Kunstschaffende sind. Das ist alles. Zu empfehlen im BKA Berlin ab 7. Juni 07 Rainer Bielfeld und Julia Kock mit deren Mascha Koléko Programm. Die Mascha Koléko Texte allesamt von Rainer Bielfeldt vertont. (In diesem Jahr wäre Mascha Koléko 100 Jahre alt geworden). - Der prägende Lehrer von Bodo Wartke und Sebastian Krämer war über Jahre Christoph Stählin und nicht im geringsten Georg Kreisler. Mit Georg Kreisler haben Bodo und Sebastian gemein die Respektlosigkeit und die große, blühende Phantasie. In der Ausdrucksweise sind beide Georg Kreisler weit überlegen. Sebastian beherrscht die hohe Schule der deutschen Sprache, wie kaum ein Zweiter. Könnte glatt als Hochschulprofessor für die deutsche Sprache durchgehen. Im Vergleich zu Bodo und Sebastian benutzt Georg Kreisler einen verhältnismäßig einfachen und beschränkten Wortschatz. Bei allem Respekt vor Georg Kreisler und seiner Einzigartigkeit, er ist nicht die Sonne, um den die jungen Künstler kreisen und es sind schon gar keine Klons. Es sind eigenständige, strahlende Fixsterne mit eigenem Publikum und sichtbarem Erfolg. - Zu Rainald Grebe sei empfohlen, live bei einem kompletten Programm dabei zu sein und nicht anhand von kurzem TV-Ausschnitt zu urteilen. So, das war es. Schöne Rest-Pfingsten, soweit hier Christen sind, die das feiern.
Autor: whoknows
« am: 28. Mai 2007, 11:11:54 »

Mir würde nie einfallen, die beiden zu vergleichen. Das ist wie Äpfel und Birnen.Anderer Anspruch, andere Richtung - Bodo Wartke ist eine Art  Kreisler-Klon,  (Ähnlich Sebastian Krämer oder Rainer Bielfeld) macht Liedeln, hübsch und sauber und gut gearbeitet, mit unüberhörbaren Anklängen in Richtung Kreisler.
Grebe (Die Band heisst "Kapelle der Versöhnung" ein Gitarrist/Bassist und ein Schlagzeuger und eben Grebe selbst) Grebe macht etwas völlig Eigenständiges, sowohl musikalisch (es sind strenggenommen kaum richtige "Lieder" weil sie in sich schon uneinheitlich sind - die Form ist "keine form") inhaltlich eine Mischung aus Comedy und kabarett, irgendwie schräg, komisch und in vielen Schichten - man kann es nur als Comedy sehen, wenn man will, kann man unendlich viele Unter-Sinne erkennen. ist mE keine Form, die es vorher gab - irgendwie in Richtung Volkslied-Kabarett-Clownerie, betont und bewusst einfach gehalten, mit immer mindestens einer Zeile, die man nachsingen kann, und - wie er selbst im Interview gesagt hat, auch bewusst mit dem Anspruch, möglichst wenig Akkorde zu verwenden.

Und das mit den Preisen...... naja. Mir fällt schon seit einiger Zeit auf, dass sie in der Werbung alle möglichen "Aufkleber" verwenden, - bis hin zu "offizieller Partner des Weihnachtsmannes", wirklich! - weil die Leute es wohl gern mögen, wenn ihnen jemand sagt, was sie gut zu finden haben.
Preise sind hilfreich, aber wer und vor allem WANN man sie kriegt, hat nicht immer unbedingt mit der Qualität zu tun, höchstens damit, dass die JUROREN (oder die preisverleihende wirtschaft, je nachdem) das oder den gut finden. Oder dass ihnen niemand anderer eingefallen ist. Oder dass sie mit anderen Sachen mangels Offenheit nix anfangen können. Oder dass sie im letzten Jahr Herrn A hatten und daher finden, in diesem Jahr muss Herr B drankommen. Oder - wie zB beim Lale Andersen Preis, dass sie sich festlegen, dass es eine PreisträgerIN sein muss, und die sind seltener, daher wird die Genre-Grenze erweitert.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 28. Mai 2007, 03:23:00 »

Einen der Musiker? Ich habe Grebe bisher immer nur solo gesehen (im Fernsehen, z.B. bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises) ...
Mir liegt Bodo Wartke (weil kreislerischer und ExCellenter) näher. Der hat den Preis auch zwei Jahre früher gekriegt, und nicht nur den Förderpreis.
Autor: whoknows
« am: 27. Mai 2007, 01:42:52 »

Ja, einer, der vor allem auch sein Handwerk gelernt hat - der kann das richtig und das ist richtig gearbeitet - seltenheit heutzutage.
Die Aufnahmen der CDs (gerade ist die zweite rausgekommen) sind tatsächlich etwas klinisch geraten, und der ganze Stil ist nicht gerade dafür gedacht, es sich einfach mal so anzuhören - wenn, dann sollte man ihn vorher gesehen haben, damit man sich's zumindest vorstellen kann.
Aber: ich hab ihn (und einen der Musiker) auch kurz nach der Show kennengelernt - und er scheint mir auch ein hinreissender Mensch zu sein, jedenfalls so im Kurzgespräch.