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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: (Liedtext) Samoa  (Gelesen 1572 mal)

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Offline Johannes

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(Liedtext) Samoa
« am: 18. Oktober 2003, 22:31:19 »
Kreisler, Georg:
Samoa
(LP "Wo der Pfeffer wächst", 1985)

Ich frage: Gab's je eine Zeit
mit nichts als Frieden weit und breit?
Gab's eine Zeit, in der kein Hunger und kein Krieg war?
Gab's eine Zeit ganz ohne Neid
ganz ohne Arbeitslosigkeit,
in der nicht alles voll Gewalt und Politik war?


...

Hier ist es häßlicher als dort. Dafür ist's dort bestimmt sehr fad.
Und wär' man dort, man zöge fort und wieder hin.
Wir wollen Macht, wir wollen Traum.
Und in Samoa wächst ein Baum,
wer drunter einschläft, träumt begeistert von Berlin.
« Letzte Änderung: 03. November 2010, 21:21:48 von Bastian »
Heimat bist Du großer Söhne - auch die Töchter man erwähne.

Offline Johannes

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(Liedtext) Samoa
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2003, 22:33:10 »
Kreisler, Georg:
Samoa
(LP "Wenn die schwarzen Lieder wieder blühen", 1987)

Ich frage: Gab's je eine Zeit
mit nichts als Frieden weit und breit?
Gab's eine Zeit, in der kein Hunger und kein Krieg war?
Gab's eine Zeit ganz ohne Neid
ganz ohne Arbeitslosigkeit,
in der nicht alles voll Gewalt und Politik war?

Ich kenn' ein Dörflein im Südosten von Samoa,
dort gibt es weder Krieg noch andere Quälereien.
Das Volk ist froh dort und wird täglich immer froher.
Man hat nichts anderes zu tun, als sich zu freun.

...


Hier lebt man hektischer als dort. Dafür ist dort so gar nichts los.
Und wär' man dort, man zöge fort und wieder hin.
Der Mensch will beides: Macht und Traum.
Und in Samoa wächst ein Baum,
wer drunter einschläft, träumt begeistert von Berlin.
« Letzte Änderung: 03. November 2010, 21:22:04 von Bastian »
Heimat bist Du großer Söhne - auch die Töchter man erwähne.

 

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