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Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum  (Gelesen 6448 mal)

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Offline triangel

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Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« am: 01. Mai 2006, 04:27:28 »
Was uns in diesem Forum zusammenbringt, ist die Würdigung des Werkes von Georg Kreisler. Dieses virtuelle Haus ihm gewidmet und daran anknüpfend wollen wir möglichst poetisch und humorvoll miteinander kommunizieren. Insofern ist dies ein Haus/Forum für kreative (musische) Experimente, in denen jedoch niemand zum Objekt ("Versuchskaninchen") herabgewürdigt wird.

Alle Teilnehmer/innen werden gebeten, möglichst interaktiv aufeinander einzugehen und sich um Verständnis an den wesentlichen Inhalten und Aussagen/Ausdrucksformen des/der anderen zu bemühen. Wenn etwas nicht verstanden wird, sollte nachgefragt werden. Niemand wird deshalb als "dumm" verachtet oder herabgewürdigt. Der direkte Dialog ohne Lüge und Heuchelei wird bevorzugt.

Wer "beleidigt" werden darf, geht aus dem Werk von Georg Kreisler hervor:
Staatsbeamte, (Musik-)Kritiker, Intendanten, Politiker, Weisskittel, Psychiater, Pfaffen und Päpste, obrigkeitshörige Zitierer, Phrasendrescher, Kaufhausmanager, Atomkraftwerksbetreiber, Arbeitende in der Rüstungsindustrie, Generäle, Volks(ange)hörige....etc. pp. jedoch niemals "Max"...   ;)

Georg Kreisler "beleidigt" nicht brutal oder intrigant, sondern er hält den Funktionsträgern der Leidkultur - wie ein weiser Narr und zumeist getragen von feiner und subkutan wirkender Ironie - einen Spiegel vor.
Viele schau(t)en hinein, erschreck(t)en und fühl(t)en sich vom Spiegel beleidigt, andere - leider viel zu wenige - vermochten es dagegen, mittels seiner Lieder über sich und ihre Funktionen lachen zu können. Nur die hauptberuflich humorresistenten "Herr und Frau Schmidts" schlagen sofort auf den Spiegel ein. Doch diese Spezie ist G*tt sei Dank am Aus- und Absterben.

Kreislerist/innen gehören diesen oben genannten Berufen samt dem "Schmidt-Verbund" nicht an und wissen was Leid bedeutet. Eben deshalb werden sie sich nicht hier im Kreisler-Haus gegen-seitig beleidigen und niedermachen. Sie achten einander, bilden Freundeskreise und sie bemühen sich, sich auf liebevolle und foppende Art auf Unzulänglichkeiten und Fehler aufmerksam zu machen. Sie korrigieren sich freundschaftlich und lernen von- und miteinander.

Es ist ein offenes und gastfreundliches Haus, das die Sehnsucht von Georg Kreisler nach einem humanen und friedlichen Leben von uns Menschen sowie produktiver, schöpferischer Tätigkeit miteinander in sich trägt und erfüllen soll. Dazu soll auch der virtuelle, textuelle Austausch sowie Hilfe und Unterstützung im realen Leben dienen.

Es existieren verschiedene Bereiche/Etagen in diesem Haus, die sich zum einen auf das Werk von Georg Kreisler beziehen, zum anderen aber auch das Leben der Kreisleristen und ihre Vorlieben, Arbeit sowie Alltagssorgen mit berücksichtigen (siehe den OFF-Topik-Bereich). Darüber hinaus ist Platz für die Darstellung und Reflexion politischer, gesellschaftlicher und kultureller Phänomene, die kritisch debattiert werden können (siehe Publikumsbereich).

Wenn auch Du zu uns Kreislerist/innen gehören willst, nimm Dir Zeit und lies einige Threads. Entscheide, ob Du es - trotz mancher "Trolligkeiten" - mit uns aushältst oder Du lieber im Brei der Bohlen-Pop-Unkultur versinken willst.

