Register
Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
Mit freundlicher Genehmigung
© Axel Hegmann

* Willkommen

 
 
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Hast du deine Aktivierungs E-Mail übersehen?

Letzte Beiträge

Witz des Tages von steffan
[17. November 2017, 23:15:17]


Fernseh-, Radio-Termine von h-j-urmel
[17. November 2017, 00:55:30]


Zwei alte Tanten Textinterpretation? von h-j-urmel
[14. November 2017, 12:29:00]


Comics (& Graphic Novels) von Burkhard Ihme
[13. November 2017, 21:01:42]


Heute Abend: Lola Blau von Burkhard Ihme
[02. November 2017, 12:50:21]

Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Peak Oil und der Wandel  (Gelesen 16508 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Peak Oil und der Wandel
« am: 08. Oktober 2005, 14:22:31 »
Grüße,

Gut zwei Wochen ist es her, als so manch belesener Mensch mit einem mürrischen Blick auf den Kalender geschaut hat. Der 24. September 2005 war das von Hubbert mithilfe folgender Formel...



...berechnete Datum für den Hochpunkt seiner Glockenkurve. Wir erinnern uns: Das tägliche Fördervolumen eines Ölfeldes erreicht nach einigen Jahren einen Höhepunkt, und fällt ab da in einer ähnlichen Neigung ab, wie es sich einst aufgebaut hatte. Diese Kurve der Ergiebigkeit eines Feldes nähert sich stets an eine gauß'sche Glockenkurve an, hier nochmal zur Veranschaulichung:


(Dreidimensionales Abbild einer Glockenkurve.)

Unter der Prämisse, dass die Ausbeutung immer mit (für den Betreiber) höchstmöglicher Effizienz durchgeführt wird, lässt sich diese Kurve auch auf die Ölproduktion der Menschheit im 20. & 21. Jahrhundert abbilden.

Neulich hat übrigens die OPEC zugegeben, dass Leichtes, schwefelarmes Öl (gut zu fördern und billig zu raffinieren) seinen sogenannten "Peak" erreicht hat.
Zusammenfassung
OPEC Monatsreport (Seite 4)

Unter diesen recht klaren Bedingungen ist es ersichtlich, dass ein großer innerer Wandel erforderlich ist. Der Ausgangszustand dieses Wandels lässt sich gut in zwei Worte fassen: Reichtum & Kurzsichtigkeit. Es muss ein Wandel sein, für den in der Geschichte keine Vergleichsmöglichkeit sind, ein weltweiter Pakt, ehrliche, gemeinsam zielstrebige Zusammenarbeit um die schmerzhafte Übergangsphase (ich sach nur: Arb0itslosigkeit!!) hinzu zu einem nachhalten globalen Wirtschaftssystem zur Geburtsstunde des zweiten Zeitalters der Menschheit werden zu lassen.

Was kann Otto Normalbürger da eigentlich so tun, außer die richtige Partei zu wählen, Konsumverzicht zu betreiben und jeden überschüssigen Euro in etwas Nachhaltiges investieren (vor allem dicke Solarzellen auf'm Eigenheim) oder die Weltherrschaft an sich zu reißen?
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2005, 17:07:41 von Stroganoff »

Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #1 am: 08. Oktober 2005, 14:39:58 »

Offline Sandra

  • deaktiviert
  • Beiträge: 1
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #2 am: 09. Oktober 2005, 18:23:04 »
*kicher* Du scheinst es im Moment mit Tabellen und Programmiererei zu haben ;)
Ja, aber in der Sache hast du Recht - eine Natur-Katastrophe nach der anderen, die Welt bockt, und das mit Recht - man guckt zu und fühlt mit und weiss: letztlich kann man garnichts tun, es hat noch nicht mal tatsächlichen Wert, wenn man jetzt anfängt, superbrav und ordentlich Müll zu trennen und politisch korrekt einzukaufen und mit dem Fahrrad zu fahren. Denn die, die TATSÄCHLICH Einfluss auf Umwelt und Ressourcen haben, sind die Konzerne - was immer wir als Einzelbürger tun, ist grad mal ein Tropfen auf den heissen Stein - wenn sich nicht STRUKTURELL was ändert, nützt das genau nix.
Nichts gegen Tropfen auf heisse Steine, besser die als garnichts - trotzdem bleibt bestehen: Wir ottonormalos sind mehr Leidtragende als Täter - und andersrum....

Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #3 am: 09. Oktober 2005, 19:29:42 »
Hm, Thema verfehlt.

