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Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Georg Kreisler in Hamburg  (Gelesen 20450 mal)

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Offline whoknows

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #25 am: 16. Oktober 2006, 01:33:46 »
Stimmt, Kritiker müssen immer ein Haar in der suppe finden, und meistens schreiben sie auch schlicht Falsches - das weiss ich nur zu gut. Dennoch klingt diese Kritik in meinen Ohren ziemlich reell. Diese Sache mit Diaprojektionen von nackten Frauen, das klingt nach Kreisler, und das ist altbacken. (- Das ganze Lied ist letztlich altbacken - wenn ich es auch sehr mag - überhaupt in der musikalischen Interpretation vom Open Mind Quartett. ;)) Die angeführten Regie "Einfälle" klingen für mich schon sehr nach Kreisler, nach stehengebliebenem Kreisler - Aber die Kritik sagt auch, dass nur die zusätzlichen "Einfälle" unnötig waren, ansonsten aber hat's gepasst - und das scheint mir auch reell zu klingen. Und zwar weil diese Kritik  völlig anders  ist als der tenor der Kritiken von der uraufführung war  - und das wiederum zeugt für mich von gelungener Darstellerführung - denn den "Weg zur Arbeit" habe ich von TF immer nur als langweilig erlebt, und die alten Kritiken weisen auch immer wieder darauf hin, dass die LIEDER verstaubt seien. Und meine These ist: Wenn Lieder verstaubt oder lang wirken, ist es ein Fehler der Darsteller und nicht der Lieder - wenn die gleichen Lieder also jetzt nicht verstaubt wirken, ist der Darsteller offenbar besser, also war auch die Regie offenbar besser.
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2006, 01:37:00 von whoknows »

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #26 am: 17. Oktober 2006, 17:33:53 »
We proudly present – komplett und in der richtigen Reihenfolge ...

... die "Adam Schaf hat Angst"-Lieder-Liste:

1. Die Gewohnheit
2. Mit dem Rücken gegen die Wand
3. Schwärmerei
4. Der Weg zur Arbeit
5. Gelsenkirchen
6. Meine Freiheit, deine Freiheit
7. Der Staatsbeamte
8. Mein Sekretär
9. Die Ehe
10. Eine kleine Gutenachtmusik
(teilweise: Oper, Burg und Josephsstadt)
11. Wenn ihr lachen wollt

12. Immer wenn, immer dann
13. Wenn die Mädchen nackt sind
14. Wenn ich lieben dürfte
15. Träume
16. Was ist der Mensch Wert (Sieben Euro)
17. Sie sind so mies
18. Die Reise nach Jerusalem
19. Vorletztes Lied


« Letzte Änderung: 18. Oktober 2006, 10:40:37 von Volker2 »

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #27 am: 17. Oktober 2006, 17:55:29 »

Offline whoknows

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #28 am: 17. Oktober 2006, 18:52:36 »
Schön, wenn 's so einhellig gelobt wird. Was mir komisch ist: überall das Fazit: "Schön", "Unterhaltsam" - gibt's da nix, was einem im Halse steckenbleibt? Ist's wirklich so "gefällig"?

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #29 am: 17. Oktober 2006, 21:01:38 »
Vielleicht sind die Zeiten vorbei, in denen man sich über solche Liedtexte aufgeregt hat. Sie sind von der Realität eingeholt und sogar übertroffen worden. Wenn Kreisler pikante Wahrheiten ausspricht, nehmen wir sie gelassen hin – weil die Erfahrung gezeigt hat: Der Mann hat Recht.

Nazi-Wendehälse machen nach dem Krieg mit einem frischen demokratischen Anstrich weiter als ob nichts gewesen wäre? Genau so war das.
Die Politiker sind die größten Arschlöcher? Stimmt, wissen wir.
Arbeitgeber beuten Arbeitnehmer aus? Sicher, guck, die Deutsche Bank!
Die Ehe als Hölle auf Erden? Na, ich bin doch auch geschieden.