Wir bemühen uns, das "Troll"-Wesen samt der antrainierten Spiessbürger- und Autoritätshörigkeit und vor allem das "postmoderne Arschloch" in uns zu überwinden, können aber nicht dafür garantieren, dass es nicht doch hin und wieder über unser ansonsten human-freundlich und sozial gesinntes Wesen triumphiert. Denn wir sind auch nur Menschen inmitten einer immer unmenschlicher werdenden Welt, in der die Feindbilder hochgehalten und blindwütiger Fanatismus um sich schlägt. Die Hysterie dieser Epoche mitsamt seinen Kriegen und wuchernden Demagogien muss durch eine menschenwürdige Kultur eingedämmt und überwunden werden. Daran wollen wir mitwirken und jeden Ansatz von dem im Internet/www um sich greifenden cyber-war auch hier bekämpfen.

Menschenverachtung wird in diesem Forum nicht geduldet.

Auch "Frustbolzen", die ihren Lebensfrust hier abladen wollen, werden keine Chance haben!

Ein Team von professionellen Künstler/innen, die nebenberuflich auch noch begabte Moderator/innen sind, bietet ihnen statt Frustdebatten und vom Dominanzwahn geprägten Disputierk(r)ämpfen gute und humorvolle Musik und Poesie als Therapiemöglichkeit an.











« Letzte Änderung: 02. Mai 2006, 03:37:50 von triangel »

Offline Werner

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #1 am: 13. November 2006, 02:22:52 »
Ich bin auch für den Weltfrieden. ;)

Offline Eric

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #2 am: 13. November 2006, 22:08:57 »
Btw, wo ist eigentlich good old whoknows ? Seit Donnerstag scheint sie mir verschollen.

Offline whoknows

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #3 am: 13. November 2006, 23:10:00 »
Melde mich aus Wien zurück.  :D

Offline Werner

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #4 am: 14. November 2006, 01:16:33 »
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good old whoknows
ts, ts, "good" muss doch genügen, oder? 8-)

Offline whoknows

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #5 am: 14. November 2006, 12:51:11 »
"old" genügt. Hatte gerade meinen 45er. ::) ;)

Offline Alexander

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #6 am: 14. November 2006, 14:18:25 »
Geht man vom Heesters aus,
schaut da noch viel heraus.
whoknows, wer weiß, was kommt -
wie lang die Muse frommt,
wie lang das Herz noch mag:
danken wir´s - jeden Tag!


„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline Eric

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #7 am: 14. November 2006, 15:55:39 »
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"old" genügt. Hatte gerade meinen 45er.  

Und vermutlich wegen deiner Abwesenheit nichtmal alle Glückwünsche erhalten  ;)

Offline whoknows

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #8 am: 14. November 2006, 20:26:06 »
Tja, die meisten habe ich erst nach meiner rückkehr gefunden, und zwar ungern, ehrlich gesagt, ich mag so Glückwünsche garnicht. Find ich doof - und lästig. Aber die wohlmeinenden Wünscher verstehen das natürlich nie..... Ich finde, entweder, man mag einander, dann wünscht man einander immer und ständig alles gute, oder man mag einander nicht so, dann ist es auch zu Geburstagen wurscht. Ausserdem, wie eine liebe Freundin von mir zu sagen pflegt: Warum nur beglückwünschen einen die Leute dazu, dass man noch ein paar Falten mehr kriegt? Naja, ist halt so ne Konvention. In anderen Ländern findet das gleiche Brimborium zu namenstagen statt, aber nicht zu Geburtstagen - ist genauso doof, da hat man immerhin die chance, dem zu entkommen, indem man den Namen wechselt zu einem ,der keinen "Tag" hat.

Offline Eric

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #9 am: 14. November 2006, 22:12:34 »
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Tja, die meisten habe ich erst nach meiner rückkehr gefunden, und zwar ungern, ehrlich gesagt, ich mag so Glückwünsche garnicht. Find ich doof - und lästig.

