Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
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Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Heiko
« am: 02. Februar 2013, 23:54:10 »

Habe den Thread fast nicht gefunden. Vielleicht schiebt unser Admin ihn zu den Büchern rüber.

Hier also 'ne Rezension zu den Letzen Lieder bei kritisch-lesen.de., die sich ehrlicherweise kritisches-gelesen.de nennen sollten. Trotz dieser Spitze, mir geht es natürlich ähnlich. Dinge, die man nicht mag, lassen sich halt leichter kritisieren.

http://www.kritisch-lesen.de/rezension/letzte-lieder
Autor: Dunkelblaue Dille
« am: 03. Februar 2010, 08:39:18 »

Und noch eine...

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13793

Insgesamt recht schön, auf den letzten Metern ist dem Kritiker allerdings etwas die Luft ausgegangen:

...
Seine zweite Oper mit dem Berliner Chansonier Tim Fischer, der in den vergangenen Jahren zum musikalischen Stellvertreter des Altmeisters avancierte, heißt „Das Aquarium oder die Stimme der Vernunft“
...

Man könnte das auf der selben Seite mit einem Leserbrief kommentieren, ich komme allerdings nicht dazu, ich hab heute abend noch eine Klausur:-)

BG, die DD
Autor: Alexander
« am: 08. Dezember 2009, 09:11:01 »

Autor: Peter Silie
« am: 02. Dezember 2009, 14:24:07 »

Quote (selected)
Im DLF kündigte Thomas Heyer, Moderator der Sendung Corso – Kultur nach 3, am Freitag eine Sendung mit dem „Heesters des deutschsprachigen Kabaretts“ an.
Wahnsinn, so ein Dillo. Oag.[/color]
Autor: Heiko
« am: 01. Dezember 2009, 22:25:42 »

Kuriös!

Immer nur mit der Angst und mit der Ruhe.
Das kann doch kein Nachteil sein - das muss doch ein Vorteil sein!!!

mag sich der Redakteur des Deutschland-Deutschland-Funk (DDLF) bei diesem Vergleich wohl gedacht haben.






e.: ..
Autor: urmel
« am: 01. Dezember 2009, 18:28:18 »

Wer kennt den Heesters des deutschsprachigen Kabaretts?

http://antijudaismusfrei.wordpress.com/2009/11/29/ein-schoener-vergleich/  

Dieser Vergleich ist nicht zu glauben, würde es dort nicht stehen und das auch noch im Deutschlandfunk in einer Kultursendung!
Autor: Dunkelblaue Dille
« am: 28. November 2009, 09:12:13 »

Genau:-)

Und wenn man folgenden Link zum FR-Interview verwendet, kommt man gleich auf der 1.Seite heraus (insgesamt 3 Seiten!):

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=2105427&em_cnt_page=1


Außerdem findet sich in der Wiener Zeitung von heute ein weiteres Interview mit Kreisler:

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=4664&alias=wzo&cob=453110


BG, DD
Autor: urmel
« am: 27. November 2009, 14:24:50 »

"Letzte Lieder" und die neue Oper beschäftigen seit Wochen die Medien.
Das von der Frankfurter Rundschau veröffentlichte Interview ist interessant und könnte direkt als Nachwort in Kreisler`s letztem Buch stehen. 2009 ein erfreuliches Kreisler-Jahr!

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=2105427&em_cnt_page=3
Autor: Heiko
« am: 16. November 2009, 02:39:15 »

Quote (selected)
Vor einer solchen Beweisführung zünde ich meinen Hut.
Klasse! zur Erhellung des Geschriebenen?

Quote (selected)
Georg Kreisler ist bekennender Schreibmaschinenschreiber:
(...)
Er nutzt sie gern, schließlich gebar der Fortschritt dieses Klapperteil vor seiner Geburt, also war es nie "neu".
Ich gebe die uneingeschränkt recht. Es war schon immer so (Floskelalarm!), dass die Alten rumkritteln an den verderblichen, neumodischen Entwicklungen, aber gleichzeitig den Stand der Technik zum Zeitpunkt der Geburt  als „natürlich“ oder normal ansahen.

Quote (selected)
, wenn er zunächst auf S. 7 schreibt: „Wenn sich also ein Mensch ändert, so ist es das Werk seines Schöpfer.“ (Ironie??), aber auf S. 26 kategorisch feststellt: „Der Mensch ist frei.“
Habe mich inzwischen belehren lassen, dass hier eventuell eine nietzscheanische Vorstellung gezeichnet wird:  Der Mensch als Künstler und Kunstwerk zugleich wird zu seinem eigenen Schöpfer. Damit wäre auch der Widerspruch zu der zweiten Aussage aufgehoben.

