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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Ein ganz normaler Tag  (Gelesen 2494 mal)

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Offline Andrea

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Ein ganz normaler Tag
« am: 10. Juni 2004, 20:50:31 »
Diese Geschichte ist letztes Jahr in meiner Küche entstanden. Meine Freundin Sabine Ochaba und ich schrieben sie für einen Literaturwettbewerb, es war aber mehr ihre Story als meine. Ich habe nur ein Bisschen mitgemischt. Gerade ist mir dieses gute Stück in die Hände gefallen, und das halte ich für ein Zeichen, sie euch nicht vorenthalten zu dürfen:
Ein ganz normaler Tag

„Willst du noch etwas Tee, mein Liebling, oder soll ich dir weiter aus der Zeitung vorlesen?“ fragte der Mann und strich mit der runzligen linken Hand seiner Frau zärtlich über die weißen Löckchen.
„Etwas Tee wäre gut, Liebster.“
Während er eingoss, öffnete sich die Zimmertür und Lisa, ihre Älteste, kam herein.
„Ich gehe jetzt einkaufen, soll ich euch was mitbringen?“
Der alte Mann war froh, dass Lisa wieder nach draußen gehen konnte, denn das bedeutete, dass ihre Allergiebeschwerden heute auf ein erträgliches Maß gesunken waren. Er wusste, dass sie am liebsten in den Bioladen mit der autistischen Verkäuferin ging.
„Bring uns etwas Parmesan mit, der ist nämlich bald alle.“
Seit ihr Mann vor drei Jahren an Asbestose verstorben war, lebte Lisa mit Florian und Felix, ihren beiden Söhnen, wieder bei ihnen. Zum Glück litt sie nicht mehr so sehr unter dem Verlust. Die ersten Monate nach Ludgers Tod waren sehr schlimm für alle gewesen.
Nachdem Lisa gegangen war, stellte der alte Mann das Frühstücksgeschirr auf ein Tablett und seine Frau brachte es in die Küche, anschließend ging sie ins Arbeitszimmer, schaltete den Computer an, um sich von einer weiblichen Stimme mit leicht laszivem Timbre die elektronische Post vorlesen zu lassen.
Derweil spielten im Wohnzimmer der Großvater und Felix, der ohne einen linken Arm auf die Welt gekommen war, eine Runde Schach. In den letzten Monaten kam es immer häufiger vor, dass Felix gewann und der Großvater war sehr stolz auf ihn, denn Felix war erst fünfeinhalb Jahre alt. Als die Partie - mit Felix als glücklichem Gewinner - zu Ende war, stellte der Großvater seinen Rollstuhl an und fuhr auf die Toilette.
Pünktlich wie immer um halb eins kündigte sich mit einem dreifachen Klingeln das „Essen auf Rädern“ an und brachte heute zu Mittag Farfalle mit einer Zucchini-Pfifferling-Soße. Der Stamm-Fahrer war seit drei Wochen zum ersten Mal wieder da.
„Sie sehen nicht gut aus, Herr Salmer,“ sagte der Großvater mitfühlend.
„Das war jetzt die fünfte Chemo in sieben Jahren. Langsam bin ich es leid.“ Salmer verdrehte die Augen gen Zimmerdecke. „Aber das medizinische Personal in der Klinik sieht auch nicht viel besser aus. Der Chefarzt zum Beispiel hat schon mit siebzehn seine Hoden an den Tumor verloren. Aber darüber plaudern wir lieber morgen weiter. Einen guten Appetit wünsche ich.“
Nach dem Mittagsschläfchen pfiff die Großmutter nach Pepper, ihrem Blindenführhund, um die Nachmittagsrunde zu drehen. Sorgfältig befestigte sie den Maulkorb, damit Pepper nicht aus Versehen etwas von dem Sondermüll oder den vergifteten Ratten im Park abbekam.
Im Stadtpark war wieder mal viel los: Vom Sprechstein wehte die brüchige Stimme von Udo, dem Anführer der ABG, der AIDS-Betroffenen-Gruppe, herüber und Stadtpark-Emil versuchte ihm zu widersprechen: „Du hahahast nininicht Recht dadamit, Uuudo, du Heuheuchler. Iiimmer wiewieder fängst du dadamit an.“
Die alte Frau und ihr Hund gingen weiter und mussten einer Gruppe Joggern ausweichen. Die meisten davon waren auf Sportkrücken unterwegs, wie die Großmutter hören konnte.