 :( Naja, Fettnäpfe lauern ja bekanntlich überall... ich gehe allerdings von mir aus, und ich mag es sehr gerne, wenn ich an meinem Geburtstag von meinen Freunden eine Nachricht bekomme. Nicht weil sie mich "beglückwünschen", sondern einfach weil sie an mich denken ! Das finde ich eine schöne Geste, insofern kannst' tun was du willst, von mir wirst' immer ein Lebenszeichen an deinem Geburtstag hören  :P

Offline kampmann

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #10 am: 14. November 2006, 23:13:09 »
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Tja, die meisten habe ich erst nach meiner rückkehr gefunden, und zwar ungern, ehrlich gesagt, ich mag so Glückwünsche garnicht. Find ich doof - und lästig.

hm, was soll ich denn dazu sagen?
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline Dagmar

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #11 am: 15. November 2006, 00:45:16 »
Ich habe schon was ganz persönlich dazu gesagt  ;) aber ich möchte es durchaus auch noch einmal hier wiederholen:

Geburtstag: Das ist der Tag, an dem jemand geboren wurde. Ich persönlich nehme das ziemlich ernst - für mich selber und für die, die mir nahe sind. Wenn mein Tag, an dem ich geboren wurde, sich jährt, dann feiere ich diesen Tag sehr groß und ganz für mich allein (später mache ich manchmal auch Partys oder auch nicht, darum geht es nicht!) Der Tag, an dem ich geboren wurde, ist in meinem Selbstwertverständnis ein besonderer Tag. Deshalb schenke ich mir was, arbeite an dem Tag nie und lasse es mir richtig gut gehen. Ich freue mich daran, dass ich geboren wurde und auf dieser Welt bin!

Wenn meine Lieben und Liebsten Geburtstag haben, dann freue ich mich genauso daran, dass sie geboren wurden, dass sie heute leben und meine Lieben sind. Ich freue mich so doll daran, dass es sie gibt, dass ich sie anrufe und Ihnen liebe Geschenke mache. Ich möchte ihnen damit sagen: Danke an wen auch immer, dass es Dich gibt. Danke, dass Du geboren wurdest und meine Freundin bist. Das ist ein solcher Reichtum für mich, dass dieser, Dein Geburtstag, ein ganz besonderer Feiertag für mich ist. Deshalb freue ich mich, deshalb gratuliere ich, deshalb kaufe ich was Schönes, oder mache ich was Schönes oder koche was Nettes oder was auch immer: Ich freue mich rasend daran, dass jemand, den ich lieb habe, geboren wurde (denn wäre er das nicht, wäre er eben nicht da, nicht mein Freund, und ich wäre sehr viel ärmer).

Wenn meine Kinder Geburtstag haben, mache ich ein Riesenfest für diesen Tag - weil ich so extrem glücklich bin, dass sie geboren wurden. Diesen Tag beginnen wir, mein Mann und ich, immer damit, dass wir morgens früh an das Bett des Geburtstagskindes treten und ein kleines simples Lied singen. Dieses Lied ist nix Besonderes, keine geniale Nummer, nur einfach ein kleines, sehr einfaches Lied, das ich sehr liebe, weil es etwas ausdrückt, was ich empfinde, wenn jemand, der mir sehr sehr nahe ist, seinen Tag der Geburt hat:

"Ich freue mich, dass Du geboren bist,
und hast Geburtstag heut!
Ich freue mich, dass Du geboren bist,
und hast Geburtstag heut.
Und alle soll'n sich mit mir freu'n
und stimmen in mein Lied mit ein:
Ich freue mich, dass Du geboren bist
und hast Geburtstag heut!"
« Letzte Änderung: 15. November 2006, 01:00:57 von Dagmar »
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.

