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Georg Kreisler Forum Georg Kreisler (2010)
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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Burkhard Ihme
« am: 13. Dezember 2012, 01:48:53 »

http://www.kunstundkultur-online.de/musik01.html#lied

Quote (selected)
Vom neu erschaffenen Liedgut jüngeren Datums ist wohl nichts dauerhaft. Udo Lindenbergs Sonderzug nach Pankow steht auf dem Abstellgleis. Keiner der Anti-AKW-Songs, mit denen sich Demonstranten angesichts Staatsübermacht Mut zusangen, ist Volkslied geworden. Der Weckruf Wolf Biermanns gegen die Verhärtung in harter Zeit ist in weichgespülten Zeiten verhallt. Da erscheint eher noch Gehma Taubn vergiftn im Park geschmacksgrenzübergreifend. Das alles kann zuversichtlich stimmen – aus ästhetischen Gründen.

Frieder Reininghaus
Der Autor ist Professor in Wien, Musikpublizist und gehört zum
Chefredaktionsteam der Österreichischen Musikzeitschrift
Autor: Clas
« am: 31. Juli 2012, 01:12:49 »

Moin, moin,

und sone Leute laufen da frei rum und dürfen sich sehrgscheit nennen? Ich wäre mehr für brummend blöde. Lasset uns singen: Gott behüte Franz, den Kaiser... Der muss es ja auch nicht leicht gehabt haben... Oder so.

Gruß Clas
Autor: Alexander
« am: 30. Juli 2012, 19:53:52 »

Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt 53 Lieder von Georg Kreisler:

http://derstandard.at/1342947997880/OeNB-erwirbt-53-Kreisler-Lieder

PS: Man beachte den Leserkommentar drunter. Sagt viel über Österreich und das "allgemeine" Kunstverständnis dort aus.
Autor: Alexander
« am: 05. März 2012, 17:15:15 »

Autor: Heiko
« am: 30. Dezember 2011, 13:11:13 »

Eine vorgeblich vom Todesfall unabhängige Humorkritik fährt Kreisler in der aktuellen Titanic ein:
http://www.titanic-magazin.de/hk_1201.html?&tx_kharticlepages_pi1%5Bpage%5D=4&cHash=a642d8af4437a911d7baefb5465830e6

Quote (selected)
Da las ich unlängst ganz arglos Georg Kreislers Satirenband »Wien. Die einzige Stadt der Welt, in der ich geboren bin«, ein Werk, das laut Autorenvorwort 1987 »von einem Wiener Verlag veröffentlicht und schnell wieder fallengelassen« wurde, das nun aber der Atrium-Verlag »aus dem Donaukanal geholt hat, in den es geworfen worden war« – und kurz darauf untersteht sich Kreisler, Salzburg zur einzigen Stadt der Welt zu machen, in der er gestorben ist. Soll ich deshalb mein Vorhaben, mal nebenbei zu prüfen, wie sich Kreisler heute noch so liest, fallenlassen und am Ende einen Nachruf schreiben? Lieber nicht. Kreislers Verdienste wie auch sein ahasverischer Lebensweg wurden schon von anderen zur Genüge geschildert.
Der kritische Ton, der auch den Rest des Artikels ausmacht, hebt sich auffällig vom größeren Teil der derzeitigen Kommentationen ab. Selbst die BILD hat Kreisler ja bereits integriert. Und damit auch der letzte Leser seine Anhängerschaft einordnen kann, hat sie Kurt Beck als einen „persönlichen Freund des Künstlers“ erinnern und trauern lassen. Ich verlinke diesen derzeit noch abrufbaren Artikel selbstverständlich nicht.

In der Januarausgabe der konkret bezieht man sich ebenfalls auf den Tod Kreislers. Gleich auf Seite 4 in der Rubrik „Von konkret“ erfährt man:
Quote (selected)
Georg Kreisler ist tot, und wer tot ist, ist allen, von der »FAZ« bis hinunter [ :-/] zur »Taz «, irgendwie »unser«. Unser war Kreisler nicht (…).
Da die „konkret“ nur wenig und kaum aktuelles in ihrer eigenen online-Präsenz anbietet, werde ich nicht weiter zitieren, sondern lediglich darauf verweisen, dass es in diesem Artikel auch einen auf den 23. Juli 2011 datierten Brief von Georg Kreisler an Frau Gremliza zu lesen gibt. Außerdem erfährt man, welches Musikstück Herr. L. Gremliza in der Deutschlandfunk-Sendung „Zwischentöne“ hat auflegen lassen.
Autor: Alexander
« am: 06. Dezember 2011, 12:36:56 »

Autor: Bastian
« am: 03. August 2011, 14:28:10 »

Ein Artikel aus der Zeit. Angeblich neu, auch wenn ich meine, den Artikel schon einmal gelesen zu haben. Vielleicht nur ein déjà- vu...

Georg Kreisler: Lieder des Weltdurchschauers

Quote (selected)
(...) 1955 kehrte er nach Wien zurück. Dort belebte er zusammen mit Helmut Qualtinger die Tradition des vertriebenen, wenn nicht ausgerotteten jüdischen Witzes. Aber er wurde nicht mehr heimisch, prägte den berühmten Satz: "Wie schön wäre Wien ohne Wiener" und zog weiter in andere Städte, in denen er sich ebenfalls nicht zu Hause fühlte: München, Berlin, Basel. (...)

http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-07/georg-kreisler-lieder
Autor: Clas
« am: 10. Juni 2011, 15:22:30 »

Moin, moin,

darauf wollte ich gerade auch hinweisen; irgendwie scheinen da doch aber die Maßstäbe zu verrutschen... Weder verstehe ich, warum man als Interviewer in den offenbar gestörten Familienverhältnissen bohren muss, noch, warum man, wenn doch schon aus anderen Quellen klar ist, dass da eine Weltbildtrübung vorliegt, sie immer wieder reproduzieren muss. Ich finde das grob ungehörig und respektlos.

Und die "böse Tochter" qua Überschrift zum zentralen und unverzeihlichen Unrecht eines langen Lebens zu machen, weil sie irgendwas irgendwann gesagt hat oder auch nicht, und das sitzt quer im Hals... Da übertreibt der Weggeher maßlos. Selbst wenn das Beispiel Wort für Wort zuträfe und hätte keine Kehrseite, was ich beides bezweifle: Wo wäre das Problem? Im Vergleich zu manchem anderen auf der Welt doch kaum wahrzunehmen.

Und wenn er das in Überschrift und Interview so, wie hier geschehen, darstellt, stimmt auch die Wahrnehmung des Interviewers nicht mehr.

Recht hat er möglicherweise mit der Einschätzung, das Verhältnis sei irreparabel, es seien Dinge gesagt worden, die dies unmöglich machten. Gerade wieder, in diesem Interview. Nach meinem Gefühl treiben solche Interviewabschnitte und die darin vom Meister gesagten Dinge ein solches Verhältnis jedenfalls in den Grenzbereich des vorerst  Irreparablen... Reparieren oder neu ordnen kann man fast alles unter Menschen, wenn sie wollen.

Natürlich gibt es Sachen über die kein Gras mehr wächst, zumal wenn man immer wieder fleißig Gift spritzt an der Stelle, oder Menschensäure... Na, so pflanz doch Stiefmütterchen oder Schlingknöterich, oder lass es halt brach liegen, und schau, was wird. Aber immer wieder dran kratzen ist bled.

Gruß Clas
Autor: Alexander
« am: 10. Juni 2011, 13:11:48 »

Autor: Clas
« am: 05. Juni 2011, 08:00:08 »

Moin, moin,

speziell in den Gedichten ist es bei Kästner, scheint mir, auch noch deutlicher ausgeklammert, weggelassen, möglicherweise wollte uns der Dichter dazu anregen, dafür zu sorgen und uns zu mühen, dass das Weltbild ohne das Positive nicht so verdammt realistisch aussehe... In den Kinderbüchern finde ich es aber durchaus und sehr deutlich, geradezu hoffnungsvoll.

Vielleicht wollte GK ja genau zu solchen Überlegungen anregen, vielleicht auch genau nicht, und ich tu's trotzdem... Wer weiß?

Gruß Clas
Autor: Burkhard Ihme
« am: 05. Juni 2011, 02:10:29 »

Naja, auch Kästner wußte ja nicht so recht, wo das Positive in einen Gedichten abgeblieben war.
Autor: Clas
« am: 04. Juni 2011, 09:38:38 »

Moin, moin,

zu dem Interview: Keine Lieder für irgendwas? Häh?! Für's dagegen sein doch wohl allemal. Für Freiheit, für das Fernbleiben von der Arbeit, das Spazierengehen, die aufrechte Haltung und das Bestehen auf persönlicher Souveränität... Außerdem stehen sie für Musik, Text, Sprache...

Gruß Clas
Autor: Burkhard Ihme
« am: 03. Juni 2011, 23:08:52 »

Und drei Wochen vorher hat Rupert Koppold mich interviewt.
Autor: Bastian
« am: 02. Juni 2011, 12:28:17 »

Unter der Überschrift "Abschieds-Tour für Georg Kreisler" schreibt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag:

Quote (selected)
(...) Für Georg Kreisler ist es nur ein Abschied von der Bühne. "Es gibt deshalb keinen Grund, Adieu zu sagen", versicherte der 88-Jährige am Dienstagabend zum Auftakt seiner Abschiedstou in Fürth.

Georg Kreisler geht zwar von der Bühne, aber er schreibt weiter

Denn auch nach seinem Rückzug von der Bühne will er weiter schreiben und komponieren. "Da weiß man ja nie, was einem da noch so alles einfällt", fügt er verschmitzt lächelnd hinzu. Noch in diesem Jahr sollen zwei Bücher erscheinen - an einem weiteren schreibt er. Für die Bühne aber fühlt er sich inzwischen zu alt. "Ich glaube, ich habe genug gemacht." (...)


http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/leute/artikeldetail/article/2158/goerg-kreisler-geht-auf-abschieds-tour-1.html
Autor: Clas
« am: 04. Mai 2011, 11:02:34 »

Moin, moin,

ich finde, da klingt vieles nach schlechter Scheidung und nachfolgender Seelenumstülpung nach außen. Ich hatte das hier schon gefunden, wollte aber nicht das Kamel sein, das eventuell drübergewachsenes Gras wieder abfrisst...

Auch die ständigen Seiten- und sonstigen Hiebe auf Frau Peters halte ich für unfein oder konstellationsbedingt und darüber hinaus unter der Voraussetzung, sie seien auch sachlich gut begründet, nicht für klug. Jemandem abratend in Liebesdinge hineinzureden, zumal ungebeten, hat fast grundsätzlich paradoxe Wirkungen, und ungute dazu, weil sich die berechtigte Abwehr gegen die Einmischung trübend in die Klarheit der eigenen Gefühle mischt. Ich kenne eine gar nicht dumme Frau, die aus solchem Trotz geheiratet und sich erst drei Kinder später wieder hat scheiden lassen. Sie sagte mir, ohne die Einmischung ihrer Eltern, die von dem Mann gleich so wenig hielten, wie sie zum Zeitpunkt der Scheidung, hätte sie den wohl nicht geheiratet. Erzählt hat sie mir das, als ich ihr riet, im Hinblick auf den Freund ihrer Tochter schwer bezähmbare, durchaus nachvollziehbare Antipathie und Stellungnahme möglichst nur auf Nachfrage hin zu äußern und möglichst knapp zu halten, wenn sie ihrer Tochter da nicht die Klärung der Beziehung unnötig erschweren wolle. -

Die Situation ist jedoch bereits recht verfahren, offenbar.

Das ist schade und ein Schaden, und vor allem den Beteiligten wünsche ich, sie mögen da wieder raus finden. Ich fürchte aber, das wird kaum gehen, die Ausgänge aus sowas sind eng und niedrig, und schwer zu finden. Vielleicht kann gleichmütige Freundlichkeit da ein Zwischenziel sein...

