Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
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Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Burkhard Ihme
« am: 17. April 2007, 02:40:12 »

Quote (selected)
12.) á la Xavier Cougat,  ich glaub der war Cellist, ein berähmter  Mensch jedenfalls in den frühen zwanzigern, der immer einen Chihuahua in der Brusttasche getragen hat.
Xavier Cugat war ein amerikanischer Bandleader, der in zahlreichen Hollywoodfilmen mit seinem Orchester auftrat (z.B. in "Badende Venus" oder der Fred-Astaire-Komödie "You Were Never Lovelier").

Hoppelpoppel (bisher nicht hinterfragt) ist ein schwedischer Pudding aus Eischnee.
Autor: Bastian
« am: 14. April 2004, 20:37:29 »

Wer allerdings noch immer lustig ist, ist Victor Borge. Nur ist er seit vier Jahren tot. Kennt Ihr ihn? Moment, ich mach mal einen Victor Borge- Thread auf...
Autor: Bastian
« am: 14. April 2004, 20:01:29 »

Hape ist auch ein Sympath.
Autor: Nase
« am: 14. April 2004, 17:37:59 »

Das von Bastian gefällt mir sehr  ;)
Autor: Guntram
« am: 14. April 2004, 09:18:34 »

Du hast Hape Kerkeling vergessen. Ich kann über den Typ selbst unter Androhung von Gewalt nicht lachen. :P

Emil Steinberger hat als Emil die Bühne verlassen als man sagt "Schade" und nicht "Endlich". Den Augenblick verpassen leider viele. ;)
Autor: Bastian
« am: 13. April 2004, 21:32:33 »

Otto Waalkes ist nicht mehr lustig,
Dieter Hallervorden ist nicht mehr lustig,
Ingolf Lück wird nie lustig sein,
und Emil Steinberger ist ein Sympath.
Autor: Nase
« am: 13. April 2004, 12:55:26 »

OK, ich gebs zu, er hat Talent, aber lustig finde ich ihn trotzdem nicht  ;) :)

Und so ganz von der Bühne ist er ja nicht. Er liest aus seinen Büchern (ich glaube Anekdoten). Aber in einem Interview hat er mal gemeint, die Leute kommen ja wegen DEM Emil, und er hängt dann meistens noch zwei drei Sketches dran.
Autor: Guntram
« am: 13. April 2004, 07:36:37 »

Emil Steinberger ist vor langer Zeit als Emil von der Bühne abgetreten. Aber die Nummern "Der Blutspender", "Vor der Geburt" sind Spitze. "Der Pilot" und "Der Telegrafenbeamte" sind absolute Klassiker. Live habe ich ihn leider nie gesehen. Aber im Fernsehn war mal ein Programm von ihm wo er den "Der Pilot" mit einem Zuschauer als Co-Pilot gebracht hat, das war einsame Spitze.

Eine Auswahl seiner Gerichte aus "im Restaurant - Der Feinschmecker": Gulasch-Felchen, Sableiknacki, Souflee Curry, Suppe Brünett

Allerdings sind die Namen ohne seine Rezeptbeschreibungen und den (Weg)beschreibungen zu den Lokalen und Wirten nicht so aussagekräftig wie die von GK. ;D ;D ;D
Autor: Sandra
« am: 11. April 2004, 23:25:12 »

Naja, ich geb's ja zu - er hat nachgelassen. Aber die frühen Sachen sind genial. Find ich jedenfalls. Skurril, aber genial.
Autor: Nase
« am: 11. April 2004, 20:32:49 »

Ich weiß nicht, ich finde den Typen so was von unlustig. Er ist ja ganz sympathisch der alte Mann und ob er geil ist darüber lässt sich streiten ;D aber lustig..?
Autor: Sandra
« am: 11. April 2004, 16:49:32 »

Emil isch ziemlich geil.
Autor: Guntram
« am: 11. April 2004, 16:45:16 »

Mir fällt gerade ein Emil hat auch ein Nummer mit einem Feinschmecker im Programm gehabt. Da gab´s auch ein paar ausgefallene schweizer Spezialitäten.

