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Zusammenfassung

Autor: Dagmar
« am: 17. April 2005, 02:14:41 »

Genau! DAS ist der Punkt!
Autor: Andrea
« am: 17. April 2005, 01:48:55 »

Deshalb werden ja auch so viele Mädels magersüchtig. Sie fühlen sich ungeliebt, wenn sie nicht so aussehen wie ihre Vorbilder, und  sie nehmen irgendwann ihr Selbstbild anders wahr als es ist. Das funktioniert übrigens auch bei Frauen, die blind sind, von denen man annehmen sollte, dass sie sich fühlend wahrnehmen.
Vorhin lief auf ARTE eine - für mich - sehr anschauliche Dokumentation über eine Schweizerin, die in Köln lebte und jetzt wieder in Zürich ist. Sie hatte einen Unfall, und ihr Gesicht musste wiederhergestellt werden. Sie hat alle Höhen und Tiefen durchlebt und so gut beschrieben, dass mir, die ich blind bin, klar geworden ist, was es ausmacht, wenn man eine Zeitlang entstellt ist, Schmerzen erleidet, viele Operationen hat, ehe man wieder (äußerlich) annähernd die Person wird, die man war. Und seelisch hinterlässt so ein Schicksalsschlag natürlich viel mehr Spuren als man anfangs für möglich hält. Die Frau ist irre stark, finde ich. Ich hab mir zwischendurch gedacht: Wär schon nicht schlecht, wenn ich mal mein Gesicht im Spiegel sehen könnte. Ich kann mich ganz gut auf andere verlassen (mich schminken lassen, mir Tipps zu Klamotten geben lassen), aber ich wüsste gern, welchen Geschmack ich hätte, wenn ich sehen könnte, und ob mir mein Gesicht gefallen würde. Früher hab ich mir über sowas nie Gedanken gemacht. Ich bin davon ausgegangen, dass mein Gesicht schon passt (sonst hätt's mir schon jemand gesagt, wenn's nicht so wär, hab ich gedacht). Aber wer würde jemand anderem schon sagen: "Dein Gesicht ist nicht schön."
Naja, und wenn ich mir schon solche Gedanken mache, wie ergeht es dann den Frauen, die sich selber immer im Spiegel sehen, die Vergleichsmöglichkeiten haben und denken: "Wau, die sieht schön aus. Ich würde auch gern so aussehen wie... Und in Wirklichkeit sehe ich schrecklich aus.", obwohl sie vielleicht gar nicht schrecklich aussehen, sondern das "nur" selbst empfinden.
Autor: Dagmar
« am: 17. April 2005, 01:02:47 »

Quote (selected)
Und Frauen kaufen das, von dem sie denken, es kommt bei Männern an. Sie schauen Soaps, von denen sie denken: so möchte ich auch leben, und sie kaufen Covergirls, von denen sie denken: so möchte ich auch sein. Und sie möchten so sein, weil es vordergründig funktioniert, weil ihnen von klein auf gezeigt wird: Das ist erstrebenswert.


Exakt! Basti: Frauen kaufen das nicht mehrheitlich, weil sie angeturnt von schwingenden Titten sind. Das ist ja albern. Frauen kaufen Produkte von anderen Frauen, die sie als erfolgreich erleben. Weil sie selber erfolgreich sein wollen, toll sein wollen. Das kannst Du bei jedem größeren Konzert von irgendwem erleben: Haufenweise Fans, die sich so anziehen und sich so geben wie der bewunderte Star. Das funktioniert nach dem uralten Mechanismus des Modell-Lernens nach Bandura: Wenn ich auch so bin wie dieunddie, bin ich auch ganz toll und erfolgreich und umschwärmt.

Und da schließt sich dann der Kreis!
Autor: Andrea
« am: 16. April 2005, 22:51:57 »

Zitat:
Nena sieht man an, dass sie kapriziös und selbstherrlich ist. Das sieht man ihrem Gesicht an, finde ich. Aber ich denke auch, wenn man so umschwärmt ist
wie sie, dann kriegt man automatisch Abwehmechanismen, und lässt nicht so leicht jemand an sich ran. Man kennt auch so viele Leute, dass nicht jeder interessant
ist von vornherein, man hat die emotionelle Zeit nicht - insofern kann ich ihr Verhalten bei Dir gut verstehen, Andrea. Man muss abblocken, sonst wird
man überschwemmt. Dass man dann manchmal bei den falschen Menschen abblockt...tja.

