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Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Zufällig in San Francisco  (Gelesen 4535 mal)

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urmel

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Zufällig in San Francisco
« am: 10. Januar 2010, 00:03:26 »
Eingeschneit von allen Seiten, so bleibt man gern im eigenem Heim und Kreislert fröhlich vor sich hin.

Für 19 € kann das nächste Werk von Georg Kreisler erworben werden. Georg Kreisler wechselt die Verlage, wie andere ihre Hemden. Sein Lyrik-Band erscheint im VERBRECHER VERLAG! Ja, richtig gelesen! VERBRECHER VERLAG, den gibt es.

Dieser Verlag kündigt  Georg Kreislers Gedichtsband zum März 2010 an. Er wird den Titel tragen "Zufällig in San Francisco".

Die Beschreibung hierzu: >Manche Gedichte in diesem Buch sind absurd, die kommen der Wahrheit am nächsten. Man schreibt sie nicht absichtlich, sie werden einem eingeflüstert, sind also unbeabsichtigte Gedichte. < Die unbeabsichtigten Gedichte von Georg Kreisler haben es in sich. Scheinbar leichthin und beschwingt geschrieben, verweisen sie auf Abgründe und Absonderlichkeiten. Der Dichter ordnet die Welt, indem er sie erfindet. Er erfindet sie, um sie vorzeigen zu können. Kreisler erweist sich in diesem, seinem ersten ausschließlichen Lyrikband als ein ebenso hellsichtiger wie subtiler Dichter. > Hüte dich vor Kompromissen!/Das sind keine Leckerbissen.//Meide jede Konzilianz,/denn die nagt an der Substanz.<

Zitat Kreisler: "Das Dichten hat sicher Gründe, aber ich kenne sie nicht."

Offline Heiko

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Re: Zufällig in San Francisco
« Antwort #1 am: 11. Januar 2010, 00:12:47 »
Bin gespannt!
Die Gedichte der Letzten Lieder geben ja schon mal einen Vorgeschmack.
Mir scheint dort schon, dass eine reimende oder zumindest rhythmitisierte Form seinen Schreibgewohnheiten und -stärken eher entspricht.

Mal abwarten, ob der Termin eingehalten wird.
Nur wer aus der Rolle fällt, rollt aus der Falle.

Offline Alexander

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Re: Zufällig in San Francisco
« Antwort #2 am: 03. Juni 2010, 15:36:19 »
Hier noch eine Buchbesprechung (mit Videolink):

http://buecher.hagalil.com/2010/06/kreisler/
„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline Dunkelblaue Dille

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Re: Zufällig in San Francisco
« Antwort #3 am: 05. Juni 2010, 09:06:08 »
Taufrisch in (oder aus:-) der jungen Welt eine weitere Rezension:

http://www.jungewelt.de/2010/06-05/016.php

BG, DD

Offline Alexander

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„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline Alexander

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„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline Alexander

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Re: Zufällig in San Francisco
« Antwort #6 am: 11. August 2010, 15:29:29 »
„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline Burkhard Ihme

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  • Erschienen im November 2017: COMIC!-Jahrbuch 2018
Re: Zufällig in San Francisco
« Antwort #7 am: 10. Februar 2011, 20:44:46 »
Im Musenlust-Blog schreibt die Absolventintin des Celler Texterseminars über Georg Kreisler:

Quote (selected)
Ich schreibe keine Lieder mehr

von Claudia Karner (Celler Schule 2006)

„Ich schreibe keine Lieder mehr. Schon seit den Achtziger Jahren. Mir fällt einfach nichts mehr ein“, sagt er mit gespielter Verlegenheit, um ein beiläufiges „Wenn man von meinen Opern absieht“ anzuhängen. Er – das ist Georg Kreisler, die Legende des deutschsprachigen Musikkabaretts. Er singt auch keine Lieder mehr. „Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil ich es falsch fände. Es passt einfach nicht zu einem alten Mann wie mir. Bei einem Lied kommt es ja auch auf den Text an, und worüber soll ein alter Mann singen? Wenn man hingegen aus seinen Büchern liest, kann man so alt sein wie man will und auch so alt sein, wie man nicht will.“

Und so geht der fast 89-jährige nun gemeinsam mit seiner Frau Barbara Peters auf Lese-Tour.

 

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