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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Offene oder geschlossene Gesellschaft?  (Gelesen 4972 mal)

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Offline Anke

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Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« am: 06. November 2007, 11:52:37 »
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ich find's fad, wenn hier manchmal derart insidermäßig gepostet wird, dass man als Nicht-Langzeit-Insider nichts versteht.

Das ist nicht nur hier so - das wirst Du überall erleben, wo Du in eine schon bestehende Clique eintrittst. Oder wenn Du in eine Familie einheiratest. Oder wenn Du in eine neue Firma kommst. Gewöhn Dich dran. Es gibt eine Vergangenheit. [smiley=old_cool.gif] [smiley=kiss.gif]  


Ich führe das mal hier in einem neuen Thread weiter, weil ich es für ein eigenes und diskussionswürdiges Thema halte.

Wollt ihr Alten Hasen dieses Forums das Forum für neue Leute offen halten und begrüßt ihr es, wenn Neue dazukommen,
oder seid ihr mit eurem kleinen, aber feinen Stammzirkel zufrieden?

Falls ersteres, dann sollte m.E. beim Schreiben darauf geachtet werden, dass auch Neulinge eine Chance haben, das Gepostete zu verstehen und mitzureden.

Falls letzteres, müsst ihr nichts ändern.

Mir ist nur aufgefallen, dass hier sehr wenig Leben im Forum ist und Neue fast nur dazustoßen, wenn sie gerade mal Noten brauchen o.ä. Was ich sehr schade finde, denn sowohl Georg Kreisler als auch ihr Stammposter seid, wie ich finde, wertvolle und interessante Menschen.  :) Deswegen bin ich z.B. hier eingetreten, weil es solche Gruppen nach meiner bisherigen Sucherfahrung sehr selten gibt. Und ich könnte noch den ein oder anderen interessanten Menschen hier herziehen. Aber es müsste dann eben ein aufgeschlossenes, einbeziehendes Klima hier herrschen, Integrationsbereitschaft seitens bestehenden Gruppe.  8-)

Soll mit dem Forum nicht auch eine Fangemeinde für Georg Kreisler angezogen, erhalten und möglichst vergrößert werden? Ich finde es traurig, dass sogar sehr viele musikalisch interessierte Akademiker in den besten Jahren (also nicht mehr ganz Junge) von GK noch nie etwas gehört haben, obwohl er (anderen) vielen als der größte deutschsprachige Nachkriegs-Kabarettist gilt.  :-?

Offline Franz08

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #1 am: 06. November 2007, 12:05:26 »
Hallo Anke, da stellst Du eine gute Frage!

Die Antwort hat Whoknows allerdings schon gegeben: Dies ist eine Familie.

Und ich kenne keine Familie (oder Clique), die sich ständig vergrößert. Sicher, Familien machen manchmal Gartenfeste, da können kurzfristig schon ein paar hundert Freunde dazukommen. Aber im Grunde bleibt die Familie eine Familie. Wenn man oder frau zu Besuch in diese Familie kommt, klopft man höflich an, wird eingelassen und beginnt, sich an den Gesprächen zu beteiligen...

