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Autor Thema: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?  (Gelesen 12248 mal)

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Offline Bastian

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Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« am: 04. März 2013, 14:57:36 »
CDU/CSU: Wer mit der eigenen Schwester koaliert, gerne auch im Dreier, der kann doch auch einfach mal "ja" sagen, wo ein "ja" hingehört, oder?


Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #1 am: 05. März 2013, 09:39:18 »
Moin Bastian,

nö, das wollen die nicht. Lieber bei jedem Punkt vom BVG gezwungen werden. Wenn ich mir so anschaue, wieviele Gesetze die gemacht oder zu machen unterlassen haben, die nicht grundgesetzkonform sind oder die sie eben konformerweise hätten machen sollen... Verfassungswidrige Bestrebungen der Regierung gibt es viele.

Wie dieser schottische Kardinal: Von hinten anschleichen an junge Priester in Ausbildung und dann wettern, nicht gegen den Mittagsdämon, der ihn selber überwätigt hatte, sondern gegen Homosexualität, als Sonderfall der ebenfalls verwerflichen Sexualität schlechthin. Und vor allem gegen Homosexuelle, andere Homosexuelle.

Wie fragte Kreisler: Hat die CDU im Bett mehr Phantasie?

Hat sie offenbar nicht, und das bisschen richtet sie dann darauf, anderen ihre zu missgönnen...

Wenn sie das täte, wäre das ja ein Punkt, in dem sie wählbar würde. Wer will das denn? Auch wenn es nur eine notwendige Bedingung wäre, und eigentlich keinesfalls hinreichend, wie man an der FDP deutlich festmachen kann.

Gruß Clas
"Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #2 am: 05. März 2013, 14:23:29 »
Moin, moin,

Volker Pispers dazu: http://www.wdr2.de/unterhaltung/kabarett/ 

Gruß Clas
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Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #3 am: 06. März 2013, 09:49:14 »
Pispers spricht mir aus dem Herzen. Gerade dieses Lamento, die rechtliche Gleichstellung schade der Ehe...

Hab ich nie verstanden. Wo soll da der Nachteil sein, wenn andere ihre Rechte und Wünsche auch ausleben können? Und inwiefern beeinträchtigt eine Ehe eine andere? Oder alle anderen? Es ist ja eigentlich ein ganz perfides Ausgrenzungsargument- sagt es doch nichts anderes als: "Homosexuelle schaden uns, wenn sie dürften wie sie wollten. Deswegen müssen wir ihnen bestimmte Rechte verwehren."

Wie kommt's, dass sowas im 21. Jhdt. noch als Argument durchgeht?
« Letzte Änderung: 06. März 2013, 12:07:40 von Bastian Kopp »

Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #4 am: 06. März 2013, 13:30:24 »
Moin Bastian,

wo geht das als Argument durch?

Es ist das die Verbalisierung CDUhutypischen, auch in katholischen Kirchenfunktionärskreisen üblichen Sexualneidsyndroms und referiert die dadurch evozierten Denkersatzhandlungen...

Bestenfalls wird es an Argumentes Statt vorgetragen. Also, formal an der Stelle, wo man eines erwarten würde. Wer da sowas bringt, hat nichts besseres, und das ist auch gut so.

Warum aber Leute, die sowas bringen, heutzutage noch gewählt werden und das dann qua Macht dennoch Relevanz erhält: Das weiß ich nicht.

Dass die sich vor konkretem Schaden fürchten, glaube ich nicht. Eher vor Schwulen und Lesben schlechthin, und wahrscheinlich vor eigenen diesbezüglichen Neigungen.

Gruß Clas
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Offline Christian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #5 am: 06. März 2013, 13:41:28 »
Moin Bastian,

auch wenn es nicht meiner persönlichen Meinung entspricht, so denke ich doch, dass sich die CDU einen gewissen konservativen Wertekanon erhalten muss. Ansonsten verliert die Partei ihr Gesicht, insbesondere mit mit konservativen Teil der Wählerschaft. Nach den Bundestagswahlen kann es dieses m.E. bereits überfällige "ja" dann auch geben.

Gruß, Christian
Nicht durch unsere Entdeckungen, sondern durch unsere Ahnungslosigkeit bewegen wir uns sicher durch das Leben.

(Jean Giraudoux)

Offline Burkhard Ihme

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #6 am: 06. März 2013, 14:43:43 »
Nur fällt jetzt halt auf, daß die Konservativen keine Argumente haben, die nicht vom Verfassungsgericht gekippt würden (und zudem jeder Logik widersprechen). Vor 10–20 Jahren war Norbert Geis noch mehrheitsfähig, jetzt Gott sei Dank nur noch peinlich.

Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #7 am: 14. März 2013, 20:45:36 »
Nach den Bundestagswahlen kann es dieses m.E. bereits überfällige "ja" dann auch geben.
Hallo Christian,
dazu passt, dass es aus der Koalition kaudert, man müsse erst abwarten, was das Verfassungsgericht zur steuerlichen Gleichstellung sage. Und deswegen könne man in dieser Legislaturperiode kein entsprechendes Gesetz mehr erwarten...

wo geht das als Argument durch?
Ich nahm an, dass, wo so gesprochen wird, auch ein Abnehmer zu vermuten ist. Aber anscheinend fürchtet sich da jemand vor seinen Wählern. Sollte es doch nicht mehr als Argument taugen? Da hätte ich ein paar Wähler unterschätzt.


Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #8 am: 15. März 2013, 00:46:14 »
Moin Bastian,

nö, ein Argument soll doch jemanden überzeugen, der zunächst mal anderer Meinung ist. Und da geht das eben nicht durch. Da offenbart es eigene Ärmlichkeit... Der Abnehmer ist auch nicht zu vermuten; es ist vielmehr anzunehmen, dass die so Sprechenden vermuten, da sei ein ein Abnehmer. Aber selbst in Cloppenburg gibt es, hörte ich heute morgen im Radio, sogar in der CDU, junge schwule Männer und, der Stimme nach, nicht mehr ganz junge Frauen, die darauf hinweisen, dass ja den Familien sensu Kauder gar nichts genommen werden soll oder wird, wenn homosexuelle Paare gleich behandelt und berechtigt werden... Natürlich gibt es auch Leute, denen das einfach wider die Natur geht und die immer noch nicht einsehen, warum das eigentlich keine Straftat mehr ist. Ich würde da aber nicht von Argumenten sprechen, sondern von einer Phobie. Und, teilweise, von Angst vor dem eigenen Neigungsrelief, das für abgründig gehalten und verleugnet wird.

Gruß Clas
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Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #9 am: 27. März 2013, 10:06:44 »

Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #10 am: 27. März 2013, 11:44:49 »
Moin, moin,

ja, und im Radio berichteten sie gestern, die erste Verhandlung sei eher enttäuschend verlaufen und es gebe dort einige Richter, die da für und welche, die dagegen seien und einen, der sich noch nicht geäußert habe...

Offenbar hatten die Kläger sich die Situation dort anders erwartet. Sie seien enttäuscht.

Gruß Clas
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Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #11 am: 10. April 2013, 16:17:08 »
Frankreich hat der Homo-Ehe seinen Segen gegeben. Wunderlich find ich, wieviel Widerstand da aus der Bevölkerung kommt.

In den USA schaut es anscheinend tatsächlich anders aus:
Laut Erzbischof von Detroit ist man in der Katholischen Kirche fehl am Platz, wenn man die Homo-Ehe befürwortet:

Quote (selected)
Erzbischof Allen Vigneron hat in einem Interview mit der "Detroit Free Press" am Sonntag die Gemeindemitglieder aufgefordert, die Homo-Ehe abzulehnen oder auf die Heilige Kommunion zu verzichten. Er sagte, dass sich gläubige Befürworter der Ehe-Öffnung, die das Abendmahl entgegennehmen, "schandhaft" verhielten.
 
 Begründung: Sie spielten ein "Doppelspiel, das einem Meineid nicht unähnlich ist." Vigneron sagte der Zeitung, dass sich diese Katholiken entscheiden müssen. Sie könnten nicht sagen: "Ich glaube an die Kirche und die Wahrheit über Jesus, aber ich lehne ab, was die Kirche lehrt.
http://www.queer.de/detail.php?article_id=18976

Hat er Recht?

Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #12 am: 10. April 2013, 16:51:46 »
Moin, moin,

wahrscheinlich hat er das. In seinem Wertesystem sollten das beides Sakramente sein, die Ehe ausdrücklich für Mann und Frau, in dieser Reihenfolge. Kirchliche Trauung kann und muss er also ablehnen. Da das Katholiken betrifft und man aus der Kirche ja austreten kann: Meinetwegen. Dass die Kirche damit inhuman und reaktionär ist, ist ja offenbar das Anliegen.

Wie weit ihn, den Kardinal, eine zivilrechtliche Ehe von staatswegen überhaupt was angeht, weiß ich nicht. In USA möglicherweise schon, mir ist, es gebe dort Staaten, die die kirchliche Trauung prioritär bewerten...

