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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Dagmar
« am: 05. November 2006, 00:50:17 »

Meinen Satz "nicht schon wieder" muss ich nunmehr nicht weiter erläutern, denn whoknows hat das schon getan.

Marlene, sieh' es mir ggf. nach: Dein Einstieg in diesem Forum wirkt auf mich reichlich aggressiv. Das magst Du nicht so gemeint haben, das glaube ich gerne, aber Absicht und Wirkung klaffen häufiger leider mal auseinander. Wenn Du hier schon ein Jahr oder so liest, wie Du schreibst, müsstest Du erkannt haben, wie die Beziehungsstrukturen und die Kommunikationsregeln in diesem Forum sind. Und es ist überall so - nicht nur virtuell sodern auch real - dass jemand gleich und sofort ziemlich aneckt, der irgendwo unvermittelt hinein kommt und alle geltenden Kommunikationsregeln der dort Anwesenden verletzt. Dazu kommt: Deine Kritik wurde kritisiert, weil Du die Person und nicht die Leistung kritisiert hast. Und auch das gilt landläufig als ziemlich daneben und wenig hilfreich. Da ich als Künstlerin ziemlich polarisiere, spreche ich aus eigener Erfahrung: Ich kann sehr gut damit umgehen, und es hilft mir immer weiter, wenn jemand nach einem gig zu mir sagt "Die time in der Nummer xy stimmte nicht, Du warst hinter dem Klavier" oder was weiss ich. ich bin aber regelmäßig ziemlich verletzt, wenn jemand sagt: "Die Schnalle kann's nicht". Das hast Du so nicht gesagt, ich versuche jedoch nur eine Analogie aus meiner Erfahrungswelt zu geben.

Und was zunächst für Aussenstehende unverständliche Bemerkungen betrifft: Wenn Du hier schon solange mitliest wie Du schreibst, dürfte Dir nicht entgangen sein, dass wir alle unisono hier schon extrem genervt waren von Postern, die entweder verrückt oder unfähig zu irgendeiner Selbstreflexion waren.

Dein Einstieg hier bei uns, Marlene, war nicht nur "nicht nett" .
Autor: whoknows
« am: 04. November 2006, 23:53:37 »

Ja, ich meinte die Vergangenheit, und nicht Dich. Und auch, wenn Du "einräumst" dass Du nicht "nett" warst - auf MICH wirkte es sehr wohl wie "mit dem Arsch in's Gesicht fahren". Aber ich will auch nciht darauf herumreiten - für mich ist das passé. Ich wollte nur noch mal erklären.
Autor: Marlene
« am: 04. November 2006, 21:40:36 »

Also, whoknows, was meine Art hier, nicht zu grüßen und nichts dazu zu schreiben, warum ich das hier poste, angeht, habe ich doch bereits eingeräumt, daß das nicht nett war und wenn ich finden würde, daß alle hier Trottel sind, würde ich hier nicht schreiben. Auch bin ich nicht Euch "mit dem Arsch in's Gesicht gefahren", ich habe einen Abend in Marburg kritisiert und hier auch nicht nur die Sängerin, sondern das Publikum gleichermaßen. Wenn du mein Insestieren auf die Differenzen von jemandem wie Kreisler und jemandem wie Moser als Spleen bezeichnen möchtest, schön, ich kann aber nur noch einmal wiederholen, daß dies für mich unabdingbare Voraussetzung jeder Kommunikation ist. (vielleicht meinst Du ja mit Spleen auch etwas anderes?)
Autor: whoknows
« am: 04. November 2006, 11:06:12 »

Also, ich muss leider sagen, Michael, dass ich Deinen Ton  in der Antwort auf Marlene kaum weniger unhöflich und verletzend finde - und Marlene - ohja, der Ton macht sehr wohl die Musik. Und wir hätten sicherlich Deine Schimpftirade über diese Sängerin ziemlich  anders aufgenommen, hättest Du erst mal gegrüsst und erklärt, warum Du das hier postest. Wenn Du das nicht verstehen kannst, hast Du ein paar grundlegende Regeln jeglicher zwischenmenschlichen Beziehungen nicht gelernt - und darfst Dich nciht wundern, wenn manche im gleichen Ton zurückhusten.
Es ist tatsächlich so - auch wenn Du es vielleicht nicht so gemeint hast - dass Deine "Kritik" nicht wie eine Kritik wirkt, der man Glauben schenken kann, oder die man zumindest aufmerksam lesen möchte - es ist wie ein Dreck-Ausschütten über irgendjemanden, den du nciht magst. Und das kommt nicht gut, noch einmal.

