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Autor Thema: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationalsozia  (Gelesen 1658 mal)

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Offline Andrea

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Gestern und heute laufen wieder Dokus z.B. über Julius Streicher und die Zeitung "Die Stürmer" und die Verfilmung des Tagebuchs der Anne Frank sowie eine Dokumentation darüber im Fernsehen.
Ich schaue mir solche Filme und Dokus an, um meine Sinne immer wieder neu für die Anwandlungen unserer Mitmenschen zu schärfen. "Das Tagebuch der Anne frank" habe ich vor ein paar Jahren gelesen und auch andere Bücher, die sich mit dem Thema befassen.
Immer wenn ich darüber nachdenke, was damals passiert ist, wird mir klar, dass ich mir die Frage, wie ich mich in einer solchen Zeit verhalten hätte, nicht beantworten kann. Da kommt's darauf an, in welchem Alter man ist, denn als Kind sthet man unter familierem Einfluss und lässt sich vielleicht blind beeinflussen, während man als Erwachsener - vielleicht auch schon als Jugendlicher - die Möglichkeit hat, sich selbst eine Meinung zu bilden.
Findet ihr es wichtig, dass das Thema immer wieder behandelt wird, oder denkt ihr, dass das nichts bewirkt, weil diejenigen, die sich Dokus oder filme dazu anschauen, die sind, die sowieso nicht gefahr laufen, rassistische und menschenverachtende Gedanken zu denken?
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Sandra

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #1 am: 28. August 2004, 09:55:32 »
Klar muss man das immer wieder behandeln - aber mein Problem ist, dass man fast immer beim "Behandeln der Frage" in der Zeit stecken bleibt. Ich meine, es wird viel zu wenig Wert drauf gelegt, was die Mechanismen sind, die so etwas passieren lassen, und dass diese Mechanismen auch heute genauso drohen. Im Sudan hat man schon Monate vor dem Völkermord gewusst, was passieren wird, und keiner hat was getan.
Auch heute gibt es in Deutschland viel zuviele nicht mit-denkende befehlsempfänger: "Das ist die Order, das tu ich, nicht mehr und nicht weniger - egal, was für Argumente ich höre" - es wird immer versucht, das DAMALS zu verstehen - anstatt es in die heutige zeit zu tragen.

Offline Andrea

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #2 am: 28. August 2004, 12:04:04 »
Ich habe heute Nacht noch das Ende des Themenabends verfolgt. Leider habe ich dazwischen den Fernseher abgeschaltet, weil ich den Wahnsinn, den dieser Streicher betrieben hat, nicht mehr ertragen konnte. Es hat mich nur noch geekelt. Das Kriegsende wurde beleuchtet. Es wurde geschildert, dass die Supermächte alles daran setzten zu entnazifizieren, wie viele Nazis zum Tode verurteilt wurden, wie viele dann tatsächlich gehängt wurden, und dass die Menschen in Deutschland sich verhielten, als hätten sie eine Prüfung nicht bestanden und als würde sie nochmal abgehalten. Meiner Meinung nach wurde aber viel zu viel Gewicht darauf gelegt, wie die Menschen Weihnachten verbrachten, dass jeder - auch der Kriegsverbrecher - ein warmes Essen bekam und in die Kirche gehen konnte, wenn er wollte. Zehnmal "Stille Nacht" und "Oh du Fröhliche"... Und dann war die Doku auf einmal zu Ende. Mich hätte viel mehr interessiert, wie die Menschen, die meisten von ihnen waren Befehlsempfänger, gelernt haben, in der neuen Demokratie zu leben, die Schritte zum Bewusstsein darüber, WAS da passiert ist, die Verdrängungsmechanismen, all das hätte mich interessiert. Auch: Wie haben diese Menschen ihr Gewissen behandelt? Wie haben sie ihren Kindern aus dem Krieg erzählt, haben sie es überhaupt getan? Die meisten wahrscheinlich nicht... Aber nein, der Film hörte mit dem friedlichen Weihnachtsfest auf.
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Offline Lanie

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #3 am: 29. August 2004, 01:32:43 »
Quote (selected)
Im Sudan hat man schon Monate vor dem Völkermord gewusst, was passieren wird, und keiner hat was getan.