Ich finde, wenn da jemand konkret Hilfe, Beistand und Solidarität braucht, kann man sich dazu Gedanken machen. Im Ganzen aber geht das doch Außenstehende wenig an, was in der katholischen Nebenwelt dazu gemeint wird...

Eigentlich kann man diese Auffassung doch als bekannt voraussetzen und braucht sich nicht weiter drum zu scheren.

Recht hat er. Danach zu richten braucht man sich nicht. Eventuell muss man aus der Kirche raus, wenn man sich nicht danach richten möchte. Menschen verbrennen lassen darf er nicht mehr. Nur noch im Gewissenssaft schmoren. Den aber muss der zu schmorende ja nicht beisteuern.

Gruß Clas
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Offline Bastian

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¡Felicitaciones, U R Gay!
« Antwort #13 am: 11. April 2013, 12:58:34 »
Wow, selbst in Lateinamerika (wo ich am ehesten erzkatholische Mehrheitsansichten vermutet hätte) wird die Kirche zur Nebenwelt.

Glückwunsch, U R Gay!

(Wann sollte ich den bringen, wenn nicht jetzt?)

schlaflos

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #14 am: 30. Juli 2013, 20:10:27 »
Finde allein die Tatsache, dass da überhaupt drüber diskutiert wird, schon echt beschämend! Wieso sollten gleichgeschlechtliche Paar nicht das Anrecht auf eine Ehe haben?! Ich habe meine Frau auf einem Datingportal im Netz kennengelernt und haben vor einem halben Jahr geheiratet. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass wie ebenfalls homosexuell wären und aufgrund dessen keine Ehe schließen dürften, würde ich auch auf die Barrikaden gehen!
« Letzte Änderung: 03. August 2013, 01:00:22 von Bastian »

Offline Burkhard Ihme

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #15 am: 31. Juli 2013, 04:06:08 »
Finde allein die Tatsache, dass da überhaupt drüber diskutiert wird, schon echt beschämend! Wieso sollten gleichgeschlechtliche Paar nicht das Anrecht auf eine Ehe haben?!
Darüber darfst du gerne mit Norbert Geis diskutieren.

Offline Heiko

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #16 am: 07. September 2013, 14:12:23 »
Mit Norbert Geis darüber zu diskutieren könnte im November bei der von Jürgen Elsässer organisierten 2. Souveränitätskonferenz in Leipzig möglich werden. Weitere Teilnehmer des Gruselkabinetts und auf der HP als "die Großen Drei" angekündigt: Thilo Sarrazin, Eva Herrmann und Peter Scholl-Latour. Das Ganze unter dem Motto:

Werden Europas Völker abgeschafft?
Familienfeindlichkeit | Geburtenabsturz | Sexuelle Umerziehung

Man gibt sich dabei ganz international. "Die Publizistin Béatrice Bourges berichtet über den Volkswiderstand gegen die Schwulenehe in Frankreich, aus Russland berichten Abgeordnete der Duma über die Erfolge von Wladimir Putins Familienpolitik."


Mir brennen bereits die Fingerkuppen. Auf einen Link dorthin verzichte ich deswegen.
Nur wer aus der Rolle fällt, rollt aus der Falle.

Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #17 am: 10. September 2013, 02:15:30 »
Dann linke ich doch mal hierhin:
http://psiram.com/ge/index.php/J%C3%BCrgen_Els%C3%A4sser
Über Scholl-Latour kann ich mich ehrlich gesagt nur noch wundern. Interessiert es ihn denn gar nicht mehr, wer ihn wofür einlädt?

Interessant jedenfalls, wie die versammelten Querfrontler ihr "Völkisches" über das Private angehen.

Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #18 am: 10. September 2013, 07:15:37 »
Moin, moin,

bei Herrn Scholl-Latour gibt es ja 2 Möglichkeiten: Im Alter nachlassende analytische Brillianz, oder ihm fehlt die öffentliche Aufmerksamkeit... Da werden dann die Thesen steiler. Dazu kommt wohl eine Verknorzelung wegen seiner Islamkritischen Haltung und der Anspruch, zu wissen, wie es ist... Ein Wahrheitspächter mit Ruhestandssyndrom eben, was schreibe ich da? Ein Wahrheitsgenerator! Mit Ruhestandsyndrom.

-

Wobei ich vom Kapital bis dahin noch nie gehört hatte, dass es männlich und schwul sei und seine Partner auf dem Strich finde... Sonderbar schräge Bilder haben die. Niederträchtig ist es auch.

Gruß Clas


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Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #19 am: 10. September 2013, 17:04:04 »
Und Angela Merkel tut sich persönlich schwer mit der Gleichstellung. So sagte sie jedenfalls in der "Wahlarena".