Nur die Botschaft vom "Vorletzten Lied" müsste die Zuhörer und Kritiker erschauern lassen. Hilft jetzt nur noch der Griff zum letzten Mittel? Kann man noch so viel sagen, und die Mächtigen, die Wirtschaftsbosse und Polit-Arschlöcher hören doch nicht zu?
"Es hat keinen Sinn mehr Lieder zu machen anstatt die Verantwortlichen nieder zu machen. Es hat keinen Sinn mehr Lacher zu sammeln anstatt ein paar tatkräftige Macher zu sammeln. Es hat keinen Sinn ins Blaue zu schießen anstatt einem Reichen auf die Klaue zu schießen. Die Zeiten sind vorbei..."

Böse Klassiker, aber nichts, was die heutigen Berufs-Empörten aus der Reserve lockt. (Und dennoch unwahrscheinlich gut!)
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 21:07:23 von Volker2 »

Offline whoknows

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #30 am: 18. Oktober 2006, 00:13:27 »
Quote (selected)
Vielleicht sind die Zeiten vorbei, in denen man sich über solche Liedtexte aufgeregt hat

Hätte ich auch gedacht, aber erstens hat Dagmar mich eines Besseren belehrt (sie hat in Bonn mal "Als der Zirkus in Flammen stand" gesungen, und die Leute haben sich aufgeregt.) und zweitens hätte ich angenommen, dass wenn schon nciht in den alten Liedern, so doch wenigstens in den neuen Zwischentexten irgendwas aufregbares dabei ist. Die Leute sind nach wie vor unfassbar leicht  anzupieksen, man braucht nur auf der Wortfront homepage im Gästebuch gucken - obwohl ihnen das Programm gefallen hat, regen sie sich über den Namen auf. Wenn schon das Niederschreiben des Wortes Arschloch die Leute piekst, sollte man doch meinen, das GK das noch viel besser kann - und offenbar wollte er nicht --- oder?

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #31 am: 18. Oktober 2006, 00:55:47 »
Wer sich über "Als der Zirkus in Flammen stand" aufregt, hat das Lied wohl nicht verstanden...
Aber vielleicht schauen sich Leute, die das empört, von vornherein keine Konzerte vom androgynen, schwulen Sänger Tim Fischer an?

Mal eine ganz andere Frage: Ich habe meine CD-Sammlung aktuell aufgestockt, aber zwei "Adam Schaf"-Lieder fehlen mir noch "Der Weg zur Arbeit" (auf der Platte "Die heiße Viertelstunde") und "Die Reise nach Jerusalem" (überhaupt veröffentlicht?). Kann mir jemand helfen, die Stücke zu bekommen?

Offline Guntram

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #32 am: 18. Oktober 2006, 01:27:55 »
Ich stoße erst mal ins gleich Horn die anderen „Kritiker“ es war ein schöner Abend. Kein Skandal, keine Aufreger. Hat man sich an Georg Kreisler gewöhnt oder es gibt nichts Neues?

Schmidts Theater ist fast ausverkauft. Es gibt nur einige leere Plätze. Es ist zwar Dienstag,
der Theatertag mit sehr günstigen Preisen, aber die anderen Vorstellungen sollen ebenfalls gut besucht gewesen sein.

Die Lieder werden von Tim Fischer hervorragend gebracht. Sein Stimmumfang hat mich verblüfft. Von sehr tiefen bis zu hohen Passagen. Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob er jeden Ton exakt trifft, aber das ist egal ich habe keinen falschen Ton gehört, bis auf die die absichtlich falsch waren und auch das muss gekonnt sein. Was mich etwas störte war die meiner Meinung nach die übertriebene Mimik von Tim Fischer, besonders im ersten Teil (im zweiten Teil war er zurückhaltender). Hier wäre weniger sicher mehr gewesen. Aber es kam bei einem Großteil des Publikums gut an. Da ich Tim Fischer heute zum ersten mal gesehen habe, habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. Also Geschmackssache.

Bedingt durch Mimik und Körpereinsatz wird bei manchen Liedern, gerade bei sehr ernsten Liedern vom Text abgelenkt. Wer die Texte nicht kennt hört die Worte, sieht Tim Fischer, versteht aber nicht was er singt. Andere Lieder sind, obwohl uralt (z. B Meine Freiheit, deine Freiheit) erschreckend aktuell. Georg Kreisler wühlt nicht mehr auf weil er unangenehme Wahrheiten ausspricht. Er spricht den Leuten aus dem Herzen. Er sagt das was viele denken. Die Zeit hat viele Lieder wieder eingeholt. Wir sehen viele gesellschaftlichen Probleme kritischer den viele sind inzwischen wirklich unsere Problem und nicht die von anderen. Auch ist es heute fast nicht mehr möglich einen Tabubruch zu begehen. Deshalb das Fazit „nett“, „schön“, „unterhaltsam“.