Ich kann ein solches Verhalten bei Fans verstehen, aber nicht bei Leuten, die mit einem am Abend auf der Bühne gestanden sind. Ich wollte nur höflich sein und "Guten Tag!" sagen, vonwegen: Wir kennen einander von... Sie erkannte mich auch. Sie wusste, woher. Sie wusste halt meinen Namen nicht, was ich nicht schlimm finde. Aber diesen blöden Satz - da konnte ich nur den Kopf schütteln und mir denken: Die hat sie nicht alle. - Sorry!
Ich hab schon andere Leute, die bekannt geworden sind, kennengelernt, und die haben nicht so bescheuert reagiert - auch auf Fans nicht. - Sandra, das ist echt Quatsch, dass man sowas verstehen können muss.
Autor: Andrea
« am: 16. April 2005, 22:45:12 »

Zitat:
zu 1. Welchen Sinn hätte es, dass sie ihre sek. Geschl.- Merkm. vor meinen Augen schüttelt, wo ich doch nachweislich gar nicht zur Zielgruppe gehöre?
Wenn du der einzige Mann auf der Welt wärst, hätte es keinen Sinn. ;D
Autor: Andrea
« am: 16. April 2005, 22:43:29 »

Zitat:
Also, Andrea: Schon Sinatra hatte Liedschreiber, das ist nicht neu.
Schon klar. Es gab immer Songwriter. All die Schlager-Herrschaften haben selten eigene Songs geschrieben. Was ich aber in dem Zusammenhang sagen wollte, ist, dass der Unterschied darin besteht, dass früher nicht so viel gecastet und geformt wurde wie jetzt und dass früher die eigenständig entstandene Musik mehr "Aufstiegschancen" hatte als das mittlerweilen der Fall ist.
Autor: Maexl
« am: 16. April 2005, 12:57:43 »

;D

gut zu wissen.
da sie im momment nicht so in den medien ist... (sie macht immer eine Herbstoffensive) dachte ich erstmal spontan an frl. catterfeld... (man glaubt es nicht, selbst von ihren billigsten covern suchen leute noten, die sich nicht belehren lassen wollen, dass es das gleiche lied mit besserem text schon in den 70ern gab)
Autor: Dorian
« am: 16. April 2005, 12:14:19 »

Quote (selected)
aus dem letzten stern.... 3 1/2 seiten schon fast fanatistische worte

"Wenn du miz zwanzig deinen Hintern entdeckst
Und ihn fortan in jede Kamera streckst
dann passt dein tolles neues Selbstgefühl
perfekt in jedes Marketingkalkül"
(Helden) ^^


Hab heute gelesen das dieser Text sich speziell auf die hier bereits erwähnte Jeanette Biedermann beziehen soll.
Autor: Bastian
« am: 16. April 2005, 11:30:25 »

Quote (selected)
Übrigens hab ich kürzlich - ich glaub im Spiegel - gelesen, dass man herausgefunden hat, dass Affen sich gerne Bilder von Prominenten Affen anschauen - lieber, als nach der Banane zu greifen.
Steht auch so ähnlich im "Magnaten und Primaten" vom Richard Conniff.

Ja, Männer werden durch Erfolg attraktiv, Frauen durch Unterwürfigkeit. Also bei den Affen, meine ich. Und wer die Banane hat, hat die Macht. Niemand hindert uns daran es anders zu machen. Mir fällt heute nix Geistreiches ein. Bis morgen.
Autor: Sandra
« am: 16. April 2005, 09:05:48 »

Also, Andrea: Schon Sinatra hatte Liedschreiber, das ist nicht neu. (Bei Abba schreibt einer der Band, übrigens)

Dann: Basti, es ist ganz einfach: kurzfristig funktioniert das Weibchenschema - das hat Dagmar ja schon angesprochen. Und weil Strategien, bei denen man als Kind merkt, die funktionieren bei Pappa, das ganze Leben lang beibehalten werden (vor allem bei wenig reflektierenden Menschen) funktioniert das Kindchenschema, das Tittenschema etc bei Frauen: Die möchten das perfekt  umgesetzt sehen, bei dem sie schon als Kind gemerkt haben: das funktioniert bei Pappa.
Denn Frauen wollen genetisch die Männer halten können, als Versorger und Beschützer. Und bei den Meisten Männern funktioniert  das Tittenwackeln von der Aquilera sehr gut, die sind nämlich hormongesteuert und optisch gesteuert.
Die kaufen nicht ihre Musik, weil Männer an und für sich nicht die grossen Kaufschichten sind, sondern Frauen - aber sie hängen sich ihr Poster in den Spind.
Und Frauen kaufen das, von dem sie denken, es kommt bei Männern an. Sie schauen Soaps, von denen sie denken: so möchte ich auch leben, und sie kaufen Covergirls, von denen sie denken: so möchte ich auch sein. Und sie möchten so sein, weil es vordergründig funktioniert, weil ihnen von klein auf gezeigt wird: Das ist erstrebenswert.

Das sind Mechanismen des Unbewussten.

