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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Philosophie, Wissenschaft und Forschung  (Gelesen 24689 mal)

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Offline Bastian

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Philosophie, Wissenschaft und Forschung
« am: 07. Januar 2005, 21:51:17 »
Jede Zeitung hat eine solche Rubrik. Nur dieses Forum nicht. Bis heute.

Ich hab zum Anfang einen sehr alten Hut ausgegraben. Ein Experiment, das die Welt so gut wie nicht bewegt, mich aber um so mehr: Das sog.

[size=2,5]Pechtropfen- Experiment:[/size]

Das Experiment zeigt, dass Pech, obwohl es sich fest anfühlt und unter Hammerschlag sogar brüchig zerfällt, bei Raumtemperatur eigentlich flüssig ist. Nur eben "etwas" zähflüssig. Wie sich herausstellte, rund 100 milliardenfach viskoser als Wasser.

Eines der längsten Experimente aller Zeiten und Völker - das Pechtropfenexperiment. Die 9V-Batterie am linken unteren Bildrand dient dem Größenvergleich. Bild: Universität Queensland, Australien

Beim Versuchsaufbau erwärmte Parnell eine Pechprobe und schüttete diese im Jahre 1927 in einen Glastrichter mit verschlossenem Auslauf. Das Pech konnte sich drei Jahre in aller Ruhe absetzen, bevor dann 1930 mit der Öffnung des Auslaufs ungehemmtes Tropfen einsetzte. Der erste Tropfen fiel 1938. Nun kamen die Experimentatoren kaum mehr mit dem Zählen hinterher: 1947, 1954, 1962, 1970, 1979, 1988 und der vorläufig letzte 2000. Für die Zukunft sind sich weiter vergrößernde Zeitabstände zu erwarten.

In den nunmehr über 70 Jahren Experimentalzeit hat es allerdings noch niemand geschafft, den Tropfen selbst fallen zu sehen. Beim bisher letzten Tropfen erlitt der Speicher der Digitalkamera im entscheidenden Moment einen Amnesieanfall. Doch das ist nur eines der unvorhergesehenen Probleme des achten Tropfens. Während seiner Reifung beschloss die Universität die Anschaffung einer Klimaanlage. Dieses Ereignis stellte die jahreszeitlichen Wahrnehmungen des Tropfens auf den Kopf - er wurde der bisher mit Abstand größte. Als die Zeit für den Tropfenfall kam, wurde den Beteiligten bewusst, dass für eine komplette Trennung des Tropfens von der mütterlichen Pech-Menge die Distanz vom Trichterauslauf bis zum Boden des auffangenden Becherglases nicht ausreichen würde.

Was folgte, war laut Professor Mainstone, der Mitte der 70er Jahre die Obhut über das Experiment übernahm, ein "schreckliches ethisches Dilemma": Sollte der Tropfen einfach abgetrennt und der Trichter höher aufgehängt werden? Schließlich befand sich schon der neunte Tropfen in der Phase seiner Entstehung. Oder sollte Parnells Experiment unberührt bleiben? Da Kathedralen schließlich auch restauriert werden, entschied man sich für den Eingriff - in der Hoffnung, dass das Experiment nun noch mindestens weitere 100 Jahre andauern würde, das Wohlwollen der universitären Behörden vorausgesetzt.

Telepolis gegenüber versicherte Mainstone, dass die jährlichen Kosten des Experiments minimal seien - die Reparatur der (mittlerweile kaputten) Webcam dürfte Unsummen verschlingen. Weit größer ist der mediale Aufwand (Zeit!), denn ziemlich regelmäßig sind Fernseh- und Radiostationen, Zeitungen und Zeitschriften informativ zu verarzten. Parnell, dessen wissenschaftlicher Output ansonsten aus zwei Veröffentlichungen besteht, hat so etwas vollbracht, wovon Wissenschaftsadministrationen heutzutage nur träumen können. Die vielbesungenen "Zentren wissenschaftlicher Exzellenz" mit weltweiter Ausstrahlung sind scheinbar auch für wenig Geld zu haben.

Sollte es auch in diesem Jahr nichts mit dem Ig-Nobelpreis werden - es besteht kein wirklicher Grund zur Eile. Noch nicht einmal die Hälfte der ursprünglichen Pechmenge ist ausgelaufen. Im Jahre 2003 erklärte das Guinness-Buch der Rekorde den Versuch zum am längsten andauernden Laborexperiment der Welt.