Und es gibt leider auch andere Beispiele in dem zu lange zugeschaut wurde oder nur halbherzig agiert wurde.
:-/

christian

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #4 am: 29. August 2004, 03:14:12 »
Quote (selected)
...mein Problem ist, dass man fast immer beim "Behandeln der Frage" in der Zeit stecken bleibt. Ich meine, es wird viel zu wenig Wert drauf gelegt, was die Mechanismen sind, die so etwas passieren lassen, und dass diese Mechanismen auch heute genauso drohen. ... es wird immer versucht, das DAMALS zu verstehen - anstatt es in die heutige zeit zu tragen.


Ich gebe dir absolut recht, Sandra! Wenn ich mich an meine schulzeit erinnere: wir haben über die nazi-zeit im geschichts-, deutsch-, englisch-, biologie-, mathematik-unterricht gesprochen, und das ein paar schuljahre lang, ohne aber das phänomen zu begreifen, und das ist schade. Was hängen geblieben ist, ist die sache der erbschuld der 'deutschen', was für mich ein ziemlich kontraproduktiver ansatz ist.

Natürlich ist versäumt worden das problem (des rassismus im allgemeinen) zu begreifen - heute noch weiht man huldvoll irgendwelche monumente ein, während die EU und dieser staat (in dem fall d.land) immer rassistischer und restriktiver gegen menschen anderer kulturen wird. Wer heute als politiker stimmen fangen will, der schimpft gegen böse muslime und öffentliche moscheen. Das ist natürlich vollkommen skitzophren!

>>>... Im Sudan hat man schon Monate vor dem Völkermord gewusst, was passieren wird, und keiner hat was getan....>>>

Klar, der sudan - der völkermord in ruanda und im kongo ist genauso ein beispiel - (oder aus der vergangenheit die deutsche kolonialgeschichte, wo sie mal eben in nambia 12.000 sog. "aufständige" - denen das land nämlich vorher gehört hat - umgebracht haben - so viel zum thema geschichtsbewältigung...)

Der sudan ist übrigens ein interessanter fall, bei dem zeigt, wie die internationale interessenslage die berichterstattung färbt. In den meisten medien hört man: "Arabische melizen töten die schwarzafrikanische bevölkerung...", was eine ziemlich falsche darstellung ist.
Einigermaßen richtig müsste es heißen: Islamisch fundamentalistische melizen liefern sich kämpfe mit anderen islamistischen melizen unter der die ganze bevölkerung der region leidet. Die meisten leute im sudan sprechen arabisch (wenigstens als verkehrssprache) und fast alle sind schwarz.

Tatsache ist z.b. dass die USA handfeste ölinteressen im sudan haben, und dafur, wo die konflikte stattfinden besitzt z.b. keine befahrbare straße, die in die hauptstadt Khartum führt, schon aber eine öl-pipeline in diese richtung.



Offline Sandra

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #5 am: 29. August 2004, 11:42:15 »
In Somalien auch. Da hat der ganze Krieg stattgefunden auf einem Gebiet, das einer amerikanischen Ölfirma gehört - davon hat man hier und ganz ganz weing gehört.

Quote (selected)
erbschuld der 'deutschen', was für mich ein ziemlich kontraproduktiver ansatz ist.