Ich denke, Internetforen haben häufig den grossen Vorteil, dass man in ihnen auch einiges über den vernünftigen Umgang mit unbekannten Menschen, sowie mit und innerhalb einer Gruppe lernen kann. Jede/r (auch ich) zahlt da immer wieder mal Lehrgeld. Das ist ein Vorteil, den man annehmen kann. Und es gibt dann Menschen (auf die sich dann Sprüche wie "Nicht schon wieder!" beziehen dürften) , die komplett lernresistent sind, und immer nur finden, alle anderen sind Trottel. Und zwar so lange und so eingleisig, bis sie hier all so nerven, dass sie rausfliegen. Bisher gab es meiner Erinnerung nach hier zwei solche personen - nicht viel, wenn man bedenkt, wie lange es das hier schon als öffentliches Forum gibt. Das zeigt aber auch, dass wir hier ziemlich tolerant sind, und uns sehr bemühen, auf gewisse Spleens von einzelnen Mitgliedern einzugehen. Aber wenn uns mit dem Arsch in's Gesicht gefahren wird, und das hast Du definitiv getan - bzw so kam das rüber - auch wenn Du es vielleicht nicht merkst - dann darfst Du dich über die Reaktionen nicht wundern.
Autor: Marlene
« am: 04. November 2006, 01:54:53 »

Oh Mann, Michael, vielleicht liest Du meine Kritik einfach noch einmal, sie handelte unter anderem und vor allem davon, daß an diesem Abend alles relativiert und gleich gemacht wurde: hier ein Lied von Kreisler, dort ein Lied von Moser usw. In Deiner Antwort darauf bist Du darauf überhaupt nicht eingegangen, was mich denken ließ, das Dich dies auch nicht sonderlich interessiert. Dann habe ich auf Dich reagiert, in dem ich Dich PETER nannte, was ich im nachfolgendem Beitrag erklärte, Deine Reaktion hierauf fand ih - na sagen wir mal - unpassend - von wegen Schönheits-OP usw - das alles finde ich ziemlich ignorant. Ich habe Dich auch mit niemandem verwechselt, ich hatte sozusagen einen Namensdreher, was etwas vollkommen anderes ist. Für Dich scheint es normal zu sein, andere Leute als krank zu bezeichnen, weil sie an die Dinge anders herangehen als Du, das finde ich viel schlimmer als zu schreiben "Sie kann nicht singen".
Autor: michael
« am: 04. November 2006, 01:11:28 »

 :o :o
Marlene, noch ganz gesund?
Mir Ignoranz gegenüber Opfern des NS zu unterstellen, weil ich diese unerträgliche Schmähkritik gegenüber zwei Künstlern nicht mag?

Zitat: [highlight]...was seine Bemerkungen zu Peter Gingold auch bestätigten[/highlight]    
Verzeihung, ich hatte nicht über ihn gesagt, Du hast mich mit ihm verwechselt. Darin ein moralisches Vergehen meinerseits zu sehen, ist schon ziemlich dreist.

Bevor Du weiter mit Worten um Dich wirfst, schau Dir Deine "Kritik" noch mal an:
Mit jedem Halbsatz versuchst Du, nicht den Vortrag zu bewerten, sondern DIE PERSON DER KÜNSTLERIN in Grund und Boden zu verdammen - und das ist mies, einfach nur mies. (wieso kommt der Musiker eigentlich so gut weg in der "Kritik"???)

Lies Dir doch bitte den Beitrag von whokows von eben noch mal durch, die Beispiele dort sagen doch in aller Deutlichkeit, was und warum an der "Kritik" so aufstösst.
Autor: Marlene
« am: 04. November 2006, 00:45:15 »