Von denen man vorerst nur wenig versteht. Und wenn die Familie meint, der Gast wäre langweilig oder passt nicht zur Familie, dann wird man oder frau höflich hinauskomplimentiert... So ist das eben in Familien. Auch die Zahl der Freundinnen und Freunde einer Familie ist begrenzt.
« Letzte Änderung: 06. November 2007, 12:08:46 von Franz08 »
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Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #2 am: 06. November 2007, 12:42:40 »
Naja, da antwortet der Richtige *gg* Du Franz, und Du Anke, Ihr beide seid ja letztlich eher "Neuzugänge" in der 'Familie' - und ich finde, Anke hat durchaus Recht: wir wollen und sollen  offen sein, und alle herzlich willkommen heissen, und jeder, der herkommt, kriegt zuerst mal einen "Vertrauensvorschuss". Ich finde auch, dass wir SO unoffen nicht sind, aber es ist auch logisch, dass man nicht jedesmal, wenn wer Neuer kommt, sofort alles vergisst, was vorher war. Und die meisten, die hier reinschauen, sind auch nicht so sehr an Diskussionen oder privaten Gesprächen interessiert, als rein an Noten finden oder so - was ja ebenfalls völlig ok ist! WENN man aber, wie beispielsweise Franz und Du, interessiert ist, in unserer kleinen getränkefreien (aber wenigstens nicht rauchfreien  ;)) Bar zu verweilen, und zum Stammgast-Bestand zu wachsen, dann ist das doch durchaus möglich.
Es ist eine Mischung. Auch Ihr sagt Dinge über Gespräche, die vor der Zeit von anderen Neuzugängen waren, das ist das Wesen einer Gemeinschaft. Und wenn wer nachfragt: Was meinste denn damit? Dann wird's ja auch erklärt. Oder zumindest gesagt: das bezieht sich auf was, das lange her ist - eigentlich nicht wichtig.
« Letzte Änderung: 06. November 2007, 16:38:23 von whoknows »

Offline Franz08

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #3 am: 06. November 2007, 14:07:55 »
Hallo whoknows,

es geht nicht um persönliche Wünsche (ich bin hier gut aufgenommen worden und schau' immer wieder gerne vorbei; und familiär – offline wie online – bin ich anderweitig bestens versorgt), sondern um Beobachtungen und Erfahrungen, die neu Hinzugekommene machen. Und da Du selbst im Bild der Familie bleibst, erlaube ich mir nochmal den Spiegel vorzuhalten:

Vielleicht gibt es auch deshalb so wenige neue "Stammuser/innen" im Verhältnis zu den "reinen ZuseherInnen", weil dieses Forum eher "Big Brother" gleicht: Jede/r freut sich, wenn sie/er "der Familie Kreisler" beim Streiten zusehen und "den alten Geschichten" lauschen kann. Aber selbst in den Container zu steigen, das ist den meisten eine zu heiße Angelegenheit.

Bin schon gespannt, was der Rest der Familie zur Diskussion zu sagen hat... :-)

Liebe Grüße
Franz
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Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #4 am: 06. November 2007, 16:37:22 »
Wieso "Familie Kreisler"?  Ich hab in meinem Posting nur DEIN Bild übernommen - ich habe immer mehrere angefüht: Clique, Kneipe, arbeitsplatz. Ausserdem: Im Moment sind die häufigsten Poster hier Anke, Du, Michael und ich. Ausser mir seid Ihr alle drei ziemlich neu - und wie gesagt: Familie ist nur EIN Bild, -vermutlich das am Engsten gefasste - aber in Cliquen, am Arbeitsplatz und in Stammkneipen ist es doch genauso.
Und wieso "streiten" ? Seit wann sind Gespräche gleich Streit?  8-)
Von uns gehört übrigens meines Wissens nach keiner zur Familie Kreisler - da gibt's nur die Barbara Peters und ihn. Es gibt vielleicht eine "Familie Kreisler-Fans" oder "Familie Kreisler-Kenner" - und schon greift das Bild nur noch weniger....

Apropos: Wir wollen mal die "Ex-Familie Kreisler" aussen vor lassen -  3 Kinder, 4 Ehefrauen, und soundsoviele Cousins und Cousinen - das werden dann zu viele  ;D. Das allerdings widerspricht auch Deinem:
Quote (selected)
ich kenne keine Familie (oder Clique), die sich ständig vergrößert
. gibts offenbar doch. 8-)
« Letzte Änderung: 06. November 2007, 16:45:32 von whoknows »

Offline Franz08

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #5 am: 06. November 2007, 18:32:20 »
Hallo whoknows,

ich dachte mir schon, dass Du die Anführungsstriche bei "Familie Kreisler" überlesen wirst. Für Insider/innen eine klare Sache, für eher künstlerisch interessierte Outsider/innen ist die Anzahl Georg Kreislers (Ex-)Frauen und das Verhältnis der Verwandten untereinander von untergeordneter Bedeutung.

