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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Ausstellung «Macht Musik»  (Gelesen 3165 mal)

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Offline Andrea

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Ausstellung «Macht Musik»
« am: 27. Januar 2006, 23:52:53 »
Ausstellung «Macht Musik» untersucht Wirkung von Musik

Dortmund - Unter dem Titel «Macht Musik» zeigt die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) in Dortmund von diesem Sonntag an eine Sonderschau zur Macht der Musik und zum Musikmachen.

Ein Tisch-Eishockeyspiel, mit dem Campino von den Toten Hosen gespielt hat.

Die Mitmach-Ausstellung besteht aus einem musikalischen Dorf mit 13  Themenhäusern. Themen sind etwa Rhythmus, Rock, Oper, experimentelle Musik oder die heilende Wirkung von Klängen, wie die DASA mitteilte.

Unter den 200 Objekten findet sich ein sibirisches Schamanengewand ebenso wie ein von Robbie Williams benutzter Aschenbecher oder eine Nebelkammer, die kosmische Strahlung sichtbar macht. «Musik fördert nachweislich das Wohlbefinden, Kreativität und Schaffenskraft des Menschen und beeinflusst damit auch die Arbeitswelt», erklärte DASA-Leiter Gerhard Kilger. Musik greife in alle Lebensbereiche ein. «Sie schwingt buchstäblich immer mit.»

Mittelpunkt der Ausstellung ist ein Platz, an dem afrikanische Musik aus einem Dorf der Ashanti in Ghana erklingt. Dazu wird eine mehrstündige, ungeschnittene Videoaufnahme von einem Fest anlässlich der Geburt von Zwillingen gezeigt.
Auf dem Platz in der Ausstellung stehen mehrere Original-Bänke und –Trommeln aus dem Dorf. «Wer möchte, darf den Takt mittrommeln», sagt Kilger.

Die Schau endet am 15. Oktober. Danach wird sie in Kopenhagen oder Stockholm gezeigt. Nach weiteren Stationen in Europa soll sie nach Dortmund zurückkehren und dort den Grundstock für ein geplantes Musikmuseum bilden.

www.musiknews.de
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline michael

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #1 am: 28. Januar 2006, 00:47:19 »
Das versteh ich nicht ganz: Der Ashanti-Dorfplatz hat ja wirklich einen Bezug zur Musik - so wie beschrieben.
Aber: ein Aschenbecher?
Eine Nebelkammer? (da möchte ich die Erklärungen der Austellungsführer/innen hören, gibt bestimmt was zu lachen)
Ein Tischeishockey-Spiel?

Welcher Dachboden musste entrümpelt werden?

Ich habe da auch noch eine richtige Musik-Devotionale: Ein Pflasterstein,  der nicht als Wurfmaterial bei einem *-Konzert benutzt wurde! Echt!! Ehrlich!!




Offline whoknows

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #2 am: 28. Januar 2006, 01:35:45 »
Nur nicht lang drumherumreden: bei WELCHEM Konzert?

angel

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #3 am: 28. Januar 2006, 01:46:13 »
Quote (selected)
«Musik fördert nachweislich das Wohlbefinden, Kreativität und Schaffenskraft des Menschen und beeinflusst damit auch die Arbeitswelt», erklärte DASA-Leiter Gerhard Kilger.

Wenn ich jetzt in der Fabrik so lange sitzen muß,
dass mir mein Steißbein so sehr wehtut, dass ich schwitzen muß,
dann denk ich einfach manchmal zwischendrein
an Bernstein, Millstein, Rubinstein,
und sofort fühl ich mich wohl in dieser scheußlichen Fabrik.
Wie wunderwunderwunderwunderbar ist doch Musik!

Viola d'amore, wie klingt sie im Ohre so hehr.
Wer Alban Berg schafft, braucht keine Gewerkschaft mehr. Das wär vulgär.
Auch beim alten Bach wird ich immer schwach.
Haydn ist entzückend, wenn ich Kugellager mach.
Hör ich Debussy, am apresmidi,
störn mich die paar Überstunden nie.


 :o  :P
« Letzte Änderung: 28. Januar 2006, 01:47:43 von angel »

Offline Bastian

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #4 am: 28. Januar 2006, 06:23:43 »
Quote (selected)
Ein Tisch-Eishockeyspiel, mit dem Campino von den Toten Hosen gespielt hat.
Hab Campino mal eine in die Fresse gehauen (Zufall).

Was brauch ich da Eishockey?
« Letzte Änderung: 28. Januar 2006, 06:34:46 von Bastian »

Offline Has Been

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #5 am: 28. Januar 2006, 12:49:26 »
Quote (selected)
Hab Campino mal eine in die Fresse gehauen (Zufall).
 
Jetzt weiß ich, warum Brahms einst "den rauhen rheinischen Ton (namentlich in Düsseldorf)" beklagte!

