Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
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Letzte Beiträge

Unterwegs in Hamburg von Heiko
[Gestern um 20:46:26]


Zwei alte Tanten Textinterpretation? von Heiko
[Gestern um 20:41:37]


Kopp spielt Kreisler... von Burkhard Ihme
[10. Oktober 2017, 09:26:29]


"DIE QUADRATUR DES KREISLERS" von nicolonius
[02. Oktober 2017, 13:00:36]


Heute Abend: Lola Blau von h-j-urmel
[15. September 2017, 00:19:14]

Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Neueste Beiträge

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Allgemeines / Unterwegs in Hamburg
« Letzter Beitrag von Heiko am Gestern um 20:46:26 »
Bereits zum dritten Mal gibt es an der Ex-HWP der Uni Hamburg den Kongress Anarchistische Perspektiven (auf Wissenschaft):

www.a-perspektiven.org

2
Georg Kreisler: die Lieder / Re: Zwei alte Tanten Textinterpretation?
« Letzter Beitrag von Heiko am Gestern um 20:41:37 »
Na, wenn du die Sprachspielchen analysieren kannst, wird dein Lehrer wahrscheinlich schon zufrieden sein. Dazu ein bisschen die surreale Atmosphäre beschreiben, die, wenn man die erste Zeile ernst nimmt, wahrscheinlich aus Schlaflosigkeit resultiert. Viel mehr gibt es da auch gar nicht zu interpretieren, meiner Ansicht nach.
3
Georg Kreisler: die Lieder / Re: Zwei alte Tanten Textinterpretation?
« Letzter Beitrag von Bratschentoni am Gestern um 20:26:47 »
Ich habe eigentlich einen sehr guten Zugang dazu, es ist eines der ersten Lieder die ich von ihm gehört habe. Außerdem sind ja gerade in diesem Stück seehr viel sprachliche Finessen enthalten, weshalb es mich sehr reizt. Doch einfach ist es halt eben nicht... :)
4
Georg Kreisler: die Lieder / Re: Zwei alte Tanten Textinterpretation?
« Letzter Beitrag von Heiko am Gestern um 20:15:56 »
Hallo Toni,
warum wählst du denn die Tanten, wenn du keinen Zugang zu ihnen hast?
5
Georg Kreisler: die Lieder / Zwei alte Tanten Textinterpretation?
« Letzter Beitrag von Bratschentoni am 21. Oktober 2017, 22:37:16 »
Hallo Ihr :)

ich bin noch ganz neu hier, doch momentan schreibe ich für die Schule eine Seminararbeit im Fach Deutsch über das Sprachspiel von eben Georg Kreisler.
Eines der Lieder, die ich mir zur Analyse herausgesucht habe sind die "Zwei alten Tanten" und da wollte ich fragen, ob da irgendwer eine Art Interprtation des Stückes kennt? Denn da bin ich bis jetzt noch nicht fündig geworden und tue mich etwas schwer.

ich freue mich über eine Antwort egal welcher Art!
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Kreisler-Interpreten / Re: Kopp spielt Kreisler...
« Letzter Beitrag von Burkhard Ihme am 10. Oktober 2017, 09:26:29 »
Meine geographischen Wünsche werden mit Düsseldorf auch nicht erfüllt.
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Kreisler-Interpreten / Re: Kopp spielt Kreisler...
« Letzter Beitrag von Bastian am 10. Oktober 2017, 06:52:14 »
Diesen Sonntag, 15.10. "Kopp spielt Kreisler" im Schloss Eller.
Es gibt noch Karten! Die sind erhältlich bei
Hollmann Buch & Presse
Schadow Arkaden, Düsseldorf
Tel. 0211-329191 oder unter www.arbeitskreis-kultur.de oder telefonisch unter: 0152-27282977.
Einlass 16:30, Beginn 17:00 Uhr
http://www.bastiankopp.de/termine/112/kopp-spielt-kreisler-im-schloss-eller,-d%C3%BCsseldorf.html

