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Autor Thema: Niedersachsen: Saubere Westen ...  (Gelesen 1758 mal)

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Offline kampmann

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Niedersachsen: Saubere Westen ...
« am: 06. Februar 2005, 20:36:46 »
Heut bekam ich von Hans-Joachim Selenz folgenden Artikel:
Quote (selected)

Selenz` Kommentar 06. Februar 2005                    
http://www.hans-joachim-selenz.de

VW-Netzwerker Gabriel

"Communication, Network, Service", kurz "CoNeS", hieß die Firma von
Ex-Ministerpräsident Sigmar Gabriel. Ins Deutsche übersetzt: Übertragung,
Netzwerk, Dienstleistung. VW sponsorte über CoNeS den geplanten Ausstieg des
Genossen Gabriel aus der Politik. Mit 100 000 Euro! Exakt das, was
Dampfplauderer Gabriel seit Wochen lauthals anprangert. "Das Ansehen der
Politik in der Öffentlichkeit ist so schlecht wie noch nie". Art und Höhe
der Nebeneinkünfte von Politikern müssten nicht nur, wie von CDU und FDP
gefordert, dem Landtagspräsidenten, sondern auch der Öffentlichkeit
zugänglich sein. In der Plauderrunde bei Christiansen drehte Gabriel sich
mehrfach um die eigene Achse. Als kommunikativer Geisterfahrer begegnet er
seinen Argumenten ständig auf der Normal- und der Überholspur. Gabriel hat
nachweislich kein Problem damit, am Abend das Gegenteil dessen zu behaupten,
was er noch am Morgen wortreich verkündete. Parteifreunde kreiden ihm dies
als wichtigsten Grund für die schwere Wahlschlappe an.

Gerhard Schröder hatte sich im Herbst 1998 mit seinen besten Leuten -
Steinmeier und Tacke - als Kanzler nach Bonn abgesetzt. Niedersachsen, sein
Stammland, überließ er Gerd Glogowski. Dies, obwohl er ihn und seine
"Qualitäten" kannte. Gerd II spielte die so überzeugend aus, dass er alsbald
nicht mehr zu halten war. In der Not zauberte man den Genossen Gabriel aus
dem Hut. Einen Gebrauchtwagen würde man ihm zwar nicht abkaufen, aber für
den Posten des Ministerpräsidenten in Niedersachsen reichte es. Es muss
selbst für treue Sozialdemokraten eine Zumutung sein, einen solchen Genossen
vorgesetzt zu bekommen. Der hohe Mitgliederschwund der SPD spricht für sich.
Auf dem Höhepunkt seiner Regierungszeit verblüffte er mit der Aussage, seine
Regierung beginne Schulden abzubauen. Begründung: Man wolle die
Neuverschuldung senken! Dass auch weniger neue Schulden immer noch einen
Schuldenaufbau und keinen Abbau bedeuten, hatte man dem Politschauspieler
noch nicht beigebracht. Gabriel vermittelt stets den pomadigen Eindruck,
soeben vom Rummel zu kommen. Dort gäbe er als Kartenabreißer an jedem
Kettenkarussell eine bessere Figur ab als in der Politik. Seine
Sternstunden hatte er als Pop-Beauftragter seiner Partei und kongenialer
Partner von Dieter Bohlen und dem Nabtal-Duo.

Nach der verlorenen Wahl begann Gabriel, sich neu zu orientieren. Dass er
den Politiker nur spielte, hatte er längst erkannt. Nachdem er
Gesellschafter von CoNeS geworden war, erhielt die völlig unbeleckte Firma
am 1. November 2003 einen 100 000 Euro-Auftrag von VW. Durch ihn wurde der
wertlose Acker CoNeS gleichsam zu Bauland. Ausgerechnet der
wirtschaftspolitische Geisterfahrer Gabriel sollte für den Weltkonzern ein
Weißbuch der EU prüfen. Thema: "Europäische Industriepolitik". Der Bock
wurde zum Gärtner. Statt für Marktwirtschaft und Wettbewerb um Kapital steht
das VW-Gesetz für die Absicherung von Posten und Kungel-Aufträgen für aktive
und altgediente Genossen. "Ich habe und hatte keinen Vertrag mit VW, sondern
das Unternehmen an dem ich mit 25 % beteiligt war," tönte Sigmar "frech wie
Oskar" in der Bild-Zeitung. Der Vertrag wurde - selbstverständlich - von VW
im Oktober 2004 gekündigt, nachdem Genosse Gabriel im September bei CoNeS
ausgestiegen war. Dreister kann man Gesetze nicht umgehen.