Da hast du allerdings Recht. Wobei ich schon glaube, dass die Deutschen ziemlcih prädestiniert sind unter den europäischen Völkern, dass sowas passiert - weil sie, wie ich inzwischen immermehr merke, so wahnsinnig viele Bürger haben, die genau diese mentalität haben: "Man hat mir gesagt, das und das ist erlaubt - mein Job geht von punkt a bis punkt b und alles, was darüber hinausgeht, geht mich nix an, darf ich nicht - darüber denke ich auch nicht nach" - Das fällt mir schon oft auf: Ich geh zu einem Amt oder zu einer Bank, und habe eine andere Situation - da wird dann aber von dem Beamten nicht über diese Situation nachgedacht, und für genau diese Situation eine Lösung gefunden - der sagt einfach: von da bis da, und nicht weiter. Punkt.
Diese Art von Phantasielosigkeit eignet sich natürlich gut für durchstrukturierte Systeme. Sobald der Einzelne zu "denken" anfängt, müssen die Strukturen weniger scharf abgegrenzt sein. bei den Italienern, nur zum Beispiel, hätte sowas nicht (und hat auch unter dem Faschismus nicht) in einer derartigen perfektion funktionieren können, weil dort per definitionem Gesetze eher dazu da sind, um sie zu umgehen. die Franzosen haben das Hierarchische nicht so intus, und die Spanier sind zu stolz, um sich unterzuordnen. (Die begreifen so etwas als "Gehorchen" während die Deutschen es als "meinen Job ganz toll ausführen" sehen)  Bleiben die Deutschen.
Und die Österreicher sind Meister im "to bullshit my way up" - also nix können, aber sich gut den ANSCHEIN geben, und so Karriere zu machen. Und das haben sie auch gemacht. Aus reinem Opportunismus. Unter den Befehlshabern gab es ja überdurchschnittlich viele Ösis. Und Hitler hat gut erkannt, wie man den Deutschen eine Struktur geben kann, an die sie glauben, und von der sie nicht abrücken. Auch Opportunisitisch, auch sehr Österreichisch, wenn man's genau nimmt - und vor allem: Sehr typisch für Österreicher, die aus unteren Schichten kommen - die lernen schnell, das zu bemänteln, und sich "gross zu tun", die lernen schnell, anderen Vorgaben zu machen, gut zu intrigieren, sich eine Hausmacht zu schaffen - siehe die TV-Landschaft heute.
Aber ich finde, genau diese "Stärke" der Deutschen, "zu funktionieren" ist in Zeiten, wie sie heute sind, die grosse Schwäche - weil heute braucht es eben genau das Gegenteil: Man muss flexibel denken können, neue Wege finden, sich herumschlängeln - und deswegen sind die grossen Firmen in Deutschland so unfähig, und die Konjunktur so schwach. Bei kleineren Einheiten klappt es noch besser, bei jenen, die vorwiegend junge, und internationaler sozialisierte menschen haben - die sind dann auch nciht mehr so "Deutsch" (in dem oben beschriebenen Sinne) Aber die Deutsche Bank, Post, Bahn, Ämter, grosse Industriezweige - da arbeitet noch der "typische Deutsche" - und der hat nicht gelernt, Chancen zu erkennen und ausnahmen zu suchen und zu nützen, der arbeitet noch nach: Das ist mein auftrag, und sonst gibt es nix...
jetzt bin ich unversehens in's Wirtschaftliche gerutscht, aber ich glaube schon, dass es da Zusammenhänge gibt: Man hat die Mechanismen, warum es funktionieren konnte,  nie beleuchtet, und deswegen herrschen sie eben heute noch - und keiner merkts...
« Letzte Änderung: 29. August 2004, 12:01:11 von sandra »

Offline Andrea

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #6 am: 29. August 2004, 11:57:35 »
Ich lese immer noch "Die Nomadentochter", da geht es um Sumalien. Und während ich las, wunderte ich mich darüber, dass ich so vieles gar nicht weiß. Ernst gemeinte Frage: Was hätten wir tun können, wenn wir doch so wenig darüber wussten? Wie kommt es, dass auch UNSERE Berichterstattung gefiltert wird? Wir regen uns darüber auf, dass die amerikanische Berichterstattung so manipuliert ist, dadurch, dass vieles gar nicht berichtet WIRD, und was passiert hier? Na viel besser scheinen wir auch nicht szu sein.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Sandra

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #7 am: 29. August 2004, 12:06:32 »
Naja. Es wird irre viel gefiltert, auch diese Somalien (mit o) Geschichte war nur in einem klitzekleinen Spätbeitrag auf ZDF zu sehen - und man müsste eigentlich den ganzen Tag fernsehen, lesen, surfen, um sich halbwegs ein Bild machen zu können - und die Zeit hat man eben nicht. Es passiert zu viel gleichzeitig. Man kann sich nur ein Scheibchen raussuchen, über das man sich eben so umfassend wie möglich informiert, nachrecherchiert oder so - und dann von den verschiedenen Aussagen sich eine Mitte aussucht, oder sich einfach die nimmt, die einem aufgrund der bisherigen erfahrung als relativ glaubwürdig erscheint. objektiv kann man nie sein, und kann man auch nie informiert werden....
Die Weblogs können ganz gut sein, weil die oft die Sicht eines otto-normalverbrauchers wiedergeben, der in dem jeweiligen Land lebt - aber oft müsste man dafür auch die Sprache gut können...

christian

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existiert der thread noch?
« Antwort #8 am: 30. September 2004, 18:28:50 »
Hilfe, der letzte eintrag war vor gut einem monat... das muss man doch mal direkt auffrischen!