Offline Werner

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #12 am: 15. November 2006, 03:34:35 »
Für Kinder und bis zum 18-ten ein schöner Tag. Aber warum besonders? Jeder Tag sollte das sein. Für viele Zahlengläubige haben noch die Null-Tage, speziell ab 30,  etwas beklemmendes, aber mit ausreichend Krach und viel Flüssigkeit gibt sich das schnell wieder. Und die Damen werden ab 30 sowieso nicht mehr älter (es dauert nur immer länger gleich auszusehen ;))

Offline Eric

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #13 am: 15. November 2006, 07:35:04 »
Ich denke besser kann man es nicht ausdrücken, Dagmar !  :-*

Offline kampmann

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #14 am: 15. November 2006, 10:25:30 »
Quote (selected)
Ich denke besser kann man es nicht ausdrücken, Dagmar !  :-*


Dagmar: genau so habe ich empfunden! Danke für diese schönen Worte! und ich bin bald 70!!! Hurra, ich mag das Leben und meine Lieben ...
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline whoknows

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #15 am: 15. November 2006, 14:15:55 »
Ich denke, besser kann man es nicht ausdrücken, Werner!  :D 8-)

Übrigens mag ich das Leben (meistens) und meine Lieben (immer) auch - deswegen bin ich auch brav und begratuliere, weil die das halt erwarten. Aber ich mag sie jeden Tag, und jeder Tag, den ich sie sehe, ist für mich ein Feiertag.
Ich persönlich bin allerdings mehr beglückt, wenn ich nette Worte höre oder gar Geschenke kriege einfach so, und nicht weil ein "besonderer Tag" ist, und man das "halt so tut an diesem Tag". Ich habe nichts davon, dass jeder, der mich auch nur ein bissel kennt, zu meinem Geburtstag anruft oder mailt oder sms schickt - sich das restliche Jahr aber nur bedingt kümmert, oder nicht auf das eingeht, was ich mir wünsche oder mich sonstwie ausnützt.
Liebe gute "Freunde", die sich im Alltagsleben darauf verlassen, dass ich eh Geduld habe und ihnen alles mögliche an Unkorrektheiten oder Unhöflichkeiten (die sie einem Fremden gegenüber nie machen würden, nb)  eh durchgehen lasse - aber dann kommen sie und gratulieren. Oder Menschen, die ich beruflich kenne, und denen ich letztlich genauso wurscht bin, wie sie mir, die sind dann besonders beleidigt, wenn ich auf Gratulationen nicht reagiere.   Es gratulieren mit den Jahren ja immer mehr Menschen, bei denen man einfach im Kalender steht, nicht nur die besten Freunde, das darf man nicht vergessen. Und das heisst, dass es VIELE VIELE Glückwünsche sind, die man aus Höflichkeit alle auch beantworten muss, was echt Zeit kostet. Und meine Freunde sollten wissen, dass sie damit eigentlich nur einen Berg erhöhen an Sachen, die ich zu tun habe - und weil sie meine Freunde sind, sollten sie das minimieren wollen.
Ich hoffe ja sowieso, dass mir meine Lieben immer viel Glück und ein langes Leben wünschen. Und wie gesagt: wenn meine lieben guten Freunde sich EINFACH SO melden, mal fragen, wie es geht, oder sagen, dass ich Ihnen wertvoll bin, ist mir das viel wichtiger, als wenn sie sich melden um mir zu sagen, dass ich älter werde und sie das wissen.

Ausserdem:  wenn jemand begratuliert werden müsste, dass es mich gibt, dann meine Eltern oder der liebe G*tt oder die Natur der Dinge  - jedenfalls  nicht ich.