Landtagspräsident Gansäuer hat dem Ex-MP vorschnell einen Persilschein
ausgestellt. Dahinter versteckt sich Gabriel derzeit. Der Präsident sollte
sich ganz schnell mit seinen Juristen in Verbindung setzen. Das Land ist
Gesellschafter von VW. Die Firma gesellschaftsrechtlich kein SB, also
Selbst-Bedienungsladen, sondern eine AG! Das Land muss daher sofort klären,
wer für den dubiosen VW-Auftrag an Ex-VW-Aufsichtsrat Gabriel verantwortlich
ist. Der Vorgang ist nach dem Aktienrecht ein Fall von schwerer Untreue. Wer
schaut dem VW-Vorstand eigentlich auf die Finger? Der Laden macht einen
außerordentlich unordentlichen Eindruck. Der Aufsichtsrat des
Landes-Unternehmens sollte sich schleunigst über Sorgfaltspflichten und
Verantwortlichkeit nach § 116 AktG informieren. Sie entspricht sinngemäß der
des Vorstands nach § 93. Welcher seriöse in- oder ausländische Investor,
steckt sein Geld denn in ein solch unseriöses Netzwerk?

Man darf schon sehr gespannt sein, wer oder was sich im VW-Netzwerk noch
alles gefangen hat.

Peine, den 6. Februar 2005                                            
gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline Bastian

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Re: Niedersachsen: Saubere Westen ...
« Antwort #1 am: 06. Februar 2005, 20:47:20 »
Ja, das Erzengelchen... Ist es jetzt eigentlich verbotene Parteienfinanzierung, wenn ich ein einheimisches Auto kaufe?

Offline kampmann

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Re: Niedersachsen: Saubere Westen ...
« Antwort #2 am: 30. Juni 2005, 01:39:08 »
Wiederum ein Artikel von Hans Joachim Selenz:

Quote (selected)
Anbei mein aktueller Kommentar.

MfG

Hans-Joachim Selenz



Selenz` Kommentar 29. Juni 2005                    
www.hans-joachim-selenz.de


Zum 75. Geburtstag von Dr. Ernst Albrecht


Zum 75. Geburtstag von Dr. Ernst Albrecht hier zur Erinnerung an einen
großen Politiker die Besprechung seines Buches mit dem Titel:


"Erinnerungen,  Erkenntnisse,  Entscheidungen"

Barton´sche Verlagsbuchhandlung Göttingen 1999              
ISBN 3-934648-00-2



Erinnerungen an einen großen Politiker,


Erkenntnisse, die auf Fleiß und erworbenen Kenntnissen basieren und


Entscheidungen mit Blick auf das Wohl der Allgemeinheit und die Zukunft




Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum 75. Geburtstag!

Peine, den 29. Juni 2005                                            
gez.: Prof. Dr.- Ing. Hans-Joachim Selenz



Buchbesprechung:                        
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

Ernst  Albrecht   -  Erinnerungen,    Erkenntnisse,    Entscheidungen

Barton´sche Verlagsbuchhandlung Göttingen 1999                
ISBN 3-934648-00-2

Der Autor: mit 18 Jahren Stipendiat an der Cornell-University, Studium der
Theologie, Philosophie in Tübingen, Jurisprudenz und Wirtschaftswissen-
schaften in Bonn (Examen),
                  mit 23 Attache beim Ministerrat der Montanunion,
                  mit 28 Kabinettchef bei der Europäischen Kommission,
                  mit 37 Generaldirektor für Wettbewerb von EWG, EGKS und
                         Euratom,
                  mit 40 MdL des Niedersächsischen Landtages und Manager
                         der Bahlsen-Gruppe,
                  mit 45 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen (für
                         15 Jahre),
                  mit 49 Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU
                         Deutschland
                  mit 62 Gesellschafter der EHW Thale AG,

                  Vater von 6 Kindern, 27-facher Großvater.

