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Autor Thema: Kreislers neues Buch...  (Gelesen 8362 mal)

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Offline Sandra

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Re: Kreislers neues Buch...
« Antwort #25 am: 14. Februar 2004, 10:53:13 »
nein, finde ich nicht unbedingt. Interpretieren heisst "auslegen" - hinein-interpretieren ist eher "unterstellen" - so verwende ich das Wort das Wort jedenfalls.

Offline Guntram

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Re: Kreislers neues Buch...
« Antwort #26 am: 16. Februar 2004, 09:18:42 »
@Sandra

Ich geb dir in vielem Recht was du (mir) da über GK schreibst. Es hat sicher viel mit dem Alter zu tun. Das Problem ist wir (außer dir) kennen nur seine Lieder und andere Veröffentlichungen und kennen ihn nicht persönlich und da ist es schwer und auch gefährlich Schlüsse zu ziehen, denn die könnten vollkommen falsch sein.
Träume sind nicht Schäume, sind nicht Schall und Rauch,
sondern unser Leben so wie wache Stunden auch.
Wirklichkeit heißt Spesen, Träume sind Ertrag. Träume sind uns sicher schwarz auf weiß wie Nac

Offline Guntram

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Re: Kreislers neues Buch...
« Antwort #27 am: 16. Februar 2004, 09:34:01 »
@ Choirgirl

Ich glaube man kann das Lied nicht auf einzelne Sätze reduzieren. Der Gesamtinhalt + der Kommentar von den Everblacks 2 gibt für mich folgendes Bild:

Es geht nicht um eine Einzelperson. Das Lied soll Deutschland (den Deutschen) darstellen.

Brutal - Versoffen - Hinterhältig - Mordlustig

Also Charaktereigenschaften die den Deutschen seit dem III. Reich im Ausland angehängt werden. Das ganze schön nett und mit viel Satire verpackt. Und das Paule in England gehängt wurde ist vielleicht auch kein Zufall.
Nun interpretiere ich einmal: Churchill hat das III. Reich bis aufs Messer bekämpft, die Invasion fand von England aus statt - auch wenn es letztendlich die Amerikaner waren. Aber England hatte im Sieg über Hitlerdeutschland eine politsche und strategische Schlüsselstellung.
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Offline Sandra

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Re: Kreislers neues Buch...
« Antwort #28 am: 16. Februar 2004, 10:03:20 »
Naja, Guntram, ich kenne ihn ja letztlich auch nciht persönlich. Das letzte Mal, dass wir so richtig intensiven persönlichen Kontakt hatten (mehr als eine halbe Stunde im Kaffeehaus) war, als ich 15 war. Und danach reduzierte sich eben alles auf  ca halbjährliche Kaffeehaustreffen - und da war das letzte irgendwann Ende der 80er jahre. Ich kann wirklich nicht behaupten, ich wüsste, was in seinem Kopf vorgeht. Ich reime mir halt aus Interviews, Erinnerungen und Handlungen einiges zusammen - ohne jeden Anspruch auf Authentizität.
Aber was den Paule betrifft, so bin ich mir ziemlich sicher: es ist NUR EIN LIED. Es wird sehr oft in seine Lieder irre viel hineininterpretiert - zB tiefenpsychologische Bilder in die Alten Tanten, oder in das Mädchen mit den drei blauen Augen. (wo ja die Idee dazu - bei beiden - garnicht von ihm kommt)  Zu der Zeit, als der Paule entstand, hatte GK eine Liederfabrik. Er musste täglich neue Lieder schreiben, für seine Fernsehsendung, für ein allabendliches Kabarett - er hat halt drauflos gedichtet. Eine Mischung aus: gute Zeile/reimt sich/vage Bilder im Hinterkopf/könnte aufregen.  Manche dieser Lieder hat er dann fpr so gut befunden, dass er sie auch auf eine Platte aufgenommen hat, die haben dann überdauert. (und sind jetzt vorliegend für Interpeteation) Andere nicht - manche davon sind aber besonders schön, und man fragt sich was die Kriterien der Auswahl waren, und kommt zu dem schluss: die Zeit war halt nach einem anderen Geschmack.
Er ist sehr pragmatisch, was den Bau von Liedern betrifft - das zumindest weiss ich noch. Klar kann die Skepsis gegenüber Deutschen mitgespielt haben - aber wenn, dann unbewusst. Vielleicht hat er's dann sogar gesehen - und einfach drin gelassen, weil es ja eh gepasst hat.
Ich glaube bei den meisten Liedern ist er nachher selbst daran interessiert, was die anderen so darunter verstehen - das habe ich selbst erlebt, und das schreibt er ja auch immer wieder.

 

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von Guntram