Eigentlich, genau genommen:Wenn meine Freunde es toll finden, dass ich geboren wurde, dann müsste man doch IHNEN zu dem Glück gratulieren, dass ich geboren wurde. ;D

Jedenfalls: es macht Sinn, wenn man einen Anlass sucht, um ne Party zu schmeissen. Es macht keinen Sinn, ein sms zu bekommen auf dem "Herzlicher Glückwunsch" steht. Finde ich.
« Letzte Änderung: 15. November 2006, 14:30:27 von whoknows »

Offline kampmann

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #16 am: 15. November 2006, 16:55:10 »
Quote (selected)

... Es macht keinen Sinn, ein sms zu bekommen auf dem "Herzlicher Glückwunsch" steht. Finde ich.

das ist allerdings wahr: siehe beilienden Zeitartikel
http://www.zeit.de/2006/46/Unterbrechungen
« Letzte Änderung: 15. November 2006, 16:55:47 von kampmann »
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline Alexander

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #17 am: 15. November 2006, 18:44:34 »
Tausend Dank, kampmann!
Ein Super-Artikel!
„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline whoknows

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #18 am: 15. November 2006, 19:20:56 »
Stimmt auffallend. In meinem openBC Account hatte ich 16 PNs, die meisten von irgendwelchen "Kontakten", die ich kaum kenne, mit netten Glückwünschen. Die muss man ja beantworten - das dauert. Für mich ist das der klassische Fall von "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint"

Einer hat mir jetzt allerdings zum Geburtstag kondoliert - das fand ich lustig.

Offline Eric

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #19 am: 15. November 2006, 22:24:34 »
Naja, ich mag diese "Mir doch wurscht, ihr seid meine Freunde, also lassts mich in Ruh'"-Einstellung nicht so besonders, ehrlich gesagt... Gleichgültigkeit gibts in meiner Familie genug, die mich stört. Da muss das nicht auch unter Freunden so sein, finde ich.

Offline Andrea

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #20 am: 15. November 2006, 22:43:49 »
Tja, manchmal scheint Blindsein praktisch zu sein ;d. Ich kriege zwar mit, wenn Mails rein kommen, während ich was anderes mache, aber ich sehe nicht mehrere Fenster auf der Braille-Zeile. Insofern kann ich auswählen, ob ich mich von einer neuen Mail ablenken lasse oder nicht. Ich krieg auch keine Meldung die da lautet: "Sie haben eine neue Nachricht. Möchten sie sie jetzt lesen? Ja / nein." Das hatte ich im Büro. Aber das war nicht gut. Davon ließ ich mich dann auch ablenken. Ich chatte selten bis nie (mein letzter Chat ist über einen Monat her), und wer mit mir kommunizieren will, soll mailen. Im Chat gibt's eh nur Missverständnisse.
Was Geburtstagsgratulationen angeht, fände ich es unaufmerksam von mir, meinen Freunden nicht zu gratulieren. Klar weiß ich einige Geburtstage gar nicht, aber die, die ich weiß, ein netter Glückwunsch - so wie Eric und Dagmar ihn beschrieben haben - drückt für mich aus: "Ich denk an dich und freue mich, dass ich dich zu meinen Freunden zählen darf." Aber wenn jemand so strikt gegen diese Gratuliererei eingestellt ist, will ich sie ihm/ihr in Zukunft auch nicht mehr aufdrücken. Auch wenn ich das als unhöflich von mir empfinde. Für mich hat das zum-Geburtstag-glückwünschen was schönes, während mir "Frohe Weihnachten" oder "Frohe Ostern" völlig auf die Nerven geht, weil es ausdrückt, dass man sich an eine bestimmte Religion oder Konwention zu halten hat... OK, das Geburtstagsbeglückwünschen ist auch ein gewisses konwentionelles Verhalten. Aber für mich besteht darin der Unterschied, dass man ausdrückt: "Ich denk an dich!" Mit dem Schenken halte ich es anders. Ich schenke zu Geburtstagen, wenn mir etwas Sinnvolles für ihn einfällt. Wenn nicht, dann lasse ich es bleiben. Und wenn mir dann mitten im Jahr irgendwann ein passendes Geschenk einfällt, schenke ich es ohne Anlass, einfach weil ich jemanden lieb habe.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Werner

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #21 am: 15. November 2006, 22:47:15 »
Quote (selected)
Naja, ich mag diese "Mir doch wurscht, ihr seid meine Freunde, also lassts mich in Ruh'"-Einstellung nicht so besonders, ehrlich gesagt...