Die Ig-Nobelpreise werden jährlich vergeben; sie würdigen "Leistungen, die nicht wiederholt werden können und auch nicht sollten". Der Jury sollen neben ausgewiesenen Experten aller Forschungsrichtungen auch leibhaftige Nobelpreisträger angehören.
Quelle: heise
« Letzte Änderung: 06. Februar 2005, 21:39:25 von Bastian »

Offline kampmann

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #1 am: 10. Januar 2005, 01:19:10 »
Das ist ja putzig. Aber gekonnt. Und mit ganz geringem Aufwand ...

Tja, da sieht man, nicht allein mit Schnelllebigkeit (3 l's sind korrekt) kommt man zu was.

In der Astronomie ist das ähnlich, allerdings mit weitaus mehr Aufwand (War jemand mal auf La Palma beim ORM??).

Entsprechend auch in der Weltraumfahrt.

Vor einigen Jahren im letzten Jahrhundert wurde die Raumsonde Cassini zum Saturn (das ist ja bekanntlich ein sehr großer Planet - der mit den am besten sichtbaren Ringen - mit 29 Jahren Umlaufszeit um die Sonne!) geschickt. An Weihnachten wurde die Huygens-Kapsel von Cassini aus auf die Reise zum Saturnmond Titan geschickt. und kommenden Freitag (14.1.2005) soll sie dort landen, wenn möglich weich.

Cassini und Huygens schicken Daten zur Erde, mit denen die Wissenschaftler noch Jahre bis Jahrzehnte zu tun haben ...

Das nur zum Thema "Perseverance" und "Schnelllebigkeit ...
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Offline Dagmar

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #2 am: 10. Januar 2005, 02:29:53 »
 >:(

Bin vielleicht nicht gerade produktiv und unterhaltsam, so what:

WAS HABEN DIE LEUTE BLOSS FÜR PROBLEME?

Sorry, aber das begreife ich wenig bis gar nicht im Moment!
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.

Offline kampmann

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #3 am: 10. Januar 2005, 10:29:11 »
Quote (selected)
>:(

Bin vielleicht nicht gerade produktiv und unterhaltsam, so what:

WAS HABEN DIE LEUTE BLOSS FÜR PROBLEME?

Sorry, aber das begreife ich wenig bis gar nicht im Moment!



och, das ist einfach schön und infromativ !!
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Offline Guntram

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #4 am: 10. Januar 2005, 12:23:33 »
@Dagmar
Das sind Probleme:

Quote (selected)
Grenzbereiche der seriösen Wissenschaft

Harvard - Die amerikanische Eliteuniversität Harvard in Cambridge zeichnet seit elf Jahren noch vor der Bekanntgabe der Nobelpreisträger die unsinnigsten Forschungen mit dem "Ig Noble"-Preis aus. Gewürdigt werden Arbeiten, die "nicht wiederholbar sind oder lieber nicht wiederholt werden sollten", wie es in den Statuten heißt.

Die Wahl der Jury fiel wieder auf Errungenschaften mit starkem Praxisbezug. So ging der Physikpreis an David Schmidt von der Universität von Massachusetts für seine "teilweisen Lösungen des Problems, warum Duschvorhänge sich immer nach innen wölben". Peter Barss der McGill-Universität erhielt die Ehrung für seine Studien zu Verletzungen durch fallende Kokosnüsse. Der Biologiepreis ging an Buck Weimer aus Pueblo (US-Bundesstaat Colorado) für die Erfindung einer luftdichten Unterhose mit eingebautem Aktivkohlefilter. Sie soll das Problem menschlicher Gasentladungen lösen.

Lawrence Shermans holte mit einer "ökologischen Studie des Glücks in kleinen Gruppen von Vorschulkindern" den Preis für Psychologie an die Miami-Universität in Ohio. Joel Slemrod von der University of Michigan Business School fand dagegen heraus, dass Menschen dazu neigen, ihren Tod hinauszuschieben, um Erbschaftsteuer zu sparen. Gerade diese Studie, die mit dem Ökonomiepreis bedacht wurde, könnte rätselhafte Sterbestatistiken erklären.