Der Großvater hatte die Zeitung fast durchgelesen, als nach dem Klingeln die Erkennungsstimme den Besuch des Nachbarn Seifelpütz meldete. Mit der akustischen Fernbedienung öffnete der alte Mann die Tür und Seifelpütz kam herein. Man sah den Nachbarn stets nur allein, weil seine Frau Phobikerin war und das Haus nicht verließ. Einige der Leute im Viertel dachten deshalb, Seifelpütz sei Witwer.
„Guten ArschTag, ich hoffe ich störe nicht, ScheißeScheiße.“
„Nur herein, Herr Seifelpütz. Was führt Sie zu uns?“
„Kann ich ArschlochFickenHeilHitler vielleicht für einige Zeit Ihren ArschlochFickenHeilHitlerStaubsauger ausleihen?“
„Na klar, der Staubsauger ist in der Besenkammer, links neben der Küche. Bedienen Sie sich einfach.“
„ScheißeScheißeDanke. Ich bring ihn morgen wieder.“
Auf dem Rückweg vom Stadtpark meldete Pepper bekannte Gesichter. Es war Florian, ihr ältester Enkel, den die Großmutter immer liebevoll „Downie“ rief. Er kam gerade aus der Schule und hatte wie üblich seine besten Freunde Willi und Winni im Schlepptau, genannt: ‚die Unzertrennlichen’, weil sie am Kopf zusammengewachsen waren. Meistens spielten sie nachmittags noch einige Stunden zusammen Lego oder malten mit Wasserfarben großformatige Bilder. Manchmal wurden die beiden von ihrem Vater, einem freundlichen Alkoholiker, der um die Ecke eine Reparaturwerkstatt für Rollstühle hatte, nach dem Abendessen abgeholt, genauso auch heute.
Nachdem die Unzertrennlichen gegangen waren, schickte Lisa ihre beiden Söhne zum Zähneputzen und dann ins Bett. Sie las ihnen noch eine Geschichte vor und zog sich anschließend für einige Zeit ins Bad zurück, um sich frisch zu machen, denn später hatte sie ein Rendezvous mit ihrem neuen Freund, den sie in ihrem Sportverein  Allergie&Asthma kennen gelernt hatte.
„Die Abendnachrichten haben schon angefangen,“ sagte die Großmutter und der Großvater stellte den Fernseher an.
„... bereits die dritte Stadt in dieser Woche, die isoliert werden musste. Inzwischen sind schon 34.892 Menschen gestorben und noch wissen die Behörden nicht, was es mit dem unbekannten Virus, der das multiple Organversagen verursacht, auf sich hat.“
„Wer gebärdet heute?“ fragte die Großmutter.
„Carlotta Mehlhorn.“
„Ist das die, die so stark bei den Kleinwüchsigen engagiert ist?“
„Genau. Seit kurzem ist sie sogar die Vorsitzende. Aber lass uns mal weiter zuhören,“ sagte der Großvater.
„... ist im April 2037 erneut gesunken und beträgt nunmehr 4,72 Prozent der Gesamtbevölkerung. Viel wissen wir nicht über diese Randgruppe, denn sie leben abgeschottet von der Bevölkerung in Internaten, Wohngruppen und eigens für sie errichteten Institutionen. Vom Erwerbsleben haben sie sich weitgehend ausgeschlossen. Wie sie leben, was sie fühlen und denken, erfahren Sie in unserer Reportage des Tages von Peter Zalke.“
Der Reporter auf dem Bildschirm fuchtelte mit dem Mikrofon vor dem Gesicht einer Frau herum, die einen Mundschutz trug.
„Das ist Bianca. Bianca ist 34 Jahre alt und lebt zurückgezogen mit ihrem Mann in dieser Wohngruppe am Waldrand in einer deutschen Kleinstadt.“
„Heute zittert Zalke gar nicht so stark wie sonst. Vielleicht ist sein Parkinson besser geworden,“ warf der Großvater ein.
„...gehören zu den ganz wenigen hier, die keinen Ganzkörperschutzanzug tragen. Ich durfte sie begleiten auf ihrem Weg in den...“
Die Großmutter rutschte auf ihrem Stuhl hin und her. „Ach, mach doch den Fernseher wieder aus. Lass uns lieber unseren GuteNachtBrandy trinken und dann ins Bett gehen, mein Liebster. Was interessieren mich denn die Schwerstgesunden?“
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Katinka Koschka