Der Lebenslauf verrät bereits so viel über Dr. Ernst Albrecht, dass ich ihn
der Besprechung des Inhalts seines Buches in dieser Breite vorangestellt
habe. Ein Mann mit vielen herausragenden Talenten. Ein Mann, der sich vor
dem Hintergrund unserer Geschichte, im Ausland gewonnenen Erfahrungen und
intensiven Studien bereits in jungen Jahren entschlossen hatte, "für das
Gemeinwohl, nicht für das private Wohl zu arbeiten". Ein Mann mit solider
Basis.

Ein Leben in vier Phasen, nach 23 Jahren Kindheit und Ausbildung, 17 Jahren
Mitarbeit am Aufbau der Europäischen Gemeinschaft und 20 Jahren Politik in
Niedersachsen und Deutschland, nunmehr seit 1990 die vierte Phase mit dem
bewussten Blick auf das Ende: "In welcher Verfassung will ich meinem
Herrgott gegenübertreten? Mehr Nächstenliebe - weniger Fernstenliebe!"

So kann man sein Leben und auch das eigene Wirken nur planen, wenn man sich
seines Weges sicher ist. Ernst Albrecht hat Entscheidungen nie gescheut. Er
hat sich dazu mit dem ihm eigenen Fleiß zuerst die Kenntnisse erworben, die
man zur Erarbeitung von Erkenntnissen ebenso benötigt, wie für deren
praktische Umsetzung. Mit diesem Rüstzeug sowie seiner angeborenen
Fähigkeit, andere - nicht zuletzt wegen seines auf Herzensbildung beruhenden
Charms - zu überzeugen, hat er sodann diese Erkenntnisse zum Wohl der
Gemeinschaft umgesetzt. Er tat dies in den anspruchsvollen Positionen, die
man ihm während seines Arbeitslebens übertrug, mit dem ihm eigenen
Pflichtbewusstsein und seiner Beharrlichkeit. "Die reine Erkenntnis war mir
nie genug. Es hat mich immer gedrängt, aus der Erkenntnis auch praktische
Schlussfolgerungen zu ziehen."

Angesichts eines geradezu dramatisch zunehmenden Werteverfalls und daraus
resultierenden Zukunftsängsten in breiten Schichten unseres Landes hat er
Bestehendes analysiert. Sodann auf der Basis seines Wissens, seiner
Erkenntnisse und seiner Überzeugung Ziele definiert. Schließlich zeigt er
auch die Strategien auf, für deren praktische Umsetzung. Seine Vorschläge
zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit aus dem Sommer 1983 sind heute noch so
aktuell wie vor 20 Jahren. Die zehn Thesen von Ernst Albrecht sind
analytisch ebenso brillant wie konstruktiv und klar. Ehrlich und unbequem,
sind sie daher heute leider noch genau so unangetastet wie vor 20 Jahren.
 
Seine Ziele enden nicht - wie zunehmend üblich - am zeitlichen Horizont der
Legislaturperiode. Ein gutes Zeugnis für einen Ex-Politiker, hartes Brot für
seine Nachfolger. Seine Kritik daher in Teilen ebenso hart:
"Der Regierungswechsel im Jahre 1990 hat vieles, was wir mit großer
Anstrengung und großer Ausdauer auf den Weg gebracht haben, wieder
versanden lassen oder gar zerstört."

Dennoch ein politisches Leben voller Achtung vor dem politischen Gegner.
Zu Oppositionsführer Karl Ravens:
"Ich habe ihn als einen Mann kennen- und schätzengelernt, der sich bis an
den Rand seiner Kraft für die Erfüllung seiner politischen Aufgabe ein-
setzte, der menschlich anständig und - wenn es darauf ankam - politisch
verlässlich war".
 
Sein Urteil über die Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitspolitik von
Parteifreund Helmut Kohl ist ebenso klar:
"Wenn alles gut läuft, kann man unter Umständen so regieren, nicht aber,
wenn das Land vor großen Problemen steht."
 
Ein ehrlicher und daher unbequemer Mann, ein bedeutender Politiker, Weg-
weiser in Zeiten wachsender Orientierungslosigkeit großer Teile unseres
Volkes.
 