Die Jury ehrte den TV-Prediger Jack Van Impe aus Michigan für seine Entdeckung, dass Schwarze Löcher alle physikalischen Bedingungen erfüllen, um als wahrer Ort der Hölle zu gelten. Zwei australische Forscher erhielten den Preis, weil sie das Rad neu erfunden und es sich vom Australischen Patentamt unter der Nummer 2001-100012 hatten patentieren lassen. Trotz der ernsten Weltlage lies es sich das Publikum am vergangenen Donnerstag nicht nehmen, die ungewöhnlichen Innovationen zu feiern.
dpa


Die Sache mit dem Pech finde ich kurios, unterhaltsam, witzig und bestätigt die menschlich Neugier. Wie war das in dem einen Tread mit dem endlos langsamen Musikstück? Alle 10 Jahre ein Ton oder so.

Wie du dich anhörst hast du immer noch Weltschmerz wegen der Naturkatastrophe in Asien. Du warst nicht Schuld dran und mußt dir keine Vorwürfe machen. Halte mich bitte nicht für gefühllos, aber:

Gestern kam ein Bericht über den Wiederaufbau.

Schüler wollen nicht auf die Bagger warten, sondern packen an (sah ähnlich aus wie wie Bilder der Trümmerfrauen bei uns nach dem Krieg).
Geschäftsleute wollen nächste Woche ihre Souveniershops wieder öffnen und hoffen auf Touristen.
Auf der einen Ferieninsel in Thailand überlegen Regierungsvertreter und ausländische "Experten" wie beim Wiederaufbau alte Fehler vermieden werden, das waren ungeplanter Wildwuchs der gesamten Bebauung der Insel, wg. des Touristenbooms, dadurch übermäßige Grundwasserentnahme und anschließender Versalzung des Selben. Es hieß die Katastrophe als Chance zum umweltverträgliche Neubeginn.

Wenn die wirklich betroffenen Menschen (nicht wir) nicht heulend und jammernd in der Ecke sitzen, sondern trotz aller Trauer ihre Zukunft planen und gestalten, warum sollen wir uns dann jede Freude verbieten und müssen Trübsam blasen.

PS: Es gibt und gab großere Katstrophen (steht in einem anderen Tread) wo kein Mensch gespendet hat weils keine Sendeminute wert war und wir es garnicht wußten.
Ganz zynisch gesagt, jetzt hat´s auch ein paar Europäer erwischt. Aber man sollte wissen, das es in einem Erdbebengebiet auch zu Erdbeben kommt.

Und Naturkatastrophen (Erdbeben, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge und damit verbundene Klimaänderungen), sind etwas normales (dazu kommen leider noch unsere hausgemachten Sachen wie Treibhausgase, Atomexplosionen, Abholzung der Wälder, bodenversiegelung etc. an denen wir selbst Schuld sind.)
Es kommt nur auf den Betrachtungszeitraum an.

Als der Vulkan Krakatau (auch dort unten) ist mehr passiert. Nur lebten damals weniger Menschen deswegen die im Vergleich zu heute geringere Anzahl an Toten:

Quote (selected)
Nach einer längeren Ruhephase brach der Krakatu im August 1883 mit solcher Gewalt aus, dass die Explosion noch auf Madagaskar und in Alice Springs, Australien, in tausenden Kilometern Entfernung zu hören war. Zwei Drittel der Insel wurden zerstört; von den drei Vulkanen auf der Insel existierte nach der Explosion nur noch Rakata, von den anderen beiden Vulkanen Danan and Perbuwatan blieb praktisch nichts übrig. Insgesamt wurden etwa 20 Kubikkilometer Gestein in die Atmosphäre geschleudert. Es war eine der schwersten Explosionen, die bisher auf der Erde registriert wurden. Bei dem Ausbruch wurde durch den Einsturz der Caldera eine gewaltige Flutwelle ausgelöst: Der Tsunami erreichte an zahlreichen Küsten Höhen um 30 Meter, in einzelnen Buchten auch bis etwa 130 Fuß, entsprechend etwa 40 Meter. Die Zahl der Toten wird auf etwa 36.000 geschätzt und die Flutwellen drangen auf einigen Inseln bis zu 10 Kilometer ins Landesinnere vor.


Siehe auch
http://www.naturgewalten.de/index.html

Eine gobale Katastrophe haben wir zum Glück noch nicht erlebt.

Quote (selected)
Das größte Massensterben der Erdgeschichte, dem 90% der Tierarten im Meer zum Opfer fielen, fand vor rund 250 Mio. Jahren statt (ähnlich, wie bei der bekanntsten Katastrophe dem Aussterben der Dinosaurier gegen Ende der Kreide- Tertiär Zeit vor ca. 65 Mio. Jahren).