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #1 am: 11. Juni 2004, 11:22:02 »
Klasse Kurzgeschichte! Was ist denn beim Wettbewerb rausgekommen?
Ich versuche ja auch manchmal Geschichten zu schreiben, leider eher selten so kurze bündigen Stories da ich mich irgendwie nicht kurz fassen kann... :-[ Aber in unserem Zirkel hab ich es immer wieder mal versucht. Unser Literaturzirkel hat übrigens auch eine Website. Da ist demnächst, soweit ich das mitbekommen habe, auch ein Schreibwettbewerb. Ich hoffe die Website ist für dich leserlich...
www.schreibfeder.de
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Offline Andrea

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #2 am: 11. Juni 2004, 20:18:17 »
Danke für den Link. Die Homepage ist - auf den ersten "Blick" für mich lesbar.
Die Geschichte hat leider keinen Platz gekriegt - meine auch nicht. Die stelle ich bei der Gelegnheit hier auch grad mal rein:

A blind day in the future

Nicole erwachte aus einem wunderschönen Traum: Der Sänger, mit dem sie Sex gehabt hatte, war mit der angenehmsten Stimme gesegnet, nach der dem Ohr einer blinden Frau im Wachzustand hungert. Er berührte sie sanft und leidenschaftlich. Grobe Berührungen mochte Nicole nicht, das wußte ihr Traummann.

Nicole war eine der „übrig gebliebenen“ Blinden. Ihre Schulkameraden hatten sich längst einen Mikrochip einpflanzen lassen, um das Sehen zu erlernen. Dafür bezahlten sie, wie Nicole empfand, einen viel zu hohen Preis: Sie mussten sich dreimal täglich einen Medikamenten-Kocktail mixen, damit ihr Körper den eingepflanzten Fremdkörper nicht abstieß. Nicole hatte sich gegen diese Methode entschieden, obwohl ihre Neugierde keine Grenzen kannte. Sie hatte sich dazu entschlossen, die Welt weiterhin zu erfühlen.

Als die große, schlanke, schwarzhaarige Frau  erwachte, lag ihr Traummann nicht neben ihr. Ihr so oft geträumter Traum endete jedesmal kurz vor dem Orgasmus. Meistens wurde er unbarmherzig durch ihr Schnurlos-Telefon, das sie ansprang, unterbrochen. „Steh auf, Alte! Du musst zur Arbeit.“ rief es. Nicole brüllte meistens hemmungslos: „Schnauze“, aber danach ergab sie sich ihrem Schicksal und tat, was das Gerät ihr befohlen hatte. Sie öffnete die Haustür, griff nach dem Strahl der sonne und befahl ihrer Blindenführhündin Kucki, im Garten ihre Morgentoilettezu erledigen. Nachdem der Collourtest ihr die passende Kleidung ans Bett gebracht, die Zahnbürste ihre Zähne geputzt die Kaffeemaschine den Kaffee serwiert, der backofen frische Brötchen ausgeworfen und die Robotterin Claudia diese essfertig zubereitet  hatte, frühstückte Nicole schnell, warf sich in Schale und schlenderte mit Kucki zu ihrem Elektromobil.

Nicole war so um die 50. Sie wohnte in einem kleinen Dorf bei Köln. Früher war sie auf ihr Domizil in der Stadt angewiesen gewesen. Aber dank der modernen Technik hatte sie seit drei Jahren ihr Elektromobil, in das sie nun mit Kucki einstieg. „Kucki, ist die Bahn frei?“
„Wuff“. Antwortete die Hündin, das bedeutete: Ja. Nicole konnte nun den Computer starten und das gewünschte Ziel eingeben: „Köln, Aachener Straße 49“ Nachdem sie mit „Enter“ ihre Eingabe  bestätigt hatte, setzte sich das Elektromobil in Bewegung. Kuckis Job bestand darin, zu bellen, wenn die Ampel auf grün oder Rot schaltete, damit Nicole rechtzeitig bremsen oder weiter fahren konnte. Bellte Kucki zweimal, war es Zeit, die Spur zu wechseln. Nach 20 Minuten hatten die beiden ihr Ziel erreicht.

Nicole musste nicht zur Arbeit, denn es gab kaum noch welche. Die einzige Berufsgruppe, die zum Arbeiten verdonnert war, waren die Künstler, denn kein Computer malte so schön wie die Hand eines begabten Malers, und kein Lied klang schöner als das von der Stimme eines Sängers gesungene. Aber all das, was die Menschen sonst in der Regel vor zwei Jahrzehnten noch in mühsamer Kleinarbeit erledigen mussten, hatte inzwischen die moderne Technik übernommen. Die Menschen hatten aber dennoch genug Geld, um sich zu ernähren und ihr Leben genießen zu können. Deshalb sahen sie ausgeglichen und zufrieden aus.