Offline Bastian

  • Administrator
  • Beiträge: 3393
  • Bluntschlis: 3
    • Georg Kreisler Forum
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #4 am: 09. Oktober 2005, 20:40:45 »
Quote (selected)
Was kann Otto Normalbürger da eigentlich so tun...?
Er kann es, wie 6 Milliarden anderer Ottomitbürger auch, auf die Industrie und die Konzerne schieben und Normalottobürger bleiben.
Oder aber, er versucht, z.b. sein Fortbewegungsmittel danach auszusuchen, dass es zur bloßen Reiserei nicht einen hundertevonmillionenvonjahrenalten Stoff innert Sekunden verbrennt. Also z.b. E- Mobil fahren (incl. Solarmobil). Das Öl, bzw seine Derivate sind sonst nämlich futsch und können nicht mehr für die Herstellung von Kunststoffen, Medikamenten usw genutzt werden...

"In Deutschland werden pro Jahr zirka 14.500 Petajoule an Primärenergie verbraucht, davon sind über 90 Prozent fossile Energieträger. Die privaten Haushalte sind beim Endenergieverbrauch mit 30 Prozent Spitzenreiter, gefolgt vom Verkehr mit zirka 28 Prozent sowie der Industrie mit rund 25 Prozent. An vierter Stelle liegen mit zirka 16 Prozent Gewerbe, Handel und Dienstleistungen" http://www.umweltdatenbank.de/lexikon/energieverbrauch.htm

(1 Petajoule= 1 Billiarde Joule= 1.000.000.000.000.000 Joule
1 Glühbirne zu 60 Watt = 60 Joule pro Sekunde)
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2005, 21:48:02 von Bastian »

Offline Dagmar

  • Mitglied
  • Beiträge: 1838
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #5 am: 09. Oktober 2005, 22:41:43 »
71 Leute haben den thread, ähh das Thema hier gelesen. Ich frage mich, wer das alles eigentlich ist ;-) ?
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.

Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #6 am: 09. Oktober 2005, 23:09:03 »
Du offensichtlich nicht.  :o

Ich empfehle übrigens den benarchbarten Thread: Peak Oil und LAN-Kiddies
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2005, 23:10:03 von Stroganoff »

Offline Dagmar

  • Mitglied
  • Beiträge: 1838
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #7 am: 09. Oktober 2005, 23:40:42 »
Zitat: Du offensichtlich nicht!

Was für'n Smiley soll denn das sein? "Mich hat einer verprügelt" oder was? Ansonsten: Stimmt nur zur Hälfte: Ich habe das Posting in Teilen mitbekommen *grins. Davon völlig unabhängig allerdings frage ich mich, wer die 71 Leute sind, die das hier gelesen haben? Zugegebenermassen hat das nichts mit Deinem Thema zu tun.
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.

Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #8 am: 09. Oktober 2005, 23:49:39 »
Das sind keine verschiedenen Leute sondern die insgesamte pure Klickanzahl. Ich war's übrigens nicht.
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2005, 23:52:37 von Stroganoff »

Offline whoknows

  • Mitglied
  • Beiträge: 1911
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #9 am: 10. Oktober 2005, 00:22:29 »
Quote (selected)
politisch korrekt einzukaufen und mit dem Fahrrad zu fahren. (.....) Wir ottonormalos sind mehr Leidtragende als Täter - und andersrum....


Ich frage mich: Wieso "Thema verfehlt"?? Thema erweitert wäre wohl passender, wenn man aufpasst, oder? Denn zu Strogs (langem und unnötig komplizierten, nb, meiner Meinung nach kann man das alles auch viiiiiel einbfacher sagen) Posting kann man doch entweder antworten: Ja. Punkt aus. Oder man erweitert den Gedanken. oder?
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2005, 00:23:16 von whoknows »

Offline whoknows

  • Mitglied
  • Beiträge: 1911
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #10 am: 10. Oktober 2005, 00:24:36 »
Quote (selected)
Das sind keine verschiedenen Leute sondern die insgesamte pure Klickanzahl. Ich war's übrigens nicht.

du meinst, andere von uns klicken das hier mehrmals an und schreiben aber nix? ::)

Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #11 am: 10. Oktober 2005, 00:24:57 »
Quote (selected)
du meinst, andere von uns klicken das hier mehrmals an und schreiben aber nix? ::)
Nein, aber die Technik dahinter zählt trotzdem nur die Klicks. Probier's doch aus.