Was mir viel interessanter scheint, ist eine Antwort auf die Frage, als was die Mitglieder dieses Forums das Georg-Kreisler-Diskussionsforum eigentlich begreifen:

- als geschlossenen Amüsiercontainer?
- als Familie?
- als Stammkneipe?
- als Unternehmen?
- als .....................
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Offline lola_22

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #6 am: 06. November 2007, 18:54:29 »
@Anke. Deinen Unmut Anke, kann ich nicht nachvollziehen. Mit alten und neuen Mitgliedern eines Diskussionsforums verhält es sich ebenso, wie im täglichen Leben. Eltern haben einen Wissensvorsprung gegenüber ihren Kinder. Die Lehrer zu ihren Schüler und die Primaner zu der Tertianern. Gemeinsam ist allen, sie sind in der Lage miteinander zu kommunizieren und zu fragen, wenn etwas unklar sein sollte. Wenn mein Wissen identisch wäre mit den Mitgliedern eines Forums, dann bräuchte ich darin überhaupt nicht lesen. Ich sehe es gegenteilig. Von den älteren bzw. besser informierten Leuten will ich gerne profitieren. Ich kann über Termine lesen von Auftritten, TV und Radio, neue Cd´s, Veröffentlichungen jeglicher Art und bekomme Empfehlungen mit. Kann Fragen stellen, mich nach Lieder und Noten erkundigen und erhalte, wenn ich Schokolade, Pralinen oder ähnliche Schmankerln anbiete, mitunter das Gewünschte. Eigenes Wissen und Informationen darf ich auch posten. Wo liegt das Problem bei Dir? So weit ich hier zurückblättere, ist für mich nicht zu erkennen, was der Anlass für Deinen Unmut sein könnte. Die Tatsache, das jemand die Fische-Diskussion fad findet, kann es nicht sein, denn das hat mit alt und neu nichts zu tun. Was war es dann?
Quote (selected)
Dadurch haben Neueinsteiger kaum eine Chance.
Das kapiere ich gar nicht, wie dies gemeint ist. Welche Art von Chance willst Du bekommen. Du kannst hier nichts gewinnen, bekommst keine Noten und kein Diplom. Ich habe im Gegenteil den Eindruck, dass Du Dich aufgrund Deiner regen Teilnahme recht wohl fühlen müsstest und viele Themen werden von Dir überhaupt erst in dem Forum gestartet. Überwiegend sogar Bereiche, die Kreisler und das nähere Umfeld nicht mal berühren. Dort liegst Du dann mit Deiner Nase vorne. Mir kommt das irgendwie vor, da ist viel Wind um Nichts. Aber vielleicht kannst Du es an einem konkreten Beispiel erklären. Oder, wie pflegte Lotti Huber zu formulieren?!! Cool bleiben!

Offline Anke

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #7 am: 06. November 2007, 20:24:06 »
 @lola

Ich meine, Franz08 hat dazu alles ergänzend erklärt, was ich meine, genau auf den Punkt.

Gerade du hast doch ein Posting geschrieben, das für mich völlig unverständlich war. Hätte es in dem passenden Thread gestanden, in dem von diesem Ereignis bereits die Rede gewesen war, dann hätte auch ich - und andere, stille Mitleser - nachvollziehen können, was du gemeint hast.

Du hast natürlich Recht, einmal ist keinmal - das macht ja nix, wenn man da mal nachfragen muss. Aber das geschieht hier sehr häufig, ich finde, allzu häufig. Und meist frage ich da nicht nach, weil ich nicht immer als die einzige dastehen möchte, die nix woaß. Denn der Verachtung einiger Mitglieder kann ich mich da ziemlich sicher fühlen.