Kucki brachte ihr frauchen an die gewünschte Eingangstür. Die mit einem Mikrochip ausgestattete Freundin Bettina freute sich, Nicole und Kucki empfangen zu können. Bettina unterschied sich äußerlich nicht von den Menschen, die ohne technische Hilfen sehen konnten, doch seit sie nicht mehr blind war, hatte sich ihr Styling verändert. War sie früher meist schwarz gekleidet gewesen, so machte es ihr jetzt Spaß, mit der Vielfältigkeit der Farben spielen zu können, und die prachtvollen langen Roten Haare, die früher straßenköterblond gewesen waren, konnte inzwischen niemand mehr übersehen.

Bettina schilderte der Freundin, wie sie das sehen neu erlernt hatte, und wenn sie ihr optische Eindrücke vermittelte, ging sie so genau ins Detail, wie es ein mit Augen ausgestatteter Mensch niemals fertig gebracht hätte. Nicole und Bettina sprachen von verschwommenen Jugenderinnerungen an den Krieg im Irak 2003 und waren froh darüber, dass die Menschen dazugelernt hatten. Es gab keinen Krieg mehr auf der Welt, die Wälder waren gesund, und niemand fällte mehr einen Baum.

Stunde um Stunde verging. Die Freundinnen ließen sich von der treu ergebenen Robotterin Lilli mit Essen, Getränken und Joints verwöhnen. Die Bundesregierung hatte nach einem jahrzehnte langen Kampf mit einer 2/3-Mehrheit entschieden, alle Drogen freizugeben, und es gehörte zur europäischen Kultur, zwischen den Malzeiten  kleine Hanf-Häppchen zu sich zu nehmen.

Am Nachmittag machten Nicole und bettina einen langen Spaziergang mit Kucki und Bettinas pensionierter Führhündin Lucky. In bunten Farben beschrieb Bettina der freundin die Natur und das Universum.

Des Abends lenkte denn das computergesteuerte elektromobil nach Bonn in die „Jazzgallerie“, wo die beiden Frauen sich von ihren Hunden trennten. Kucki und Lucky gingen in den Park, während Nicole und Bettina sich auf die darbietung des Liedermachers Götz Widmann freuten. Götz war fast 70 Jahre alt, hatte inzwischen seine dritten Zähne, und seine Stimme klang verlebt. Sein Outfit aber glich dem in den früheren Jahren. Er hatte eine neue Hightec-Gitarre und neue Lieder, die zeitgemäße Texte enthielten, mitgebracht.

Bettina schloss die Augen, um sich nicht von optischen eindrücken ablenken zu lassen. So konnte sie die Musik in akustischen Farbtönen genießen, wie sie es vor ihrer Augen-Operation gewohnt gewesen war. Lauschend und in Gedanken versunken, freuten sie und Nicole sich über das schöne Konzert.

Als die beiden Frauen, nachdem sie ihre Hunde eingesammelt hatten, den Heimweg antreten wollten, hörten sie unbehagliches Knurren von Kucki. Bettina begutachtete deshalb das auto und stellte fest, dass ein Reifen geplatzt war. Ein kurzer Anruf genügte, und ein Mann vom Elektromobil-Reparaturdienst war innerhalb von zwei Minuten zur Stelle. Er staunte nicht schlecht, als die Frauen ihm erzählten, dass die Führhündin Kucki den Fehler entdeckt hatte.

Als der Autoreifen repariert war, brachte Nicole die Freundin nach Hause. Als sie später - zufrieden mit sich und der Welt – in ihrem Bett lag, dankte sie dem Universum für den schönen Tag, dem noch viele Jahre im gleichen Stil folgen sollten.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Katinka Koschka

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #3 am: 12. Juni 2004, 11:11:07 »
Och, is doch so'ne schöne Geschichte...war den Typen wohl zu optimistisch, während die andere ihnen bestimmt zu boshaft war :-/ ;)
Allerdings möchte ich auch nicht für die Bewertung von Geschichten eingesetzt werden, das ist bestimmt sauschwer, sich zu entscheiden, welche denn nun die Beste ist... :o
:)
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Offline Sandra

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #4 am: 12. Juni 2004, 11:21:08 »
Also, mir gefällt die erste besser. Die zweite ist irgendwie dasselbe in blasslila, und ausserdem passiert da nichts. In der ersten dauert es eine Weile, bis man draufkommt, was da los ist, in der zweiten weiss man es gleich, und dann ist der Gag weg.