Aber zurück zum Stück. Tim Fischer bringt die Lieder überzeugend und kurzweilig. Wie gesagt, er unterhält. Georg Kreisler hat die Texte, wie bekannt, aktualisiert und an das Stück angepasst. Dadurch kommt es zu keinen offensichtlichen Brüchen in der „Handlung“. Ich setze das bewusst in Anführungszeichen, den es ist „nur“ die Rahmenhandlung, die Klammer, für die Lieder. Ähnliches kann man von Lola Blau auch behaupten. Wenn sich andere an dem Stück versuchen, denke ich es könnte ähnlich erfolgreich werden wie Lola Blau, obwohl Lola Blau hier der Goldstandard ist, der ist mehr als schwer zu erreichen. Tim Fischer würde dann der Standard an dem die anderen gemessen würden. Ähnlich wie Topsy Küppers als Lola (wobei dank der Vergleichsmöglichkeiten Topsy Küppers bisher unerreicht ist).

Am meisten war ich auf den „Weg zur Arbeit“ gespannt. Ich halte das Lied nämlich für so persönlich das es kein anderer als Georg Kreisler singen sollte. Aber Georg Kreisler hat es großartig gelöst. Tim Fischer singt live nur das was laut gesprochen wird. Das was er denkt kommt vom Band (auch Tim Fischer) der Pianist begleitet beide live. Fand ich großartig. Es kam gut rüber – und es war das einzige Lied nach dem es keinen Applaus gab. Trotz viele Gelächter bei anderen Liedern. Ich glaube hier hat der Text seine Wirkung getan.

Stücke aus der (Antritts)rede von Angela Merkel warum nicht, z. Zt. mehr oder weniger aktuell wird man sich zukünftig an dieser Stelle etwas anderes ausdenken müssen, weil dann der Bezug fehlt. Auch die Projektion der „Nackten Mädchen“ während des gleichnamigen Liedes, vielleicht der Ansatz einer Provokation, aber auf deutschen Bühnen war live sicher schon schlimmeres zu sehen. Zumal es sich um recht „harmlose“ Bilder handelte.

Gegen Ende kommt ein paar Mal die Off-Stimme - Barbara Peters - hätte auch irgendjemand anders sein können. Sie ruft Adam Schaf auf die Bühne. Witzigerweise haben mich die Art der Durchsage und auch Stimme und Tonfall spontan an Topsy Küppers (ebenfalls als Off-Stimme) im Sketch „Das klassische Gedicht“ erinnert. Wäre interessant mal direkt zu vergleichen falls es „Adam Schaf“ mal auf CD geben sollte.

Zum Schluss das „Vorletzte Lied“ eindringliche Musik und eindringlicher Text. Eine parallele zum Schlusslied „Zu leise für mich“ von Lola Blau. Im Stück nicht ganz so stark, da Adam Schaf immer wieder unterbricht um sein Sachen für den „Auftritt“ zusammenzusuchen und um aus der Gardarobe zu kommen. Als Zugabe ohne Unterbrechung und ohne große Gestik von Tim Fischer stark gebracht (auch wenn viele vermutlich auch hier nicht auf den Text gehört haben).

Lang anhaltender Applaus für Tim Fischer und den hat er sich verdient.


Alle Bilder
http://www.tivoli.de/index.php?id=156#3633
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #33 am: 18. Oktober 2006, 03:00:42 »
Ja, bitte: "Adam Schaf hat Angst" muss auf CD gepresst werden!

Offline Guntram

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #34 am: 18. Oktober 2006, 14:27:46 »
Noch was zum Publikum gut gemischt, ab ca. 20 grob geschätzt bis hoch in die sehr älteren Semester. Viel GK-Fans was man so aus Satzfetzen rundherum entnehmen konnte, aber auch sicher viele TF-Fans. Auf jeden Fall eine gute Mischung.