Ich muß mal bei Gelegenheit nachhören was das alles war.
Autor: Sandra
« am: 10. April 2004, 10:59:25 »

Ahja, DEN Fleck hatte ich ganz vergessen - obwohl ich ihn doch lange Jahre genützt habe - in meiner Jugendzeit (*träller,sing*)

Und @ Johannes: Ausschlaggebend ist für mich, dass Heringssalat mit Himbeersauce zwar  im "35. Mai" von Erich Kästner vorkommt, aber es gibt keine auch nur ähnlich anmutende Speise in realiter. Alle Speisen des Liedes sind aber mit etwas good will als irgendwas zu erkennen. (Naja, fast alle)
Undvor allem: Mazzes  mit Butter und Honig sind (oder waren mal) TATSÄCHLICH eine besondere Lieblingsspeise von GK...
Autor: Andrea
« am: 10. April 2004, 01:51:23 »

Bei mir reaktivieren sich gerade die Gehirnzellen, die den österreichischen Wortschatz gelernt haben: Fleck: Fünfer im Zeugnis, Kellnerbrieftasche.Das heißt jetzt aber nicht, dass ich meine, Der Fleck - die Brieftasche - könnte im Lied gemeint sein.
Autor: Nase
« am: 08. April 2004, 23:24:04 »

 :D vor allem das jodeln/jiddeln gefällt mir --> Überwuchtel!!

Melde mich übrigens hiermit nach mehrtägiger Pause zurück!
Autor: joelli
« am: 08. April 2004, 21:31:01 »

Matjes oder Mazzes

Ich misch mich in den steirisch-jiddischen Streit ganz bestimmt nicht ein, hab aber einen schönen, alten Schüttelreim für euch:
Jodeln tut der Steiermärker
im Jiddeln ist der Meier stärker.
Autor: Sandra
« am: 08. April 2004, 12:01:30 »

Ah. du bisch in Bärlin? Na, dann sehma uns ja vielleicht?

Anyway. Sorry, Du bist zwar dezent stur, aber auch im Unrecht. Mazzes ist jiddisch. Eine Mazze, viele Mazzot (manmchal auch Matzot) in hebräisch, Mazzes in jiddisch. Mazzen ist eingedeutscht, ein "anständiger" Jude verwendet das nicht  ;) (Ähnlich wie die grauenvollen Peikeles, die die Deutschen so gerne statt Peijes verwenden = Schläfenlocken. Peikeles kennt man als ordentlicher Jud nicht. Peijes schon - oder wie, wenn man zB J.W.D. mit Ganz weit draussen - übersetzen würde)

dorscht ist ganz sicher dorscht, nämlich weil lustiger Reim. Soll eine Pointe sein, dass das Wort verdreht wird. Ist ja auch logischer.

Powidl: Was Du hörst, ist das sogenannte Meidlinger L. Es ist SICHER Powidl. Wenn Du Dich in Berlin bei der Show blicken lässt, sprech ich es Dir vor.

Fleck. Im Wienerischen die Bezeichnung für einen "Fünfer" im Zeugnis.
Fleckerl - eine Speise. (Warum spüht bei die Schinkenfleckerl ollawei das Fleisch versteckerl - singt der berühmte Fritz Spielmann) Das ist leider nun einmal so. Nudeln in form einer Masche ( so wie die "Fliege" am Hals) und gebogen. Mit Kraut oder Schinken.
Autor: Johannes
« am: 08. April 2004, 11:45:21 »