Aus solchen Katastrophen erwuchsen aber auch neue Chancen. Bislang unbedeutende Tierarten konnten sich entfalten, weil größere Tiere von denen sie gefressen wurden ausgestorben sind ( jetzt Vorfahren der modernen Fische, vorher dominierten Tiere, die Nahrungspartikel aus dem Wasser filterten.

Tiere, die auf Umweltveränderungen empfindlich reagierten starben schneller aus, als andere, deren Population sich nur verringerte.

Gründe für das Massensterben waren geologische und klimatische Umbrüche.

Da niemand die genauen Ursachen für diese geologischen und klimatischen Umbrüche weis, vermuten Forscher, daß Naturkatastrophen für diese Umbrüche verantwortlich sind. Hier konnten sich 4 Theorien durchsetzen.

1. Meteoriteneinschlag

2. Vulkantheorie

3. Springen der Pole

4. Häufung von Katastrophen

Es dauerte ca. 5 Mio. Jahre bis neue blühende Ökosysteme entstanden.


Also schau ruhig wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Gemäß dem Motto, man soll jeden Tag so leben als wenn es der Letzte wäre.
« Letzte Änderung: 10. Januar 2005, 12:46:35 von guntram »
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

Offline Guntram

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #5 am: 10. Januar 2005, 12:34:47 »
http://mms://drop.physics.uq.edu.au/PitchDropLive

Der Link zum Experiment von Bastian. Dauer zwar bis das meiste rübergeladen ist, aber man kann live zusehen.
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Offline Bastian

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #6 am: 10. Januar 2005, 13:20:04 »
Ach so. Bei mir hat er nicht funktioniert, drum hab ich ihn nicht reingesetzt. Ich hätte gerne zugesehen.

Ich finde solche Experimente interessant, weil sie das demonstrieren, was Grundlagenforschung sein sollte. Und zwar ganz banal und prinzipiell. Man bekommt heute keine Gelder mehr aus den Etats, wenn man nicht auf Anwendungen hinweist, die möglicherweise aus den Ergebnissen resultieren. Genauer gesagt: Man darf beispielsweise an Embryonen nicht forschen, "nur" weil man mehr über die Embryonalentwicklung oder die Differenzierung von Stammzellen herausfinden will, also Wissen- zu- schaffen. Man wird genötigt, Gründe anzugeben, wie "Parkinson heilen" oder "Alzheimer verzögern". Der schlaue spiegel nennt sowas dann "Heilsversprechen", und hat nicht einmal unrecht. Nur kann man solche Anwendungen nur dann in Aussicht stellen, wenn man bereits genug über die Eigenschaften von Stammzellen WEIß. Und dafür müsste man frei forschen dürfen. Also beißt sich die Wissenschaft, zumindest hier in D, selbst in den Schwanz.

Die Stammzellenforschung ist nur ein Beispiel von vielen, auch noch ein sehr Kontroverses, aber es ist symptomatisch für die Art und Weise auf die wir uns von Erkenntnisen verschließen. Und es sind oftmals die Ergebnisse, von denen wir heute noch nicht wissen, was wir mit ihnen anfangen sollen, die uns später Aussagen über Zusammenhänge erlauben oder Anwendungen überhaupt Möglich machen.

Auch wenn das Pitch- Drop- Experiment keine großartig neuen Erkenntnisse liefert, so hat es zumindest schon mehrere Generationen von Professoren, Studenten und Laien an das selbe Projekt gebunden. Und es wird das auch in Zukunft noch tun. Das ist ein wunderbarer Effekt. Es diszipliniert. Es ist mehr als nur ein Anschauungsobjekt, es lässt sich auf viele unterschiedliche Weisen interpretieren, auch philosophisch, es weist auch darauf hin, dass das bloße Wissen um etwas schon einen Wert an sich darstellt, nicht erst, wenn es später eine Pille gibt, die gegen den Kater hilft.
« Letzte Änderung: 10. Januar 2005, 13:32:37 von Bastian »

Offline Dagmar

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #7 am: 10. Januar 2005, 19:58:37 »
Quote (selected)
Wie du dich anhörst hast du immer noch Weltschmerz wegen der Naturkatastrophe in Asien.