Hallo! Ich wollte nicht jemanden anpatzen, den niemend kennt, ich habe eine Kritik geschrieben, die ich auf meinem eigenen blog veröffentlicht habe. (wie angegeben) Da ich bereits seit über einem Jahr ziemlich viel in diesem Forum  lese, dachte ich, es gäbe Leute, die das vielleicht interressiert, das ist alles. Und ihr seit richtig informiert (klingt fast so konspirativ und geheimnisvoll wie dieses "nicht schon wieder"): es ist mein erster Beitrag hier, ich habe diesen Text aber nirgendwo anders veröffentlicht, aber wozu ist denn das alles so wichtig? Ja, gut, ich hätte schreiben können: Guten Tag allerseits ich bin neu hier und habe hier etwas geschreiben, woran ich Euch (und Sie, Dunkelblaue Dille!) nun teilhaben lassen will. (Das klingt grad ironisch, so ist es aber gar nicht gemeint, es wäre netter gewesen...) Ich glaube allerdings, daß solche Reaktionen wie die von Michael damit gar nichts zu tun haben, sie sind eher Ausdruck völliger Ignoranz, und zwar nicht mir gegenüber, was egal wäre und nicht der Rede Wert, sondern Menschen , die im NS aus Deutschland fliehen mußten. (Und damit auch denjenigen, die ermordet wurde), was seine Bemerkungen zu Peter Gingold auch bestätigten.

Was Deine Sprachkitik angeht, bin ich mir nicht sicher: du sagst ja selber, es sagt das selbe, nur eben "netter". Ich selber zum Beispiel mag es gar nicht, wenn sich jemand darum bemüht, eine Krtik an mir in lauschige Watte zu packen.

Ach, ja, wie ich hierhergefunden habe, mh, weiß ich gar nicht mehr (es ist schon sol lange her..) da ich seit 15 Jahren Kreisler höre, habe ich dieses Forum wohl über Google gefunden, ich glaube es war im letzten Sommer nachdem ich aus Hamburg kam und Georg Kreisler bei der Lesung seiner Biographie im Schmidts gesehen hatte.
Autor: whoknows
« am: 03. November 2006, 23:51:33 »

Das mit dem Duzen ist jedem selbst überlassen - ich duze auch.
Die Kritik an dem mangelnden Vergangenheitsbewusstsein war auch für mich etwas, womit ich was anfangen konnte. Da hast Du eine meinung vertreten, wo Du auch einen Grund dafür angegeben hast.
Aber die Wortwahl des gesammelten Rests war einfach nur bissig und bösartig. Wenn sie falsch intoniert, dann schreib doch: ich fand, sie hat vor allem falsch intoniert - und nciht: kann nicht singen. Das klingt einfach unfundiert. Wenn sie Dir die Emotionen, die für Dich erforderlich gewesen wären, nicht rüberbringen konnte, dann schreib: sie konnte mich auch mit der Mimik nicht überzeugen, ich fand, sie hatte nur einen Gesichtsausdruck. und nicht: Ihr leeres Gesicht. Auch wenn das alles mehr oder minder dasselbe bedeutet, liest es sich doch eher so, als hättest Du mehr zu sagen, als nur die Vortragende anzupatzen.

Dazu kommt: Du hast hier (soweit wir informiert sind) noch nie irgendwas geschrieben. Du hast nicht gegrüsst, hast nicht geschrieben, warum Du das hier postest oder gar, wie Du hierhergefunden hast, oder ob Du das auch in etwaigen sonstigen Foren, die andere Komponisten/Autoren als Ursprungsursache haben, ebenfalls postest.   - Du hast nur jemanden, den wir alle nicht kennen, angepatzt. Das kommt einfach nciht gut.
Autor: RIK
« am: 03. November 2006, 23:26:47 »

Ich lasse mich gerne aufklären Dunkelblaue Dille. Mir wurde mal erklärt, in den Internetforen seien alle per Du. Liege ich da falsch? Ich habe auch wild rumgeduzt, ohne zu fragen und ohne die Personen zu kennen.
Autor: Dunkelblaue Dille
« am: 03. November 2006, 22:21:26 »

Quote (selected)
Und, Dunkelblaue Dille, ich schrieb "Ihr" weil sich Dagmar mit den Worten  "hoffentlich nicht" darauf bezog und ich somit annahm, sie wüßte, worauf Du anspielst. Ich ging nicht von einer Spaltung Deiner Person aus, und ja: so ungefähr weiß ich wer ich bin.

Schön, dass Sie den Überblick bei Silke und Marlene nicht verloren haben.

Dennoch möchte ich Sie darum bitten, mich nicht so plump-vertraulich von der Seite anzuduzen.

P.S.: Bevor Sie anfangen, auf das "Gut, wenn Du weißt.." zu zielen - diese Zeile war nicht umsonst kursiv gesetzt...