Die Erinnerungen von Ernst Albrecht - Pflichtlektüre für alle Bürgerinnen
und Bürger, die sich in Deutschland mit Politik beschäftigen.              
        

www.hans-joachim-selenz.de



Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline Sandra

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Re: Niedersachsen: Saubere Westen ...
« Antwort #3 am: 30. Juni 2005, 10:34:25 »
Ich kenne den Herrn nicht.
Aber sein "lebenslauf" sagt MIR etwas völlig anderes:
Quote (selected)
mit 23 Attache beim Ministerrat der Montanunion,

Hat sich klar darum bemüht - seit er angefangen hat zu denken, also sicher ab mindestens 18 - möglichst vielen "wichtigen" Menschen Lieb und Wert zu werden. (ich will das Wort Arschkriechen da jetzt nicht gleich strapazieren ;)) Brav in der Schule, angepasst, lustig und freundlich, wenn es Zukunftsträchtig war. Während andere in dem Alter erst mal sich selbst hinterfragen, ausprobieren, Leben kennenlernen.
Quote (selected)
mit 28 Kabinettchef bei der Europäischen Kommission

hat seinen wie oben beschrieben errungenen Job nicht dazu benützt, um die Montanunion zu stärken, sondern um Leute kennenzulernen, die ihm noch Prestigeträchtigeres vermitteln können. Vermutlich mit denselben Strategien.
Quote (selected)
mit 37 Generaldirektor für Wettbewerb von EWG, EGKS und  
     Euratom,

Ahh! eine Position, wo andere beginnen müssen, IHM in den Arsch zu kriechen.
Und Wettbewerb - das klingt ja auch ganz so, als hätte er die "Regeln" begriffen. Die ja bekannt sind, und sich seit Jahren nciht ändern: nach oben buckeln nach unten treten - schneller und skrupelloser zu sein, als die Anderen. Und jetzt kann er das auch noch per Dekret vereinfachen - das wird ihm sicher auf seinem Weg nach Oben helfen.
Quote (selected)
mit 40 MdL des Niedersächsischen Landtages und Manager  
     der Bahlsen-Gruppe,

Zum Beispiel durch gekonnte Verknüpfung von Politik und Wirtschaft.
Quote (selected)
mit 45 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen (für  
     15 Jahre),

So. Die Wirtschaftsleute kennen wir jetzt ALLE. Jetzt werden die MICH finanzieren. Geschafft.
Quote (selected)
mit 49 Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU  
     Deutschland

Und weil ich so brav und zielgerichtet an meinem Aufstieg gearbeitet habe, kann ich jetzt oben sitzen und anderen erklären, wie sie am besten nach unten treten - und dabei noch gut aussehen.
wie gut, dass ich mich damals, mit 18, nicht darum gekümmert habe, wie es "unten" aussieht, sondern lieber antichambrieren war.
Quote (selected)
mit 62 Gesellschafter der EHW Thale AG

Jetzt lebe ich vom "Fruchtgenuss" denn Aktien habe ich mir beizeiten angeschafft.
Strom, nicht wahr?  
Quote (selected)
Vater von 6 Kindern, 27-facher Großvater

Und weil meine Frau damit beschäftigt war, brav die drei K's zu leben, konnte ich auch so eine Karriere hinlegen. Ich hab ja zuviel gearbeitet, um so richtig mitzukriegen, was 6 Kinder für Zeit brauchen - so habe ich meine Frau erzogen, und sie wiederum die Kinder. Die Kinder setzen es fort: Viele Kinder, dann muss einer zu Hause bleiben, und sich kümmern, anders geht es nicht. Und wer wird das wohl sein??

Offline kampmann

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Re: Niedersachsen: Saubere Westen ...
« Antwort #4 am: 30. Juni 2005, 23:04:27 »
und das schaerfste kam heute im Handelsblatt, Wiwo etc.:

Quote (selected)
Betrug - Habgier:  Skandal bei VW:

http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/bp_artikel/docid/920723/strucid/200012/pageid/200038/SH/0/depot/0/index.html
« Letzte Änderung: 30. Juni 2005, 23:05:11 von kampmann »
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline kampmann

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Re: Niedersachsen: Saubere Westen ...
« Antwort #5 am: 01. Juli 2005, 09:02:06 »
Ein Freund von mir hier aus Peine schrieb mir auf Selenz' Kommentar das folgende, was ich hier ohne weiteren Kommentar weitergeben will:

