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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Volker2
« am: 19. Mai 2007, 13:40:50 »

Also, nicht direkt himself, aber noch mal das Programm von Herrchens Frauchen:

Herrchens Frauchen
Lisa Politt und Gunter Schmidt:
"Weder noch"- Lieder und Prosa von Georg Kreisler



Die im Jahre 2005 erschienenen Bücher, "Georg Kreisler- Gibt es gar nicht"- eine Biographie von Hans- Jürgen Fink und Michael Seufert und "Leise flehen meine Tauben", das neue und alte Titel sowie Prosa von Georg Kreisler enthält, haben Lisa Politt und Gunter Schmidt zum Anlaß genommen, einen Abend zu gestalten, der vielleicht auch die eine oder andere Neuentdeckung für Kreisler- Fans bereithält.
Georg Kreisler mußte 1938 vor den Nazis nach Amerika fliehen. "Weder noch"- das ist einer der weniger bekannten Titel von Georg Kreisler, in denen er von der Ortlosigkeit/Ausgrenzung des Emigranten erzählt- unspekatakulär, treffend, hoffnungslos, ergeifend. Lisa Politt und Gunter Schmidt sind nicht nur schon lange unbedingte Fans dieses wohl größten deutschsprachigen Musikkabarettisten, sondern haben während ihrer langen Bühnenlaufbahn immer wieder Titel von Georg Kreisler gesungen.
Unter der Überschrift "Fabelhafte Hommage an den Altmeister des Klavierkabaretts" schrieb nach der Premiere das Hamburger Abendblatt: "Eindrucksvoll gelingt es den Akteuren, den tiefgründigen Witz Kreislers zu transportieren. Der nicht enden wollende Applaus beweist: Kreislers Texte leben".

Sa. 9., Sa. 16.+So. 17.6.
20.00 Uhr
Polittbüro,  Steindamm 45
Hamburg
Telefon: 040-280 55 467
Autor: Volker2
« am: 23. Februar 2007, 22:32:10 »

Inzwischen passt der Inhalt nicht mehr ganz zum Betreff, trotzdem Neues von "Adam Schaf hat Angst" aus dem Tim-Fischer-Newsletter:


Nach einer Verzögerung wegen produktionstechnischer Probleme ist es nun so weit:
Ab heute ist Tim Fischers neue CD „Adam Schaf hat Angst“ im Handel erhältlich. Und das Warten hat sich gelohnt: Die CD ist nicht nur ein Hörgenuss, sondern enthält auch ein wunderschönes Booklet mit Szenenfotos aus dem Theaterstück und Bildunterschriften von Georg Kreisler.

TOURNEEPLAN 2007 (Februar 2007 – Änderungen vorbehalten) - mit Adam Schaf (AS):

25.02.07 - 20.00 Uhr - Dresden / Schauspielhaus - AS – Karten: 0351-4913 555
21.04.07 - 20.00 Uhr - Braunschweig / Staatstheater - AS - 0531-1234 567
22.04.07 - 20.00 Uhr - Stade / Stadeum - AS - 04141-40 91 40
24.04.07 - 19.30 Uhr - Lübeck / Theater - AS - 0451-399 600
26.-28.4.07- 20.00 Uhr - Dortmund / Konzerthaus - AS - 01805-44 80 44
10.05.07 - 20.00 Uhr - Frankfurt / Oper - AS - 069-1340 400
12.05.07 - 20.00 Uhr - Münster / Schauspielhaus - AS - 0251-59091 00
25.06.07 - 20.00 Uhr - Oldenburg / Staatstheater - AS - 0441-2225-111
Autor: Volker2
« am: 21. Februar 2007, 12:55:55 »

Hat nun eigentlich schon jemand aus dem Forum "Adam Schaf hat Angst" in NRW oder BW gesehen?
Autor: Guntram
« am: 04. Dezember 2006, 14:57:26 »

Autor: michael
« am: 01. Dezember 2006, 12:03:22 »

Ist das Werbung? Nööh! Nur Info zu s.o.
http://www.rex-theater.de

Aber warum immer noch nix zu finden unter:
http://www.rotes-krokodil.de/

oder auch:
http://www.die-spindel.de/

dritte bühne in MG:
(link kommt noch)
Autor: whoknows
« am: 01. Dezember 2006, 09:59:57 »