Aber ich frage mich, warum Du Utopie geschichten schreibst, Andrea. Bei Deinem Humor und Deiner Einsicht müsste es doch total spannend sein, Kurzgeschichten zu lesen, die in der Form von eigenen Erlebnissen einem die Welt und die Wahrnehmung der Blinden näher bringen.
Das war zum Beispiel nicht unspannend, wie Du erzählt hast, was die Blindenhunde so tun - aber es war fiktion. Wenn du mit Smokey ausgehst, in einen Park, und du lässt sie von der Leine, damit sie pinkeln kann - dann stehst Du nur so rum, und bist eigentlich total verletzbar. DAS sind Gedanken und Gefühle, die ich lesen möchte. Wenn dann zB einer kommt, und mit Dir quatscht, ob Du seinen Geruch, seine Ausstrahlung wahrnimmst, seinen Gang hörst, wenn er sich nähert, ob Du dann schon beim Näherkommen weisst, ob Du den mögen wirst... sowas ist doch hochinteressant für nicht-blinde, die das alles nicht erleben können.

Oder wenn du in einer Gruppe in einer Kneipe sitzt, und rundherum passiert irrsinnig viel, wieviel und in welcher Art Du das empfindest, wenn sich Leute über einfach Bewegungen und Blicke verständigen, und Du kriegst immer nur das Resultat mit, wenn es Dir gesagt wird...

Oder wenn du von Köln nach Berlin fliegst oder mit dem Zug fährst, wie Du die Reise, die andere Stadt wahrnimmst - ändern sich die Geräusche, was ist der Unterschied zwischen Köln und Berlin in Deiner Wahrnehmung auf der Strasse...

wenn du solche Sachen mit deinem Humor und Deiner Selbst-Ironie und mit der immer schwelenden Wut auf "die dummen Sehenden" beschreibst - DAS sind kurzgeschichten, die fänden auch sicherlich einen Verlag!

Und noch etwas ist mir aufgefallen: Du wischt irre schnell über Kleinigkeiten, und dadurch zeichnet sich das Bild oft nicht so emotionell.
Weisst du, wenn Du schreibst, wie die zusammensitzen, und die Nachrichten hören, dann fehlt mir etwas wie: Seine Hand wischte flüchtig und vertraut über ihren Oberarm. Oder: Die Stille verbreitete eine Innigkeit, die sie schon lange so nicht hatten. - Irgendetwas, was einem ein GEFÜHL gibt. "Der Hund legte sanft seine Schnauze in ihre Hand", "Sie wusste, was kommen würde, noch bevor er es sagte", "Es war noch vor dem Morgenkaffee und sie fühlte sich verknittert und schlafschwer" "Durch die laute Musik hatte sie das Gefühl, ihre Gedanken müssten schreien"...weisst du, was ich meine?
Du redest immer nur von AKTIONEN - und dadurch kriegt das ganze eine kühle und distancierte Form von einfacher Berichterstattung. Man identifiziert sich weniger mit dem Proponenten.
Nicht viel, versteh mich richtig, aber ein bisschen will man (oder besser: ich) schon auch spüren können, was das für Menschen sind, von denen die Geschichte handelt, und nicht nur, was ihre körperlichen Eigenschaften sind.
« Letzte Änderung: 12. Juni 2004, 11:29:01 von sandra »

Offline Andrea

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #5 am: 12. Juni 2004, 14:39:59 »
Die Geschichten entstanden für einen Literaturwettbewerb der Bundesregierung zum europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen. Deshalb lag nahe, über Menschen mit Handicaps zu schreiben.

Zitat:
Mir gefällt die erste besser. Die zweite ist irgendwie dasselbe in blasslila, und ausserdem passiert da nichts.

Die erste ist die von Sabine Ochaba. Ich hab nur noch ein paar Ideen sozusagen beigesteuert.
Die Zweite ist die schlechte Geschichte von mir.

In der ersten dauert es eine Weile, bis man draufkommt, was da los ist, in der zweiten weiss man es gleich, und dann ist der Gag weg.

Stimmt. Mir hat da auch was gefehlt.

Zitat:
Aber ich frage mich, warum Du Utopie geschichten schreibst.