Quote (selected)
Hallo,
so rosig sauber wie Herr Selenz den Albrecht sieht, sehe ich ihn aber garnicht.
Der hat sich das Gesetz so zurechtgebogen wie es ihm persönlich paßte, Beispiel:
am gesetzlichen Feiertag Buß- und Bettag war das Jagen verboten und unter Strafe gestellt. Herr Albrecht wurde mit seiner (CDU-) Jagd - Bande dabei erwischt. Vor Gericht redete er sich damit heraus, daß das ein "bewaffneter Spaziergang" gewesen sei. Das Gericht sprach ihn frei!
Weiteres Beispiel, das Celler Bombenloch, das von ihm angeordnet worden und von seinem niedersächsichen Verfassungsschutz durch geführt wurde.  Ganz eindeutig war  der Fall grob ungesetzlich und zwar aus mehreren strafbewehrten Gründen. Er stellte das so dar, daß es sich bei dem Gefängnis um sein Eigentum handele und er dürfe doch sein Eigentum in die Luft sprengen. Auch hier wurde er oder jemand anders verantwortlicher nicht verurteilt.
Die DDR-Firma, die er für DM 1,- erwarb, beinhaltete eine Kindergarten. Laut Vertrag mit der Treuhand wurde der sofort an die Treuhand zurückverkauft zum Preis von DM 1 000 000,-.
Ich nenne das Korruption und Gaunerei.
Es gibt für mich keinen Grund Albrecht positiv zu sehen.


@Sandra: Ich kann Deine Bemerkungen nachvollziehen, dennoch: wie sieht der gute "Staatenlenker" aus? Und wenn Du es sagen kannst, wie finden wir ihn? Und wenn wir ihn finden, finden wir auch die Freunde, die ihn unterstuetzen koennen und wollen?

(Freunde: das ist nicht das richtige Wort, aber vielleicht mag es erstmal so stehen bleiben)
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

Offline Sandra

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Re: Niedersachsen: Saubere Westen ...
« Antwort #6 am: 01. Juli 2005, 09:15:12 »
Zum Beispiel gibt es da diesen Typ in Indien, (leider ein Indischer Name, also für mich unmerkbar) den die Sonia Ghandi nach ihrem Wahlsieg statt sich selbst eingesetzt hat.
Der scheint - zumindest hat man bisher den Eindruck - tatsächlich ein anständiger Mann zu sein: bescheiden, bemüht, sowohl Technologie zu fördern als auch die Armen zu unterstützen, unbestechlich (In Indien Seltenheitswert!). ich habe den Eindruck, dem geht es um die Sache.
Noch einer fällt mir ein: Alexander van der Bellen - Güner Spitzenkandidat in Österreich - auch ein ehemaliger Professor, wie der Inder. (Vielleicht hängt das damit zusammen?) Einer, dem es offenbar um die Sache geht, nicht um Ruhm und Macht als Selbstzweck.

Die deutsche Leider-nein Präsidentin. Die ist auch so eine, der ich zugetraut habe, es "für die Sache" zu tun.
Es gibt schon hin und wieder solche Leute - es gibt sogar welche, die, wenn lange im Amt, sich nur wenig vom Amt korrumpieren lassen - aber sehr selten, leider.

Selbstverständlich kommt man als Politiker immer wieder in Situationen, wo manche Leute sauer reagieren. Es ist unmöglich, es allen Leuten Recht zu machen.  Man kommt sicherlich auch in Situationen, wo man tatsächlich jemandem Unrecht TUT. Aber es geht auch um den Willen - um die Position.
Und man kann auch durch seinen Lebenswandel zeigen, dass es einem um die Sache geht.

Bei Deinem Herrn da oben sieht man schon am Lebenslauf, dass es ihm zuerst um Karriere (nämlich: egal wo, ob im öffentlichen Leben oder in einer grossen Firma)  und um sich selbst ging. Ruhm und Macht als Selbstzweck.

Da geht es mir auch nicht um die politische Einstellung, ich bin überzeugt, dass es durchaus auch rechts-konservative Politiker gibt, die einfach überzeugt sind, ihr Weg führe zum Wohle aller. (Zwar ein Irrglaube, aber immerhin ;D)
Aber jemand, dem es garnicht um die Menschen da draussen geht, sondern darum, sich selbst für die Nachwelt zu berühmen, und während der Lebenszeit möglichst viel Macht und Privilegien anzuhäufen - das ist für mich nicht ein ehrenvoller Politiker - und zwar auch dann nicht, wenn er zufällig (quasi als Kollateralschaden) auch ein paar Dinge initiiert, die dann doch gut sind.