Holt Euch mal ein Abo für's Rex in Wuppertal. Wortfront kommt auch da hin. :)
Autor: michael
« am: 30. November 2006, 21:09:54 »

Ja, Forum Treffen in Wuppertal, ein bisschen Kultur vorher zum aufwärmen. prima.
Die Nicht-NRW-ler dürfen aber auch kommen....
 :) :) :)
Autor: Andrea
« am: 29. November 2006, 17:38:58 »

Wär vielleicht eine gute Gelegenheit für ein NRW-Forum-Treffen...
Autor: Dorian
« am: 29. November 2006, 16:00:31 »

Dann werd ich im Februar wohl mal in Wuppertal einschweben.
Autor: Volker2
« am: 29. November 2006, 13:11:17 »

Die nächsten Termine für "Adam Schaf hat Angst" auf einen Blick:

03.01. - 28.01.2007/ 19 bzw. 20h    hamburg / schmidt-theater    (Karten: 040 - 3177 8899)
10.02.2007/              20h                rostock / volkstheater           (0381 - 381 47 00)
16.02.2007 /             20h                wuppertal / rex theater         (0202-44 11 59)
17.02.2007 /             20h                karlsruhe / tollhaus               (0721-964 050)
18.02.2007 /             20h                heidelberg / theater              (06221-582 0000)
25.02.2007 /             20h                dresden / schauspielhaus      (0351 / 4913 555)
21.04.2007 /             20h                braunschweig / staatstheater (0531-1234 567)
26. - 28.04.2007 /     20h                dortmund / konzerthaus        (01805-44 80 44)
10.05.2007 /             20h                frankfurt / alte oper              (069-1340 400)
12.05.2007 /             20h                münster / schauspielhaus      (0251-59091 00)
Autor: Volker2
« am: 15. November 2006, 14:18:22 »

Nur als kurze Info: Laut Büro Tim Fischer wird die geplante "Adam Schaf"-CD auch den kompletten Zwischentext, von Georg Kreisler leicht modifiziert für die Hörfassung, enthalten.
Autor: Andrea
« am: 05. November 2006, 17:32:37 »

Die Diskussion hat für mich eine Parallele zur Diskussion: Computer auf der Bühne oder nicht. Zu viele Sounds auf der Bühne? usw. Wortfront hat mich da echt umdenken gelehrt. Wenn jemand so gut das Handwerk des Laptops und dessen Sounds beherrscht wie Roger, dann kann man das machen. Hört man bei einer Darbietung aber, dass schlecht programmiert wurde, verschandelt es die Darbietung. Und genauso sehe ich - die ich blind bin und weiß Gott nicht beurteilen kann, ob Projektionen auf der Bühne zu viel sind oder nicht - die Sache dazu. :-)
Autor: Dagmar
« am: 05. November 2006, 01:09:30 »

Doch!! Weisst Du das nicht mehr??? Bei der Premiere fiel der Beamer aus. Wir haben dann in all der Hektik kurzerhand beschlossen, die ganze Projektion fallen zu lassen - weil das Teil schlicht nicht ging. Dabei ist es allerdings dann für alle Zukunft auch geblieben, weil ich am Ende nach den vielen Diskussionen auch selber nicht mehr restlost überzeugt war und sein konnte von dieser Regie-Idee. Und heute hat die Zeit die Idee überholt).

Das mit dem Umziehen hinter dem Vorhang war eine ganz andere Nummer. DIE scheiterte auch an der "Technik", nämlich an dem Vorhang - und deshalb haben wir diese Idee fallen gelassen. Das hatte nullkommanull mit dem Beamer irgendetwas zu tun

Die Beamergeschichte war meine Idee, die "Hinter-dem-Vorhang-Umzieh-Idee war die Idee der Regisseurin.

DGO= sorry ist mir immer zu lang zum Schreiben: Dreigroschenoper.