Mahlzeit z'- und beisammen.  ;)...ich hab' Diät machen müssen nach dem x-ten Abhören von dem Lied letzte Woche. Sorry für die Späte meines Wiedereinsteigens...
Eure Ergänzungen sind echt herrlich; aus Wien sowie von woanders. Wunderbar finde ich vor allem die ausführlichen Erklärungen von Sandra aus ihrem Wiener Sprach- und Kochbuch mit Gumpold, Xavier Cougat, Reineclaude, Trauttmannsdorf, Kutscher und Knutscher. ;D Mir als berlinansässiger Temporärsteirer fehlen da doch die tieferen Kennt- und Hörerlebnisse von den Geheimnissen des Wienerischen mitsamt seiner Kochkunst. Vieles finde ich nun verständlicher... ...und da sind wieder einige Wörter und Sentenzen für das foruminterne Austriazismen-Glossar, auf das ich dämlicherweise oben nicht hingewiesen hatte *grmpfl* (das ist zu finden unter http://www.georgkreisler.net/cgi-bin/yabb/YaBB.cgi?board=gk_general;action=display;num=1067409239;start=8#8).
Ich verändere meine Versionen der beiden Liedtexte oben besser nicht, sonst kann niemand mehr die wunderbare Diskussion mit euren Vorschlägen nachvollziehen. Vielleicht kann Guntram in seinem Text die Korrekturen weiterführen? Schanke dön!  ;)


Ein paar Anmerkungen:

"Flecken": Mir ist irgendwann in der vergangenen Woche noch ein- und aufgefallen, dass "Fleck" hier vielleicht - dies mag eine gewagte und akustisch nicht belegbare Annahme sein - doppeldeutig ist, wenn man "Fleck" nicht nur geografisch, sondern auch kulinarisch als "Flecke" (Duden: Plural, landschaftlich für Kaldaunen [also Kutteln]) versteht bzw. verstehen WILL. In diesem Sinne fände ich es - zumindest als Andeutung - am Liedanfang nochmal als inhaltliche Toppung hoch drei.

"Butter, Mazzes, Honig": "Buttermatjeshonig" ist doch auch nicht schlecht! Ich nehme zwar keine Wassertiere zu mir (weil sonst:  :P) und ich würde liebend gerne den Alternativvorschlag bevorzugen, aber ich kenne das ungesäuerte Brot nur als MATZEN! - geschrieben wie phonetisch. Im Lied höre ich am Wortende ein "-s", deshalb zweifle ich hier am ungesäuerten Brot und denke an sowat wie Sardinen (die inner Dose). Oder wird Matzen in Wien mit "s" am Ende gesprochen?

"Durscht": damit ist, denke ich - passend zum vorher genannten Fusel -, der "Durst" gemeint, der mundartlich - zumindest bei uns in der Meierstark *hust* - zum "Durscht" wird; also nicht die Fischart Dorscht (*knirsch*: schon wieder `n Wassertier...*).

"Powidl" in Tokio: Powidl kenn' ich, logo. Im Lied höre ich aber immer noch so etwas wie "Bogleo", was auch immer das sein mag. Kann es nicht doch etwas anderes sein als "Powidl"?

"Topfen" / "Topschen": Das war tatsächlich ein Schreibfehler von mir, es soll natürlich "Topfen" heißen. Keine Ahnung, wie dieser Fehler zustande kam. (Andrea: Hallo, sei gegrüßt, schön daß Du dieses Forum gefunden hast.  :D)

Allerseits herzliche Grüße  ;) :)
Johannes
Autor: Sandra
« am: 02. April 2004, 16:47:14 »

Mit einem Wort - Kaldaunen ist ein altes Wort für Kutteln? (engl. tripes, frz. Tripe)
Autor: Guntram
« am: 02. April 2004, 14:56:57 »

Das finde ich am leckersten

Hummerkutteln mit Wacholdermarzipan in Borschtsch :D


Zum Nachkochen

Kaldaunen

Als Kaldaunen wird der Vormagen von Wiederkäuern bezeichnet. In ihm wird die pflanzliche Nahrung der Wiederkäuer bakteriell zersetzt. In der Küche wird meist nur Kaldaunen vom Rind (oder Hummer) verwendet.