Übrigens hab ich kürzlich - ich glaub im Spiegel - gelesen, dass man herausgefunden hat, dass Affen sich gerne Bilder von Prominenten Affen anschauen - lieber, als nach der Banane zu greifen. Sie schauen sich an, was sie gerne wären. Weil sie glauben, erfolgreich heisst auch zufrieden und innerlich "rund".

Nena sieht man an, dass sie kapriziös und selbstherrlich ist. Das sieht man ihrem Gesicht an, finde ich. Aber ich denke auch, wenn man so umschwärmt ist wie sie, dann kriegt man automatisch Abwehmechanismen, und lässt nicht so leicht jemand an sich ran. Man kennt auch so viele Leute, dass nicht jeder interessant ist von vornherein, man hat die emotionelle Zeit nicht - insofern kann ich ihr Verhalten bei Dir gut verstehen, Andrea. Man muss abblocken, sonst wird man überschwemmt. Dass man dann manchmal bei den falschen Menschen abblockt...tja.

Ebenso sieht man der Aquilera an, dass sie ein sehr schlicht denkendes Mädel ist. Die verdient Geld, und macht, was ihre Produzenten sagen. Die rennt genauso simpel den Mechanismen des Marktes nach.
Der Markt verkauft nach simplen Strategien. Heute noch genauso wie bei Neanderthals.
(Nicht umsonst gibt es den schönen Spruch: Mädels, seid lieber schön als klug, Männer können besser gucken als denken - die meisten Männer funktionieren anders als unser geliebter Basti sehr wohl nach optischen Massstäben. Titten gucken, nachlaufen, Hirn ausschalten.)

Und ich glaube schon, dass es in den 80ern etwas anders war - nicht besser, für die Frauen, weil sie als männermordend verkauft wurden. Das hat ihnen keine Vorteile gebracht - kurzfristig. Sie haben deswegen nicht mehr mitgenascht am Kuchen. Längerfristig hat es aber schon dazu geführt, dass es jetzt ein bissel mehr gerade junge Männer gibt, die nicht mehr so das ich-Tarzan-Du-Jane-Ding spielen, und zum Beispiel nicht sofort eine andere Stimmfärbung bekommen, wenn sie mit Frauen sprechen.
Das ist tatsächlich  häufiger, als Mann das mitkriegt: Männer reden, gehen, denken, handeln anders, wenn sie mit Frauen umgehen, als bei anderen Männern. Und DAS ist meiner Meinung nach das grundlegende Problem. Klar, viele Frauen tun das Gleiche - aber das hat nciht so viel Auswirkungen auf die Gesellschaft. Denn wenn Frauen mal (nach unsäglich mehr Arbeit als bei Männern) in Führungspositionen gelandet sind, agieren sie genauso wie Männer, meistens: weil sie sich das Verhalten ihrer Mitkonkurrenten abgucken.

Aber diese Zeit, als "starke Frauen" propagiert wurden, hat auch dazu geführt, dass es jetzt plötzlich jede Menge "Männer wohin?"-Bücher gibt, dass Männer wieder versuchen, zurückzufinden zu ihrer Dominanz, und dass Frauen wieder verstärkt als hilflos dargestellt werden.

Dafür naschen sie jetzt eher mit, rein finanziell.
Und kriegen wieder weniger eigene Verantwortung.

Autor: Bassmeister
« am: 16. April 2005, 07:23:26 »

Im Film sind die Männer eigentlich nicht wirklich besser dran:

Autor: Bastian
« am: 16. April 2005, 03:25:11 »

Danke, Dagmar!
Da hast du dir mit der Analyse richtig Mühe gegeben, und ich hab nebenbei ein wenig Hirnfutter mehr. Nr 5 braucht input... input... input...
Chapeau!

Ich sehe auch einen Zusammenhang zwischen dem Konsumverhalten von Frauen und der Unterstützung dieser Flachwichse. Eigentlich kann man den Bogen noch weiter schlagen: Von Tupperware, Homeshopping, Faltencrèmes, dudeldei- Musik, bis hin- ja, zur nächtlichen Fernsehwahrsagerei oder solchen Dingen. Irgendwie scheinen mir diese Phänomene thematisch zusammenzuhängen. In den meisten Fällen wird ein Produkt angeboten- verbunden mit einer vielleicht gutaussehenden Frau- und diese Produkte appellieren allesamt an "typisch weibliche" Gefühle: Die Sorge um Familie (Tupperware gegen Nahrungsmittelvergiftung, Wahrsagerei für die Beziehung oder die Zukunft des Sohnes, Faltencrèmes für die eigene Attraktivität und dudeldei- Musik, weil man ja auch irgendwann mal entspannen muss)