Einer der Angestellten der für den verkauf von TF CDs zuständig war wurde gefragt ob es Adam Schaf auf CD gibt meine, es wäre bisher nie die Rede davon gewesen, aber könnte es sich vorstellen wenn das Stück weiter so erfolgreich liefe.
Also hier kann man nur hoffen das viele Nachfrage.
« Letzte Änderung: 18. Oktober 2006, 14:33:40 von guntram »
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RIK

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #35 am: 19. Oktober 2006, 21:42:14 »
Tim Fischer verkündet, die CD zu Adam Schaf sei beschlossene Sache. Die Aufnahme wird im Studio abgewickelt, zusammen mit Georg Kreisler. Was drauf sein wird, ist noch nicht festgelegt. - Das Lied, "Die Reise nach Jerusalem", hat Georg Kreisler angeblich speziell für Adam Schaf geschrieben.  Im Buch, "Leise flehen meine Tauben", ist es bereits veröffentlicht. Für alle, die in und um Hamburg wohnen, sei das Hamburger Straßenmagazin Hinz & Kunzt, Oktoberausgabe empfohlen. Da sind drei Seiten Kreisler Fischer Schaf pur drin.  ;)

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #36 am: 19. Oktober 2006, 22:00:29 »
 [smiley=cheesy.gif]  Danke für die (Insider?) Info!!!

Hurra! Die CD sollte alles – von A bis Z – enthalten, wie die "Lola Blau"-Version mit Topsy Küppers (oder die tolle James-Last-Aufnahme der "Dreigroschenoper" aus den 60ern, die jetzt wieder auf CD veröffentlicht wurde - kleiner Tipp).

Übrigens: Auf dem Regionalsender "Hamburg1" gab es ein Gespräch mit Kreisler und Fischer, sogar mit Ausschnitten von der Vorpremiere. War besser als der Auftritt in der NDR-Talk-Show!
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2006, 22:23:30 von Volker2 »

RIK

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #37 am: 19. Oktober 2006, 22:39:24 »
 8-) Da habe ich direkt zwei Infos vergessen. Für alle, die keine Berührungsängste mit dem homosexuellem Umfeld kennen. Das schwule Magazin im Norden "hinnerk" bringt in der Oktoberausgabe 06 ein ganzseitiges Interview mit Georg Kreisler und Tim Fischer. Liegen im Schmidt-Tivoli Foyer aus. Lassen sich unbemerkt mitnehmen. Bei der Voraufführung am Donnerstag filmte ein Team von "schwul - das magazin-tv" im Schmidt. Dieses schwule TV-Magazin sendet einmal im Monat, jeweils am 3. Mittwoch des Monats. Wäre gestern gewesen. Die Sendezeit ist abends, um ? Uhr. (vergessen). Wer die Sendung verpasst hat, kann einen DVD Mitschnitt erwerben. Das Ganze spielt sich in Hamburg ab. Kabelkanal 2. Im Internet sind alle Informationen zu finden. ;)

Offline Dagmar

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #38 am: 22. Oktober 2006, 01:55:31 »
Dankeschön für die vielen Beiträge zu TF und dem neu inszenierten Musical. Ich verfolge das seit längerem gespannt und interessiert. Weiss jemand, ob eine Tour damit geplant ist? Ich bin ab und zu beruflich zwar in Hamburg, aber habe dann wenig bis keine Zeit. Weiss jemand, ob die damit touren wollen?

Quote (selected)
Die Lieder werden von Tim Fischer hervorragend gebracht. Sein Stimmumfang hat mich verblüfft. Von sehr tiefen bis zu hohen Passagen.
Ja, er ist einfach gut. Das muss ich "neidvoll"  ;) anerkennen).

Quote (selected)
Was mich etwas störte war die meiner Meinung nach die übertriebene Mimik von Tim Fischer, besonders im ersten Teil (im zweiten Teil war er zurückhaltender). Hier wäre weniger sicher mehr gewesen.
Ich habe ihn in Bremen vor Jahren mehrfach live erlebt. Und das ist nun wirklich sein Problem: Er "macht" zuviel. Aber - und auch das muss ich mit Respekt anerkennen - er arbeitet offensichtlich daran: Zunehmend scheint er weniger zu machen, lernt, verbessert sich weiter. So etwas zu beobachten, gefällt mir!