Die ehrlich engagierten Leute finden dann meist auch im Volk genügend Anklang - aber entweder sind sie in einer Partei, die diesen Anklang nicht findet ("Ja, der sowieso ist gut, aber die Grünen sind doch nicht regierungsfähig!") oder er/sie wird bald von irgendeinem Karrieristen oder Populisten abgesägt.
« Letzte Änderung: 01. Juli 2005, 09:28:01 von sandra »

Offline kampmann

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Re: Niedersachsen: Saubere Westen ...
« Antwort #7 am: 14. November 2005, 16:25:11 »
Tja und mal wieder was aus Niedersachsen:
Quote (selected)
Selenz´ Kommentar 14. November 2005              
www.hans-joachim-selenz.de

Chaos im Genossen-Konzern

Die Nachfolge von Kanzler-Freund Hartz enttarnt VW vollends als Genos-
sen-Konzern. Dessen Vorliebe für käuflichen Sex wurde ihm zum Verhängnis.
Er musste gehen. Nicht etwa, weil man das bei VW festgestellt hatte.
Nein, weil man es nicht mehr vertuschen konnte. Sexuelle Perversionen
als schmieriger Kitt mafiöser bundesdeutscher „Eliten“?
Das schmutzige VW-Rezept funktioniert bis in die allerhöchsten Kreise
dieser Republik! Cui bono - wem zunutze?

Beim Kampf um die Macht bei VW fiel auch die letzte Maske. Genosse Piech
hob den treuen IG Metaller Neumann als Hartz-Nachfolger aufs Schild.
Im Handstreich. Assistiert von IG Metall-Boss Peters, einst Chef von
Bordellbetriebsrat Volkert im VW-Aufsichtsrat. Der wiederum stützte Piech
als Chef desselben. Cui bono - wem zunutze waren die Sex-Abhängigkeiten?
VW-Pate Piech hat seine Späher in jedem VW-Winkel. So frühere Kollegen.
Dass ihm VW-Sex-Abenteuer aktueller Kollegen verborgen blieben, glaubt
sicher nicht einmal seine Mutter. Eine Hand wäscht den anderen Fuß.
Die Arbeitgeber Frenzel und Liesen schlugen sich als ebenfalls auf die
Genossen-Seite. Gegen beide laufen Strafanzeigen wegen Bilanz- und Kon-
kursbetrug bei TUI/Babcock. Nach § 93 bzw. § 116 AktG sind Vorstand und
Aufsichtsrat für alle Schäden verantwortlich, die sie dem Unternehmen
zufügen. Im Streitfall trifft sie die Beweislast. Basta!

Hartz-Nachfolger Neumann ist in der Szene kein Unbekannter. Seiner Freun-
din Andrea Nahles  soll er - so Insider - einen lukrativen Posten orga-
nisiert haben. Selbstverständlich bei der IG Metall. Die Ärmste hatte
2002 ihr Bundestagsmandat verloren. Bei der halbamtlichen-SPD-Agentur
spda/dpa liest sich das offiziell so:
„Nahles engagierte sich auch bei der IG Metall.“
Die IG Metall als Hilfswerk für Genossen in Not.
Die Not ist groß - auch in Wolfsburg. Die „Kaderpartei SPD“ hat sich
klammheimlich ein Netzwerk in Behörden, Industrie, Justiz und Medien
gestrickt. Im Zuge des VW-Skandals werden dessen trübe Strukturen nun
deutlich sichtbar. Cui bono?

Bereits im Februar 2005 attackierte der noch nicht öffentlich enttarnte
Bordellbetriebsrat Volkert Ministerpräsident Wulff. Er leiste dem Ein-
druck Vorschub, „dass Volkswagen mit Hilfe der SPD ein mafiöses System
zur Korrumpierung der Politik betreibe.“ Damit hatte er - gänzlich un-
gewollt, wenngleich präzise - den Nagel mitten auf den Kopf getroffen.
Ihre Regierungszeit hatte die SPD „erfolgreich“ genutzt. Die wichtigsten
Schaltstellen in Justiz und Verwaltung zwischen Harz und Nordsee brachte
sie unter Kontrolle. Genossen in Finanzämtern, als Staatsanwälte und
Richter sichern das „mafiöse System“ ab. Gegen allzu neugierige Blicke
der Öffentlichkeit schützt sich das Netzwerk durch strategische Beteili-
gungen und Parteisoldaten in den Medien. Der Madsack-Verlag in Hannover
steht z. B. unter Genossen-Kontrolle. Der NDR mit Parteisoldat Plog an
der Spitze ebenso. Der sitzt auch im obersten Madsack-Kontrollgremium.
Da kann man sich die SPD-Bälle famos zuspielen.
Der Bürger schaut derweil in die SPD-Röhre.

