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Autor Thema: Ist das eine Kardinalmeise?  (Gelesen 1630 mal)

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Offline Bastian

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Ist das eine Kardinalmeise?
« am: 05. November 2009, 02:28:27 »



Kardinal Meisner teilt mal wieder aus.
Diesmal vergleicht er Richard Dawkins mit den Nationalsozialisten, beklagt aber zur gleichen Zeit den verlust moralischer Instanzen...
(Ich zitiere ihn nur aus rechtlichen Gründen gekürzt.)


http://www.kath.net/detail.php?id=24391

Quote (selected)
„Die Kirche wird das Osterhalleluja noch singen, wenn der wissenschaftliche Atheismus vielleicht nur noch in den Geschichtsbüchern als Relikt menschlicher Verirrung vermerkt wird“, sagte Kardinal Meisner.

Köln (www.kath.net/ pek)
Predigt zum Hochfest Allerheiligen im Hohen Dom zu Köln am 1. November 2009 von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner.

Liebe Schwestern, liebe Brüder!

1. Als ehemaliger DDR-Bürger habe ich das Allerheiligenfest immer als das große Siegesfest über den so genannten wissenschaftlichen Atheismus erfahren. Mit der Verzierung „wissenschaftlich“ hat man den Menschen weismachen wollen, dass mit dem Tode alles aus ist, dass es keinen Gott gibt und deswegen auch nicht Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse. Das seien alles nur Etiketten und Festlegungen der herrschenden Klasse.

Ich hätte gar nicht gedacht, dass dieser Unsinn von damals heute wieder Auferstehung feiert, indem der Mensch und seine Welt wieder wie damals auf das quantitativ Messbare reduziert und gleichsam in das Gefängnis der Quantitäten eingesperrt werden. Dass dabei der Mensch auf der Strecke bleibt, damals wie heute, scheint raffiniert verdrängt zu werden. Das hat zur Folge, dass der Mensch außerhalb seiner Berechnungen und Planungen keine tragende Realität und moralische Instanz mehr kennt. So abgeschnitten von allen geistigen und religiösen Wurzeln, verliert die so genannte wissenschaftliche Vernunft das Korrektiv für sein Denken und Handeln.

[...]Über diesem Menschen leuchte nicht mehr der Glanz der Gottesebenbildlichkeit, der ihm seine Würde und Unantastbarkeit gebe, sondern nur noch die Macht menschlichen Könnens. Das System des Nationalsozialismus und des Kommunismus im vergangenen Jahrhundert hat uns gezeigt, wohin das führt: Nicht zu mehr Glück und Freiheit des Menschen, sondern an den Rand des Abgrunds, in letzter Konsequenz zur Abschaffung des Menschen. Dafür stehen die KZ’s und Gulags.

Als wir bei unserer Stadtmission in der Pfingstwoche in Düsseldorf auf die Straßen gingen, begegnete uns ein Atheistenbus, der durch die Städte der Bundesrepublik fuhr und auf dem zu lesen war: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also hört auf, euch Sorgen zu machen, und genießt euer Leben“.

[...]Nun aber feiert dieser so genannte wissenschaftliche Atheismus fröhliche Auferstehung. Hoffentlich durchschauen die Menschen diesen uralten Dreh, mit dem sie den Gottesglauben verlieren sollen. Es sei nochmals daran erinnert, dass solche Unternehmungen keine harmlosen Experimente einiger Leute sind! Wie damals, so kann das auch heute viele Menschen buchstäblich das Leben kosten.[...]

[...]Die Personalität des Menschen steht und fällt mit seiner Wahrheitsfähigkeit und Freiheit, die sittliches Handeln erst ermöglichen. Diese wird heute aber gerade von ideologisierten Biophysikern, Hirnforschern und Evolutionisten infrage gestellt.

Ähnlich wie einst die Nationalsozialisten im einzelnen Menschen primär nur den Träger des Erbgutes seiner Rasse sahen, definiert auch der Vorreiter der neuen Gottlosen, der Engländer Richard Dawkins, den Menschen als „Verpackung der allein wichtigen Gene“, deren Erhaltung der vorrangige Zweck unseres Daseins sei.

Seinem australischen Mitstreiter Peter Singer ist ein Schwein oder Affe wertvoller als ein hilfloses Baby oder ein altersschwacher Mensch, welche prinzipiell getötet oder dem Zugriff der Forschung verfügbar gemacht werden dürfen, wenn nicht Interessen Angehöriger entgegenstünden. Das ist keine Horrormalerei, die hier vorgenommen wird, sondern das ist eine schaurige Gegenwart, die die so genannten atheistischen Wissenschaftler heraufbeschworen haben.[...]

[...]Allerheiligen ist das Fest des katholischen Selbst- und Siegesbewusstseins: Wir sind wer – Mitbürger der Heiligen, Hausgenossen Gottes mit Bürgerrecht auf das himmlische Jerusalem. Amen.

+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln
« Letzte Änderung: 05. November 2009, 11:19:27 von Bastian »

Offline Bastian

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von kampmann