Quote (selected)
Wer sich über "Als der Zirkus in Flammen stand" aufregt, hat das Lied wohl nicht verstanden...
Aber vielleicht schauen sich Leute, die das empört, von vornherein keine Konzerte vom androgynen, schwulen Sänger Tim Fischer an?
Ja das mag sein, aber man hat nun mal eine größere Menge Menschen i.d.R. im Publikum, von denen man behaupten könnte, sie hätten die Nummer nicht verstanden. Und dass sich von vorneherein Leute GK-Programme nur dann anschauen, wenn sie androgyn und schwul sind, kann ich nicht bestätigen  8-)

Quote (selected)
Hätte ich auch gedacht, aber erstens hat Dagmar mich eines Besseren belehrt (sie hat in Bonn mal "Als der Zirkus in Flammen stand" gesungen, und die Leute haben sich aufgeregt.)
Ja, so war das! Ist ein Jahr her. Ich habe den Veranstalter verloren, er bucht mich deshalb gar nicht mehr mit dem Argument: " Du singst da Nummern, die sind ja für die Leute an der Grenze zu "nicht jugendfrei". Ich denk das ja jetzt nicht. Aber sei mir nicht böse, ich muss ja auch gucken, wie die Kohle rein kommt. Die Leute beschweren sich über Deine Lieder und regen sich total darüber auf. Da sind ja auch immer wieder Eltern dabei. Die bringen ja auch ihre Kinder zum Konzert mit. Das geht nicht. Tut mir leid, musste verstehen."....... usw. usf. (meine beiden, 9 und 7. sind seit ihrer Geburt - damals als Babys im Maxi-Cosi, heute schon gross und daher abhängend in Zuschauerstühlen, jetzt kritisch, aufmerksam bei jeder Probe - aaaaber die Kinder..... tja......) Na ja, egal. Unterm Strich bleibt:

Einer meiner Haupt- "Kunden" - ein nicht riesengroßer, aber doch regional bedeutsamer Veranstalter hier im Bonner - Raum, der über den Winter immer für viele Herbst- und Weihnachtsgigs gut war, hat mich "rausgeschmissen", weil ich nicht mehr nur die olle Zarah und nette Weihnachtssongs sang, sondern tatsächlich mitten in der Vorweihnachtszeit mit dem "Zirkus" anrückte.

Es mag Euch unfassbar erscheinen. Man mag es auch auf meine fehlenden Qualitäten zurück führen. Aber das ist es m.E. nicht: Der Veranstalter hat ganz klar gesagt: Es war der "Zirkus". Es haben sich reihenweise Leute später per Mail beschwert wegen der Nummer. Ich mache die aggressiv und provozierend, das sei zugegeben - und weiter????.....................



Sind ja gar nicht "meine" Lieder. sind GK-Lieder, aber da siehst Du es - nix vorbei sind die Zeiten.... !!! Es mag eine Frage der Umgebung sein, sicher. In Berlin oder München lächeln sie vielleicht nur müde, wenn man GK-Programme anbietet. Auf dem "Land" und in der "Provinz" (und das ist eben da, wo unsereins spielen kann) sind die Veranstalter nach wie vor auch etwas pikiert ob eines GK-Progamms. Mag unfassbar sein, ist aber meine tägliche Realität im mühsamen mühsamen Gerödele, gigs zu kriegen.

Na ja (und damit zurück zu TF): Bin schon neidisch - das muss ich zugeben! Freut mich aber auch für ihn, weil er sich verbessert und offensichtlich an seinen Schwächen arbeitet!
« Letzte Änderung: 22. Oktober 2006, 02:15:41 von Dagmar »
Je fester dir einer die Wahrheit verspricht, in Programmen und Predigten, glaube ihm nicht. Und geh' zu den Gauklern, den Clowns und den Narr'n: Dort wirst du zwar nix, doch das in Wahrheit erfahr'n.

Offline whoknows

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #39 am: 22. Oktober 2006, 11:17:05 »
Quote (selected)
mitten in der Vorweihnachtszeit

Du kannst ja mal eines der Weihnachtslieder von Wortfront machen, mal sehen, wie sie dann reagieren. ;)

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #40 am: 22. Oktober 2006, 15:12:43 »
Ein frischer, kurzer Hinweis von der Tim-Fischer-Homepage:

Quote (selected)
Die neuen Tourneedaten folgen Ende Oktober. Tim Fischer wird 2007 auch mit "Adam Schaf hat Angst" auf Tour gehen.