Wenn du die letzte Frage im Startpost mit "Ja" beantworten kannst, na dann gute Nacht.  :-/
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2005, 00:26:49 von Stroganoff »

Offline Bastian

  • Administrator
  • Beiträge: 3393
  • Bluntschlis: 3
    • Georg Kreisler Forum
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #12 am: 10. Oktober 2005, 00:37:09 »
Na klar. Was meinst du, wie oft ich schon geklickt hab und nichts geschrieben. Das funktioniert sehr gut.

angel

  • Gast
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #13 am: 10. Oktober 2005, 00:38:56 »
Dagmar,

ich habe dieses Thema bzw. diesen Thread hier gestern angeclickt (ist wirklich ganz einfach, wie auch Basti beschrieb und ich "zappe" mich hier öfter mal durch die Threads... ;)) , aber nicht ausführlich samt der angegebenen Links gelesen. Dazu brauche ich mehr Ruhe und Konzentration. Tabellen können in Texten etwas veranschaulichen. Wenn sie jedoch die Dominanz innerhalb eines Themas haben, fühle ich mich dadurch eher abgestoßen.
Wer ist Hubbert?

Wie weit sind Alternativenergieträger wie z.B. auf Wasserstoff- und Sonnenbasis entwickelt? Die Forschungsabteilung von Daimer-Chrysler arbeitet z.B. an Wasserstoffmotoren für Autos.

Kürzlich ging das Dorf Jühnde übrigens wegen der Selbstversorgung mit Methan  durch die Medien. Was Windenergie betrifft, könnte ich einen Freund fragen. Ich denke schon bzw. weiß, daß diese Automobil- und Öl- sowie AKW-Lobby bislang die andere Energieträger erfolgreich gebremst hat. NUR: jetzt sind die Energie-Lobbyisten selbst dran interessiert, weil das Öl so langsam ausgeht, die Gasvorräte auch nicht unerschöpflich sind und die Kosten für Atomstrom (aufgrund der Entsorgung/Lagerung des radioaktiven Abfalls) zu hoch sind.
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2005, 00:45:23 von angel »

Offline Bastian

  • Administrator
  • Beiträge: 3393
  • Bluntschlis: 3
    • Georg Kreisler Forum
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #14 am: 10. Oktober 2005, 01:18:36 »
Quote (selected)
Vom Thema abweichende Antworten wurden in [link=http://www.georgkreisler.net/cgi-bin/yabb/YaBB.cgi?num=1128899027]dieses Thema verschoben.[/link]

Strog, du bist nicht Bastian.

Wenn du etwas editierst, dann mach es bitte als solches kenntlich! Im Übrigen finde ich es bemerkenswert, was du als "vom Thema abweichend" deklarierst und was nicht...
mfG,
Bastian[/s]
sorry, Strog
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2005, 14:39:39 von Bastian »

angel

  • Gast
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #15 am: 10. Oktober 2005, 01:38:51 »
Quote (selected)
Quote (selected)
Vom Thema abweichende Antworten wurden in [link=http://www.georgkreisler.net/cgi-bin/yabb/YaBB.cgi?num=1128899027]dieses Thema verschoben.[/link]

Strog, du bist nicht Bastian.

Wenn du etwas editierst, dann mach es bitte als solches kenntlich! Im Übrigen finde ich es bemerkenswert, was du als "vom Thema abweichend" deklarierst und was nicht...
mfG,
Bastian


Huch, was geht hier ab? Strog, was ist los mit Dir?

angel

  • Gast
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #16 am: 10. Oktober 2005, 06:22:16 »
Strog,

es ist schon lange Zeit klar, daß die bürgerliche Weltgesellschaft auf eine katastrophische Krise zusteuert (denk nur an "Global 2000" und den globalen Rüstungshaushalt sowie die Militäreinsätze/Kriege), die aber die Menschheit mit der Notwendigkeit einer völlig andere Gesellschaft konfrontiert.  

Sehr viel Öl verbraucht die Militärmaschinerie. Es ist einfach ein Wahnsinn, wenn wir  uns klarmachen, wieviel Ressourcen (naturale und menschliche) die globale Rüstungsproduktion samt Militäreinsätzen verschlingt, d.h. wieviel Mittel für Tod und Zerstörung ausgegeben werden!

Vieles, was wir als Waren kaufen können und benutzen, sind mehr oder weniger Abfallprodukte des militärisch-industriellen Sektors.  

Ich sehe andere Prioritäten: nämlich die Überwindung der Destruktivgewalt des Kapitals (darin enthalt die Dominanz des militärisch-industriellen-technologischen Sektors über die Wirtschaft) sowie als primäre Zielgruppe nicht die Verbraucher/Konsumenten, sondern die Produzenten!