Und da werfe ich noch einmal sie Frage auf: Für wen werden diese Lieder geschrieben? Und für wen werden die Videos gedreht? Wenn sie einen von Männersicht geprägten Frauentyp perpetuieren... Ist das nicht verkehrt gedacht? Denn es sind größtenteils Frauen, die diese Musik kaufen, weil sie sich davon angezogen fühlen. Nicht die Männer. Wenn Frau Aguilera ihre Brüste schwingt, tut sie es

1. Für mich, in meiner Funktion als Mann?
2. Für ihre weiblichen Fans? Oder
3. Für sich?

zu 1. Welchen Sinn hätte es, dass sie ihre sek. Geschl.- Merkm. vor meinen Augen schüttelt, wo ich doch nachweislich gar nicht zur Zielgruppe gehöre? Soll ich als Mann animiert werden, wider Erwarten ihr Produkt zu kaufen? Und schüttelt sie die Dinger dann marketingtechnisch nicht sogar ins Leere?

zu 2. Wenn sie es für ihre weiblichen Fans tut, ist es ja nicht der Sexappeal, der die Mädels überzeugt (zumindest nicht vordergründig). Wenn sie ihre Merkmale vor deren Augen herumschleudert, ist's auch wieder nix mit sexueller Anbiederei. Denn, wie schon Elvis sagte: "50 Million Aguilera Fans can't be lesbian"... Ist es in diesem Fall wirklich sinnvoll zu sagen: "Da wird ein, von Männern geschaffenes, Frauenbild aufgedrückt"? Das klingt schon sehr nach freiwilliger Selbstentmündigung. (Wie gesagt, ich glaube ja nicht, dass es so ist. Ich denke da laufen andere Mechanismen ab, die ich sogar in Teilen für positiv halte. Aber ich will mich mal der Argumentation stellen) Wenn es also so sei, dass Louisan... usw allesamt Männerphantasien seien, dann verstehe ich nicht, wieso beinahe ausschließlich Frauen diese Phantasien träumen. Das krieg ich nicht zusammen.

zu 3. Wenn sie es für sich tut, ist es schön und gut. Wenn ich ihr dabei zuschauen kann, störts mich auch nicht unbedingt  ::). Aber dann ist es gesellschaftlich nahezu irrelevant.

Also ich denke, dass es ein Zusammenspiel tradierter Rollen ist, aber auch, in einem vielleicht ebenso großen Maße, ein intrafeminines Problem. (Kann man das so schreiben, semantisch, und als Mann? :)) Ich meine, es ist ja auch nicht verwunderlich, dass sich Millionen, Millarden von Menschen nicht in jeder Einzelheit einig sind. Für die eine ist die bärtige Kämpferin die emanzipierte Frau, für die andere ist die sexy Draufgängerin die emanziperte Frau. Die dritte ist vielleicht froh, wenn sie zwischen all den Punkrockriffs mal eine zarte, weibliche Stimme hört. Und für diese letztere ist die Annett Louisan vielleicht "mal wieder eine echte Frau". Und dann kämpfen sie allesamt untereinander...

Völlig unabhängig davon:
Ich hab mir übrigens gestern in einer Bar mal "Can't get you out of my head" von Kylie noch einmal genau angehört. Das Stück finde ich kompositorisch genial! Nein, ich spreche nicht von ihrem Kleid und dem doppelseitigen Klebeband, das sie da braucht, sondern wirklich von der Musik! Erst einmal höre ich in der Strophe keinen Grundton. Dann dieser Ton auf dem Offbeat, das ist eine gesampelte Hammond oder so, dann ein Rodes Piano oder ein Wurlitzer mit den Akkorden. Und Wortspiel: "forever and ever, and ever, and ever (endeavour?)" Und natürlich: Ich krieg dich nicht aus meinem Kopf... Das spricht für sich. Ein geniales Lied. Ja, eine Frau, die um einen Kerl balzt, aber ein geniales Lied.
Autor: Maexl
« am: 16. April 2005, 03:12:04 »

*heul*  ;D Ihr mögt mich nicht mehr....

werde wohl eine Petition einreichen müssen gegen die abwertende Benutzung meines Namens für feige nicht näher definierte Personen...
Autor: Andrea
« am: 16. April 2005, 02:22:23 »