Autor: Marlene
« am: 03. November 2006, 21:46:56 »

Mh. whoknows, welchen Teil meiner Kritik identifizierst Du denn mit dem Satz "Und Du stinkst aus dem Mund." Ich finde gar nicht, daß Kritik immer konstruktiv sein muß, konstruktive Kritik geht ja davon aus, daß man in irgendwelchen Punkten Übereinstimmungen mit dem kritisierten Gegenstand oder mit der kritisierten Person haben sollte, sonst kann eine Kritik gar nicht konstruktiv sein. Und mit einer Person, die deutsche Geschichte so dermaßen relativiert, kann ich diese Übereinstimmungen nicht entdecken, und in diesem Kontext werde ich auch bösartig, und habe wenig Interesse an Konstruktivität. Ich habe die Kritik ja auch nicht für die Sängerin verfasst, sondern für dritte, und da ich dachte, es könnte hier Menschen geben, die so etwas interessiert, habe ich sie eben auch hier ins Forum gestellt. Und was die Qualität ihres Gesanges angeht, kann ich es noch einmal deutlicher weren: es geht nicht einmal darum, ob sie "Stimmengewalt" hat oder nicht, sie hat den ganzen Abend schief gesungen und wenn ich in ein Konzert gehe, und dort singt jemand die es gar nicht kann, was ist falsch daran dies auch so zu schreiben?
Und, Dunkelblaue Dille, ich schrieb "Ihr" weil sich Dagmar mit den Worten  "hoffentlich nicht" darauf bezog und ich somit annahm, sie wüßte, worauf Du anspielst. Ich ging nicht von einer Spaltung Deiner Person aus, und ja: so ungefähr weiß ich wer ich bin.
Autor: Dunkelblaue Dille
« am: 03. November 2006, 20:46:43 »

Quote (selected)
Übrigens würde mich brennend interessieren, was ihr mit "nicht schon wieder" meint!
Was heißt "ihr"?

Habe ich mich gespalten, und bin jetzt zu zweit und habe ich - potztausend! - von alledem nichts gemerkt?

Jaja, so schnell kann's gehen, da ist es

Gut, wenn Du weißt, wer Du bist und wie Du heißt!



Autor: whoknows
« am: 03. November 2006, 20:14:21 »

Ein gewisser Respekt vor einer Arbeit heisst noch lange nicht, dass man sie nicht kritisieren darf. Wir sprachen vom Ton, in dem Du das getan hast - der war nicht nur respektlos, sondern einfach nur bösartig. So hast du weder Deiner Kritik einen guten Dienst getan, noch demjenigen, der sie liest: man kann sie nicht ernst nehmen, man kann daraus nichts lernen (zB was man wie besser machen könnte auf ner Bühne) man kann eigentlich nur glauben: das ist als persönliche Verletzung gemeint.
Ichhabe auch jeden Respekt vor...sagen wir: einem Installateur. (Klempner). aber wenn der mein Klo nicht gut montiert, werde ich ihn kritisieren. Ich werde sagen, dass und wo es leckt, und wo meines Erachtens Fehler sind. ich werde NICHT sagen: Und Du stinkst aus dem Mund.
Autor: Marlene
« am: 03. November 2006, 19:09:50 »

Aber RIK, eine Zumutung wird doch nicht dadurch besser, daß sie als solche angekündigt wurde! Wer andere Menschen als einen "kranken menschenverachtenden Charakter" bezeichnet, kann nicht wirklich von anderen Respekt einfordern. Problematisch finde ich auch, daß man von Künstlern Respekt haben soll, völlig unabhängig von dem, was sie tun.

Übrigens würde mich brennend interessieren, was ihr mit "nicht schon wieder" meint!
Autor: Dagmar
« am: 01. November 2006, 23:39:00 »

Quote (selected)

Nicht schon wieder.
Nee, oder??? Hoffentlich nicht  >:( !!!!

Zur Kritik:
Mir geht es schon auch ein wenig wie Michael: Etwas mehr Respekt vor der Leistung einer Künstlerin hätte der Kritik gut getan.Wer auf Bühnen steht, sich dafür lange vorbereiten und dafür extrem hart für gleichermassen extrem wenig Geld schuften muss, hat es nicht verdient, dermassen nieder gemacht zu werden. Etwas mehr Sachlichkeit und Wertfreiheit finde ich schon auch vonnöten.
Autor: michael
« am: 31. Oktober 2006, 23:24:59 »

Namensverwechslung? Kein Problem, passiert mir selber häufig genug.
(Obwohl "Michael" natürlich viiiiiiel schöner als Peter ist.) sind zuviele "Peter"s hier im Forum. Natürlich ist "Peter" auch ein schöner Name....