Das lag nah, weil mich interessiert, was mir fehlt, und dann male ich mir aus, wie’s wär, wenn ich plötzlich sehen könnte. Wenn sehende Menschen sagen, sie wären lieber taub als blind, kann ich das nicht nachfühlen, aber sie machen mich damit neugierig.
Stellt euch vor: Ich liege – frisch operiert – im Krankenhaus, und viele Menschen, die mir vertraut sind, besuchen mich. Sie schweigen, und ich öffne die Augen. Und dann? Wer ist wer? Aber so klappt das auch nicht. Denn das Hirn muss erst mal begreifen, dass das, was da grad passiert, sehen ist und wie es das zu verarbeiten hat.
Vor einiger Zeit war – im ZDF, glaub ich – ein Bericht über eine Frau, die mit einem Jahr sehbehindert wurde. Sie konnte wirklich nur ganz wenig gucken. Mit 18 hat man ihr – ich glaube – eine Hornhaut eingepflanzt, und sie konnte viel, viel mehr sehen. Aber das Hirn konnte das Gesehene nicht verarbeiten, und es schaute auch noch, während sie schlief. So hab ich die Frau jedenfalls verstanden. Irgendwann stieß ihr Körper den Fremdkörper ab, und sie hatte wieder die Sehbehinderung von zuvor. Ich musste lange darüber nachdenken, warum die Frau sich mit ihrer Sehbehinderung wohler fühlte als mit der neuen Erfahrung, viel mehr sehen zu können. Irgendwie war ich enttäuscht und dachte: „Quatsch. Ich würde das bestimmt anders empfinden. Klar würde ich es ausprobieren wollen. Und diese Gedanken verleiten mich dazu, solch utopische Geschichten zu schreiben.

Zitat:
Bei Deinem Humor und Deiner Einsicht müsste es doch total spannend sein, Kurzgeschichten zu lesen, die in der Form von eigenen Erlebnissen einem die Welt und die Wahrnehmung der Blinden näher bringen.
Das war zum Beispiel nicht unspannend, wie Du erzählt hast, was die Blindenhunde so tun - aber es war fiktion. Wenn du mit Smokey ausgehst, in einen Park, und du lässt sie von der Leine, damit sie pinkeln kann - dann stehst Du nur so rum, und bist eigentlich total verletzbar.

Schöner hätte man’s nicht sagen können. Danke!

Zitat:
DAS sind Gedanken und Gefühle, die ich lesen möchte. Wenn dann zB einer kommt, und mit Dir quatscht, ob Du seinen Geruch, seine Ausstrahlung wahrnimmst, seinen Gang hörst, wenn er sich nähert, ob Du dann schon beim Näherkommen weisst, ob Du den mögen wirst... sowas ist doch hochinteressant für nicht-blinde, die das alles nicht erleben können.

Für diese Feinheiten fehlt mir die Fantasie, weil ich sie nur schwer wahrnehme. Z.B. rieche ich Menschen nur, wenn sie nach Schweis oder so stinken oder wenn sie ein Parfüm aufgetragen haben. Und ob ich jemanden mag, weiß ich erst, wenn er mit mir gesprochen hat. Das ist schwer zu beschreiben, schwer in Handlungen zu fassen. Aber deine Anregungen kann ich für die nächsten Geschichten gut brauchen.

Oder wenn du in einer Gruppe in einer Kneipe sitzt, und rundherum passiert irrsinnig viel, wieviel und in welcher Art Du das empfindest, wenn sich Leute über einfach Bewegungen und Blicke verständigen, und Du kriegst immer nur das Resultat mit, wenn es Dir gesagt wird...
Oder wenn du von Köln nach Berlin fliegst oder mit dem Zug fährst, wie Du die Reise, die andere Stadt wahrnimmst - ändern sich die Geräusche, was ist der Unterschied zwischen Köln und Berlin in Deiner Wahrnehmung auf der Strasse...
wenn du solche Sachen mit deinem Humor und Deiner Selbst-Ironie und mit der immer schwelenden Wut auf "die dummen Sehenden" beschreibst - DAS sind kurzgeschichten,
die fänden auch sicherlich einen Verlag!
Hm, kann sein. Aber da liegt noch ganz schön viel Arbeit vor mir.