Okay, Abba und Modern Talking sind auch nicht die passenden Beispiele, denn auch Abba wurde als Band verkauft: Agneta, Björn Benny und Frieda. Frieda hieß irgendwie annefried oder so. Bony M ist auch so ein Beispiel für solche Bands.
Ich hingegen meinte aber eher Bands, wo eine Sängerin im Vordergrund steht, eben die, die wir aufgezählt haben: Inga Rumpf, Grace Jonis... Heute hingegen heißen derlei Bands Juli und Wir sind Helden, obwohl die Sängerin im Vordergrund steht, zumindestens weiß man schneller deren Namen als die der anderen Bandmitglieder. Stimmlich stehen die Mädels ja im Hintergrund. Eigentlich müssten diese Bands nach den Namen ihrer Sängerinnen heißen, wenn nur diese im Vordergrund stehen, oder man müsste mehr über die Musiker wissen, um det janze als Band zu definieren.
  Nena hat mal mit ihrer Band bei einem Benefiz für afghanische Frauen mitgespielt, wo auch ich ein lied gesungen habe. Da hab ich sie gar nicht sooo schlecht gefunden. Allerdings hab ich mir danach einen großen Gig von ihr angehört, urgh! Die meiste Zeit hat man sie gar nicht gehört. Sie hat zu singen aufgehört und die Fans singen lassen. Dann hab ich gedacht: Ach, der Kontakt beim Benefiz war nett, ich sag ihr guten Tag. Da hat mir so ein Maxl erzählt, ich hätte nur fünf Minuten, das fand ich schon reichlich seltsam, aber als sie dann selber zu mir sagte, ich hätte nur fünf Minuten Zeit, um mit ihr zu sprechen, hab ich mich geärgert, dass ich überhaupt nach hinten gegangen bin. Wir haben ein paar Worte gewechselt, und dann bin ich gegangen. Sowas Überhebliches... Obwohl wir zusammen das gleiche Benefiz gesungen haben, hat die mich plötzlich wie einen Fan behandelt. Unmöglich! Ich hab mir meinen Ärger nicht anmerken lassen, mich ganz ruhig verhalten und mir meine Meinung gebildet. Dass Nena überheblich ist, hat vor zwanzig Jahren eine Freundin, die sie interviewt hat, gesagt. Bettina hat recht. Bei Kerner vor Kurzem hat sie so auf schüchtern gemacht. Kann sein, dass sie auch ihre Schüchternheit mit Überheblichkeit kaschiert. aber - sorry! - schüchtern hin oder her, bei anderen Leuten kümmert man sich ja auch nicht darum, warum sie überheblich wirken. Bei denen kommt das ja oft genauso unsympathisch rüber.
"Liebe Isst", wenn man den Text kaum versteht. ;D
Autor: Dagmar
« am: 16. April 2005, 01:28:41 »

Also Jungs, ihr wollt das glaube ich nicht wirklich wahrhaben oder nicht gerne hören. Aber es eine Tatsache: Es gibt kaum Frauen in Führungspositionen, egal wo.

Das hat mehrere Gründe, ist ganz gut erforscht und vor allem sehr differenziert zu betrachten: Zunächst mal die Beteiligung der Männer daran: Es gibt Untersuchungen über das Einstellungsverhalten männlicher Führungskräfte (die meisten Menschen, die Leute in Führungspositionen einstellen, sind immer noch Männer, das ist eine statistische Tatsache). Der Effekt wird Clon-Effekt genannt und besagt simpel ausgedrückt, dass Menschen, die Macht zu vergeben haben, diese Macht unbewußt bevorzugt denjenigen Anderen geben, die ihnen am ähnlichsten in Verhalten und Einstellungen erscheinen. Männer stellen also bevorzugt Männer ein. Oder befördern Männer statt Frauen, weil ihnen das Verhalten ihrer Artgenossen eben ähnlicher erscheint. Damit schließt sich der Kreis: Männer kommen erneut nach oben und verhalten sich ihrerseits wieder gemäß dem Clon-Effekt.

Der Anteil der Frauen an der Misere ist nicht ganz unerheblich und teils begründet durch Sozialisationsfaktoren, teils begründet durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen (nur ein Beispiel "wohin mit den Kindern?"). Frauen nehmen als Konsequenz dieser Bedingungen in großer Anzahl entweder die eine oder die andere Haltung ein: Bekannt geworden als "Cinderella-Komplex" (meint "ich armes kleines süßes Hascherl muss leider immer die Asche einsammeln". Hier hast Du Recht, Basti. In so einer Haltung liegt eine gehörige Portion Macht. Die Frauen, die sich so durchbeißen, haben allerdings gelernt, dass sie so am Besten durchkommen, weil sie den männlichen Stereotypen wohlgemerkt in Machtpositionen am ehesten entsprechen und dann so auch irgendwie weiter kommen) und als "Superfrau-Komplex". Letzteres beschreibt das Verhalten von Frauen, die versuchen durch eine möglichst exakte Kopie männlichen Verhaltens bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung traditionell sozialisierter weiblicher Identät voran zu kommen. Dabei zählt leider das Argument "aber heutzutage werden Mädchen und Jungen doch gleich aufgezogen" gar nicht. Das ist nämlich grottenfalsch. Entscheidend ist nicht so sehr das Erziehungsverhalten der Eltern, sondern viel mehr das der sogenannten peer-groups  (also Altersgenossinen und Altersgenossen) und die allgemein den Kleinen vermittelten stereotypen Bilder über Männer und Frauen in der Gesellschaft durch Medien und Institutionen.