Campino soll übrigens zum Brecht-Jubiläum im August in Berlin den Mackie Messer geben, in Brandauers Regie.
Premierenpreise bis 500 Teuro, was man so hört.
Da könnte man glatt auch gewalttätig werden... >:(
« Letzte Änderung: 28. Januar 2006, 14:56:51 von Has_Been »

Offline whoknows

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #6 am: 28. Januar 2006, 14:30:30 »
Ich könnt ihn mir sogar gut vorstellen - allerdings: in BRANDAUERS Regie! Eher weniger. DER ist tatsächlich ein echter Has-been. ::)

Offline Andrea

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #7 am: 28. Januar 2006, 20:58:57 »
Ein echtes Kontrastprogramm - Kampino und Brandauer. - Kampino find ich nicht schlecht. Den Messer kriegt er bestimmt hin. Aber bei schwereren Brecht-Stücken muss er, glaub ich, passen.
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angel

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #8 am: 28. Januar 2006, 23:44:25 »
Quote (selected)
Hab Campino mal eine in die Fresse gehauen (Zufall).

Oh weh! Basti, Du darfst bei mir gern mal ausfällig werden, nur bitte - niemals zufällig!  ;)
« Letzte Änderung: 28. Januar 2006, 23:45:12 von angel »

Offline whoknows

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #9 am: 29. Januar 2006, 00:21:57 »
Naja, ich denke, Campino ist ein ziemlich reflektierter Mensch, der schon ausstrahlungsmässig ziemlich viel für den Maccheath mitbringt. Wenn man ordentlich mit ihm arbeitet...... Aber mich engagiert dafür ja keiner. 8-)
;D

Offline Andrea

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #10 am: 29. Januar 2006, 00:37:43 »
Schade eigentlich.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Bastian

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #11 am: 29. Januar 2006, 00:56:32 »
Quote (selected)
Jetzt weiß ich, warum Brahms einst "den rauhen rheinischen Ton (namentlich in Düsseldorf)" beklagte!
Ja, da hat er wohl recht, der Brahms.  :-/

Zu meiner Entlastung: Ich bin Brahms nie begegnet...
« Letzte Änderung: 29. Januar 2006, 00:58:32 von Bastian »

Offline Has Been

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #12 am: 30. Januar 2006, 16:30:22 »
Quote (selected)
Zu meiner Entlastung: Ich bin Brahms nie begegnet...
Auch dies: schade eigentlich!
Dann wäre womöglich nicht so viel großartige Musik an miserable Texte verschwendet worden... ;)
« Letzte Änderung: 30. Januar 2006, 17:53:30 von Has_Been »

angel

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #13 am: 31. Januar 2006, 13:58:27 »
Ob Basti bei diesem Mandelblütenduft Frühlingsgefühle bekommt?  ;)

Offline Bastian

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #14 am: 31. Januar 2006, 15:30:57 »
Na klar, was denkst du?

Es gleitet jedenfalls schon viel besser.
« Letzte Änderung: 31. Januar 2006, 15:32:43 von Bastian »

Offline Andrea

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #15 am: 31. Januar 2006, 16:59:18 »
Öh...
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

angel

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #16 am: 31. Januar 2006, 23:25:53 »
Öh?  ;D Wird zeiT, dass wir "Lobhudeln" üben und Würdigungen feinsinnig ziselieren! Ich lerne gern hinzu, denn bei manchem Überschwang wird mir hin und wieder bang...  ;)
« Letzte Änderung: 31. Januar 2006, 23:30:20 von angel »

Offline Bastian

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #17 am: 01. Februar 2006, 13:14:48 »
Na, der Big Bang bei Campino war ja ein Unglück. Bin doch sonst ein zurückhaltendes Kerlchen.

Hab ich schon mal erzählt, dass ich seit Jahren versuche, das Wort "brahms" zu etablieren; als die Bezeichnung für den Zustand, in dem man sich nach durchzechten, unausgeschlafenen Nächten befindet? Z.B. Sonntags?

brahms, adj., -er, est
"ich bin total brahms",
"er/sie/es ist brahms",
oder:
"boah, sind wir brahms gewesen"
.

Hab ich schon mal erzählt. Aber wie soll man es denn sonst etablieren...? ;)
« Letzte Änderung: 01. Februar 2006, 13:23:51 von Bastian »

Offline whoknows

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #18 am: 01. Februar 2006, 22:13:13 »
Das passt. Heute sind mein Lübschter und ich aber sowas von brahms. :P

Offline Guntram

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #19 am: 02. Februar 2006, 06:57:47 »
O wär’ ich
Der Kästner Erich!
Auch wär’ ich gern
Christian Morgenstern!
Und hätte ich nur einen Satz
Vom Ringelnatz!
Doch nichts davon! - Zu aller Not
Hab ich auch nichts von Busch und Roth!
Drum bleib’ ich, wenn es mir auch schwer ward nur Heinz Erhardt....


[size=9]Heinz Erhardt[/size]



Fiehl mir spontan ein. Es geht zwar Dichter, aber ich finde es paßt irgendwie rein  :)
« Letzte Änderung: 02. Februar 2006, 10:44:42 von guntram »
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

Offline whoknows

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #20 am: 02. Februar 2006, 10:16:33 »
Guntram, what's wrong? Fiehl?? Es geht Dichter? (ja, dichter geht's immer ;D) Aber gut, um 6°° früh schreiben, das schaff ich auch nur unter Tränen... 8-) :D

Und das passt auch in den anderen Thread: "Hab ich auch nichts von Bush und (Claudia)Roth! ".....

Offline Guntram

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Re: Ausstellung «Macht Musik»
« Antwort #21 am: 02. Februar 2006, 10:45:34 »
@whoknows

ok  :-[ da waren die Finger etwas dick und die Augen noch nicht auf :'(
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

 

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