Ich wollte allerdings etwas ganz anderes sagen! Nochmal deshalb: Ich finde nach wie vor - und das mag ja jeder anders sehen - dass Bilderprojektionen eine interessante Regie-Idee sein können, die neue und für den Zuschauer zunächst einmal eben nicht auf der Hand liegende Bezüge setzen helfen können. Nackte Mädchen zu einem Lied über nackte Mädchen einzublenden würde ich als dämlich empfinden. Ich habe aber Adam Schaf nicht gesehen, deshalb kann ich zu der Nummer, um die es hier geht,  z.Zt. nix sagen. Grundsätzlich möchte ich nur der These widersprechen, dass es rundsätzlich und immer ein verstaubter Kunstgriff sei, Projektionen einzublenden. Das sehe ich persönlich anders.
Autor: whoknows
« am: 05. November 2006, 00:37:12 »

Ich kann mich auch erinnern. Das DAS an der Technik scheiterte, ist mir allerdings entgangen. Ich erinnere mich nur an ein Umziehen hinter Vorhang, das an der Technik scheiterte. Und im übrigen war es DEINE Idee, die Regisseurin war strikt dagegen, oder irre ich mich?
Und, äh, was sind DGO-Lieder? Und warum sind nackte Mädchen zu zeigen "weit hergeholt"?
Autor: Dagmar
« am: 05. November 2006, 00:18:01 »

Quote (selected)
aber ich muss ehrlich sagen, ich finde ganz grundsätzlich  das Einspielen von Dias oder das Abspielen von Bändern einen sehr angestaubten Kunstgriff

Na ja - nochmal zurück zu diesem Punkt: Ich kann mich an sehr lange und durchaus hitzige Diskusssionen mit meiner Regisseurin erinnern, weil ich zu einem Brechtliederabend einmal eine Beamerprojektion zum Ackermann-Prozess ablaufen lassen wollte  ;) (Die Regie-Idee ist letztlich an der Technik und nicht an der Idee an sich gescheitert, aber egal) Was ich sagen will: Es gibt aus meiner Sicht nach wie vor durchaus "Brücken" zwischen dem Lied und einem zunächst ganz anderen Bezug, den eine solche Projektion dann schlagen helfen kann. Und diese Bezüge liegen nicht unbedingt sofort auf der Hand (zur Erläuterung: HEUTE liegt das sehr nahe und quasi auf der Hand, DGO-Lieder z.B. mit Ackermann zu assoziieren - zu der Zeit der zitierten Idee rollte die Ackemann-Geschichte gerade an). Und dann finde ich solche Regie-Ideen durchaus interessant.

Ich habe das bislang nicht gesehen - die nackten-Mädchen-Bilder - da kann ich nix zu sagen. Grundsätzlich nur finde ich die Idee zunächst einmal nicht vor vorneherein abwegig.
Autor: whoknows
« am: 04. November 2006, 23:49:39 »

Hallo Fanny! Schade eigentlich, dass Du dich so selten äusserst - vor allem wenn Du mir Recht gibst  ;) ;D
Nein, aber ernsthaft - wir freuen uns doch immer über "Zuwachs" - und bezüglich Schaf und Inszenierung: klar, wenn man es gesehen hat, redet man konkret und nicht (wie ich) eher grundsätzlich - und ausserdem ist letztlich alles immer Geschmackssache....
Autor: fanny
« am: 04. November 2006, 22:45:03 »

Es ist fast ein Jahr her, dass ich mich mal in diesem Forum zu Wort gemeldet habe (bin fast immer wortkarg  :-[).
Deshalb sage ich erst mal euch allen Hallo!
Auch ich habe mir "Adam Schaf" angesehen und angehört und möchte speziell zu den "nackten Mädchen" meinen ganz persönlichen Eindruck kundtun. Auch ich finde das Lied selbst schon stark, und die Pauke hat dazu noch einen speziellen Akzent gesetzt. Bei den ersten Takten war ich dadurch sehr berührt und habe eine Gänsehaut bekommen. Als dann die Dias eingeblendet wurden, war dieser Effekt sofort weg, und als dann noch als Gag das Foto von einem nackten Mann kam und Adam Schaf seinen Kommentar zum "falschen Bild" äußerte, war für mich der eigentliche Gehalt des Liedes vollends weg. Gelächter aus dem Publikum zu diesem Gag, aber nicht mehr das    Lachen, das im Halse steckenbleibt, das bei vielen Kreisler-Liedern provoziert wird und sie deshalb meines Erachtens auch so  wirkungsvoll macht.
Autor: Volker2
« am: 04. November 2006, 20:11:15 »

Ich denke, man muss das Stück dann doch gesehen haben, um konkret diskutieren zu können, um bewerten zu können, ob dies oder das notwendig ist. Richtig ist, dass man nicht jeden Firlefanz auf die Bühne bringen muss, der vielleicht denkbar ist. Weniger ist manchmal mehr - aber das berücksichtigt auch diese Kreisler-Inszenierung.