www.timfischer.de

RIK

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #41 am: 29. Oktober 2006, 01:04:32 »
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/8/0,4070,3987656-6-wm_dsl,00.html  Hier ist ein Ausschnitt von Adam Schaf zu sehen. ZDF-Mittagsmagazin. Aufgenommen bei der Vorpremiere am Donnerstag den 12.10.06

RIK

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #42 am: 29. Oktober 2006, 17:36:38 »
Die ersten Termine im Schmidt für 2007 stehen inzwischen fest. Adam Schaf hat Angst ist vom 3.1. bis 28.1.07 wieder auf dem Spielplan. Kompliment für diese mutige Entscheidung, denn bisher wird der Balkon mangels Zuschauer oft geschlossen. :-/

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #43 am: 30. Oktober 2006, 00:55:59 »
Wer noch mal einen Eindruck vom Stück erhaschen möchte:

TV-Tipp: Am 4. November um 18.00 Uhr berichtet die Sendung "Nordtour" im NDR-Fernsehen über Tim Fischer und das Musical "Adam Schaf hat Angst".



Wieviel Leute wohl insgesamt ins Schmidt-Theater hineinpassen? Gleich die Antwort: Laut Homepage ist es für 400 Zuschauer ausgelegt. Ich meine, allein im Parkett sind es an die 300 Plätze. Und wenn ich mir dann mal die Buchungen anschaue, kommen auch zu schlechter ausgelasteten Vorstellungen 200 Besucher. Kein Wunder, dass verlängert wurde.

 
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2006, 01:09:33 von Volker2 »

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #44 am: 30. Oktober 2006, 23:38:37 »
Ein Interview zu "Adam Schaf" in der Hamburger Oktober-Ausgabe von "Hinz&Kuntz":

„Künstler sind immer negativ“

Georg Kreisler und Tim Fischer über Freundschaft, Alter und falsche Gratulanten

Kabarett-Legende Georg Kreisler inszeniert sein Stück „Adam Schaf hat Angst“ im Schmidt Theater. Die Rolle des alternden Schauspielers übernimmt Tim Fischer - glühender Kreisler-Bewunderer. Wir haben die beiden Freunde und Kollegen im Hotel Atlantic getroffen.

Hinz&Kunzt: Herr Fischer, wie wird man zum Georg-Kreisler-Jünger?

GEORG KREISLER: Also jünger als ich ist er sowieso.

TIM FISCHER: Wenn es Gott Georg gibt, dann kann man natürlich auch sein Jünger werden ... Ich bin Georg-Kreisler-Fan, singe seine Lieder, wir sind befreundet - da kommen Zeitungen eben auf so blumige Beschreibungen.

H&K. Gibt es sonst Parallelen zwischen Ihnen?
KREISLER: Nicht die geringsten. Ich bin gelernter Musiker, das ist er nicht. Ich bin Jude, das ist er nicht. Ich bin Österreicher, das ist er nicht. Ich bin 84, das ist er nicht - so wenig Parallelen wie wir zu haben ist selten.

H&K. Wie sind Sie dann zusammengekommen?

KREISLER: Na, wie ist die Merkel zum Müntefering gekommen? Über die Arbeit. Wir sind mal gleichzeitig in einer Stadt aufgetreten, dann waren wir zusammen bei einem Kabarettfestival in Stuttgart - und dann habe ich
ihm gesagt, ich habe ein Stück geschrieben
- das könntest du vielleicht spielen?

FISCHER: Die Älteren konnten Georg Kreisler noch selbst singen hören. Leider hat er ja vor fünf Jahren aufgehört zu singen. Bei mir haben seine Texte immer einen Nerv getroffen, mich berührt. Das hat einen Sinn, es ist wichtig, dass die weiter gehört werden, die müssen am Leben bleiben.

H&K. Sie stehen jetzt im Schmidt Theater im Stück „Adam Schaf hat Angst“ auf der Bühne. Regisseur und Autor ist Georg Kreisler. Wie ist es denn, mit dem Regisseur befreundet zu sein?
FISCHER: Ich habe mir von Frau Kreisler sagen lassen, es ist einfacher, als mit ihm verheiratet zu sein.

KREISLER: Die Arbeit mit Tim ist wunderbar. Er holt mich jeden Tag ab. Ich bin an der Reeperbahn untergebracht. Dann fahren wir mit der S-Bahn zum Probenraum.