Und weil sie sich da persönlich so schwertut, wird man in Deutschland noch ein Weilchen auf die Durchsetzung des Adoptionsrechts warten müssen. Mag das Bundesverfassungsgericht sagen, was es will: Entscheidend ist für Frau Merkel ihre innere Verfassung. Und wenn die so lala ist (evtl. ist die ja auch angeknorzelt?), dann ist ihr nicht so danach.

Gibt es eigentlich keine Maßnahmen gegen solche... Rechtsverschleppung?

Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #20 am: 11. September 2013, 00:44:26 »
Moin Bastian,

abgesehen von die nicht wählen, fällt mir da auch nichts ein. Einfach mies. Diese führenden Menschen...

Gruß Clas
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Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #21 am: 11. September 2013, 01:22:09 »
So sind sie wohl.
Und begründet wird das vorgeblich mit der Sorge ums Kindeswohl.

Als ob ein Kind ohne Mutter besser aufwüchse, als mit Mutterin und Mutter. Oder Vater und Vaterin.

Ich frage mich: Wo sind sie, die formalen und ehemaligen Gleichstellungsbewegten, wenn es um andere geht? Sind die etwa ungleicher?

Und: Wem zuliebe wird da eigentlich noch diese wohlkalkulierte Rücksicht genommen? Der Ast ist doch eh bald durch.

Offline Clas

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #22 am: 11. September 2013, 11:10:30 »
Moin Bastian,

irgendwo im Inneren des Landes leben sie noch, diejenigen, auf die da Rücksicht genommen wird... und sind leider nicht wenige.

Rücksicht genommen?! Deren Homophobie vorausgesetzt und dann bedient wird! So ein Herr Geis zickt ja nicht völlig abgehoben in Berlin herum und betont, dass er bocke...

Guck ma, das Lied vom Sekretär... das ist doch ein Rollenlied, und es zeigt mir ziemlich deutlich, dass der Boutikerich, der das singt, eigentlich selber gerne mit Friederich/Friederike mal würde und sich aber nicht traut und daher windet und schlängelt und verklemmt und verknorzelt witzelnd sich äußert... und schließlich in offene Homophobie umschlägt und die Friederike von sich tut.

Wenn den Wladimir anschaust, und Photos, die er von sich veröffentlichen lässt: Oben ohne, viril, in der Natur... Da könnten einige durchaus ansprechend wirken, eben nicht nur auf Frauen... Möglicherweise ist das auch eine Variante von braunen, die gerne blond sein möchten...

Gruß Clas
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bees

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #23 am: 11. September 2013, 12:42:27 »
So sind sie wohl.
Und begründet wird das vorgeblich mit der Sorge ums Kindeswohl.

Als ob ein Kind ohne Mutter besser aufwüchse, als mit Mutterin und Mutter. Oder Vater und Vaterin.

Ich frage mich: Wo sind sie, die formalen und ehemaligen Gleichstellungsbewegten, wenn es um andere geht? Sind die etwa ungleicher?

Und: Wem zuliebe wird da eigentlich noch diese wohlkalkulierte Rücksicht genommen? Der Ast ist doch eh bald durch.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Offline Bastian

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Re: Warum nicht einfach "ja" zur "Homo-Ehe"?
« Antwort #24 am: 11. September 2013, 22:32:54 »
Guck ma, das Lied vom Sekretär... das ist doch ein Rollenlied, und es zeigt mir ziemlich deutlich, dass der Boutikerich, der das singt, eigentlich selber gerne mit Friederich/Friederike mal würde und sich aber nicht traut und daher windet und schlängelt und verklemmt und verknorzelt witzelnd sich äußert... und schließlich in offene Homophobie umschlägt und die Friederike von sich tut.

Ja. Und: hm...
Hm, weil ich mich frage, wie wir Norbert Geis und Peter Scholl-Latour in dieser Situation nur weiterhelfen können. Angenommen sie wäre so. Oder Frau Merkel und Frau Herrmann... (Herrrmannn...) Wenn Gott es doch so zusammenführen will, und die Schafe sich so zieren. Was kann man als Außenstehender anderes tun, als sagen: Ihr dürftet.

?

An dem gemessen, was hinten rauskommt: Ist gezäumte Triebhaftigkeit vielleicht doch nicht sowas kreativ-Anspornendes, wenn sie dann doch nur so Dinge wie Katholizismus, CDU und Kreml hervorbringt?

 

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Warum sind Journalisten so auf Krawall gebürstet?

Begonnen von Burkhard Ihme

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Letzter Beitrag 08. Oktober 2008, 17:00:25
von blacklabel