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Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Heiko
« am: 07. September 2009, 02:59:06 »

Keine ganz neue Idee,
aber doch mit Finessen.

Urban Priol: Hirn ist aus, S. 260.
Quote (selected)
Heiliger Dow Jones.
Der Du bist im Xetra,
Dein Dax komme,
Dein Value geschehe,
Wie im Parketthandel,
So auch bei den Neuemissionen.
Unseren täglichen Share hold uns heute,
Und vergib´ uns unsere Rendite,
Wie auch wir vergeben unsere Optionsscheine,
Und führe uns nicht in die Schwankung,
Sondern erlöse uns von der Asien-Krise.
Denn Dein sind die Bonds
Und die Blue Chips
Und die Hedgefonds
Und die Kommunalobligationen,
In nachbörslicher Ewigkeit.
Amen.
Autor: Heiko
« am: 02. August 2009, 15:37:21 »

taz vom 01./ 02. August 2009:

Quote (selected)
Gut gemacht, Banker

(...)
So bekamen 9 der größten US-Institute zusammen 175 Milliarden US-Dollar (123 Milliarden Euro) als Finanzspritze und schütteten zugleich 32,6 Milliarden Dollar an Prämien aus.
Bei 6 der Banken überstiegen die Boni den Gewinn, teils flossen die Milliarden trotz enormer Verluste. Insgesamt fast 5.000 Banker bekamen jeweils mehr als eine Million Dollar.
(...)

Autor: Bastian
« am: 30. Juli 2009, 23:04:02 »

Quote (selected)
Sonst hättste heute noch mehr als 162 Beiträge geschrieben?
Du mußt halt besser auf deinen Avatar achtgeben.
Ich hab schlimm nachgelassen, ich sah gerade, dass ich nur noch 8.59 Beiträge pro Tag schreibe...

Noch gerader sah ich: Den oben erwähnten Film "Let's make Money" gibt es jetzt auf youtube. Zwar geelftelt aber da:

http://www.youtube.com/watch?v=LcrESIUFqhY

Falls Du oder Ihr Zeit habt, zieht ihn Euch rein.

Jetzt erstmal weg, nach dem WE aber wieder da.
Bas
Autor: Heiko
« am: 23. Dezember 2008, 15:12:20 »

Quote (selected)
Geschrieben von: Burkhard Ihme, am: 02.10.2008 um 09:50:22
Wörter mit französischem Ursprung werden im Deutschen allerdings selten korrekt ausgesprochen.
Quote (selected)
Geschrieben von: urmel, am: 03.10.2008 um 21:04:50
Ist es wirklich unkorrekt, wenn deutschsprachige Personen französische Namen anders aussprechen, als die Franzosen?


PARIS OJAJA

Oja! Auch ich war in Parih
Oja! Ich sah den Luver
Oja! Ich hörte an der Sehn
die Wifdegohle-Rufer

Oja! Ich kenn´ die Tüllerien
Oja! Das Schöhdepohme
Oja! Ich ging von Notterdam
a pjeh zum Plahs Wangdohme

Oja! Ich war in Sackerköhr
Oja! Auf dem Mongmatter
Oja! Ich traf am Mongpahnass
den Dichter Schang Poll Satter

Oja! Ich kenne mein Parih.
Mäh wih!

(Robert Gernhardt)

Autor: Heiko
« am: 12. November 2008, 01:12:14 »

Quote (selected)
Es ist Pfusch. Wohlgemeinter Pfusch.  Smiley

... wie ja schon der Titel verrät.   ;)

zu 3) die Zeile alleine stolpert in meinen Ohren überhaupt nicht,
sondern eher stört das nochmalige "ich ihm" in der darauf folgenden Zeile.

zu 4) "filmreif" ist durchaus treffend, da es denn schauspielenden Charakter des Bankers unterstreicht.




Autor: Anke
« am: 11. November 2008, 03:51:16 »

Hi Bastian,

ich finde, du bist zu streng zu dir.  ::) Das ist ein ganz prima Gedicht und prima adaptiert. So.

Bezüglich "filmreif":
Abgesehen davon, dass ich das doch recht witzig finde - wie wäre es evtl. mit "grandios" oder "furios"?

Und bezüglich "Plus":
Was hältst du von:

"Und sah ihn gestern beim Stand.
Er saß mit vier Kollegen in der Gosse"

Wäre das missverständlich?
Gemeint ist natürlich Würstlstand, Dönerstand o.ä.  :)
Autor: Bastian
« am: 10. November 2008, 19:03:16 »

Hallo heikoholic,
danke für Deine Anmerkungen. Natürlich ist es um mein Machwerk noch viel schlimmer bestellt, als Du freundicherweise zugibst :) Pfusch am Bau. Um das Ding auseinanderzunehmen reicht schon das kleine Hämmerchen. Dann klopf ich auch mal an ein paar Stellen:

1. Ein Beispiel dafür, wie wenig sich z.B. die Realität an die mögliche Stoßrichtung des Textes hält, ist die erste Strophe. Schöner wäre etwas gewesen, wie:

"... Er sagte mir, dass ich ja sicher wüsste,
Dass ich in Lehman - Aktien machen müsste.
Denn erstens hätte ich doch ziemlich Grips,
und zweitens...."

Das hätte eher etwas von Ego kraulen und anschließend dem geschmeichelten lyrischen Trottel Aktiengeschäfte aufschwatzen. Nun ist/war das Bankhaus Lehman aber eine Investmentbank, also gar nicht die Kragenweite des Otto- Privatanlegers. Es hätte natürlich ersatzweise die T-kom- Aktie o.Ä. sein können, allerdings zu Lasten der Aktualität. Und sie hätte wohl weniger zum Schaden des lyrischen Bankbeamten gereicht, der am Ende ebenfalls from riches to rags purzeln soll. (den falschen Konjunktiv 2 "wüsste" würden viele wahrscheinlich überhören.)

2. Aus 1 folgt, dass auch die weiter unten angegebene Unterschrift leider vollkommener Murks ist. Bekanntlich "lassen" Banken unser abgelegtes Geld "arbeiten", ohne dass es dafür einer weiteren Absegnung durch unser lyrisches Ich bedarf, geschweige denn einer Unterschrift unseres realen Unses.

3. "...ich ihm ne Unterschrift..." ist ein unschöner Stolperstein. Schön wäre es, wenn in allen drei Zeilen ein seliges "Geben" herrschen würde. Nur lässt einem das Original unverschämt wenige Silben...

4. "filmreif": ein reiner Platzhalter für das Wort, das mir nicht eingefallen ist. Kommt mir in der Verwendung als Adverb auch ziemlich seltsam vor.

5. Die Idee des Flaschenpfandes als alternative (finale) Geldanlage ist so einfach wie schlüssig. Was den Namen des Discounters angeht, hast Du vollkommen Recht. Der reimt sich so gar nicht. Ich kenne keinen anderen einsilbigen Supermarkt. "Lidl" ist zwar auf dem besten Weg dorthin, aber selbst wenn auch noch der letzte Vokal gestrichen würde, fände ich im Anschluss beim besten Willen kein Reimwort darauf. ("Osse" ist schon schlimm genug, da kann ich nicht mit "Pland" kommen.)



Es ist Pfusch. Wohlgemeinter Pfusch.  :)
Autor: Heiko
« am: 08. November 2008, 02:16:00 »

Hallo Bastian,
du hast dein dein Werk sicherlich nicht  bereitgestellt damit alle nur schweigend genießen. Darum maße ich mir jetzt mal als Erster eine kritische Kommentierung an:
Der Inhalt ist prägnant formuliert, von großer Aktualität und für alle nachvollziehbar.
Wahrscheinlich ist auch Dir die Aussage wichtiger als die Form.
Trotzdem werde ich Dich genau für Zweiteres loben. Du machst nämlich schon in der zweiten Zeile klar, dass Du Dich auch lautmalerisch am Original orientierst: "Derivate und Schlips" statt "Ideale und schlank". Klasse!
Auch dass Du aus der hier viel diskutierten Osse die Gosse  machst ist zwar einerseits simpel, aber andererseits auch genial.
Leider weist die letzte Strophe, den von Dir sicher nicht unbemerkten, kleinen Makel auf, dass die zweite Zeile ("Plus") sich nicht mit der Fünten und Sechsten ("Hand", bzw. "Pfand") reimt.
Genau an dieser Stelle wird der Konflikt Inhalt vs. Form besonders deutlich.
Abschließend nochmal ein Danke an Dich und Deine Zeilen.


Autor: Anke
« am: 04. November 2008, 22:14:49 »

Sehr treffend!  ;D
Autor: Bastian
« am: 03. November 2008, 13:27:05 »

Sorry, da sind wir schon wieder.
Hab vor zwei Wochen auf einer Zugfahrt dran rumgespielt, und es für "annehmbar" befunden. Das Versmaß muss noch ein wenig gebügelt werden (vielleicht: "... des Marktprinzips" ? ), und ein paar Wörter passen mir noch nicht so recht. Aber so sieht es erstmal aus:


Der Stümper

Ich kannte ihn, da war er noch ein Banker.
Mit Derivaten- und Schlips.
Er meinte, dass er ziemlich sicher wisse,
Dass er in Lehman- Aktien machen müsse.
Denn schließlich hätte er ja ziemlich Grips,
Und auch aufgrund
Eines Prinzips.