H&K. Sie spielen im Stück einen alten Schauspieler. Ist das schwierig?

FISCHER: Gar nicht. In meinem ersten Bühnenprogramm habe ich die alternde Zarah Leander gespielt, der dauernd das Gebiss rausrutschte und die sich - völlig betrunken - kaum auf der Bühne halten konnte. Außerdem erinnert sich Adam Schaf an seine Zeit als junger Schauspieler. Und da passe ich natürlich wie die Faust aufs Auge - wer ist schon jünger als ich? (lacht)

H&K. Das Stück wurde schon mal in Berlin inszeniert, auch mit Tim Fischer, aber mit einem anderen Regisseur.

FISCHER. Und nicht sehr werkgetreu! Statt im Theater spielte es in einem Boxring. Jetzt haben wir die Chance, das richtig zu stellen.

KREISLER: Die Inszenierung hat mich schon geärgert. Ich hätte es zwar stoppen können, aber da waren schon zu viele Menschen involviert, das wäre mir unangenehm gewesen.

H&K.- So viel Skrupel traut man Georg Kreisler mit seinen bösen Liedern kaum zu.

KREISLER: ich bin kein böser Mensch. Ich schaue mir nur die Welt an. Und die Welt ist böse, oder nicht? Kriege, Vorurteile... Ich glaube, es gibt keinen Künstler auf der Welt, der positiv ist. Die Leute, die positive Lieder singen, sind für mich keine Künstler. Kunst soll nicht trösten. Die Künstler der Vergangenheit waren alle negativ, Mozarts Figaro war eine revolutionäre Oper. Gute Menschen zu zeigen ist nicht sehr interessant. Man freut sich, dass sie gut sind - aber das ist auch schon alles.

H&K.- Stimmt es, dass Sie dem österreichischen Staat verboten haben, Ihnen Geburtstagsglückwünsche zu schicken?

KREISLER-. Ja, seit meinem 50. Geburtstag haben die mir zu jedem runden Geburtstag geschrieben. „Machen Sie weiter mit Ihrer erfolgreichen Arbeit“ und so. Irgendwann habe ich in einem offenen Brief geschrieben, dass ich mir solche Scheinheiligkeiten verbitte. Schließlich haben die meine Lieder sowieso nie verstanden.

H&K: Mittlerweile werden Sie aber von allen Seiten verehrt. KREISLER: Das versuche ich zu igriorieren, so gut es geht.

FISCHER: Und natürlich sind die Lieder immer noch umstritten. Ich sollLe mal im NDR ein Kreisler-Lied singen. Ich habe „Der Staatsbeamte" ausgesucht da gibt es die Zeile „Ich krieche so gern in den Arsch, in den Arsch, in den Arsch“. Der Aufnahmeleiter hat mir dann gesagt: Das geht gar nicht, Arsch darf man bei uns nicht sagen. Dann habe ich in der Probe ein anderes Lied gesungen und bei der Übertragung dann doch „Der Staatsbeamte“. Das war ein Skandal – und das mit einem Lied aus den 50er Jahren. Unglaublich, dass es noch so eine Brennkraft haben kann.

KREISLER. Vielleicht hängt das auch mit meinem Alter zusammen. Ich merke schon, dass sich die Menschen vorsichtig nähern. Ehrfürchtig, wie bei einem weisen Greis.

H&K. Sind Sie weiser geworden?

KREISLER: Na ja, man sammelt Erfahrung, macht womöglich den gleichen Fehler nicht zweimal. Sonst hat Weisheit nichts mit Alter zu tun. Ein dummer Mensch bleibt auch im Alter dumm.

H&K. Und milder? Sind Sie weiterhin politisch?

KREISLER: Natürlich bin ich tief politisch. Ich lese drei Zeitungen täglich. Das gehört zum Beruf. Und es geht politisch eher bergab: Es scheint kein Friede eintreten zu wollen. Der Iran will Atomwaffen, Terroristen denken sich in ihren kranken Hirnen Leute mit kranken Hirnen. Und Amerika verschmutzt weiter die Umwelt, um Profite zu machen. Was wäre gewesen, wenn man die 20 Millionen, die der Papstbesuch gekostet hat, zur Bekämpfung der Armut in Hamburg benutzen würde? Aber das Problem an der Armut ist, dass man damit keinen Profit machen kann.