Aber: 90 Jahre und verwechseln mit mir: Ich werde den Gutschein zur Kosmetikbehandlung wohl doch einlösen, nachdem ich diesen Schlag überwunden habe.

PS: Habt noch jemand den "Senden"-Button auf der rechten Seite geklickt? Hinter dem Text "zurücksetzen" verbirgt sich ein erheiternder Zeitvertreib.
Autor: Marlene
« am: 31. Oktober 2006, 20:52:32 »

Ja - da ist was dran - der Peter heißt Michael - wie unangenehm und es tut mir leid. Vielleicht kann ich es aber sogar erklären: am Sonntag ist Peter Gingold gestorben, den ich auch persönlich etwas kannte. Als ich diesen Artikel schrieb, hatte ich es gerade zwei Stunden vorher erfahren und längere Zeit mit zwei Freunden von mir über ihn geredet. (von denen einer auch noch Michael heißt) Obwohl er 90 Jahre alt war - man also damit rechnen mußte - kam es dann doch ziemlich überraschend - wahrscheinlich kommt es immer überraschend. Für die, die es nicht wissen: Peter Gingold mußte - als Kommunist und Jude - ziemlich schnell nach 1933 nach Frankreich fliehen wo er sich später der Resistance anschloss. Später ging er zurück in die BRD, in der er sein Leben lang gegen Nazis, Renationalisierung, Wiederbewaffnung und Antisemitismus engagierte. Wen es weiterhin interessiert, lese dieses Interview mit ihm:

http://www.ca-ira.net/verlag/leseproben/kunstreich-gingold.html

Trotzdem ist es blöd, einfach jemandem mit einem anderen Namen anzusprechen!

Es gibt übrigens keine Persönlichen Gründe für diese Kritik, ich kannte Frau Fuchs vor diesem Abend gar nicht und auf den Abend war ich sehr neugierig, ich bin also völlig vorbehaltlos und unbeleckt dorthin gegangen. Ich bin auch keine verhinderte Sängerin, die neidisch ist auf Menschen, die auf einer Bühne stehen - ich weiß schon lange, daß ich nicht singen kann - außer so für mich.
Autor: RIK
« am: 31. Oktober 2006, 20:28:22 »

http://www.marburgnews.de/2004/mn-kul10.php?tag=10  Wenn ich mir diese etwas ältere Kritik durchlese, kann ich nicht ableiten, dass Pruniella Fuchs nicht singen kann. Viel mehr steht da was über ihre Stimmgewalt. Der übrige Teil dieser Aufführungskritik dürfte der Künstlerin gefallen. Im nächsten link steht die Progammankündigung der Wiener Melange. http://www.laks.de/zentren/waggonhalle/index.php3?event=13721&layout=detail Klingt nach ordentlicher Ironie. Wenn die Erwartungshaltung des Besuchers eine andere ist, muss die Veranstaltung nicht schlecht sein. Der Mischmasch wird im Titel Melange angekündigt. Kommt mir fast vor, wie, viel Lärm um nichts. :-?
Autor: Andrea
« am: 31. Oktober 2006, 19:26:10 »

Wenn wir schon dabei sind, auf Worte zu achten und darauf, wie jemand sich ausdrückt: Der Peter heißt Michael. ;-)
Ich finde es OK, mal eine bösartige Kritik zu schreiben. Aber die hier klingt mir auch danach als würde jemand sich aus persönlichen Gründen abreagieren wollen. Vielleicht kann die Frau wirklich nicht singen... Ich war nicht dabei, kann es also auch nicht beurteilen. Vielleicht ist sie wirklich zu unpolitisch, zu lustig, ich finde aber, man kann sowas auch etwas gestalterischer formulieren.
Autor: Marlene
« am: 31. Oktober 2006, 02:07:05 »