Ehrlich gesagt... kein Kommentar wäre das doch eher gewesen? ;)

Offline Eric

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #22 am: 15. November 2006, 22:52:42 »
Ja Andrea, im Großen und Ganzen gebe ich dir recht... nur das mit dem Über-den-Schatten-springen und eben, obwohl man es für unhöflich hält, in Zukunft den Mund zu halten, ich glaub' da muss ich noch paar Jahre üben *ggg*
Ich sehe das so: Jeder von uns kriegt jeden Tag ur viel Spam, da kommt es auf eine Geburtstagsmail mehr oder weniger nicht an ^^
« Letzte Änderung: 15. November 2006, 22:53:36 von theaterfreek »

Offline whoknows

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Re: Das Wesen der Kommunikation in diesem Forum
« Antwort #23 am: 15. November 2006, 23:22:25 »
Ich will nicht, dass meine Freunde mich "in Ruh lassen" - ich will, dass sie mich in Ruh lassen, wenn ich EH SCHON Stress und Spam von BEKANNTEN zu erwarten habe - wie zB an meinem Geburtstag. Wenn ich an irgendeinem anderen Tag ein "Ich hab Dich lieb und denk an Dich" mail oder sms kriege, ist das etwas völlig anderes, weil es eben ausdrückt, dass man an mich denkt, auch wenn es keinen äusseren Anlass oder Konventionen gibt.
Ich bin ja auch nciht total gegen diese smse - und wenn es nicht so Konvention wäre, und sowas NUR von meinen wirklichen Freunden käme, wäre es auch völlig anders. Genervt bin ich nur, weil es eben hunderttausende sind, auf die man ALLE  - und sei es nur aus Höflichkeit -  antworten muss. Und dann frage ich mich eben, warum meine wahren Freunde - vor allem diejenigen, mit denen ich eh regelmässig Kontakt habe, auch noch was sagen müssen. Gerade bei meinen Freunden weiss ich doch (oder glaube zu wissen) dass sie mir gut sind, das müssen sie doch nicht bestätigen, nur weil ich zufällig Geburtstag habe.

Ich denke, wenn ich ne Party mache, und feiere, das ist was völlig anderes. Aber wenn ich diesen Tag verbringe wie jeden anderen - wozu?
Zum jüdischen neuen Jahr wünscht mir keiner ein gutes nächstes Jahr - und das ist auch okay. Aber: what's the difference? Obwohl das sogar eigentlich noch viel sinnvoller wäre, weil es unter anderem auch zeigt, dass meine nichtjüdischen Freunde sich genügend interessieren, um zu wissen, wann das ist. Den Geburtstag sagt man irgendwann, und dann wird er im Kalender eingetragen, und der Kalender sagt das dann regelmässig. Das jüdische Neujahr wechselt perfider Weise  das Datum- da müsste man sich anders interessieren.....

Offline michael

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Re: Glück gehabt
« Antwort #24 am: 16. November 2006, 00:04:53 »
ich kannte das Datum nicht und habe nicht gratuliert (ein Stein im Brett gewonnen!!!).
Aber ehrlich gesagt, einen  persönlichen Gruss, dazu zähle ich auch EMail und sms, ist wirklich kein Spam-jedenfalls nicht in meinen Augen. Zeigt er doch, dass der begrüsste dem grüssenden eine aktive Handlung wert war, daran denken und schreiben.

Und das ist was ganz anderes als die Weihnachts-Neujahrs- oder Ostergrüsse.

Bedauern wir jetzt schon alle Verkäufer und Verkäuferinnen, die ab dem ersten Advent nach jedem Kassieren "Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch" sagen müssen!
30 Kunden die Stunde, acht Stunden, noch 40 Tage bis Weihnachten = 9600 persönliche Grüsse.
Prost Neujahr!

 

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