Es ist offensichtlich, dass hier nur wenige sehr Wagemutige und sehr Kreislerverfallene als Mitglied beitreten und noch wenigere das länger überleben.  8-)

Und das ist auch eine Schwäche dieses Forums: Dass inzwischen kaum noch neue Threads vom "Stammpersonal" kommen, sondern ich als Neue fast alle neuen Threads selber starte, damit sich hier überhaupt etwas bewegt bzw. natürlich auch, weil mich das Thema interessiert und ich hoffe, dass es auch für die anderen hier interessant sein kann, weil es zum Geist dieses Forums passt.
Aber dann antwortet meist - mehr oder weniger - nur whoknows, was ich dankend anerkenne. Bei einigen anderen weht sehr klar die Botschaft aus dem Monitor: "Was macht die fürn Wind."  :-? Dann noch heute sogar noch von whoknows ("ist mir fad"). Und dann meinst du noch, dass mir das viel Spaß macht? Es würde mir viel mehr Spaß machen, wenn hier mehr aktive Beteiligung wäre und von mehr Personen.

Das Thema "Georg Kreislers Werke" ist ja im Prinzip hier schon vor ein paar Jahren dermaßen längs und quer erörtert worden - was ich wunderbar finde und mir großen Respekt abnötigt -, aber es ist nicht zu erwarten, dass da noch sehr viel mehr Neues und vor allem nicht auf laufender Basis kommt. Oder seht ihr das anders?

Wenn das Forum aber weiter leben und nicht nur ein Archiv sein soll und wenn es GKs eigenem Niveau entsprechen soll, sollte es sich dann nicht auch mit den aktuellen Bedingungen und Umständen unseres Lebens befassen - so wie es seine Lieder ebenfalls tun?    :-? Sprich: Eben auch aktuell Gesellschaftliches usw. behandeln?

Und sollte man nicht auch einfach mal gemeinsam Spaß haben können, ohne dass es sich dabei um Aufführungen o.ä. drehen muss?

Ich finde, Franz hat es super auf den Punkt getroffen. Die Schwelle, hier mitzumachen, ist sehr hoch.
« Letzte Änderung: 06. November 2007, 20:26:15 von Anke »

Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #8 am: 06. November 2007, 20:32:31 »
Also, Anke - sorry, aber mir reicht's jetzt echt. Erstens ist Lola soweit ich mich erinnere sogar NACH Dir hier gelandet (oder wenn vorher, dann nur kurz vorher ) Zweitens ist das Niveau hier immer eine Sache der Schreiber - und wenn nur noch ich auf Deine Postings antworte, woran liegt das wohl? Ich meine: ich bin wenigstens ehrlich (oder:deutlich oder unhöflich) genug, um zu SAGEN, dass mir fad ist.
Was du sagst, stimmt einfach nicht, und Lola hat völlig recht, wenn sie fragt: was hoffst du denn, zu "gewinnen"? Jeder ist herzlich willkommen, und wenn die Postings für jemanden interessant sind, wird er oder sie darauf antworten. Oder man ist einfach nett, und antwortet auf jeden Sch. (Sorry. Aber so ist das eben.) Dann wird das Niveau aber sicher nicht gehalten. Ich beispielsweise fand es echt elegant, wie sie von einem Thread, der sich totgelaufen hatte (meiner Meinung nach) wieder was herausgeholt hat, indem sie auf eine Gegebenheit (nämlich eine Radiosendung) die aktuell war, Bezug genommen hat. Dass Du die Volte nicht verstanden hast, ist schade, aber kein Zeichen von Missachtung.