Die Frauen mit dem Superfrau-Syndrom kommen allerdings auch nicht wirklich weiter. Erstens zerreiben sie sich in der Mehrfachbelastung, zweitens bleibt auch eine gute Kopie männlichen Verhaltens eben nur eine Kopie und (Achtung Basti  :P) drittens fühlen sich Männer durch diese Art weiblichen Verhaltens bedroht, weil einerseits dieses Verhalten von Frauen so ausschaut wie männliches Verhalten (der Clon-Effekt greift also) gleichzeitig aber die Menge derer, mit denen Macht zu teilen ist, sich schlagartig erhöht, was zu Abwehr führt (ein in der Soziologie ziemlich bekanntes Phänomen. Diese Wissenschaft hat sich ja nun umfangreich und wertneutral mit dem Thema "Macht" auseinandergesetzt).

Bis hierher Wiedergabe nachlesbarer Forschungsergebnisse. Nun kommt mein eigener Senf  ::):

Wie gesagt, diese ganzen Geschichten sind nicht neu und länger schon bekannt, es gibt tausend Bücher darüber. Es beantwortet sehr gut die Frage, warum es so wenig Frauen in Führungspositionen gibt, aber das war hier nicht das Thema. Das Thema war, warum sich verstärkt eine Tendenz zeigt, dass Hascherl im Pop nach oben kommen.

Zunächst einmal glaube ich auch, dass das vor 20 Jahren nicht anders war.

Quote (selected)
Früher war SCHON noch wichtig, wer die Lieder schreibt und ob die Künstler selbst daran beteiligt sind bzw. waren. Mittlerweilen ist das - durch diese unsäglichen Castingshows usw. - anders geworden. Da wird nur noch das Handwerk verlangt, denn die Hits sind schon vorher verfasst. DAS ist das Problem. Okay, das ging auch schon bei Modern Talking los. Aber derlei Plastikbands haben sich vor lauter Plastik so von den anderen Bands oder Künstlern der 80er negativ abgehoben, dass man sich damals noch nicht so den Kopf darüber zerbrechen konnte bzw. musste.


Andrea, das halte ich für wirklich falsch. ABBA ist das beste Beispiel - und die wurden Kult.

Dass Frauen heute das Hascherl geben, finde ich hier nicht mehr so die Frage. Sie tun das, weil sie so von ihren Produzenten erfolgreich nach oben gepusht werden. Die Frage ist nun eher, warum "Hascherl" gefragt ist? Wir haben hier eine Reihe Künstlerinnen aufgezählt, die dem Stereotyp nicht entsprechen, aber es ging hier um Mainstream. Ich kann auch noch 3 bis 7 Jazz- und Soulsängerinnen nennen, die dem nicht entsprechen - es ging aber um Mainstream. Und im Mainstream ist das sicher eine deutlich zu beobachtende Tendenz. Die olle Nena zum Beispiel. "Liebe ist" heißt ihr neuer Song. Der ist unsäglich, der Text ist eine Katastrophe (Motto "ich bin so klein und diene Dir"), Stimme und Abmischung ebenfalls so, wie sich keiner von uns trauen würde, sowas abzuliefern (sie haucht und näselt und atmet schwer). Ich nehme in demselben Tonstudio auf, in dem Nena aufnimmt. Gequatscht wird überall, da auch, deshalb habe ich reichlich Insider-Informationen über Nena und ihre Fähigkeiten, einen Song wenigstens tonsicher zu singen  :'( .... Trotzdem wird so ein Lied im Moment auf allen Stationen genudelt fünfmal am Tag.

Ähhm, bin etwas vom Thema abgekommen, sorry. Also: Die Frage ist, warum ist Hascherl gefragt?

Meine persönliche These ist, dass dies eine Gegenbewegung ist. Männer vergeben Macht, nicht Frauen (s.o.). Die emanzipatorischen Bemühungen waren nicht erfolglos, sie waren sogar sehr erfolgreich. Vor dem Hintergrund des Clon-Effektes werden Männer, die Macht zu vergeben haben, zunehmend irritierter. Das lässt sich aber nicht mehr aufhalten, es ist ein Teil der Realität geworden. Mag sein, dass die Gleichberechtigung noch lange nicht am Ziel angekommen ist, ist ganz sicher so. Das ändert aber nichts dran, dass sich die Gesellschaft diesbezüglich stark verändert hat (man beachte nur die aktuelle Diskussion der Koalition zur Familienpolitik sowie des Kanzlers Äußerungen dazu!). Ich persönlich glaube, dass Männer, die in Entscheidungspostionen sitzen unbewußt zu einer Gegenstrategie greifen: Das Hascherl als "Erfolgsfrau" minimiert erheblich kognitive und sozialisatorische Diskrepanzen.
Autor: Bassmeister
« am: 15. April 2005, 22:35:45 »