:-/

Nee - Die Sache in Asien macht es nicht besser, ganz im Gegenteil, aber den Weltschmerz habe ich ganz unabhängig davon. Oder besser gesagt: Ich bin mies drauf. Und täglich einmal kriege ich im Moment einen schlechte-Laune-Anfall und dann schreibe ich so Sachen.

Lasst Euch nicht von mir Miesepetra die Laune verderben - bin nicht besonders gut zu gebrauchen im Moment, sorry  :-*
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Offline Bastian

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #8 am: 10. Januar 2005, 20:08:42 »
Nix Laune verderben. Lass Du Dir doch die Laune verbessern! (Aua, wie recht ich doch hab. Ich kenns ja auch.) Knicke z.B. mal einen trockenen Spaghetto. Er zerbricht immer in drei Teile. Das nimmt zwar keinen Weltschmerz weg, aber das mittlere Stück fliegt ziemlich weit.

Offline Dagmar

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #9 am: 10. Januar 2005, 21:32:03 »
 ;D ;D ;D

(Dankeschön!! Einen herzlichen Lacher auslösen ist Dir gelungen - das tut mal wieder richtig gut!)
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Offline kampmann

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #10 am: 10. Januar 2005, 22:26:17 »
Quote (selected)
Nix Laune verderben. Lass Du Dir doch die Laune verbessern! (Aua, wie recht ich doch hab. Ich kenns ja auch.) Knicke z.B. mal einen trockenen Spaghetto. Er zerbricht immer in drei Teile. Das nimmt zwar keinen Weltschmerz weg, aber das mittlere Stück fliegt ziemlich weit.


Das ist super, mein Lieber, und ich bemerke, Du hast Erfolg damit ...

Ich finde die Beschäftigung mit Wissenschaft (Naturwissenschaft) einfach grandios, auch aus philosophischer Sicht, sogar aus theologischer Sicht. Außerdem: es diszipliniert den Geist. Das ist ein prachtvolles Mittel zur Lösung von komplexen (oder komplizierten?) Problemen.

Da gibt es so lustige Dinge wie:

Ein Kreter sagt: "Alle Kreter lügen!!" -- sog. Antinomie, ganze Scharen von Mathematikern haben sich damit beschäftigt. Es gibt noch mehr davon und letztlich darf man solche Sätze nicht sagen, sie sind einfach "verboten".

Gibt es einen schönen Witz aus dem Jüdischen:

Fragt der Schüler den Rebbe: "Sag, Meister, Gott ist doch allmächtig?!" - "Ja" antwortet der. Fragt der Schüler: "dann kann er doch eine Kugel machen, so schwer wie die Erde" - "Ja, sicherlich" - "Aha, dann kann er doch auch eine Kugel machen, so schwer wie die Sonne?" - "Ja, sicherlich" - "Aber sag, lieber Rebbe, dann kann er doch auch eine Kugel machen, so schwer, dass er sie nicht heben kann!?" - "???" - "Sag, wo ist Gott noch allmächtig ???" .... ;D

Mein Fazit: ich darf nicht sagen: "Gott ist allmächtig" ..(oder ich darf den Witz nicht erzählen!),.. Aber das christliche Glaubensbekenntnis enthält einen solchen Satz ... Was ist da los?? Übersetzungsfehler ? ??? Ich weiß es nicht ...
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Offline kampmann

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #11 am: 10. Januar 2005, 23:27:12 »
Quote (selected)
http://mms://drop.physics.uq.edu.au/PitchDropLive

Der Link zum Experiment von Bastian. Dauer zwar bis das meiste rübergeladen ist, aber man kann live zusehen.


leider geht das nicht so ganz, wie ich wollte ... Der Grund:

To view the Pitch Drop Experiment you'll need the Windows Media Player:
Get Windows Media Player

Und das geht unter LINUX mit Realplay nicht !!! muss mal XP-Rechner suchen ...
schade ...
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Offline Bastian

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #12 am: 10. Januar 2005, 23:40:28 »
Bei mir funktioniert es auch so nicht. Aber ich stelle mir den Live- Stream ähnlich spektakulär vor wie das Standbild oben.

Offline Sandra

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #13 am: 11. Januar 2005, 01:18:28 »
Weiss jemand von Euch Klugköpfen wie das mit der Fliessgeschwindigkeit von Glas ist? gibt's da auch ein Experiment dazu? Das würd mich echt interessieren.