Besonders fatal für Nicht-Genossen ist die von korrekten Juristen aus-
drücklich als „kriminell“ bezeichnete Arbeitsweise einiger SPD-Staats-
anwälte und „unabhängiger“ SPD-Richter. Selbst schwerste Betrugsvorgänge
im Genossen-Millieu landen im Papierkorb und nicht vor Gericht. Wenn
tatsächlich einmal ein Genosse vor seinem SPD-Richter steht, macht der
aus einer Urkundenfälschung mal eben eine „geringe Ungereimtheit!“
So geschehen beim OLG Celle.
VW, Salzgitter und Preussag/TUI stehen voll unter Genossen-Kontrolle.
Aktiengesetz und Strafgesetzbuch sind ausgeblendet. Cui bono?
Zum Nutzen und Frommen des „mafiösen Systems“!

Die „Individualisten-Partei CDU“, wie frustrierte Mitglieder messer-
scharf analysieren, steht dem Mafia-Treiben einigermaßen hilflos gegen-
über. Auch nach zweieinhalb Jahren Regierungszeit. CDU-Justizministerin
Heister-Neumann ist inkompetent und überfordert. Dass der Justiz schon
seit Jahren Betrugsbelege von VW vorliegen, erfuhr sie erst aus der
Druckfahne von „Schwarzbuch VW“. Seither wird einigermaßen seriös er-
mittelt. Völlig ungewohnt für die VW-Bosse unter Führung des Genossen
Piech. Vor allem aber für dessen Kollegen Peters. Der sieht langsam
seine Felle wegschwimmen.
Zum Schutz des Konzerns, der 340.000 VW-Mitarbeiter weltweit und der
VW-Aktionäre ist umgehend eine a. o. Hauptversammlung einzuberufen!

Peine, den 14. November 2005                                        
gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim SelenzSelenz´ Kommentar 14. November 2005              
www.hans-joachim-selenz.de

Chaos im Genossen-Konzern

Die Nachfolge von Kanzler-Freund Hartz enttarnt VW vollends als Genos-
sen-Konzern. Dessen Vorliebe für käuflichen Sex wurde ihm zum Verhängnis.
Er musste gehen. Nicht etwa, weil man das bei VW festgestellt hatte.
Nein, weil man es nicht mehr vertuschen konnte. Sexuelle Perversionen
als schmieriger Kitt mafiöser bundesdeutscher „Eliten“?
Das schmutzige VW-Rezept funktioniert bis in die allerhöchsten Kreise
dieser Republik! Cui bono - wem zunutze?

Beim Kampf um die Macht bei VW fiel auch die letzte Maske. Genosse Piech
hob den treuen IG Metaller Neumann als Hartz-Nachfolger aufs Schild.
Im Handstreich. Assistiert von IG Metall-Boss Peters, einst Chef von
Bordellbetriebsrat Volkert im VW-Aufsichtsrat. Der wiederum stützte Piech
als Chef desselben. Cui bono - wem zunutze waren die Sex-Abhängigkeiten?
VW-Pate Piech hat seine Späher in jedem VW-Winkel. So frühere Kollegen.
Dass ihm VW-Sex-Abenteuer aktueller Kollegen verborgen blieben, glaubt
sicher nicht einmal seine Mutter. Eine Hand wäscht den anderen Fuß.
Die Arbeitgeber Frenzel und Liesen schlugen sich als ebenfalls auf die
Genossen-Seite. Gegen beide laufen Strafanzeigen wegen Bilanz- und Kon-
kursbetrug bei TUI/Babcock. Nach § 93 bzw. § 116 AktG sind Vorstand und
Aufsichtsrat für alle Schäden verantwortlich, die sie dem Unternehmen
zufügen. Im Streitfall trifft sie die Beweislast. Basta!