Autor: Bastian
« am: 26. Oktober 2009, 23:27:00 »

Nehme die Auseinandersetzung gerne auf. Bin jetzt bei Kap 5 und hab einen durchwachsenen Eindruck.

Ich muss das Ding erst mal ganz durchlesen, bevor ich was Robustes dazu schreibe. Einfach, weil ich weiß, dass ich mich ansonsten nur auf die irritanten Stellen stürze und anderes, möglicherweise gar Unterschreibenswertes, vernachlässige.

Bis jetzt: Ich lese blitzgescheite Gedanken und schöne sprachliche Wendungen, wie diese, die Du erwähnt hast. Aber auch einige harsche Urteile, deren Begründungen entweder völlig inkonsistent sind, oder durch Themenwechsel einfach umgangen werden. Nicht zwingend nur Urteile über Menschen. Beispielsweise zeichnet er auch in diesem Buch ein abstruses Bild von den Wissenschaften, denen er alles Mögliche andichtet- nur nicht die Neugier...

Und sie- der Fortschritt allgemein- scheinen für vieles herhalten zu müssen, was er anderweitig nicht begründen kann, beziehungsweise ihm wahrscheinlich schlicht mangels Interesse durch die Lappen gegangen ist. Ein Beispiel für ein harsches, aber logisch vollkommen inkonsistentes Urteil, siehe S.34, Abs.1:
das Fazit des Absatzes lautet (frei zitiert): "der technische Fortschritt hat den Künstlern mehr geschadet als genützt."
Begründung: Künstler gab es schon vorher. Lokomotiven kamen erst später. Schriftsteller haben Schreibmaschinen erfunden, aus den Schreibmaschinen wurden Computer, und deshalb gibt es jetzt mehr schlechte Schriftsteller.

Vor einer solchen Beweisführung zünde ich meinen Hut.

Ich meine übrigens, das gleiche schon einmal gelesen zu haben, und zwar hier.

Georg Kreisler ist bekennender Schreibmaschinenschreiber:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Sonntag-Interview-Kreisler-Hitler-Jude-Kabarett-Humor;art2566,2930961
Ein Meisterwerk der Technik, das vielen Schriftstellern und -Setzern die Arbeit erleichtert hat. Er nutzt sie gern, schließlich gebar der Fortschritt dieses Klapperteil vor seiner Geburt, also war es nie "neu".

Gegen diesen Bias ist natürlich nichts einzuwenden, noch halte ich ihn überhaupt für ein Thema. Nur frage ich mich: Wozu dann der immer wiederkehrende, aufgesetzte Anti- Fortschritts- Kokolores?

Nebenbei (Stichwort "böse Wissenschaft"): Die Nierenkolik, die in dem obigen Interview so nebenbei amüsant erwähnt wird, wäre vor 200 Jahren wahrscheinlich tödlich verlaufen.
Autor: Heiko
« am: 25. Oktober 2009, 12:59:26 »

Mögen die Auseinandersetzungen beginnen!

Zum Einstieg eine eher kritische Rezension:
http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=30977&SESSID=425d885b4a0ff64eb73bd0bbdd60a188

Ich kann mir leider noch kein umfassendes Urteil erlauben, weil ich erst drei Kapitel gelesen habe.
Doch offenbart Kreisler schon auf den ersten Seiten ein nicht konsistentes Menschenbild, wenn er zunächst auf S. 7 schreibt: „Wenn sich also ein Mensch ändert, so ist es das Werk seines Schöpfer.“ (Ironie??), aber auf S. 26 kategorisch feststellt: „Der Mensch ist frei.“
Zweifellos ist mir die zweite Aussage sympathischer. Und mag mir auch jemand die Kontexte der beiden Aussagen um die Ohren hauen (bei der ersten geht es um Kunst, bei der zweiten um die individuelle Schuld von Nazis und anderen Verbrechern), so bleibe ich dabei, dass solche Ansichten nicht je nach Windrichtung verändert werden sollten.

Aber gerade die provozierenden, scheinbaren Widersprüche machen nach wie vor den Reiz seiner Texte aus. „Jeder Mensch ist ein Flüchtling. Wer zu Hause bleibt, flüchtet vor der Realität.“ und ähnliche aphoristische Schmuckstücke verleiten zum Grübeln und lassen an seine besten Lieder erinnern.