Quote (selected)
... und dann von den verschiedenen Aussagen sich eine Mitte aussucht, oder sich einfach die nimmt, die einem aufgrund der bisherigen erfahrung als relativ glaubwürdig erscheint. objektiv kann man nie sein, und kann man auch nie informiert werden....
Die Weblogs können ganz gut sein, weil die oft die Sicht eines otto-normalverbrauchers wiedergeben, der in dem jeweiligen Land lebt - aber oft müsste man dafür auch die Sprache gut können...


Ich gebe dir recht, Sandra, genauso mach ich's auch. Dazu ist es absolut lustig (und beeindruckend) wenn man z.b. berichterstattungen von vor 20 oder 30 jahren sieht oder hört - sie sind zwar teilweise langwierig und -weilig, so empfindet man das heute, aber sie bieten im allg. mehr hintergrundinfos. Auch das ist natürlich eine sache, die den rezipienten zum selbstständigen nachdenken anregt.

Man könnte natürlich auch öfter mal verschiedene meinungen (oder blickwinkel) gegeneinander stellen, und wenn man position bekennt, was ich gut finde, sagen warum oder woher das kommt, das ganze nciht aber so zu räsentieren, als wäre es die wahheit als ding an sich.

Die gibts natürlich nicht, glücklicher weise, und deswegen bleibt halt immer subjektivität, nur wäre es schön, wenn man die dem betrachter auch klar machen würde.

Ich muss zugeben, ich weiss nicht genau, was du mit "Weblogs" meinst, aber wenn du informationsmedien meinst, wie z.b. indymedia (oder mitgestaltete lexika) - klar finde ich die gut. Das www bietet im allg. eine sehr gute möglichkeit sich vielseitig zu informieren. Das bietet auch eigentlich einen zuwachs an freiheit (was nicht bedeutet, dass man gleichzeitig auch etwas interessantes damit anfangen kann), aber man kann sich heutzutage nicht mehr vorstellen, dass irgendein oller diktator den leuten versucht zu erzählen, wie die welt aussieht.

Nein, nein, das passiert heute subtiler... lach ;D

Offline Sue

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #9 am: 08. Oktober 2004, 14:47:19 »
Ich denke auch, dass wir dank www einen grossen Schritt voraus gegangen sind, was die Beschaffung von unpopulären Informationen betrifft. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Menschen motiviert sind, sich diese Infos selber zu beschaffen-und das sind sie (wir?) halt doch meistens nur, wenn ein bestimmtes Thema eh schon in den Medien durchgekaut worden ist.

Offline Dagmar

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #10 am: 08. Oktober 2004, 17:29:12 »
Herzlich willkommen Sue  :)

Das kann ich nicht teilen: Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich recherchiere vor allem dann im Netz, wenn eben nichts oder für mich zu wenig in den herkömmlichen Medien gebracht wurde. Wenn das schon in tausend Zeitungen steht, in der Tagesschau und im Radio kommt, benutze ich das Netz so gut wie nicht mehr.
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.

Offline Sandra

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Re: Dokumentationen und Fernsehfilme zum Nationals
« Antwort #11 am: 08. Oktober 2004, 18:08:45 »
Hallo sue, schön, wieder Zuwachs zu bekommen.

Ich glaube, letztlich ändert sich nicht rasend viel: Die paar, die gerne informiert - so RICHTIG informiert sind, die gucken auch nach anderen Infos. Und die grosse Masse frisst, was die Bildzeitung vorkaut.
Es ist ja auch arbeit, wenn man was wissen will, das darf man nicht vergessen. Früher waren es halt wenige, die die Zeit gelesen haben oder so. Und heute werden es nicht viel mehr sein, die dann auch ncoh im Netz gucken.

In einem hast du aber auf jeden Fall Recht: Wenn wir nicht wissen, wonach wir suchen - wenn also noch garnichts über irgendwelche Dinge, die passieren, gebracht wurde - wie sollen wir dann wissen, dass uns Informationen fehlen?
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2004, 18:10:36 von sandra »

 

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