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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Burkhard Ihme
« am: 07. April 2007, 03:22:43 »

Wer sich für das filmische Werk von Anton Kutter interessiert, findet das bei IMDB.
Der zitierte Tasso ist wahrscheinlich das Theaterstück von Goethe.
Der "alte Hirt" ist mit höchster Wahrscheinlichkeit einfach ein alter Hirte, genauso wie es in dem Lied alte Fölrster, alte Sissis, alte Kanzler, alte Meter und alte Alpenglühen gibt.
Der zitierte Hans ist übrigens nicht aus dem Schneckenloch, sondern aus dem "Schnokeloch" (Schnakenloch). Das Lied kommt auch nicht aus der Schweiz, sondern aus dem Elsass.
Autor: Guntram
« am: 06. Juni 2006, 07:41:06 »

aus dem letzten testbuch ""leise flehen meine tauben" mit 104 liedtexten und kurzgeschichten. teilweise bisher unveröffentlicht.
Autor: Andrea
« am: 05. Juni 2006, 10:11:48 »

Aus welchem Buch kommt "bleib bewusstseinserweiternd zu haus"?
Autor: Maexl
« am: 02. Juni 2006, 13:28:34 »

dito -> Marx, Engels
Autor: Franz08
« am: 02. Juni 2006, 09:38:42 »

Nach meiner jetzt auch nicht mehr unvoreingenommenen Meinung kann es nur Herbert Marcuse sein, der damals sehr modern war...  :)
(Dass allerdings der Kreisler einen Adorno/Porno-Reim gemacht hat, wundert mich doch sehr  :o )
Autor: Guntram
« am: 02. Juni 2006, 07:11:10 »

 :-[ Wegen des Schreibfehlers werde ich ganz schamviolett. Fällt das unter Freud oder einfach Dämlichkeit?  :-X ::)

Hier der Text:

Schatz, das Wetter ist gar nicht schön,
da bleiben wir doch lieber zu Haus.
Wer will schon heut´ demonstrieren gehen
in den saukalten Winter hinaus!
Jeder Bursch und sein Mäderl,
mit einem Kampf-Pamphleterl,
sitzen heute am Kanapee.
Schatz, ich hab eine Idee:
Schau, die Sonne ist kalt, und der Wind heult ums Eck,
bleib bewußtseinserweiternd zu Haus!
Die Bäume sind kahl und die Straßen voll Dreck,
bleib bewußtseinserweiternd zu Haus!
Du kochst mir a Sulz und a Zungerl,
ich les dir den Mao Tse Tungerl,
dann schimpfen wir am Nixon, am Brandt und am Strauß
und bleiben bewußtseinserweiternd zu Haus.

Schatz, geh, bring den Marcuse her!
Der tut sich am besten bewähren.
Ich brauch jetzt kein´ Marx oder Engels mehr,
die sind ja schon nicht mehr modern.
Schau einmal nach, was der Bloch sagt,
was der Toch und der Habermas noch sagt,
sonst kriegen die Amis ganz Laos im Nu,
und die armen Russen schaun zu.

Ja, der Winter, der scheußliche Winter ist hier,
bleib bewußtseinserweiternd zu Haus!
Jetzt ist ka Saison für a Revolution,
bleib bewußtseinserweiternd zu Haus!
Der Hansl verschlingt den Adorno
und die Mali derweil einen Porno,

ich les noch James Bond und den Winnetou aus,
vorm Bewußtseinserweitern zu Haus.
Auch der Robinson Crusoe
war bestimmt noch kein Juso.
Bleib bewußtseinserweiternd zu Haus!



Übrigens habe ich bis jetzt nicht mal einen "offiziellen" Titel, weil er im Buch ohne abgedruckt ist und einen Aufnahme gibt es nicht. Deshalb habe ich es Analog zu den Varianten nach der letzten Zeilen betitelt. Es kann eigentlich nur aus einem Kabarettprogramm stammen. die Melodie ist vom Taubenvergiften.


Ich tip auch auf den Herbert, aber ich wollte erst mal unvoreingenommen Meinungen hören.
Autor: Franz08
« am: 01. Juni 2006, 18:20:03 »

Wenn Guntram "den Text drumherum" hätte und posten könnte, täten wir uns im Zuordnen wahrscheinlich auch leichter...  ::)
Autor: Bastian
« am: 01. Juni 2006, 17:38:41 »

 :D

Tja, da werdet ihr wohl den Herrn Kreisler persönlich fragen müssen. Ich vermute eher den Herbert, wegen der "Revolution"...
Autor: Franz08
« am: 01. Juni 2006, 15:28:15 »