FISCHER: Gegen Armut tun meistens Leute was, die selbst nicht viel haben. Das habe ich gemerkt, als ich eine Benefizveranstaltung für ein Hospiz in Südafrika organisiert habe. Dort werden Aidskranke im Endstadium behandelt. Und es haben sich unheimlich viele Menschen gemeldet, die sich irgendwie engagieren wollten, die selbst nicht viel haben.

KREISLER: Man könnte ohne Probleme Nahrungsmittel und Medikamente nach Afrika schicken, aber was bringt es? Man macht keinen Profit damit. Es kostet. Davon, alles dem Profit unterzuordnen, müssen wir wegkommen.

FISCHER: Und dafür brauchen wir einen Georg Kreisler, der mit seinen Liedern an der Fassade kratzt.

INTERVIEW: MARC-ANDRE RÜSSAU
« Letzte Änderung: 26. Januar 2007, 23:03:50 von Volker2 »

Offline Peter Silie

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  • A technicolor dream being cream. Puff!
Re: Adam Schaf
« Antwort #45 am: 01. November 2006, 11:52:23 »
Hi, war gestern in der Vorstellung.
Es ist natürlich kein Musical sondern ein Chansonabend mit einem roten Faden und clever geschriebenen Überleitungen zwischen den Nummern.
Ich finde die Auswahl der Lieder sehr gut. Altmodisch oder überholt (weil so etwas in Zeitungen gestanden ist, wie ihr schreibt?) finde ich sie überhaupt nicht. Im Gegenteil. "Meine Freiheit, deine Freiheit" z.B. kommt mit einer Wucht und Frische sondergleichen rüber und begeistert. Diese Nummern sind halt genial.  Und sie regen immer noch auf. Mein Eindruck war, daß bei "Gelsenkirchen" und dem "Rücken gegen die Wand" vor allem gesetzteren Herrschaften im Zuschauerraum ganz schön das Gesicht eingeschlafen ist.
Langweilig war es überhaupt nicht! Ich war gefesselt von Fischer und den Liedern, einige textlich ein bißchen aufgefrischt, z.B. "Sie sind so mies" - CEO der Deutschen Bank statt Onassis.
Die nackten Mädchen haben mir sehr gefallen! :) Ich plädiere für eine merchandising-Verwertung in Form eines Kalenders.
Tim Fischer spricht zwar seltsam und ist m.E. kein Schauspieler, outriert aber mit solcher Energie und Hingabe, daß ihm alle zu Füßen liegen. Ich hab ihm gerne zugeschaut.
Der Pianist war sehr gut. Fehlerlos & musikalisch.
Die Regie war 1A.
Also ich würde sagen, Kreisler war überragend, Tim Fischer war Tim Fischer.
Grüße aus Hamburch
PS

Offline Guntram

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #46 am: 01. November 2006, 12:27:45 »
Hallo Peter Sile,

bist du länger in Hamburg (bzw. Deutschland) oder gehts du wieder nach NY  :)
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

Volker2

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #47 am: 01. November 2006, 12:58:18 »
New York? Alles Lüge, ich glaube Peter Silie kommt vielmehr aus Bessarabien! [smiley=wink.gif]


Übrigens: Laut Tim-Fischer-Newsletter ist es jetzt amtlich, die Aufnahmen für die "Adam Schaf"-CD beginnen Ende November, Erscheintermin ist der 12. Januar.

Zu sehen ist das Stück außerdem 2007 in Wuppertal (16.2.), Karlsruhe (17.2.), Heidelberg (18.2.), Braunschweig (21.4.), Dortmund (26. bis 28.4.), Frankfurt (10.5.) und Münster (12.5.). Der größere Teil der Tour beginnt im Herbst 2007.

Offline whoknows

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #48 am: 01. November 2006, 13:29:02 »
Hi Silie! Echt schade, dass es nicht geklappt hat am Montag - aber danke für diesen genauen Bericht!!!
« Letzte Änderung: 01. November 2006, 13:29:21 von whoknows »

Offline Peter Silie

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Re: Georg Kreisler in Hamburg
« Antwort #49 am: 01. November 2006, 19:10:13 »
Hi whoknows! Wir laufen uns sicher wieder über den Weg.
Peter Silie wohnt wieder in Wien und ist nicht mehr in Hamburg.

 

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