Aber in den Werbeagenturen und bei den Fernsehstationen werden doch Haarscheren - öööhm - Heerscharen von Menschen dafür bezahlt, den bereits vorhandenen allgemeinen Konsens zu erforschen, damit man auch ja eine möglichst große Zielgruppe abgreifen kann. Hmm, ich weiß nicht - werden hier wirklich noch (Männer-) Meinungen gemacht?
Autor: Andrea
« am: 15. April 2005, 19:09:17 »

Früher war SCHON noch wichtig, wer die Lieder schreibt und ob die Künstler selbst daran beteiligt sind bzw. waren. Mittlerweilen ist das - durch diese unsäglichen Castingshows usw. - anders geworden. Da wird nur noch das Handwerk verlangt, denn die Hits sind schon vorher verfasst. DAS ist das Problem. Okay, das ging auch schon bei Modern Talking los. Aber derlei Plastikbands haben sich vor lauter Plastik so von den anderen Bands oder Künstlern der 80er negativ abgehoben, dass man sich damals noch nicht so den Kopf darüber zerbrechen konnte bzw. musste. Und der Konsument, der nicht reflektiert, hinterfragt nicht, ob der Künstler selbst an der Entstehung eines Liedes mitgewirkt hat. Er findet das Lied gut und aus. Im Radio werden zu wenig Interviews gegeben, in welchen hinterfragt wird, WER da alles mitgemischt hat. In den Musik-Fernsehsendern steht, glaub ich, am Bildschirm Titel und Interpret. Aus. Wenn man mehr wissen will, muss man auf CDs oder im Internet nachgucken. Aber die Teenies stürzen sich zuerst mal auf den Interpreten und glauben, er/sie identifiziert sich mit dem Lied und dass er/sie es geschrieben hat.
Autor: Bastian
« am: 15. April 2005, 16:51:59 »

Um wieder ein wenig zum Gesellschaftstrend zurückzuschweifen: Was mich immer noch interessiert ist, Sandra, siehst du wirklich einen signifikanten qualitativen Unterschied zu den Achtzigern/Neunzigern? Und wenn ja, worin besteht er genau? Das verstehe ich noch immer nicht so recht. Kannst du das mir Blödi noch mal aufzeigen? Also, quasi die Äpfel von den Birnen trennen? Und das Kraut von den Rüben. Und die Rüben von den Rümpfen...  ::)

Ich meine: wenn ich all die vielen Ballaballa- Acts (Birnen) von damals ausblende, und Tina Turner (ein Apfel) herauspicke, und im Gegenzug- sagen wir- Skin oder Pink ausblende (zwei Äpfel) und die heutigen Ballaballa- Acts hervorhebe (...) , ist es doch sehr gefiltert. Den Vergleich gewinnt die Turner in jedem Fall. Ich bin ebenfalls nicht der Meinung, dass der Prozess der Emanzipation abgeschlossen sei, bin mir nicht einmal sicher, ob er es je sein wird, auch wenn ich es mir wünsche. Weil er eben ein Prozess ist...

Aber ich meine schon wahrzunehmen, dass es im heutigen Pop eine nicht zu unterschätzende Zahl von Frauen gibt, die eben diese Möglichkeiten ganz selbstverständlich nutzen, für die ihre... äh... Tanten noch mit der Waffe in der Hand gekämpft haben.
Autor: Sue
« am: 15. April 2005, 16:05:13 »

Hui, mein Lieblingsthema. Allgemein geht's mir seit einiger Zeit auch ähnlich wie Sandra. Allerdings ist es in der Kultur ja auch wie in der Politik: Strömung/Gegenströmung usw., um es jetzt mal ganz grob zu sagen. Insofern hoffe ich schon, dass das nicht mehr ewig so weitergeht und hoffentlich nicht allzuviel Einfluss auf das Frauenbild, gerade was die ganz jungen Mädels betrifft, ausübt.
Und hier noch ein paar Beispiele für die andere Seite:
Juliana Hatfield, Skin, Liz Phair und die wunderbare Ani di Franco.
Klar, die laufen gerade eher selten auf Viva. aber erfolgreich sind sie auch.
Autor: Sandra
« am: 15. April 2005, 15:31:23 »

Äh....
Wieviele Frauen sitzen denn so in den oberen Chefetagen von:
Werbefirmen
PR-agenturen
Regierungen
grossen Wirtschaftsfirmen
Fernsehstationen
Radiostationen
Zeitungen
Magazinen
Internetplattformen
Filmfirmen

etc.