Hallo Peter und andere,
du meinst, wer kritisiert, soll gehen? Soll er sich doch eine andere Welt suchen, wenn es ihm hier nicht gefällt, wer bösartig ist, ist also irgendwie krank? Wenn Du schreibst: "Lass die Leute in Frieden, die es sehen und hören wollen, UND DENEN ES GEFÄLLT." kann ich darauf nur folgendes entgegnen: in Marburg zum Beispiel gefällt es Tausenden jeden Winter auf's neue, sich in eisiger Kälte auf dem Marktplatz den Nazifilm "Feuerzangbowle" anzuschauen und ich kritisiere es; den Studenten gefällt es, mit Transparenten durch die Gegend zu rennen auf denen "Ohne Bildung werd ich Terrorist" zu lesen ist, und es scheint ihnen zu gefallen; trotzdem kann ich sagen, wie abstoßend ich diese Form der Relativierung finde. Wenn Millionen von Leuten die CDs von Xavier Naidoo kaufen, schließe ich daraus, daß ihnen sein völkisches reaktionäres Singsang gefällt, was nicht heißt, daß ich sie in Frieden lassen muß. Ich muß überhaupt nicht einverstanden sein, wenn es egal sein soll, ob jemand vor Nazideutschland fliehen mußte oder ob jemand sich diesem unvorstellbaren Wahn - freiwillig - angeschlossen hat. Wenn dann heute jemand mit diesen Liedern auf der Bühne steht und es vermeidet, das Wort Antisemitismus auch nur in den Mund zu nehmen (wo es doch im Text steht), dann ist es klar, daß es GEFÄLLT, mir aber bleibt da alles im Halse stecken und ich habe tatsächlich wenig Lust, zu applaudieren; wenn das für Dich gleichbedeutend ist mit "krank und menschenverachtend", ist das eher Dein Problem.
 
Du führst den Musikkritiker an, fein,ich könnte jetzt mit anderen Liedern kontern, in denen es genau um diese Wiener Heiterkeit und Normalität geht, aber das ist völlig unerheblich, weil ich gar nicht behaupte, in Kreislers Sinne zu reden, sondern in meinem eigenem. Und ich bin extrem genervt von der Banalisierung deutscher und österreichischer Normalität und eben auch von der Banalisierung von Georg Kreisler, wie ich sie an diesem Abend sah. Es ist doch auffällig, daß die meisten Intellektuellen ihn irgendwie ganz toll finden, und er trotzdem nie die Anerkennung hatte, die ihn wirklich ernst genommen hätte.

Interessant übrigens auch die Sprache, die Du verwendest: die zwei Frauen an dem Leander- Abend  werden zu "dämlichen Tussen" oder auch zu "Pennerinnen" (und das, weil sie nicht applaudieren und freundlich gucken) - sie und ich (oder nur sie oder nur ich? auch egal) haben einen "kranken menschenverachtenden Charakter" - manchmal kann man den aufklärerischen Gehalt eines Textes schon anhand solcher Worte ermitteln.
Autor: whoknows
« am: 29. Oktober 2006, 21:51:36 »

Naja. WArum sich da befetzen? Es ist für mich auch eher sonderbar, wenn jemand einfach wild "Wienerlieder" singt, und gerade zB die Themen Emigration und NS-Mitläufertum nicht thematisiert, sondern offenbar bewusst verschweigt - das kann ärgern. Es stimmt aber auch, dass mit ein wenig mehr Sachlichkeit die Kritik glaubhafter würde - so hat man tatsächlich den Eindruck, jemand will sich aus persönlichen Gründen abreagieren.
Autor: michael
« am: 29. Oktober 2006, 19:35:34 »

Da gibt es ein herrliches Lied eines Herrn, dessen Name für dieses Forum geradezu verblüffend bekannt sein sollte, mit einem Titel, in dem das Wort "Musikkritiker"  bestimmend präsent ist.

Aber die dort besungene Trauergestalt, die ihr Brot als "Musikkritiker" verdient, ist wohl noch eine Lichtgestalt gegen den / die Autor/Autorin dieser onben zitierten  "Kritik".

Ohne die Aufführung gesehen zu haben, nicht mal mehr gehört, ohne die Künstler zu kennen, so ein frustriert bösartiges dümmliches Geschreibsel hat kein Künstler verdient.

Wenn es Dir nicht gefällt: Dann geh doch raus! Kauf Dir keine CD. Geh doch nicht ins Konzert.
Lass die Leute in Frieden, die es sehen und hören wollen, UND DENEN ES GEFÄLLT.