Den Telepolis-Artikel von Bröckers fand ich nicht sonderlich gut, da er ja an der automibilitärischen Gesellschaft festhält. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Ich jedenfalls denke, daß die Menschheit fast ganz auf Privat-Pkws verzichten kann. Ein gut ausgebautes, öffentliches Verkehrs-Netz und Fahrräder würden die Lebensqualität auf diesem Planeten stark ansteigen lassen.




Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #17 am: 10. Oktober 2005, 11:43:03 »
Quote (selected)
Strog, du bist nicht Bastian.

Wenn du etwas editierst, dann mach es bitte als solches kenntlich! Im Übrigen finde ich es bemerkenswert, was du als "vom Thema abweichend" deklarierst und was nicht...
Jaja, ich war das aber gar nicht. Das ist bei deiner ersten Antwort auch passiert, da habe ich es manuell rückgängig gemacht. Aber ich habe es nicht ausgelöst. Du hast auch nich zufällig auf "Split" statt auf "Modify" geklickt (oder wie auch immer nochmal die deutschen Übersetzungen dafür waren), oder?
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2005, 11:43:35 von Stroganoff »

Offline Bastian

  • Administrator
  • Beiträge: 3393
  • Bluntschlis: 3
    • Georg Kreisler Forum
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #18 am: 10. Oktober 2005, 11:53:07 »
Tatsächlich, das ist es! Dann bitte verzeihe mir den Anranz von gestern. Ich schaue mal, ob ich meinen Beitrag wieder hier reinholen kann...

Offline Bastian

  • Administrator
  • Beiträge: 3393
  • Bluntschlis: 3
    • Georg Kreisler Forum
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #19 am: 10. Oktober 2005, 01:03:46 »
Jühnde ist ein gutes Beispiel. Zum Umweltaspekt kommt noch hinzu, dass sie unabhängig sind von den Gaspreisen der Monopolisten. Es gbt auch noch andere Gemeinden, die ihre Energie vor Ort gewinnen. In Großstädten sieht die Sache natürlich anders aus. Flächenintensive Projekte, wie Windanlagen oder Rinderfurzmethan, funktionieren nicht, bzw reichen nicht aus. Es wohnen auch zuviele Menschen auf engem Raum, als dass ein paar Kollektoren es schon ausmachen würden.

Auf der anderen Seite sind in Großstädten die Strecken zur Arbeit nicht so lang, wie in ländlichen Gebieten. Das heißt, eine volle U- Bahn bringt pro Energiemenge mehr Leute zur Arbeit als siebzig VW- Kombis...

 Das Thema ist viel komplexer, als dass man aus irgendeinem Selbstentmündigungsinstinkt die Verantwortung auf "die Konzerne" abschieben darf. Wenn über 50 Prozent der fossilen Energieträger durch die privaten Haushalte und den Verkehr verbraucht wird, müsste einem klar werden, welche persönliche Verantwortung man trägt. Im Übrigen muss man sich überlegen, für wen die Industrie produziert. Jedes Handygehäuse, jede Plastiktüte, jede Strumpfhose, jede Crèmetube besteht aus Kohlenwasserstoffen, teilweise chloriert. Das ist auch keine Schande- es gäbe keine Kunststoffe, ohne Öl. Aber zum bloßen verblähen in Autos ist dieser Stoff wirklich zu schade.
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2005, 01:09:44 von Bastian »

Offline Dagmar

  • Mitglied
  • Beiträge: 1838
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #20 am: 10. Oktober 2005, 01:59:47 »
DAS KANN NICHT WAHR SEIN!!!!
ICH BIN BEKLOPPPT ODER WAS????????????????
HIER STAND EIN RIESENLANGER BEITRAG VON STROG ÜBER IRGENDWAS MIT OIL UND GAUSS'SCHER NORMALVERTEILUNGSKURVE (was im übrigen hinkte, weil die Standardnormalverteilung aufgrund ihrer statistischen Konstruktion nix mit dem natürlichen Ende von begrenzten Ressourcen zu tun hat).

WO IST DENN DAS GEBLIEBEN??????????? Oder bin ich zu blöd geworden zum Klicken?
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.

angel

  • Gast
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #21 am: 10. Oktober 2005, 02:09:36 »
Dagmar, der ist hier:

http://www.georgkreisler.net/cgi-bin/yabb/YaBB.cgi?num=1128774151

Ich habe auch nicht kapiert, warum der Beitrag von Basti, der sich auf Sandra und mich bezog, plötzlich in diesem hier gelandet ist.