Und wieviele Männer?

DA kannst du ihnen zugucken beim allgemeinen Konsens backen.
Autor: Bassmeister
« am: 15. April 2005, 14:19:23 »

Quote (selected)
Männer.


Ich habe nur leider noch keinem Mann beim "allgemeinen-Konsens-machen" zuschauen können. Nicht mal in den noch vergleichsweise einfachen Strukturen einer Schulklasse. Liebe Dagmar, kannst Du als Profi mir was darüber erzählen, wie das vor sich geht?
Autor: Katinka Koschka
« am: 15. April 2005, 08:29:39 »

Quote (selected)
Also, Das "Gefühl" von der Louisan ist meines Wissens vom Naidoo.


Na, ein Glück, daß er's nicht selber gesungen hat, dann wäre es wohl (zumindest nach meinem Geschmack) eine Schnulze geworden ;D
Kann das mir aber beinahe nicht vorstellen, daß der sowas schönes schreiben kann ;)

Was dieses "Machotum" angeht, irgendwie verstehe ich nicht, wenn Männer relativ ungestraft den Schmetterling machen sind sie gröstenteils immer noch die "Tollen Hechte", aber wehe ein Mädel will sich nicht auf einen Typ festlegen, schon steht sie als Flittchen da ::)

Übrigens, die Aguilera mag ich überhaupt nicht. Liegt aber wohl eher an ihrer Stimme, die für mich einfach zu sehr in diese Houston-Carrie-Heulanfall-Ecke paßt :-/
Pink finde ich gar nicht so übel, die hat auch viel mehr drauf, als man so im Radio von ihr hört. Ich hab sie mal im Fernsehen live akustisch gesehen, die hat eine richtige Rockstimme, wenn sie richtig loslegt.
Und das Lied "Waiting for Love" ist ein richtig geiler Rocktitel. Nur leider läufts nie im Radio (hab's beim Nachbarn mal gehört) und obendrein ist es überlang mit ca. 6 Minuten. Aber da röhrt sie los, ich konnte kaum fassen, daß es tatsächlich Pink war :o
Autor: Sandra
« am: 15. April 2005, 01:37:33 »

Also, Das "Gefühl" von der Louisan ist meines Wissens vom Naidoo.
Autor: Andrea
« am: 14. April 2005, 22:45:36 »

Zitat:
80% der CDs von Louisan, Aguilera, Juni, Juli und Silbermond werden von Frauen gekauft.
Genau. Louisan hab ich nicht gekauft ;-), aber Juli, Silbermond "Etwas" und "Wir sind Helden" schon. Ich bin eben selbst eine Deutschrockliedermacher-wasweißich-in (immer diese Kategorien). Ich hör mir die Kollegen und -innen klarerweise an, weil mich interessiert, was sie treiben. Bei "Silbermond" bin ich über den Gitarrenlärm noch nicht hinaus gekommen. ;D Die Texte von Juli und den Helden finde ich ganz nett. Mir wär aber lieber, die Mädels würden wieder wie in alten Zeiten abgemischt, damit man ihre Texte besser versteht. Mich stört dieses Im-Hintergrund-Gezärtel. Liegt's an den Mädels, den Produzenten, der Mischung? Und: Ich wüsste gern, wer bei den Bands, die ich mir gekauft habe, die Texte schreibt. Bei Anett Louisan wissen wir inzwischen, dass sie es nicht selbst tut. Aber wer tut es für sie? Bei den Helden hab ich bisher angenommen, Judith und die Musiker schreiben die Texte. Bei den anderen?
Und zu den Frauen, denen gesagt wird, sie müssten alles so und so machen, weil sie sonst keinen Mann abkriegen würden: Ich glaube manchmal selber nicht, dass es das in der heutigen Zeit noch gibt, weil ich mich mit "solchen" Frauen nicht umgebe, aber es gibt sie doch, wie uns die Medienlandschaft immer wieder vermittelt.  
Autor: Andrea
« am: 14. April 2005, 22:28:54 »

Zitat:

Ohne Zweifel mit die beste deutsche Rockröhre schlechthin. Wie auch die viel zu früh verstorbene Tamara Danz.
Ulla Meinecke nicht zu vergessen. Mit ihr und Claudia K. hab ich heute eine sehr schöne Sendung gehört, und zwar hier:
http://emap.fm/demand/claudiak/20050413.ram
Nina Hagen röhrt übrigens auch immer noch gut. Es gibt keine Musikrichtung, die Nina nicht abdeckt.
Und Marla Glen (soviel zur STimme wie ein Kerl). ;D