Ich meine, Dein Unmut hat mehr mit DIR zu tun, als mit uns - denn:
Quote (selected)
Denn der Verachtung einiger Mitglieder kann ich mich da ziemlich sicher fühlen
gibt es irgendwo eine Stelle, wo das merkbar gewesen wäre? Im Gegenteil, wenn ich (oder irgendein/e andere/r) mal Unhöflich zu einem anderen hier im Forum ist, wird er/sie sofort von allen anderen zurückgepfiffen. Wir achten SEHR darauf, dass niemand schlecht behandelt wird. Und wenn man jemanden hier  "verachtet" dann sicher nicht wegen Unwissenheit. Es gibt in der inzwischen langjährigen Geschichte des Forums genau 3 Menschen, die sich hier allgemeine Verachtung zugezogen haben - und zwar nicht durch das, was sie nicht  wussten, sondern durch beständiges Angreifen anderer, duirch trolling oder durch Wichtigtuerei.  Das ist ein sehr guter Schnitt, wie ich meine,  wenn man sich ansieht, was in anderen Foren los ist. Das kannst Du mir glauben: wenn hier irgendwer irgendwas nicht kapiert, so wird es erklärt, und kein Mensch denkt sich was dabei.

Ich habe auch schon Themen gestartet, auf die kein Mensch reagiert hat, so ist das eben. Menschen haben mal was anderes zu tun, oder sind gerade auf einer anderen Baustelle oder es interessiert sie sowieso nicht, oder sie haben eben nix dazu zu sagen. Man kann niemanden zwingen, zu diskutieren: das Thema muss halt passen.
« Letzte Änderung: 06. November 2007, 20:41:43 von whoknows »

Offline Anke

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #9 am: 06. November 2007, 20:41:54 »
Darin sind wir uns ähnlich, whoknows: Auch ich habe gesagt, dass mir fad ist, wenn hier nix los ist und wenn es etwas geschrieben wird, dann oft unnachvollziehbar. Das traut sich sonst wohl keiner, s.o.

Bitte seid so nett und berücksichtigt bitte, dass Franz mir sofort beigesprungen ist und meine Wahrnehmung bestätigt, dass hier im eigenen Saft geschmort wird. Ihr tut ja so, als hätte er gar nichts dazu gesagt.

Und sorry, aber das ist jetzt das 2te Mal, dass du mit dem "mir reicht's jetzt echt" praktisch bestimmst, wer noch wann wie viel und was zu sagen hat.  :o Ist das so? Soll das so sein? Ich bin das nicht gewohnt, dass man jemandem in einem Forum eine Stoppkelle vorhält, nur weil einem die Meinung nicht zusagt.  :o

Das ist dann schon streiten, kein Meinungsaustausch mehr. Bzw. eine autoritäre Haltung.

Aber ok, ich weiß jetzt, was los ist.
« Letzte Änderung: 06. November 2007, 20:42:44 von Anke »

Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #10 am: 06. November 2007, 20:46:37 »
Also, last word meinerseits:
erstens:
Quote (selected)
praktisch bestimmst, wer noch wann wie viel und was zu sagen hat.
Du kannst darüber noch reden (auch über die Fische) soviel Du willst, ich wollte damit ausdrücken: ICH habe keine Geduld mehr mit dem Thema, ich bin sauer und ich werde nix mehr dazu sagen.

zweitens: Franz habe ich ein wenig anders verstanden als Du. Auch er schreibt, dass es relativ normal ist, wenn man später wo dazustösst, dass man sich in machen Themen eben erst durchfragen muss.
Und wie gesagt: ICH habe genug. Mich nervt das und ICH finde das ziemlich doof, als thema. Was DU (und sonst wer) tut, ist Eure Sache.

Offline Anke

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #11 am: 06. November 2007, 21:10:43 »
Eben, wieso bist du "sauer"?

Weil ich meinen Eindruck über das Forum mitgeteilt habe?

Man könnte auch froh darüber sein, wenn jemand sich offen äußert.
Ich jedenfalls bin nicht sauer darüber, dass du gesagt hast, du findest es "fad", sondern ich finde es schade, dass du es fad findest.

Aber wenn es dir/euch damit so fad ist, werde ich es nicht mehr schreiben.