Frische Kaldaunen müssen sehr sorgfältig gereinigt werden. Zunächst wird der anhaftende Talg entfernt. Danach muss der Kaldaunen für einige Stunden gewässert und anschließend abgebrüht werden. Schließlich muss er für etwa 10 Stunden in Salzwasser weich gekocht werden. Die beim Fleischer zum Verkauf angeboten Kaldaunen sind bereits küchenfertig vorbereite.
Zubereitung:
Aus der französischen Stadt Troyes stammt eine sehr schmackhafte Zubereitung. Die küchenfertige Kaldaunen werden demnach in dünne Streifen geschnitten, mit Senf bestrichen, mit Paniermehl bestreut, mit zerlassener Butter beträufelt und im Ofen knusprig gebraten. Dazu wird eine Vinaigrette und frisches Baguette serviert.

Borscht

Die Zwiebel, das Porree und die Paprikaschote in einem ausreichend grossen Topf mit etwas Fett andünsten. Dann gibst man das Tomatenmark hinzu und füllt das ganze mit der Fleichbrühe auf. Die Gurkenwürfel kannst man nun auch dazugeben. Die Weisskohlblätter in einer Pfanne mit Butter goldgelb anbraten und in die Suppe geben.
Dann das Würstchen, in Scheiben geschnitten, ebenfalls hinzugeben.
Das ganze dann je nach Geschmack würzen und ca. 20 min. ziehen lassen. Zum Schluss den Becher saure Sahne daruntergeben. 

Mahlzeit ::) ::) ::) ::) ::)
Autor: Sandra
« am: 02. April 2004, 14:32:17 »

Danke schön für die viele Arbeit!!! Aber lernen tut man sowas schnell (wenn man nicht vorher einer dieser Speisen gegessen hat....)
Autor: Guntram
« am: 02. April 2004, 11:45:01 »

@Sandra:

Deine Erklärungen sind schon wieder reif für´s Wörterbuch. Mal sehen, wenn ich mich mal langweilen sollte könnte ich es vielleicht ins Werksverzeichnis einbauen.

Zur Ergänzung:

Te Deum ist Teil des Stundengebetes. Es gibt jede Menge Komponisten die ein Te Deum geschrieben haben. Scheint ein besonders feierlicher musikalischer Teil zu sein. (Aber da ich Kirchen eher aus kunsthistorischen Interesse besichtige ........)

Zum Bömischen Kraut: er singt "Schwitzen".

Beim Weingelee hat noch was gefehlt ich höre an der Stelle:
Gumpoldspyramidengröberfrankenweingelee

Wie lange hat GK eigentlich geübt bis er diese Speisenzusammenstellung zu gut singen konnte ??? ;D ;D :D :D ;) ;)

Ob sich mal einer traut das was zu kochen? ;D

Die beste Essensschöpfung ist

Stachelbeerenkutschertrauttmannsdorfmarillenchaudeau :o
Autor: Guntram
« am: 02. April 2004, 11:32:29 »

Hier erst noch einmal die korrigierten Texte (nach ca. 10 mal anhören mit tausend Unterbrechungen :P )die sich nur in zwei Zeilen letzten Zeilen im ersten Absatz.

Aufnahme 1968

Im Reisebüro um die Eckn
bestell'n ma die herrlichsten Flecken,
die wos auf der Welt noch san
per Flugzeug, per Auto, per Bahn.
Zu Weihnachten foar'n ma nach Schlesien,
zu Ostern nach Prag und Rhodesien,
zu Pfingsten, damit i net urast,
nach San Salvador und Honduras.

...

Für die Korrektur habe ich im Moment dur die 2000 Aufnahme griffbereit. :P
Autor: Sandra
« am: 02. April 2004, 10:33:43 »

klar. Das hab ich überlesen. Topfen=Quark, liebe  Germanen. ;) Und Golatschen (oder Kolatschen) sind so Teigtaschen.
Autor: Andrea
« am: 02. April 2004, 01:49:04 »

Und was mir noch aufgefallen ist: Topschenkolatschen, war wahrscheinlich ein Flüchtigkeitsfehler. Müsste Topfen heißen. Oder?