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Kreisler-Interpreten / Re: "DIE QUADRATUR DES KREISLERS"
« Letzter Beitrag von nicolonius am 02. Oktober 2017, 13:00:36 »
ZUSATZTERMIN:
Mi 01.Nov. 2017, 20.30 Uhr, Atelier Theater Köln,
Roonstraße 78, 50674 Köln, Eintritt: 18 €, 13 € ermäßigt
Tickets unter: 0221 - 24 24 85, an der Abendkasse und www.ateliertheater.de
9
Georg Kreisler: Theaterstücke und Filme / Re: Heute Abend: Lola Blau
« Letzter Beitrag von h-j-urmel am 15. September 2017, 00:19:14 »
Vermisse immer noch die "Lola Blau Berichte" von Alexander. Welche Möglichkeiten bestehen, um das wieder zu aktivieren?
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Bühne frei! / Re: Eigene Verzapfungen...
« Letzter Beitrag von Burkhard Ihme am 22. Juli 2017, 19:43:34 »
Zwölftonmusik

Wir war‘n in Wacken zum Entschlacken und in Klettenberg zum Kneippen,
doch getrennt: Ich war in Wacken, du im Harz.
Als wir gemeinsam in Paris war‘n, wollte ich mich glatt entleiben
und ich sah für uns’re weit‘re Zukunft schwarz.

Ich war beim Rafting, du beim Häkeln, und ich will da auch nicht mäkeln,
denn der umgekehrte Fall wär eine Qual.
Und wenn wir uns an selben Sandstrand in der Sonne räkeln,
dann schwör‘n wir uns: Das war das letzte Mal!

Das war nicht immer so, denn als wir jung und frisch verliebt war’n, wollten
wir uns niemals trennen, weder Tag noch Nacht.
Doch es kam schon bald die Zeit, als wir nur stritten oder grollten,
bis wir fanden, was uns beide glücklich macht.

Wenn ein Herz zu dem anderen findet,
gilt sein Dank für dies Glück dem Geschick.
Doch das, was uns beide verbindet,
ist die Liebe zur Zwölftonmusik.

Wir war’n gemeinsam in Harare und doch einsam all die Jahre,
denn der Zauber war verflogen mit der Zeit.
Und eines Tags in Celle, waren wir wie viele andre Paare
viel zu schnell zu einem Schlußakkord bereit.

Wir standen schweigend vor dem Schloßtheater (oder in der Nähe)
und schauten in den Sonnenuntergang
und außerdem voll Trauer auf die Trümmer unsrer Ehe,
als Musik von Schönberg durch das Fenster drang.

Wir schätzen Schubert, Schumann, Schickhardt, Schostakowitch, Schop und Schelle,
und schon Schieferdecker hat uns stets betört,
doch etwas Schöneres als damals vor dem Schloßtheater Celle
haben wir in unserm Leben nie gehört.

Wenn ein Herz zu dem anderen findet,
gilt sein Dank für dies Glück dem Geschick.
Doch das, was uns beide verbindet,
ist die Liebe zur herrlichen Zwölftonmusik.

Ich fahr nach Rom, du nach Shanghai, denn du kannst Rom nun mal nicht leiden,
und am Ende treffen wir uns dann in Trier.
Dort hör’n wir Schönberg, Reich und Alban Berg, denn die gefall’n uns beiden,
und Leibowitz, doch der gefällt nur dir.

O wie lieben wir Garowi, Hermann Meier und Ernst Krenek
denn die schätzt man viel zu wenek, selbst in Wien.
Gian Francesco Malipiero, ja auch der verdiente mehr O-
vationen der Musikakademien.

Wir lieben die Musik, solange sie von Dallapiccola
und Webern stammt, Hanns Eisler, Erich Schmid und Erwin Stein.
Doch nichts hörn wir uns lieber an als Staempfli und Rolf Liebermann
und könnten bei Serge Nigg vor Freude schrein.

Wir können gut entspannen beim Klavierkonzert von Hannenheim,
doch Steuermann legt Feuer an den letzten Logenplatz.
Wir jubeln unisono bei Fritz Zweig und Walter Gronostay
und zucken mit bei Stuckenschmidt und Ratz.

Wenn wir uns lieben, hören wir Jacques-Louis Monod und Winfried Zillig,
Maciej Zielinski, Józef Koffler, Cage und Kraus.
Ja, unsre Sammlung wahrer Zwölftonprezisiosen war nicht billig,
und die brauchen wir auch dringend, denn wir sind zwar paarungswillig,
doch nur wenn wir Zwölfton hören, halten wir es wirklich miteinander aus.

Wenn ein Herz zu dem anderen findet
gilt sein Dank für dies Glück dem Geschick.
Doch das was uns beide verbindet
ist die Liebe zur herrlichen, alle bewegenden, weltweit bezaubernden, Sinne erregenden Zwölftonmusik.
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