Wer ist denn nu von welcher Rubrik Moderator?


angel

  • Gast
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #22 am: 10. Oktober 2005, 06:39:05 »
Quote (selected)
Jühnde ist ein gutes Beispiel. Zum Umweltaspekt kommt noch hinzu, dass sie unabhängig sind von den Gaspreisen der Monopolisten. Es gbt auch noch andere Gemeinden, die ihre Energie vor Ort gewinnen. In Großstädten sieht die Sache natürlich anders aus. Flächenintensive Projekte, wie Windanlagen oder Rinderfurzmethan, funktionieren nicht, bzw reichen nicht aus. Es wohnen auch zuviele Menschen auf engem Raum, als dass ein paar Kollektoren es schon ausmachen würden.

Nu ja: Aber warum müssen denn Deines Erachtens nach  die Städte auf der einen Seite und das Land/Dörfer auf der anderen so bestehen bleiben? Es könnte doch auch beides ineinander überfließen.

Quote (selected)
Auf der anderen Seite sind in Großstädten die Strecken zur Arbeit nicht so lang, wie in ländlichen Gebieten. Das heißt, eine volle U- Bahn bringt pro Energiemenge mehr Leute zur Arbeit als siebzig VW- Kombis...
Es gibt doch eh immer weniger Arbeit und ich denke kaum, daß wir an dieser Art der Arbeitsgesellschaft festhalten können.

Quote (selected)
Das Thema ist viel komplexer, als dass man aus irgendeinem Selbstentmündigungsinstinkt die Verantwortung auf "die Konzerne" abschieben darf.

Das stimmt - aber zumindest im Energiebereich gab es lange Zeit Monopole, die die Produktion von Strom aus Wind, Methan und Sonnenkollektoren verboten haben. Und natürlich steckt in den Kartellen bzw. in den Vorständen der transnationalen Wirtschaftskonzerne sehr viel Macht.

Aber natürlich hat jeder Mensch Verantwortung. An einer Veränderung von "Gewohnheiten" kommt eh niemand vorbei.
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2005, 05:08:53 von angel »

Offline Stroganoff

  • Mitglied
  • Beiträge: 459
  • Bluntschlis: 0
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #23 am: 10. Oktober 2005, 12:07:00 »
Quote (selected)
(was im übrigen hinkte, weil die Standardnormalverteilung aufgrund ihrer statistischen Konstruktion nix mit dem natürlichen Ende von begrenzten Ressourcen zu tun hat)
Das übliche Mißverständnis. Peak Oil spricht nicht vom Ende der Ressourcen (es gibt so viel unrentables Zeuch, aus dem man zum Spaß Öl herstellen könnte), sondern vom Ende des Ölförderungswachstums. Ab Peak Oil, werden wir jeden Monat etwas weniger Öl gezapft haben, als vorher.
Und all das Zeuch in den letzten 100 Jahren wurde gekauft und verbrannt. ^^

Offline Bastian

  • Administrator
  • Beiträge: 3393
  • Bluntschlis: 3
    • Georg Kreisler Forum
Re: Peak Oil und der Wandel
« Antwort #24 am: 10. Oktober 2005, 12:19:52 »
Zunächst zum Irrtum, dem ich unterlag: ICH habe mein Posting selbst verschoben, nicht Strog. Die neue "Split"- Funktion liegt verführerischerweise genau da, wo früher der "ändern"- Button lag. Also echauffiert euch nicht mehr, der Kopp war selbst schuld- er ist nämlich doch selbst der Bastian... Ich muss halt ein bisschen umlernen.

Zum Thema:
Quote (selected)
Ab Peak Oil, werden wir jeden Monat etwas weniger Öl gezapft haben, als vorher
Aus diesem Grund wird das Öl in den kommenden Jahrzehnten auch zunehmend teurer werden. Ich hatte es vor Monaten schon einmal in einem anderen Thread geschrieben: Öl wird irgendwann so teuer geworden sein, dass wir es nicht mehr verbrauchen KÖNNEN. Ich glaube nicht, dass wir einen "Öl- Nullpunkt" erreichen, oder wie man sich das auch immer vorstellen mag. Sondern es wird für den schlichten VERbrauch unerschwinglich werden.

@Angel: Ich halte es für illusorisch zu glauben, dass urbane und rurale Gegenden sich angleichen würden- das Gegenteil findet seit Jahrzehnten statt: Landflucht- "Stadtluft". Es gibt auch keinen ersichtlichen Grund, dies anzunehmen.
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2005, 12:27:10 von Bastian »

 

Bei der Schnellantwort kannst du Bulletin Board Code und Smileys wie im normalen Beitrag benutzen.

Name: E-Mail:
Verifizierung:
Wie heißt Georg Kreisler mit Vornamen?:
Wie heißt Marie Galetta mit Vornamen?: