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Autor Thema: Gebet keiner Jungfrau  (Gelesen 13250 mal)

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Offline Heiko

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Re: Gebet keiner Jungfrau
« Antwort #25 am: 07. Juni 2009, 16:23:35 »
Quote (selected)
Kreisleraufstoerung       schrieb am: 24.07.2008 um 17:10:31:
Warum spricht eigentlich nie jemand genau über das   S p i e l     ,  die Musik?

Höchstwahrscheinlich, weil es sich bei dem "Gebet keiner Jungfrau" um ein musikfreien Text handelt.

Und zwar um einen Text, den zu diskutieren sich weiter lohnt.
Ich selber war beim ersten Hören des "Gebets" ebenfalls etwas irritiert. Daher wundert es mich auch gar nicht, wenn Publikum bei diesem Stück den Saal verlässt.
Aber mit Werner Finck gesprochen: "Bei Kabarett und bei der Satire gilt das Prinzip: Wer sich getroffen fühlt, ist gemeint."

Dass Kreisler sich hier eindeutig nicht gegen Schwule richtet ist ja schon ausgiebig behandelt worden.
Es geht natürlich um eine Kritik des Gottesbegriffes in der jüdisch-christlichen Religion. Meines Erachtens soll speziell der Unterdrückungscharakter einer disziplinierten Sexualität, wie sie ja von den irdischen Gottesvertretern gefordert wird, thematisiert werden.
Andersrum gefragt: wieso schenkt Gott uns die "warmen" Gefühle der Sexualität, wenn wir sie nicht nutzen und genießen dürfen?
Nur wer aus der Rolle fällt, rollt aus der Falle.

 

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