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Autor Thema: Eskalation bei Lesung, Armutszeugnis für die FDP  (Gelesen 2046 mal)

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Offline Eric

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Hamburg
Hamburger Ex-Senator schlägt Schauspieler bei Lesung


Zwischenfall auf dem Hamburger Rathausmarkt bei einer Lesung anlässlich des 75. Jahrestages der nationalsozialistischen Bücherverbrennung: Wie das Hamburg Journal im NDR Fernsehen am Donnerstag berichtete, ist der Schauspieler Rolf Becker während eines Vortrags am 8. Mai vom ehemaligen Wirtschaftssenator Wilhelm Rahlfs (FDP) tätlich angegriffen worden. Ein Polizeisprecher bestätigte, der 69-Jährige habe den Schauspieler mit seinem Gehstock geschlagen. Becker habe Anzeige gegen Rahlfs wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gestellt. "Wir haben Herrn Rahlfs eine Vorladung zugeschickt und ihm rechtliches Gehör angeboten", sagte Polizeisprecherin Christiane Leven NDR 90,3.

Keine Stellungnahme des Ex-Senators

Rahlfs saß für die FDP von 1970 bis 1974 in der Hamburgischen Bürgerschaft und war von 1987 bis 1991 unter den Bürgermeistern Klaus von Dohnanyi und Henning Voscherau (beide SPD) Wirtschaftssenator. Becker hatte am 8. Mai am Heinrich-Heine-Denkmal auf dem Rathausmarkt bei der Aktion "Lese-Zeichen setzen gegen Rechts" eine Lesung gehalten. Dem Bericht zufolge geht Becker davon aus, dass die Attacke Rahlfs gegen die Veranstaltung gerichtet war. Der Ex-Senator war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Quelle:http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/exsenator2.html

Wie kann sowas passieren ? Das ist ja mal echt ein Armutszeugnis für die FDP. Wenn das Motiv für die Eskalation wirklich diese Lesung gegen Rechts gewesen sein sollte, sollte man wirklich einmal mehr darüber nachdenken, in welches politische Lager man die FDP einteilt. Ich bin schockiert. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Offline Bastian

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Re: Eskalation bei Lesung, Armutszeugnis für die FDP
« Antwort #1 am: 16. Mai 2008, 10:00:59 »
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Wie kann sowas passieren ?
Senile Plaques?

"FDP" alleine kann nicht alles erklären. Wenn ein älterer Herr- noch dazu einer, der es gewohnt war öffentlich zu repräsentieren- keine Hemmungen mehr hat, ohne erkennbaren Grund am hellichten Tag auf dem Rathausplatz mit dem Gehstock auf einen anderen einzudreschen, stimmt etwas nicht.
« Letzte Änderung: 16. Mai 2008, 14:31:29 von Bastian »

Offline Burkhard Ihme

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Re: Eskalation bei Lesung, Armutszeugnis für die FDP
« Antwort #2 am: 16. Mai 2008, 20:19:16 »
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Im Gespräch mit dem "Hamburger Abendblatt" nahm Rahlfs Stellung zu dem Vorfall. Es handele sich um ein Missverständnis. "Ich dachte, da hat jemand die Bannmeile verletzt und hält nun Brandreden",
Letzteres hätte man durch Hinhören vorab klären können. Ersteres liegt nicht in seinem Aufgabenbereich. Dazu gibt es die Exekutive (sprich: Polizei).

 

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