Hartz-Nachfolger Neumann ist in der Szene kein Unbekannter. Seiner Freun-
din Andrea Nahles  soll er - so Insider - einen lukrativen Posten orga-
nisiert haben. Selbstverständlich bei der IG Metall. Die Ärmste hatte
2002 ihr Bundestagsmandat verloren. Bei der halbamtlichen-SPD-Agentur
spda/dpa liest sich das offiziell so:
„Nahles engagierte sich auch bei der IG Metall.“
Die IG Metall als Hilfswerk für Genossen in Not.
Die Not ist groß - auch in Wolfsburg. Die „Kaderpartei SPD“ hat sich
klammheimlich ein Netzwerk in Behörden, Industrie, Justiz und Medien
gestrickt. Im Zuge des VW-Skandals werden dessen trübe Strukturen nun
deutlich sichtbar. Cui bono?

Bereits im Februar 2005 attackierte der noch nicht öffentlich enttarnte
Bordellbetriebsrat Volkert Ministerpräsident Wulff. Er leiste dem Ein-
druck Vorschub, „dass Volkswagen mit Hilfe der SPD ein mafiöses System
zur Korrumpierung der Politik betreibe.“ Damit hatte er - gänzlich un-
gewollt, wenngleich präzise - den Nagel mitten auf den Kopf getroffen.
Ihre Regierungszeit hatte die SPD „erfolgreich“ genutzt. Die wichtigsten
Schaltstellen in Justiz und Verwaltung zwischen Harz und Nordsee brachte
sie unter Kontrolle. Genossen in Finanzämtern, als Staatsanwälte und
Richter sichern das „mafiöse System“ ab. Gegen allzu neugierige Blicke
der Öffentlichkeit schützt sich das Netzwerk durch strategische Beteili-
gungen und Parteisoldaten in den Medien. Der Madsack-Verlag in Hannover
steht z. B. unter Genossen-Kontrolle. Der NDR mit Parteisoldat Plog an
der Spitze ebenso. Der sitzt auch im obersten Madsack-Kontrollgremium.
Da kann man sich die SPD-Bälle famos zuspielen.
Der Bürger schaut derweil in die SPD-Röhre.

Besonders fatal für Nicht-Genossen ist die von korrekten Juristen aus-
drücklich als „kriminell“ bezeichnete Arbeitsweise einiger SPD-Staats-
anwälte und „unabhängiger“ SPD-Richter. Selbst schwerste Betrugsvorgänge
im Genossen-Millieu landen im Papierkorb und nicht vor Gericht. Wenn
tatsächlich einmal ein Genosse vor seinem SPD-Richter steht, macht der
aus einer Urkundenfälschung mal eben eine „geringe Ungereimtheit!“
So geschehen beim OLG Celle.
VW, Salzgitter und Preussag/TUI stehen voll unter Genossen-Kontrolle.
Aktiengesetz und Strafgesetzbuch sind ausgeblendet. Cui bono?
Zum Nutzen und Frommen des „mafiösen Systems“!

Die „Individualisten-Partei CDU“, wie frustrierte Mitglieder messer-
scharf analysieren, steht dem Mafia-Treiben einigermaßen hilflos gegen-
über. Auch nach zweieinhalb Jahren Regierungszeit. CDU-Justizministerin
Heister-Neumann ist inkompetent und überfordert. Dass der Justiz schon
seit Jahren Betrugsbelege von VW vorliegen, erfuhr sie erst aus der
Druckfahne von „Schwarzbuch VW“. Seither wird einigermaßen seriös er-
mittelt. Völlig ungewohnt für die VW-Bosse unter Führung des Genossen
Piech. Vor allem aber für dessen Kollegen Peters. Der sieht langsam
seine Felle wegschwimmen.
Zum Schutz des Konzerns, der 340.000 VW-Mitarbeiter weltweit und der
VW-Aktionäre ist umgehend eine a. o. Hauptversammlung einzuberufen!

Peine, den 14. November 2005                                        
gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

aber ich denke - so langsam kommt hier ein wenig Ordnung in die Sache, nicht zuletzt dank des Schwarzbuches VW ...
Ein Außenseiter, der sehr neugierig ist!

 

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