Letztendlich ist es doch ein Musical, in dem nicht nur gesungen, sondern auch geschauspielert wird. Natürlich kann man die nackten Mädchen auch am nackten Mikrofon interpretieren (das tut Herr Fischer ja auch gekonnt in seinem normalen Kreisler-Programm), aber in den Kulissen soll ja auch ein bisschen was passieren. Für jedes Lied gibt es einen anderen Einfall. Beim "Weg zur Arbeit" denkt Adam Schaf, was er von den Passanten hält, der Gesang wird eingespielt.  
etc.

In Zusammenhang mit diesem Musical finde ich es wirkungsvoll, weil hier für Ohr u n d Auge im wahrsten Sinne des Wortes kräftig auf die Pauke gehauen wird.
Aber wie gesagt, alles Geschmackssache.
Autor: whoknows
« am: 04. November 2006, 19:16:03 »

Quote (selected)
Das finde ich sehr effektvoll und originell, es bringt Bewegung in das Ein-Mann-Kammerspiel, und es ist – aus meiner männlichen Sicht – schön anzuschauen ...  
Als lustige Alternative würde mir höchstens einfallen, den Spot auf Frauen im Publikum zu richten – ob das aber bei den Betroffenen gut ankommt – von wegen Flaschenzug etc. – wage ich zu bezweifeln.
Aber....wozu? Ist das Lied an sich nicht stark genug? Ist der Interpret an sich nicht stark genug?
Klar, man kann viel machen - aber muss man es auch? Ich finde sinnlose Einfälle, einfach nur, weil's "nett" ist, sind ein Zeichen von mangelndem Vertrauen in Text, Musik, Darsteller. Ich finde, die Dinge, die auf einer Bühne passieren, müssen einen Grund haben. Sie müssen eine Wirkung erhöhen oder erzeugen, die ohne diesen Einfall nicht da  oder schwächer wäre. War es das? Oder war's einfach nur ein "netter Gag"? Muss man gerade dieses Lied auch noch "erklären"?
Für mich klingt das ähnlich, wie wenn man beim "Weg zur Arbeit" die Gesichter der Passanten oder Leute in Hitleruniformen zeigt. Wozu?
Autor: Volker2
« am: 04. November 2006, 13:47:23 »

Da werden ja nicht nur Dias – von zugegebenermaßen sehr attraktiven nackten Mädchen (ohne Flaschenzug am Zwischendeck oder Salimi sonstwo – an die Wand geworfen. Adam Schaf schlägt dazu die Pauke, und mit jedem Schlag wechseln die Bilder. Das finde ich sehr effektvoll und originell, es bringt Bewegung in das Ein-Mann-Kammerspiel, und es ist – aus meiner männlichen Sicht – schön anzuschauen ... [smiley=rolleyes.gif]

Als lustige Alternative würde mir höchstens einfallen, den Spot auf Frauen im Publikum zu richten – ob das aber bei den Betroffenen gut ankommt – von wegen Flaschenzug etc. – wage ich zu bezweifeln.

Ich gehe nicht oft ins Theater und kann daher nicht beurteilen, mit welchen Ideen und Effekten andere Regisseure arbeiten. Ich persönlich fand die "Adam Schaf"-Inszenierung richtig gut. Aber ich habe bereits an anderer Stelle gesagt, dass ich die "Welt"-Kritik nicht teilen kann. Letztlich ist das ja alles eine Geschmacksfrage, über die man nicht streiten kann, es aber natürlich immer wieder tut.
Autor: whoknows
« am: 04. November 2006, 11:19:24 »