Quote (selected)
Fragt der Schüler den Rebbe: "Sag, Meister, Gott ist doch allmächtig?!" - "Ja" antwortet der. Fragt der Schüler: "dann kann er doch eine Kugel machen, so schwer wie die Erde" - "Ja, sicherlich" - "Aha, dann kann er doch auch eine Kugel machen, so schwer wie die Sonne?" - "Ja, sicherlich" - "Aber sag, lieber Rebbe, dann kann er doch auch eine Kugel machen, so schwer, dass er sie nicht heben kann!?" - "" - "Sag, wo ist Gott noch allmächtig " ....  
 
Mein Fazit: ich darf nicht sagen: "Gott ist allmächtig" ..(oder ich darf den Witz nicht erzählen!),.. Aber das christliche Glaubensbekenntnis enthält einen solchen Satz ... Was ist da los?? Übersetzungsfehler ?  Ich weiß es nicht ...


Das ist wieder so eine Geschichte. es gibt immer wieder Diskussionen, wo Äpfel mit Birnen verglichen werden. (Zum Beispiel dass Wissenschaftler jetzt behaupten, weil sie die Gehirnströme gemessen haben, es gäbe keinen freien willen.)
In dieser g*tt diskussion ist es ein bisschen anders, aber auch hier wird immer ein entweder/oder gesetzt - wo es ein Drittes ist. Der Punkt dabei ist, dass G*tt und was er kann für uns arme Erdenwürmer unvorstellbar ist. Diese Allmacht (ähnlich wie die Unendlichkeit, die ist auch unvorstellbar) äussert sich zum Beispiel daran, dass er einen Stein machen kann, den er nicht heben kann, und ihn trotzdem heben kann - weil durch die allmacht all diese Gesetze einfach ausser Kraft sind. Es gibt eben kein entweder oder. Das ist das Wesen der Allmacht.

Sprach die grosse Theologin und ging dann endgültig schlafen. ;D
« Letzte Änderung: 11. Januar 2005, 01:18:49 von sandra »

Offline Guntram

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #14 am: 11. Januar 2005, 08:04:48 »
@Bastian

ich habe das Glück hier in der Firma eine sehr schnellen Anschluß zu haben. Ich vermute selbst bei DSL würde der Stream etwas braucht bis genug gepuffert ist. Neben dem Bild kommt noch einen ausführliche Erläuterung des Experimentes durch einen Sprecher rüber.
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
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Offline kampmann

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #15 am: 11. Januar 2005, 11:19:01 »
Quote (selected)
Weiss jemand von Euch Klugköpfen wie das mit der Fliessgeschwindigkeit von Glas ist? gibt's da auch ein Experiment dazu? Das würd mich echt interessieren.

und hier das Zitat von der Allmacht Gottes ...


Das ist wieder so eine Geschichte. es gibt immer wieder Diskussionen, wo Äpfel mit Birnen verglichen werden. (Zum Beispiel dass Wissenschaftler jetzt behaupten, weil sie die Gehirnströme gemessen haben, es gäbe keinen freien willen.)
In dieser g*tt diskussion ist es ein bisschen anders, aber auch hier wird immer ein entweder/oder gesetzt - wo es ein Drittes ist. Der Punkt dabei ist, dass G*tt und was er kann für uns arme Erdenwürmer unvorstellbar ist. Diese Allmacht (ähnlich wie die Unendlichkeit, die ist auch unvorstellbar) äussert sich zum Beispiel daran, dass er einen Stein machen kann, den er nicht heben kann, und ihn trotzdem heben kann - weil durch die allmacht all diese Gesetze einfach ausser Kraft sind. Es gibt eben kein entweder oder. Das ist das Wesen der Allmacht.

Sprach die grosse Theologin und ging dann endgültig schlafen. ;D


Tja, Gute Nacht und frohes Erwachen ... Sicher richtig, was Du sagst: Ich habe ja auch nur Fragen aufgeworfen. Und bereits Hiob aus der Bibel ist der Hinweis darauf, dass man Gottes Wege nicht versteht.

Aber:

Hier ging es grundsätzlich um ein Gedankenspiel (was hätten wir denn sonst anzubieten) und nicht um Wahrheit im philosophischen Sinne (selbst Physiker kennen die Wahrheit nicht, nur Modelle der Realität als sog. Wahrheit, und da spielt die Mathematik eine sehr große Rolle! ... ich weiß, wovon ich spreche!) ... Und Wahrheit im mathematischen Sinne:

in der zweiwertigen Logik gibt es nur "Tertium non datur" ... in einer mehrwertigen Logik ... ich weiß es nicht, davon verstehe ich zu wenig.