Offline Burkhard Ihme

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #12 am: 07. November 2007, 03:32:40 »
Quote (selected)
Falls ersteres, dann sollte m.E. beim Schreiben darauf geachtet werden, dass auch Neulinge eine Chance haben, das Gepostete zu verstehen und mitzureden.
Die Chance, auf gleichem Wissensstand mitzureden, hat eigentlich jeder, denn alles dazu Nötige steht in diesem Forum. Ich bin auch erst seit März hier dabei, hab mir aber die Mühe gemacht, fast alle Beiträge (bis auf den "Publikumsdiskussions"-Bereich) zu lesen. Da kriegt man schon mit, wer was ist und wie er tickt (man kann sogar den letzten Beitrag von "Sandra" - das ist Sandra Kreisler = Tochter von Topsy Küppers - und ihre Reinkarnation finden, wenn man lange genug sucht).
Ein abrupter Themenwechsel in einem Thread ist sicher in den meisten Foren nicht gern gesehen.
Wer allerdings schon mal Internetdiskussionen mit Tierschützern/Veganern erlebt hat, weiß, daß es da nichts zu diskutieren gibt und kann insofern whoknows gut verstehen.

Trotzdem finde ich es ein bißchen schade, daß plötzlich dieser scharfe Ton hier aufkommt.
Anke, du solltest dich nicht abhalten lassen, ein bißchen frischen Wind hier hereinzubringen. Ich hatte am Anfang auch den Eindruck, ganz alleine zu posten (hab das allerdings durch Reduzierung meiner Beiträge - die aber oftmals ältere Themen wieder aufgriffen - korrigiert. Das muß nicht der Weg sein).

« Letzte Änderung: 07. November 2007, 03:55:11 von Burkhard_Ihme »

Offline Franz08

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #13 am: 07. November 2007, 10:33:06 »
[size=14]Offene oder geschlossene Gesellschaft?[/size]

Hallo Anke,
Hallo whoknows,
Hallo lola,
Hallo Burkhard,

ob eine Gesellschaft "offen" oder "geschlossen" ist, hängt nicht immer davon ab, ob die Tür versperrt ist oder nicht. Auch wenn man/frau "mittendrin" ist in der Gesellschaft, kann man/frau ausgeschlossen sein oder sich zumindest so vorkommen.

Und wenn manche außen durch's Fenster auf eine prächtige Gesellschaft schauen und sich dabei die Nase plattdrücken, fragt man sich natürlich: Warum kommen die nicht einfach rein? Vielleicht, weil "die" denken, dass "die da drinnen" lieber unter sich sein wollen. Es stehen immer die gleichen zwei Grüppchen zusammen und plaudern und lachen. Da möchte man nicht stören...

Die da drinnen wiederum denken sich: Warum kommen die da draußen nicht einfach rein? Wir beißen nicht und waren noch zu jedem freundlich! Die sollen nicht so feig sein und maulfaule Angsthasen brauchen wir sowieso nicht...

Ich selber betrachte mich übrigens als jemanden, der gerne mal von draußen reinsieht, um zu sehen, was es Neues gibt und der auch reingeht und mit der Gruppe plaudert, weil das fast immer interessant, spannend und unterhaltsam ist.

Die Beobachtung von Anke, dass das Ganze manchmal nach "geschlossener Gesellschaft" aussieht, kann ich aber bestätigen – und diese Rückmeldung hab' ich auch schon von anderen Zuseherinnen und Zusehern, die sich am Fenster die Nase plattgedrückt haben, bekommen.

Anke schrieb:
Quote (selected)
Soll mit dem Forum nicht auch eine Fangemeinde für Georg Kreisler angezogen, erhalten und möglichst vergrößert werden? Ich finde es traurig, dass sogar sehr viele musikalisch interessierte Akademiker in den besten Jahren (also nicht mehr ganz Junge) von GK noch nie etwas gehört haben, obwohl er (anderen) vielen als der größte deutschsprachige Nachkriegs-Kabarettist gilt.