Ich hab's ja nicht gesehen - aber ich muss ehrlich sagen, ich finde ganz grundsätzlich  das Einspielen von Dias oder das Abspielen von Bändern einen sehr angestaubten Kunstgriff, der für mich nur dann legitim ist, wenn die gleiche Aussage WIRKLICH auf keinem anderen Weg erzeugt werden kann, und TOTAL notwendig ist.
Bei den Merkel-Zitaten kann ich das nicht beurteilen, weil ich nicht weiss, welche Zitate und wann genau - und ob sie nicht einfach nur einen Umzug überdauern sollten.
Bei den Nackten Mädchen WEISS ich einfach:sowas ist nicht notwendig. Es KANN eigentlich nur quasi unterstützend für den Interpreten eingesetzt werden - und wenn der Interpret DAS braucht........ ::)
Autor: Peter Silie
« am: 04. November 2006, 03:58:51 »

Quote (selected)
Regierungserklärungssätze von Angela Merkel im O-Ton einzublenden ist ebenso fad wie Diaprojektionen von Nacktmodellen beim Lied "Wenn die Mädchen nackt sind".
Muß da widersprechen. Die Merkelzitate fand ich lustig und entlarvend eingesetzt, und die Mädchen waren nicht fad, die waren HOT!! [/color]
Autor: Eric
« am: 03. November 2006, 15:20:09 »

Quote (selected)
Und eben: es profitieren letztlich nicht nur die beiden - sondern ALLE davon. In gewisser Weise auch seine Tochter - denn wenn das Interesse an seinen Liedern steigt, steigt auch das Interesse an anderen Interpreten.

Genau DAS ist der Punkt ! Ich bin ein lebendes Beispiel für das was du sagst. Hätte ich nicht vor 3 Jahren ungefähr TF im Fernsehen gesehen und was er singt toll gefunden, so hätte ich nie über Kreisler recherchiert, wäre nicht in diesem Forum, würde keine Sandra Kreisler kennen und kein wortfront und auch keine Dagmar Anuth, hätte nicht in Berlin den "erotischen Kreisler" gesehen u.s.w.... Insofern macht TF seine Sache als eine Art Missionar für das Chanson sehr gut und hat auf mein Leben zum Beispiel einen recht großen Einfluss, denn ohne ihn hätte ich das Chanson nicht für mich entdeckt. Das ist Fakt und das ist der Verdienst Fischers.
Autor: whoknows
« am: 03. November 2006, 10:41:38 »

Quote (selected)
Familiäre Verhältnisse, die sollten bei der Kunst keine Rolle spielen und sind eher hinderlich
Da hast Du VÖLLIG Recht!
Quote (selected)
Ich glaube nicht, dass Georg Kreisler den Tim Fischer von Herzen lieb hat.
Ich habe mir erzählen lassen, dass seine FRAU vor allem TF extrem mag - ich denke schon, dass es eine Mischung ist - und ich denke auch, dass TF es sehr wohl versteht, jemanden "einzukochen" wenn er das will - das ist aber jetzt nicht negativ gemeint, ich denke, es ist für ihn schon toll, mit einer Legende zu arbeiten.
Und eben: es profitieren letztlich nicht nur die beiden - sondern ALLE davon. In gewisser Weise auch seine Tochter - denn wenn das Interesse an seinen Liedern steigt, steigt auch das Interesse an anderen Interpreten.
Autor: RIK
« am: 03. November 2006, 00:50:14 »

Tim Fischer war von Georg Kreisler für die Berliner Uraufführung von Adam Schaf nicht vorgesehen. Die Uraufführung bot er Karsten Troyke an. Karsten Troyke hatte das Skript schon in Händen und bereit die Rolle zu übernehmen. Angeblich bestand der Verlag auf Tim Fischer, weil zugkräftiger. Diesem Argument ist nicht zu widersprechen, es überzeugt. Die Frage ist im Business nicht, wer es besser kann. Die Theater müssen voll sein und das geht bei Kreisler Liedern eben nur mit Tim Fischer. Familiäre Verhältnisse, die sollten bei der Kunst keine Rolle spielen und sind eher hinderlich. Dafür gibt es viele böse Beispiele. Ich glaube nicht, dass Georg Kreisler den Tim Fischer von Herzen lieb hat. Mein Eindruck ist, er benutzt den Tim sehr egoistisch für eigene Zwecke. Tim lässt das mit sich gerne machen und profitiert ordentlich davon. Unterm Strich geht für beide Akteure die Rechnung auf. Die Leute sind im Gespräch und die Kasse stimmt.