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Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
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Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Bastian
« am: 16. August 2012, 10:02:28 »

[movedhere] Georg Kreisler: Allgemeines [move by] Bastian.
[Edit: War in den anderen Thread nach Jahren nicht mehr sinnvoll einfügbar. Daher Topsy 2...]
Autor: Burkhard Ihme
« am: 07. April 2007, 03:35:42 »

Quote (selected)
zum Niederknieen wie Hellnwein vor Carl Barks !)
Der arme Mann konnte sich schlecht aussuchen, wer da vor ihm niederkniet (und in den USA gilt ja Scientology tatsächlich als Religion).
Autor: whoknows
« am: 19. August 2006, 02:17:15 »

Also, abgesehen davon, dass TK immerhin ihr 5. Buch (Romane, die auf wahren Lebensgeschichten beruhen) geschrieben hat, hat sie kaum Lieder geschrieben und komponiert, sehr wohl aber inszeniert - insofern ist "kein kreatives Potenzial" nicht ganz passend. Und die Bücher sind zum Teil durchaus lesenswert, wenn auch in einem völlig anderen Genre beheimatet.
Ihr Vater war Jude, demgemäss ist sie nach jüdischem Glauben keine Jüdin. Der Vater hatte allerdings die Familie lange vor dem Krieg verlassen. Sie und ihre Mutter überlebten zunächst versteckt in Holland, und dann in einem dortigen Arbeitslager.
Und GK hat sie um nichts weniger schlecht behandelt und nicht weniger schlecht über sie geredet/fabuliert, als sie über ihn. (Gerade in seiner sogenannten biographie, übrigens, hat er an Schleim nicht viel ausgelassen)
Das nimmt sich allerdings gegenseitig nix, und ist - und glaube mir, ich kenne die Geschichte gut - auf beiden Seiten ekelhaft.
Da ist aus einer Trennung ein Hass gewachsen, den beide nicht abbauen konnten. So wuchs das Privatleben in's Künstlerische, was meiner Meinung nach beiden anzulasten ist - zu gleichen Teilen. De Facto haben sie sich einfach auseinander entwickelt, was ja vorkommen kann. Nicht nur persönlcih, auch künstlerisch haben sich ihre Wege getrennt, und es war einfach nciht mehr kompatibel - daraus aber ein Qualitätsurteil abzuleiten, hiesse Äpfel mit Birnen vergleichen. Leider konnten beide ihre Trennung  nicht gerade erwachsen bearbeiten - und können es bis heute nicht. Das resultiert in Lügen, Halbwahrheiten, Schimpf und eben so Büchern wie das "Lola oder das Blaue vom Himmel", ein reines gift-und-galle-Buch. Auf beiden Seiten. Das nimmt sich nix, und darf eben nciht für bare Münze genommen werden.

Menschlich ist eben leider auch GK sicherlich nicht der grosse, süsse Liebe.  Künstlerisch ist er  ohne Frage ein Genie. Da ist die Küppers zwar künstlerische nicht so ein grosses Kaliber, dafür aber menschlich zumindest  ein bisschen ...äh...solidarischer - GK hat auch langjährige Freunde ziemlich verprellt.
Seinen Sohn Thomas aus (zweiter) Ehe mit Philine Hollaender hat er verlassen, als der gerade mal 4 Jahre alt war, SEIN Vater, GKs Vater,  hat den Kontakt gehalten- er selbst hat jeden Kontakt verweigert.
Fritz Hollaender selbst - behauptet der Stiefvater von Philine, der heute in Berlin lebt  - hat GK den Rest seines Lebens nur als "das Arschloch" tituliert . GKs  beide andere Kinder, aus der Ehe mit Küppers, hat er verlassen, als die schon etwas älter waren. Seit ca 20 Jahren spricht er entweder nichts oder schlechtes über sie und verweigert mit ihnen jeglichen Kontakt.
Conny Hannes Meyer ist ein Trottel, der sich angehängt hat, und sich eine grössere Karriere dadurch erhoffte.

Und auch übrigens: Helnwein ist ein grossartiger Handwerker. Ein Maler? Nuja. Das kommt vielleicht darauf an, was man unter dem Begriff Maler versteht.
Autor: Leitner
« am: 19. August 2006, 00:16:27 »

Noch ein (wirklich neues ? )  Thema möchte ich anschneiden:

Vor etlichen Tagen erschien in der Kronen-Zeitung (für Nic htÖsis: ein kleinformatiges Pandant zur Bildzeitung, nur mit noch größerem Kotz-faktor weil der Herausgeber, ein seniler 85-jähriger, auch noch an fundamentalistischen katholischen Blähungen leidet) vom ehemaligen Klatschkolumnisten Jeannée (Der heißt wirklich so mit Nachnahmen) ein doppelseitiges, überaus peinliches Intervoiew mit Topsy Küppers zu ihrem, ich glaube, 75. Geburtstag. Keiun Wort von Kreisler, natürlich.

Dabei wurde, geschickt plaziert, auch wieder von ihrem verfolgten jüdischen Vater gesprochen.

Nun spricht Kreisler in seiner Biographie im letzten Jahr davon, daß Frau Küppers sich in diese Identität hineinsteigerte und sie wohlbehalten  in einer "arischen" Familie aufwuchs, völlig unbehelligt vom Nazipack.
Ihr Interesse sollo echt gewesen sein, jedoch lehnte sie einen Übertritt, wie ihn Kreisler vorschlug, ab.

Nun habe ich in den 80ern. als ich zur Gedächtnisgymnastik u.a, Judaistik studierte, einen interessanten Vortrag eines Psychiaters aus Israel am Institut gehört: Dort hat dieses Syndrom einen eigenen Namen und ist rel. genau erforscht: Menschen, mit oder ohne christlichen Hintergrund,  die irgendwann/wie mit Antisemitismus konfrontiert waren, können den Wunsch nach Zugehörigkeit zur jüdischen Schicksalsgemeinschaft entwickeln und, im pathologischen Fall, ihre Biographie dann so zurechtbiegen.

Interessant dazu ist vielleicht, daß Küppers Freund Conny Hannes Meier (siehe Streit: Urheberrecht Lola Blau) eine Biographie vorgelegt hat, die gelinde gesagt phantasiert war.

Vielleicht weiß jemand echt Konkretes ?

Nebenbei, ich schätze Frau Küppers als Disseuse sehr, auch (teilw) als Prinzipalin; eben als reproduzierende Künstlerin. Kreatives Potential konnte ich keines entdecken.

Bin schon gespannt auf eure Meinung.

Überigens: Das einzig wirklich Neue, das ich über K. aus der Bio erfahren habe, ist daß K. mit der Tochter von Friedrich Holländer verheiratet war und aus der Verbindung einen Sohn (der sogar äölter als ich ist !!) hat. Wow! Welche Bescheidenheit, das jetzt nebenbei zu schildern.
(Mein Dreigestirn der 20er ist F.Holländer, Hermann Leopoldi und Alban Berg; zum Niederknieen wie Hellnwein vor Carl Barks !)