Vor meinem inneren Auge spielt sich jetzt wieder mal ein Veranstaltung ab, ein Zarah-Leander Abend eines Künstlers, dessen Name mir jetzt nicht einfällt (Der Abend hiess wohl "**gebratener Elch** (wobei ich nicht weiss, was das mit der Leander zu tun hat)), ein kleiner Saal nur, so 50 bis 100 Leute, voll, und in der ersten Reihe zwei dämliche Tussen, die den ganzen Abend mit verschränkten Armen und muffeligen Gesichtern in der ersten Reihe sassen und dem Künstler das Leben schwer machten (insider-Witz: Er musste zur Flasche greifen, um den Anblick zu verarbeiten). Die Pennerinnen haben nicht EINMAL applaudiert, waren aber auch wieder zu blöde, um die Pause zum abhauen zu benutzen, nur meckern konnte man sie hören.

Und solch kranke menschenverachtende Charaktere sollten keine Kritiken schreiben - geh doch selber auf die Bühne.
Autor: Dunkelblaue Dille
« am: 28. Oktober 2006, 12:57:31 »


Nicht schon wieder.
Autor: Marlene
« am: 27. Oktober 2006, 17:47:37 »

Kreisler, sei artig

   Über einen unerträglichen Abend namens "Wiener Melange" mit Pruniella Fuchs (Gesang) und Christoph Schmidt (Flügel) in der Marburger Waggonnhalle

Eine "Wiener Melange" gab es am Samstag in der Marburger Waggonhalle, Pruniella Fuchs stand da eineinhalb Stunden auf der Bühne, und strengte sich an, zu singen ohne auch nur ein wenig zu rühren, und sei es nur an irgendetwas. Das ganze hätte wohl besser "Wiener Mansch" heißen sollen, bei dem es darum geht, Liedchen zu trällern, die alle irgendetwas mit Wien zu tun haben, das hat den Vorteil, daß man das Wienerische so fein nachmachen kann. Das alles wäre höchst belanglos, ärgerlich nur für jene, die Geld dafür ausgegeben haben oder für die, die sich mal wieder darin bestätigt fühlten, in was für einem kulturellem Nest man in der Marburger Glocke eigentlich sitzt - wahrscheinlich hat dies aber niemand bemerkt. Durch die Auswahl der Lieder, der Autoren und nicht zuletzt durch die Abänderung von Liedtexten, die ihnen das Salz aus der Suppe nahmen, wirkte der Abend nicht nur fad, sondern geriet zu einer unerträglichen Aneignung und Umarmung von Künstlern, die sich dieses in dieser deutschen Weise wohl verbitten würden: In diesem Mansch war es möglich abwechselnd Lieder von Hans Moser - dem Schauspieler, der neben Heinz Rühmann im NS groß geworden ist - und dem einstigen Emigranten Georg Kreisler vorzutragen, alles unter dem Ticket "alte und neue Wiener Lieder".
Da nimmt es dann auch nicht mehr wunder, daß sie das Lied "Was wäre Wien ohne Wiener" von Georg Kreisler so singt, als wäre es einfach ein lustiges Liedchen, auf das man pfeifen könnte, die Textzeile "und statt Antisemitismus gibt's ein Antiquariat" fehlt in dieser spaßigen Darstellung, wo wäre da auch noch der Spaß?
Zu all dem gehörte wohl, daß Frau Fuchs das Problem hat, daß sie weder singen noch artikulieren kann. Erschwert wurde die Situation dadurch, daß sie auch die Texte nicht konnte, was dazu führte, daß sie des öfteren auf der Bühne stand und eine schwarze Mappe vor ihr Gesicht hielt, was nicht soo schlimm war, weil man dann wenigstens nicht in ihr leeres Gesicht schauen konnte. Allerdings mußte man sich in diesen Momenten auf die anderen Körperteile konzentrieren und die bewegten sich eher hilflos über die Bühne. Zwischendurch hat sie Direktkontakt zum Publikum aufgenommen: Kunst zum Anfassen und Mitmachen, Kunst, die von ihrem Publikum nicht mehr will als eine Verständigung darüber, das alles in seiner besten Ordnung sei. Sie hat versucht, etwas über diejenigen zu erzählen, deren Lieder sie vorgab, zu singen. Von Kreisler auf jeden Fall hatte sie ÜBERHAUPT keine Ahnung und auf einen - ihr wohl bekannten - Zuschauer verwiesen, erklärte dieser, das von ihm Taubenvergiften im Park stammt, als wenn er einen für dumm verkaufen wollte. Soviel Dummheit und Ignoranz wurde vom Publikum mit viel Applaus bedacht, ein furchtbarer Abend war endlich zu Ende.

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