Ansonsten: ich lese gerade ein Buch von Paul Davies: "Der Plan Gottes, die Geheimnisse unserer Existenz und die Wissenschaft", hoch interessant. Eine sehr umfassende Geschichte unserer Kosmologie etc. Und Mathe ist eben an herausragender Stelle ...

Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline Sandra

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #16 am: 11. Januar 2005, 12:01:17 »
Quote (selected)
in der zweiwertigen Logik gibt es nur "Tertium non datur" ... in einer mehrwertigen Logik ... ich weiß es nicht, davon verstehe ich zu wenig.  


Ich halte es da mehr mit Paul Watzlawick: Es gibt IMMER auch ein Drittes - entweder/oder halte ich für Scheuklappig und vor allem: mit der Realität der Welt nicht vereinbar.

Und diese Geschichte mit dem Stein, der so schwer ist, dass ER in nicht heben kann - sorry, no offence, aber das waren meine Fragen als Kind, und ich war ganzganz stolz, kann ich mich erinnern, weil ich mir soooo was Kluges ausgedacht hatte. ::) Aber klar, es ist ein nettes Beispiel, keine Frage...

aber es erinnert mich auch an Folgende mathematische Geschichte:

Drei Männer kommen in ein Hotel, und wollen ein Zimmer.
Klar, sagt der Portier, das kostet 15 Dollar.
Also legt jeder der drei 5 Dollar ab, und sie gehen hinauf.
Da fällt dem Portier ein, dass das Zimmer doch nur 10 dollar kostet, und er ruft den Liftboy, gibt ihm die 5 dollar, und sagt ihm, er soll sie den 3 Männern zurückgeben.
Der Liftboy denkt sich: die drei können die 5 Dollar eh nciht gut aufteilen, also steckt er sich 2 'Dollar davon ein, und gibt den Männern nur 3 zurück.

die drei teilen das Geld auf, und so hat jeder jetzt nur 4 Dollar bezahlt.

Und jetzt die Frage: drei mal 4 ist 12, 2 Dollar hat der Liftboy sind 14, wo ist der Fünfzehnte Dollar?

Offline Bastian

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #17 am: 11. Januar 2005, 12:51:54 »
Quote (selected)
Und jetzt die Frage: drei mal 4 ist 12, 2 Dollar hat der Liftboy sind 14, wo ist der Fünfzehnte Dollar?

;D ;D Ich glaube, hier vergleicht DU Äpfel mit Birnen. Oder besser gesagt: minus- Apfel mit plus- Apfel.

Zum Glas: Ich meine, dass Glas eine nicht- kristallin- eingefrorene Flüssigkeit ist, oder so. Das heißt: Sie ist bei Raumtemp stabil. Leider stimmt es wohl nicht, dass Glasscheiben bei Raumtemperatur über die Jahrhunderte zusammensacken, wie ich früher auch gedacht hab. Denn die Messungen, die es dazu gegeben hat, hat man logischerweise an alten Fenstern durchgeführt. Und diese sind damals nicht- wie heute- gewalzt worden, sondern duch Rotation zu runden Flächen gedreht worden. Die Verdickungen, die man bei alten Fenstern gemessen hat, kommen also wahrscheinlich von der größeren Menge des Materials, das durch die Zentrifugalkraft nach aussen gedrückt worden ist, quasi ein Rand. Man hat nämlich auch Fenster gefunden, die an der Oberseite dicker waren als an der Unterseite.

Offline Bastian

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #18 am: 11. Januar 2005, 13:09:35 »
Hier etwas zum Verblüffen. Ich bin kein Knobler, aber an eines erinnere ich mich noch. Kennt ihr das Ziegenproblem? Daran sollen sich angeblich schon Nobelpreisträger die Zähne ausgebissen haben, auch wenn ichs nicht glaube. Und vielleicht kennt Kampmann es schon. Ich versuch's mal zusammenzukriegen:

Es geht um Gewinnchancen.
Du bist ein Kandidat und kannst ein Auto gewinnen. Vor dir sind drei geschlossene Türen:
hinter einer steht das Auto,
hinter den beiden anderen stehen zwei Ziegen (Nieten)
Du weißt aber nicht, hinter welcher Tür was steht.