Gruß Clas
Autor: Burkhard Ihme
« am: 04. Mai 2011, 02:22:31 »

Da man hier nicht editieren kann kann:

Vielleicht korrigiert Bastian den dritten Link.

Und das klingt auch sehr hart.

Autor: Burkhard Ihme
« am: 04. Mai 2011, 02:19:09 »

Hier ein Link zu einer Schilderung aus erster Quelle:

Und meiner Erinnerung nach hat sich unsere prominente Anonyma auch an anderer Stelle dazu geäußert.

Hier postet sie z.B. eine offizielle Stellungnahme von Sandra Kreisler.

Und das klingt auch sehr hart.

Nur als Hinweis für die etwas jüngeren Besucher dieses Forums.


Edit: Link korrigiert. Bastian

Autor: Burkhard Ihme
« am: 04. Mai 2011, 02:00:47 »

Was erzählt er denn da?

Quote (selected)
Was können Erwachsene von Kindern lernen?

Ob man tatsächlich etwas von ihnen lernt, das weiß ich nicht. Vielleicht eine naive Betrachtung des Lebens. Ich habe drei Kinder, aber ich bin mit ihnen nicht in Verbindung. Die Mutter hat dem ersten die Liebe zu mir ausgetrieben, das war eine ziemlich harte Sache. Die anderen beiden haben sich mit einer Brutalität, die ich bis heute nicht verstehe, einfach losgesagt, auch von ihrer Mutter. Das ist nicht zu verstehen.
Glaubt er das mittlerweile selber? Sandra hat doch immer wieder versucht, Kontakt aufzunehmen.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 04. Mai 2011, 01:56:36 »

Was passiert eigentlich mit Video-Text im digitalen Zeitalter?
Über Satellit kann ich die Seiten sehen, über T-Online nicht.
Autor: Clas
« am: 03. Mai 2011, 13:54:21 »

Moin Alexander,

der erste Link führt mich zu einer Nachricht über einen Herren W. Beatty oder so ähnlich, der wieder Filme drehen möchte...

Die richtige Seite 503 hat mir gestern die gute Tante Google rausgesucht.

Gruß Clas
Autor: Alexander
« am: 03. Mai 2011, 10:01:18 »

Danke Burkhard!

Hier der Link dazu:
http://www.ard-text.de/?page=503

Und hier das Chrismon Gespräch, aus dem zitiert wird:
http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2011/das-alter-ist-ein-geisteszustand-georg-kreisler-8433


Edit: Hier ein alternativer Link zum Interview:
 http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2011/das-alter-ist-ein-geisteszustand-8433
Bastian

Autor: Burkhard Ihme
« am: 03. Mai 2011, 06:08:19 »

ARD-Videotext Tafel 503.
Autor: Bastian
« am: 26. April 2011, 16:08:51 »

Wurde mir gestern freundlicherweise zugeschickt:

Ein Interview mit Kreisler, geführt von Philipp Engel in der Jüdischen Allgemeinen

»In Wien ist Judenhass weit verbreitet«

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10255

Auszug:
Quote (selected)
[...]Als ich kürzlich mit Marcel Reich-Ranicki über seine Erinnerungen an die Zeit im Warschauer Ghetto sprach, sagte er, dass kein Tag vergehe, an dem er nicht daran denken müsse. Ist das bei Ihnen ähnlich?

So etwas vergisst man sein ganzes Leben nicht. Ich selbst habe erleben müssen, wie Juden auf Befehl mit Wurzelbürsten die Straßen schrubbten, während Wiener Bürger das Treiben mit höhnischen Kommentaren begleiteten. Ich hatte Glück und konnte die Straßenseite wechseln und bin weggerannt. In der Schule hatte ich weniger Glück. Wie alle Juden bin ich vom Gymnasium ausgeschlossen worden. Als der Direktor uns das mitteilte, mussten wir durch ein Spalier den Schulhof verlassen, von den anderen Schülern gab’s zum Abschied Schläge auf den Kopf.[...]