Zitat:
Und noch etwas ist mir aufgefallen: Du wischt irre schnell über Kleinigkeiten, und dadurch zeichnet sich das Bild oft nicht so emotionell.
Weisst du, wenn Du schreibst, wie die zusammensitzen, und die Nachrichten hören, dann fehlt mir etwas wie: Seine Hand wischte flüchtig und vertraut über ihren Oberarm. Oder: Die Stille verbreitete eine Innigkeit, die sie schon lange so nicht hatten. - Irgendetwas, was einem ein GEFÜHL gibt. "Der Hund legte sanft seine Schnauze in ihre Hand", "Sie wusste, was kommen würde, noch bevor er es sagte", "Es war noch vor dem Morgenkaffee und sie fühlte sich verknittert und schlafschwer" "Durch die laute Musik hatte sie das Gefühl, ihre Gedanken müssten schreien"...weisst du, was ich meine?
Du redest immer nur von AKTIONEN

Wahrscheinlich weil ich meist die Aktionen mit kriege, nicht aber die Feinheiten. Ich kriege nur die Feinheiten mit, wenn sie direkt in meiner Nähe passieren. Aber z.B. den Gesichtsausdruck von jemandem, oder ob jemand mit der Hand übers haar streicht oder den Arm wischt, das fehlt mir.

und dadurch kriegt das ganze eine kühle und distancierte Form von einfacher Berichterstattung. Man identifiziert sich weniger mit dem Proponenten.
Nicht viel, versteh mich richtig, aber ein bisschen will man (oder besser: ich) schon auch spüren können, was das für Menschen sind, von denen die Geschichte handelt, und nicht nur, was ihre körperlichen Eigenschaften sind.

Ich genieße das auch, wenn jemand in einem Buch die Menschen detailiert beschreibt. Aber ich weiß noch nicht, wie ich das hinkriegen soll, weil mir dafür irgendwie doch der Blick fehlt.
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Offline Sandra

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #6 am: 12. Juni 2004, 17:32:31 »
Nein, Andrea, ich glaube, das legst Du zu schnell beiseite. Du kriegst das ja ganz genauso mit - wenn man DIR über den Arm wischt, zB. Vielleicht siehst Du es nicht bei Anderen, aber bei Dir selbst schon. Du emfpindest ja DEINE Gedanken. du musst auch garnicht jetzt der "gläserne Mensch"werden, wenn Du darüber schreibst, denn Du kannst ja abstrahieren. Also, ein Gefühl, eine Situation die Du erlebt hast, in einer fiktiven Geschichte umbauen. Wenn du Dich einmal unwohl und unsicher gefühlt hast, musst du ja nicht DIESE Situation beschreiben - aber Du kannst EINE Situation beschreiben, und dass man (wer immer der Held der Geischichte ist) sich unwohl fühlt.
Und Du weisst, wie es sich anfühlt, wenn jemand vertraut über Deinen Arm streicht. Und das kannst du dann dem/der HeldIn Deiner Geschichte geschehen lassen.
Was ich meine, ist, dass ich nicht das Gefühl habe, dass Deine Menschen in deiner Geschichte auch tatsächlihc MENSCHEN sind. Sie TUN, und sie SAGEN - aber sie ERLEBEN nicht. Und Du kannst mir nicht erzählen, dass du auch nciht erlebst, und dass daher nicht schildern kannst. Du traust Dich nur nicht, Deine Empfindungen auf andere Figuren umzulegen, dich WIRKLICH in sie hinein zu versetzen.

Undn och was: ich glaube  dir auch nicht, dass Du IMMER erst weisst, ob Dir wer unsympathisch ist, wenn du mit ihm/ihr sprichst, denn ich kann mich gut erinnern, dass ich in der Dunkelbar im Dialog im Dunkeln (für die die's nicht wissen, das ist eine Art Ausstellung, die für Sehende ist: alles ist komplett im Dunkeln, eine Strasse, eine Wohnung, ein Supermarkt und ein Cafe - und der Besucher muss es blind durchwandern, ziemlcih geile Geschichte)  - jedenfalls da in der Bar hat sich mal jemand neben mich gesetzt, schweigend. Ich hab nur GESPÜRT, dass sich da wer hinsetzt - und ich hab sofort gespürt: Den mag ich nicht. Ohne dass der was gesagt hat. Klar, sowas ist sicher nur dann möglich, wenn man sehr "bei sich" ist - aber ab und zu geht es Dir sicher auch so.
Aber selbst wenn nicht - wenn du jetzt ein fiktives Gespräch beschreibst, kannst du sehr gut einflechten :"mit jedem Satz wurde er mir/ihr/ihm unsympathischer. Seine Art, Worte zu beissen, statt zu sagen, seine hektische Atmung liessen mir jedes nackenhaar zu Berge stehen" --oder irgendsowas. Weisst Du, ich kann schon verstehen, wenn du eine Welt beschreiben willst, die Du NICHT kennst. Aber der alte "kniff" von angehenden Autoren ist: erst mal über eigenes schreiben, über selbst erlebtes. Denn da kann man am ehesten überprüfen, ob es der Stimmung, die man vermitteln will, auch gerecht wird.
Allein Deine Reise nach Berlin - ich mein, wieviele Blinde fahren alleine in eine ihnen fremde Stadt? - ist eine interessante Geschichte, wenn du erzählst, was Du WAHRNIMMST, und nicht nur, was Dir passiert.
Es ist ein Unterschied, ob man schreibt: Die Strassenbahn kam. Oder ob man schreibt: ENDLICH kam die Strassenbahn.  Oder, vielleicht noch klarer: Es schien eine Ewigkeit, bis die Strassenbahn kam. Sie fror. - damit hast du eine Situation erzählt - es passiert etwas, nämlich, dass die Strassenbahn kommt, und zugleich hast du auch eine Stimmung gezeichnet, und jeder, der schon mal ewig in der Kälte alleine auf eine Strassenbahn gewartet hat, wird sich widerfinden.