Er öffnete den Laptop und war tüchtig.
Er fuhr sich filmreif durchs Haar.
Dann biss er in den Bügel seiner Brille
Und blickte mir ganz tief in die Pupille
Und machte mir mit warmen Worten klar,
Dass nun auch ich
Ein Macher war.

Er las mir vieles vor,
Es ging mir leicht ins Ohr,
Und ging mir leicht zum andern wieder raus.

Er gab mir seinen Stift,
Ich ihm ne Unterschrift,
Im Anschluss gab ich ihm noch einen aus.

Ja, ich kannte ihn, da war er noch ein Banker,
Und sah ihn gestern vorm Plus.
Er saß mit vier Kollegen in der Gosse
Und schmiss ne Runde Premium Pils vom Schlosse.
Er drückte mir auch eines in die Hand
Heut leben wir
Vom Flaschenpfand.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 02. November 2008, 10:56:24 »

Sonst hättste heute noch mehr als 162 Beiträge geschrieben?
Du mußt halt besser auf deinen Avatar achtgeben.
Autor: Bastian
« am: 02. November 2008, 03:52:32 »

Autor: Burkhard Ihme
« am: 01. November 2008, 20:57:56 »

Quote (selected)
Profil Bastian:
Beiträge: 2441
162.73 Beiträge pro Tag Registrierungsdatum: 22.11.2003 um 21:03:47
15 Tage seit der Registrierung
Erstaunliche rege, dieses Forum!
Autor: Anke
« am: 01. November 2008, 01:26:13 »

Danke für den Tipp bzw. die Erinnerung.  :)

Ich hatte die sehr gute Besprechung schon gelesen, aber schon wieder vergessen. Werde da demnächst reingehen.

Ich fürchte nur, das wird an dem Zynismus der Geldmaker nichts ändern ...  :'(
Autor: Bastian
« am: 31. Oktober 2008, 03:24:29 »

In diesen Zusammenhang passt ein Film, der in diesen Tagen anläuft. Wir haben ihn heute in einem Programmkino gesehen, ich wünsche Erwin Wagenhofer aber, dass sein Dokumentarfilm auch ein größeres Publikum erreicht. Er hätte es verdient, zumal er durch die Bankenkrise noch an Aktualität gewonnen hat. Falls ihr die Gelegenheit habt, dann schaut ihn Euch unbedingt an:


Let's Make Money

Auf der Spur des Geldes

"(...) Wohin fließen die Abermilliarden, die wir unseren Banken und Versicherung zur Anlage anvertrauen? Wie vermehrt sich unser Geld? Wagenhofer hat sich aufgemacht, diese Fragen zu beantworten und blickt in die wirren Kanäle des globalen Finanzsystems. Vorbei am Finanzzentrum London führt ihn seine investigative Reise über den afrikanischen Kontinent, nach Indien, zurück in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol (...)"

Quelle: http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/10287_lets-make-money.html

Ein sehr dichter Film: er ist reich an Bildern, erlaubt Blicke aus verschiedenen Perspektiven und hat- zumindest in unseren Sitzreihen- teilweise für ungläubiges Staunen gesorgt.

Einen Trailer gibt's hier

Nachtrag:
Hier noch ein Interview mit Wagenhofer:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/interviewwagenhofer100.html
Autor: Bastian
« am: 04. Oktober 2008, 20:20:15 »

Ist eigentlich recht eindeutig, das mit der "Osse", ein nicht sonderlich hintergründiges Lied. Im burkhard'schen Sinne böte sich- nach meinem Verständnis- natürlich auch eine "Bässe" an (ginge aber für die Sekretärin übel aus).

Therapeutisch interessant wird es hingegen, wenn man die Hypothese aufstellt, dass es sich beim lyrischen Ich und dem Kämpfer um ein- und dieselbe Person handelt.

Dann passt es auch redlich gut auf die derzeitigen Akteure:
1. auf die Bankiers
2. auf die Glücksspieler, die auf erstere gesetzt haben

("unfrisierte Gedanken")
Bastian
Autor: Burkhard Ihme
« am: 03. Oktober 2008, 23:27:26 »

Hausse ist ein Börsenbegriff und wird überwiegend von Börsianern gebraucht (da muß Kreisler in einem Lied nicht plötzlich Fremdsprachenkenntnisse demonstrieren).
Und daß Börsianer (und Bänker) geistig nicht immer auf der Höhe sind, zeigt ja die derzeitige internationale Finanzkrise.
Autor: urmel
« am: 03. Oktober 2008, 21:04:50 »

@heikoholic : Kiesinger

@ Burkhard Ihme: Du verwechselst die Akteure. Georg Kreisler ist auf der LP zu hören. Von Börsianern steht nichts geschrieben.

Bereits die Offenbarung des Johannes ist mir suspekt. Deine über die Börsenmenschen nicht minder. Hast leider keine Begründung, Argumente beigelegt für Deine Beurteilung.

Ist es wirklich unkorrekt, wenn deutschsprachige Personen französische Namen anders aussprechen, als die Franzosen? Wie klingt bei Dir Frankreichs Hauptstadt :question Pari oder Paris :question

Autor: Burkhard Ihme
« am: 02. Oktober 2008, 09:50:22 »

Quote (selected)
ich bin  witzigerweise vor ein paar tagen erst über genau die gleiche unregelmäßigkeit gestolpert.
maexls erklärung ist natürlich völlig richtig. leider wird hausse im französischen einfach nur os ausgesprochen. das zerstört dann aber irgendwie den reim auf flosse.
Wörter mit französischem Ursprung werden im Deutschen allerdings selten korrekt ausgesprochen. Und Börsenmenschen sind eher sprachlich (und offenbar auch geistig) beschränkt.
Autor: dablju
« am: 02. Oktober 2008, 00:47:06 »

Danke für Eure Erläuterungen, sie sind sehr interessant.
Vergessen wir aber nicht die Absicht des Textes. Wir sollen verstehen und handeln. Denken wir an das "Vorletzte Lied" und suchen nicht unnötig nach Varianten, sonst bleiben wir für immer zu leise für ihn...
Gerade wird mir klar, dass ich wahrscheinlich ohne euren Forscherdrang ins Detail zu gehen keine Antworten hätte.
Also kämpfen wir jeder nach seiner Weise. Hauptsache nicht zu leise!
Autor: Heiko
« am: 01. Oktober 2008, 23:32:08 »

danke urmel, sehr aufschlussreich!
jetzt möchte ich aber trotzdem noch wissen, ob es die kiesinger- oder die pinochet-version ist, die in dem buch "ich weiß nicht, was soll es bedeuten" benutzt wird.
Autor: urmel
« am: 01. Oktober 2008, 22:28:39 »

Hallo heikoholic! Der Fink und der Seufert haben den Text bzgl. der Hausse geschrieben, wie es Georg Kreisler in seinem Buch, "Ich weiß nicht, was soll ich bedeuten", bereit 1973 niedergeschrieben hat, nämlich "Er sprach mit den Herrn von der Hausse". Eingedeutscht, mit vielleicht einer Prise Wiener Dialekt, da kann es durchaus wie osse klingen. Kreisler arbeitete bekanntlich mit Reimbüchern und um des Reimes Willen, da gab es im Text Kompromisse.

Dennoch interessant, dass der alte Kreisler immer noch Rätsel aufgibt!  :)
Autor: Heiko
« am: 01. Oktober 2008, 22:05:14 »

hallo dablju!
ich bin  witzigerweise vor ein paar tagen erst über genau die gleiche unregelmäßigkeit gestolpert.
maexls erklärung ist natürlich völlig richtig. leider wird hausse im französischen einfach nur os ausgesprochen. das zerstört dann aber irgendwie den reim auf flosse.
außerdem ist dir bestimmt auch aufgefallen, dass "der kämpfer" auf den vorletzten liedern gern den kiesinger erschossen hätte, in dem von dir genannten buch dann aber doch den pinochet. es handelt sich also nicht um die gleiche version.
sorry, dass ich die scheinbar gelöste frage wieder verdunkel!
aber was meinte gk nun wirklich?
haben die herausgeber Fink und Seufert den text an dieser stelle schlicht falsch verschriftlicht?
oder hat kreisler den französischen begriff "hausse" des reimes wegen
lautsprachlich verdeutscht?
ich weiß leider auch keine antwort darauf, was eine "osse" sonst sein könnte.
aber vielleicht ja jemand anderes im forum!?

 :)
Autor: dablju
« am: 01. Oktober 2008, 01:07:15 »

 :D Vielen Dank Maexl, das ging ja super schnell. Ich glaubte es wäre altes österreichisches Wortgut für die Herren der oberen Etagen.
Aber so wird mir schon alles klar, so dass eine falsche Interpretation ausgeschlossen ist. Danke.
Autor: Maexl
« am: 01. Oktober 2008, 00:40:08 »

Hausse ist franz. und ein Fachterminus der Börsen- und Finanzwelt.
Im Gegensatz zur Baisse ist die Hausse der positive Zustand bei dem die Werte stetig steigen - also eine art Hoch...
soweit mein primitives geschichtshalbwissen - willst dus richter bzw. genauer musst du vielleicht mal im internet suchen :-)