Der Showmaster bittet dich, eine Tür auszuwählen, sie bleibt aber verschlossen. Danach öffnet er eine der anderen Türen, hinter der eine Ziege steht. Du bekommst- also als Tip- eine der beiden Nieten zu sehen. Dann fragt dich der Showmaster, ob du bei deiner ausgewählten Tür bleiben möchtest, oder zu der anderen, ebenfalls noch geschlossenen Tür wechselst.

Die Frage ist:
Ist die Chance, dass du das Auto bekommst größer, wenn du wechselst?
Oder ist sie kleiner?
Oder gleich?

Hier der Versuch einer Skizze:

A ]

Z ]           Du

Z ]

Die Reihenfolge von Auto, Ziege und Ziege ist wurscht.
(sorry, Andrea :-*)

Die Lösung gibts sicher im Netz, aber das ist ja unlustig.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2005, 16:29:55 von Bastian »

Offline Sandra

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #19 am: 11. Januar 2005, 13:33:35 »
Danke für die Glasinfo. WEISST Du das? oder ist das nur auch eine andere Lösung?

ich denke, rein rechnerisch muss doch die Möglichkeit grösser geworden sein, weil zuerst warst Du eins zu drei, und dann nur 1 zu 1 ? Aber ich bin GANZ schlecht mit solchen Sachen, und sowas ist ja auch etwas was mit dem Zufallsprinzip zusammenhängt.....

Und das mit dem Vergleich: Äpfel mit birnen - klar: deswegen habe ich ja die Geschichte erzählt. ich wollte verdeutlichen, wie man immer wieder eine Denk-Richtung vorgegeben bekommt - so ganz hintenrum. Und genau das ist dann der Fehler.
So wie wenn du jemanden eine Minute lang "weiss, weiss, weiss" sagen lässt, und ihn dann fragst: was trinkt die Kuh? 9 von 10 sagen dann: "Milch".
(wäre übrigens interessant, wie das bei Blinden ist?)
« Letzte Änderung: 11. Januar 2005, 13:36:14 von sandra »

Offline Guntram

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #20 am: 11. Januar 2005, 14:08:01 »
Um uns noch mehr vom Thema zu entfernen (ich mach noch einen Rätseltreat auf)

Ihr kennt sicher das Rätsel mit den 6 Streichhölzern aus denen 4 Dreiecke gelegt werden sollen? Aber wie kann man aus 6 Streichhölzern 6 Dreiecke legen ohne sie zu zerbrechen???
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
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Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

Offline Sandra

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #21 am: 11. Januar 2005, 16:49:47 »
öh.....aussage?

Offline Bastian

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #22 am: 11. Januar 2005, 17:06:02 »
Hahaa! tja, das wird schwer. Ich meine mit der Metaebene und so. Wahrscheinlich muss man sie kreuz und quer übereinanderlegen. Dann gibts sechs Dreiecke. Aber was man dann damit anfängt weiß ich auch nicht.  :D

Offline Bastian

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #23 am: 11. Januar 2005, 19:31:26 »
Vorhin beim Einkaufen fiels mir zufällig ein. Hab nochnicht mal drüber nachgedacht. Ein Davidsstern, jawohl. Da legt man zwei Dreiecke aus jeweils drei Streichhölzern übereinander. Dann hat man sechs Dreiecke und erhält, quasi als Bonus, noch ein Sechseck in der Mitte.

Aber bitte keine Rätselecke aus dem Hochwissenschaftsteil unseres Forums machen  :'(. Wir sind doch nicht der Focus oder der Stern...
« Letzte Änderung: 11. Januar 2005, 21:38:16 von Bastian »

Offline Maexl

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Re: Wissenschaft und Forschung
« Antwort #24 am: 11. Januar 2005, 20:55:27 »
das mit den ziegen hab ich auch mal gelesen... lustige sache

Die Einwohner von New York

Vorausgesetzt, dass New York City mehr Einwohner hat als Haare auf dem Kopf eines beliebigen Einwohners sind, und dass kein Einwohner völlig kahl ist, folgt daraus zwingend, dass mindestens zwei Einwohner genau die gleiche Anzahl von Haaren haben müssen?

- OK, nicht schwer - aber mal sehen, ob es jemand noch nicht kennt

 

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