die hohe Schule des ganzen ist dann, wenn Autoren Figuren erfinden, die ihnen selbst unympathisch sind - und diese Figuren trotzdem glaubhaft zeichnen - so dass der Leser selbst entscheiden kann, ob es jetzt eine unsympathische figur ist oder nicht.
Das bewundere ich dann immer ganz besonders. Wenn man einen Menschen erfindet, der völlig real ist - der dann auch SEINER Psychologie gemäss handeln MUSS - und nciht einfach das tut, was sein Erfinder halt so will - denn sonst würde ja die Figur unglaubwürdig. DAS finde ich dann ganz toll.

Aber Du KANNST schreiben, Andrea, finde ich jedenfalls - Du machst es dir nur zu leicht.

Schlagt mich jetzt bitte alle, wenn ich hier Blödsinn rede.
Jedenfalls: Ich kann NICHT schreiben, und schon GK sagte zu mir, als ich ein Kind war: "Wenn Du garnichts wirst, kannst du ja immer noch Kritiker werden" :-/

Offline Sandra

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #7 am: 13. Juni 2004, 10:32:46 »
 :-[ :-[ :-[   :-*

Offline Stroganoff

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #8 am: 13. Juni 2004, 11:48:14 »
zu viel text

Offline Sandra

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #9 am: 13. Juni 2004, 13:08:13 »
Tscha. Lesen ist immer noch eine Kunscht. ;)
Aber Du hast recht. Wir sollten uns fürzer kassen. Ich werde mich bemühen. :-*

Offline Andrea

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #10 am: 13. Juni 2004, 15:05:12 »
Ja, ja,  ich sollte nicht im besoffenen Kop irgendwie umständliche  Sachen schreiben. :-) Wo waren denn da meine gehirnzellen? Okay, ich habe sie heute sehr schnell wiedererhalten, was mich eigentlich wundert.  Den kleinen Beitrag da oben, den lösche ich gleich mal raus. Ich sag jetzt mal schlauere Sachen.
@Sandra: Ich glaub nicht, dass du keine eigenen Sachen schreiben kannst. Auch wenn jemand anderer das gesagt haben mag. Und du bist eine gute Kritikerin.  Das bereichert mich. Sobald ich den Kopf von organisatorischen Dingen frei habe, werde ich mein Anregungsmerkblatt zur Hand nehmen und die nächste Geschichte schreiben.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Andrea

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #11 am: 13. Juni 2004, 15:10:21 »
Strog, warum zu viel Text? Kürzer fassen ist zwar nicht unbedingt schlecht, aber wenn viel Text interessanter Text ist, dann ist er doch nicht zu viel, finde ich.
Zum Licht gehört der Schatten, zum Tag die Nacht. Das musst du dir so oft sagen, bis du es weißt und für selbstverständlich hältst. Dann kannst du nicht enttäuscht darüber sein. Denn leben heißt: Das

Offline Stroganoff

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #12 am: 13. Juni 2004, 17:16:31 »
Erzähl mir nix, ich les die meisten jeden Artikel in Telepolis, wo pro Tag ca. 6 mittellange Artikel rauskommen + extrem gut und qualitativ bestuchtem Forum für jeden Artikel.

Offline Bastian

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Re: Ein ganz normaler Tag
« Antwort #13 am: 13. Juni 2004, 18:19:40 »
Danke für den Link, Strog.

 

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