Wenn es darum geht, die Georg-Kreisler-Fangemeinde zu erweitern, dann müsste man m.E. die "Schwellenangst" (ob diese nun berechtigt ist oder nicht; jedenfalls ist sie bei vielen Interessierten vorhanden) vor dem Eintreten in diese "verschworene Gruppe" etwas lindern.

Das wäre der zweite Schritt. Der erste wäre es, sich zu fragen, wie das Idealbild der eigenen Organisation aussieht. Was wollen wir sein:  

- eine Familie?  
- eine Stammkneipe?  
- ein Unternehmen?

Und dann sollte sich die GründerInnen-Gruppe wieder mal überlegen,
1. das Haus zu renovieren (neue Inhalte, neue Struktur, neues Aussehen) und
2. ein wenig Werbung für das, was in diesem Haus passiert, zu machen.

Just my two cents.

Liebe Grüße in die Fangemeinde sendet
Franz
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Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #14 am: 25. November 2007, 12:14:34 »
Um mal unter dem gleichen Titel ein neues Thema zu eröffnen: eine offene Gesellschaft braucht Vernetzung - finde ich.
Hier ist mal ein interessantes Projekt. Bin neugierig, wo das hinführt.
http://www.utopia.de/utopia

Offline michael

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #15 am: 25. November 2007, 23:15:13 »
Utopisten: Die Webseite werde ich mit Vorsicht geniessen:
Der Anspruch, der in den Köpfen der Leser als Bild entsteht, sieht in etwa wie folgt aus:
Eine wachsende Community tauscht Gedanken und Ideen für eine ökologisch korrekte Welt aus, Utopie ist machbar.

Auf der Webseite fällt aber auf:
-gemacht von einer Firma, die gewinnorientiert arbeiten muss
-Alle Angebote sind aber kostenlos
-Sie zahlen sogar für jeden User zusätzlich drauf (Prima-Klima Wald)
-Das Geld muss also irgendwo her kommen......
Eine schöne grosse Marketing-Aktion, das könnte es sein.
(Auch wenn sie Fleischverzicht empfehlen.....)
Auffällig ist, dass so sehr viele der User dort mit Bild präsent sind (Marketing?). Echte User?

Offline michael

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #16 am: 25. November 2007, 23:45:21 »
@Anke:
Ich habe dieses Forum bisher anders erlebt: Jeder echte Frischling wurde doch herzlich begrüsst [die ich-brauche bis morgen-folgende-Noten-Beiträge allerdings etwas kühler].
Der Teilnehmerkreis ist überschaubar, was vielleicht auch am Thema liegt.
Die gemeinsame Klammer ist das gemeinsame Interesse an GK. Und da gibt es viele Schattierungen des Interesses: Vom gelegentlichen Hörer bis zum Nachreisenden in Sachen Lola Blau, es gibt Konsumenten und aktive Künstler hier, also ein riesiges Spektrum.
Und sie scheinen sich wohl zu fühlen, schau öfter mal auf der ersten Seite unten, wieviel z.Z. anwesend sind.  Und man (frau auch) muss ja nicht dauernd  reden, lesen ist auch schön - weshalb wird sonst geschrieben.

Es gibt aber auch ein Leben ausserhalb des Forums, und je nachdem haben viele auch keine Zeit - oder wollen auch nicht immer etwas schreiben. Man kann auch nicht jedes Thema durchfechten (um es mit Burkhard Ihme zu sagen: Wenn Du Diskussionen mit Tiernutzern kennst, weist Du, wann eine Diskussion nicht mehr lohnt).

Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #17 am: 26. November 2007, 02:04:16 »
Mir geht es mit den Utopisten ähnlich, Michael: Ich bin vorsichtig, aber auch neugierig  - denn  ich denke  mir: Es wird eigentlich Zeit, dass dieses Thema auch mal konsumorientiert und Marktmässig angesprochen wird, denn nur so kann es irgendwann Mehrheiten generieren.
Es ist nicht a priori schlimm, das mit "nachhaltigem Lebensstil" auch Geld verdient wird - SOLANGE es tatsächlich bei "nachhaltig und menschenrechtskonform" bleibt.  Ich lasse lieber jemanden Geld verdienen, der  vorrangig bei politisch korrekten Projekten investiert - und die wollen ja auch verdienen - sollen sie ja auch.
Marketing, Werbung, beruflich motivierte Vernetzung von Ähnlich-Denkenden  und Gewinnorientierung  ist  nicht von vorn herein des Teufels, es kommt darauf an, wo es hinführt.
« Letzte Änderung: 26. November 2007, 02:06:08 von whoknows »

Offline michael

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #18 am: 26. November 2007, 12:31:42 »
Um Missverständnissen vorzubeugen: Auch ich habe nichts gegen Geldverdienen, wirklich nicht.

Aber bitte offen und ehrlich, nicht hinter einem Deckmäntelchen.

Offline Guntram

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #19 am: 26. November 2007, 15:27:17 »
Einfach ein Blick ins Impressum und noch eine kleine Google-Anfrage

http://www.vital-genuss.de/internet/utopia-ist-da.html

http://www.morgenpost.de/content/2007/11/18/berlin/932592.html

Neu ist mir in dem Zusammenhang auch der Begriff LOHAS ist wohl die Edelversion oder Jupiversion eines Ökos. Nach dem Motto ich habe Geld ich lebe Edelöko.  ;)
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

Offline Franz08

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #20 am: 26. November 2007, 22:36:40 »
... und wenn Ihr jetzt noch erfahrt, dass das eine relativ "alte Geschichte" ist, die noch dazu aus den USA kommt – und deshalb für Europäer eher "unpolitisch" erscheint –, dann ist es mit dem Verständnis wahrscheinlich vollends vorbei ...  ;D

http://en.wikipedia.org/wiki/Cultural_Creative
http://en.wikipedia.org/wiki/LOHAS
« Letzte Änderung: 26. November 2007, 22:42:25 von Franz08 »
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Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #21 am: 27. November 2007, 01:46:00 »
Quote (selected)
Um Missverständnissen vorzubeugen: Auch ich habe nichts gegen Geldverdienen, wirklich nicht.

Aber bitte offen und ehrlich, nicht hinter einem Deckmäntelchen.


Stimmt. Nur: ich sehe da eigentlich kein Deckmäntelchen. Für mich ist da sehr klar eine Marketing-Strategie dahinter.  Man sieht natürlcih sofort, dass das ganze irgendeine Form von Industrie hinter sich hat, und mehr Industrie generieren will. Das ist für mich  a priori mal okay, wie gesagt. Kommt eben nur drauf an wie, und mir ist lieber, jemand versucht mit politisch korrekter Lebenshaltung Geld zu machen, als mit wasweissich MacDonalds. Die WEGE zum Geldverdienen sind logischerweise hüben wie drüben die gleichen. Vereinfachen, Spannend machen, Cool wirken. Zum Beispiel.

Weniger klar ist mir: bringt es MIR auch was?

Offline whoknows

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Re: Offene oder geschlossene Gesellschaft?
« Antwort #22 am: 29. November 2007, 10:49:23 »
Und hier habe ich wieder einen interessanten Artikel:
http://futurezone.orf.at/business/stories/239154/

Irgendwie zeigt das, wie die "grossen Bosse" diese Welt als Spielbrett sehen - kommt mir jedenfalls so vor. Für mich klingt das alles nach typisch Männlichen "Strategiespielchen", wer wird stärker, wie kann's besser laufen, killst Du meinen Bauern nehme ich Deine Dame  - ohne sich zu überlegen, was die REALEN Auswirkungen auf die restliche Welt sind....

 

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Gesellschaft ohne Kultur = Hohles Gefäß

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von Andrea
Aktion zu unserer Gesellschaft von Aktion Mensch

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von Sense
EU oder: OJ ?

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