Ah, sorry, so war das gemeint (entweder-oder)! Da hat mich wohl der "Dr. Marbuse" etwas verwirrt  ;D
Franz
Autor: Guntram
« am: 01. Juni 2006, 15:18:25 »

Weiß ich, Wiki hab ich auch gelesen. Aber welcher ist es den nun????? :-*
Autor: Franz08
« am: 01. Juni 2006, 14:50:55 »

Hallo Guntram,

da wird's wohl einerseits um Herbert Marcuse gehen, einen der (neben Adorno und Horkheimer) wichtigsten Vertreter der "Kritischen Theorie"
http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Marcuse

und andererseits wahrscheinlich um den Schriftsteller Ludwig Marcuse
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Marcuse

Franz
Autor: Guntram
« am: 01. Juni 2006, 10:29:25 »

Nach vielen neuen Texten aus den Büchern bin ich wieder auf der Suche, es gibt auch noch was älteres.

Marbuse Herbert (Philosoph) oder Ludwig (Schriftsteller)??? Beide sind jüd. Herkunft und haben auch ähnliche Geburts- und Sterbejahre. Aus "Bleib bewußtseinserweiternd zu Haus" einer Variante vom Taubenvergiften vermutlich Ende 60er anfang 70er.

Lillequist, Pére Efrajim, Philosoph

Wer kann was über die beiden beisteuern?
Autor: Franz08
« am: 10. Mai 2006, 12:29:37 »

In den Tiefen des Forums, beim fröhlichen Namedropping, ist mir gerade etwas aufgefallen:

Quote (selected)
Marboe, Ernst Wolfram (spricht sich allerdings Marbo)  - ein überaus unbeliebter und stockkonservativer Fernsehintentant und langjähriger Machthaber im Kulturwesen. Er hat auch einen Bruder, der war lange Kulturstadtrat, der heisst Peter. Aber der Ernst Wolfram ist gemeint - der peter war damals noch in Ny. (Er singt ja auch: Was sagt der Marboe)

Wenn Georg Kreisler im "Karajanuskopf" (Erscheinungsjahr 1956) vom Marboe singt, meint er den VATER der oben angesprochenen Marboes, der damals Bundestheater-Chef (und damit Karajans Dienstherr) war.

Peter Marboe ist der Sohn des legendären Bundestheater-Chefs, auf dessen Konto Direktorenbestellungen wie jene Herbert von Karajans anno 1956 gingen.
http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=k&ressort=fek&id=555580


Die Marboe-Dynastie zeigt aber sehr schön, wie sehr sich auch im Kulturbereich, gerade auch in Österreich, die (Familien)Traditionen fortsetzen...
Autor: Dagmar
« am: 18. Juli 2005, 01:31:35 »

Ich glaube die deutsche Redewendung ist eben genau die: "Vom Tellerwäscher zum Millionär". Ich wüsste jedenfalls kein anderes idiom dafür.
Autor: Sandra
« am: 17. Juli 2005, 10:47:55 »

Naja, das ist ja eben die Vermischung: Irgendwie Mythe wie Rattenfänger oder Augustin, aber eben auch reale Person. Fleisch gewordener Allgemeintraum.
Autor: Bastian
« am: 16. Juli 2005, 23:29:46 »

Ach, jetzt verstehe ich, du meinst nur Tellerwäscher- Parabeln. Das ist aber eben typisch amerikanisch. Ich dachte, du meinst allgemein und national... Hans im Glück! Fällt mir da gerade ein, einmal Tellerwäscher und zurück, das deutsche Pendant zum Schneckenhans...

Sie heißen offenbar immer Hans.
Autor: Sandra
« am: 16. Juli 2005, 23:27:02 »

Ja, so irgendwie, halt auf amerikanische Weise. Tellerwäscher zum Millionär in Real life....
Autor: Bastian
« am: 16. Juli 2005, 23:14:45 »

...der Rattenfänger von Hameln? Es gibt natürlich "größere" theutsche Sagen, aber der Rattenfänger hat sich leidlich oft bewahrheitet. Ich halte ihn für die passendste deutsche Figur.

In der Schweiz: Der Hans im Schneckenloch. Den kennt hier wiederum keiner.
Autor: Sandra
« am: 15. Juli 2005, 10:01:16 »

Ja, ich hab's mir schon gedacht.
Für mich - als Amerikanische-Schul-ausgebildete war immer klar, dass er ihn - oder so eine ähnliche der berühmten "tellerwäsche zum Millionär" Mythen meint.
WISSEN tu ich's auch nicht, was gemeint ist - aber ich hab wie gesagt nie drüber nachgedacht, weil es mir so logisch schien....
Aber das ist wohl eine klassische nationale Mythe, wie in Österreich der Augustin oder in Deutschland....ja, wen gibt es denn da in Deutschland?
Autor: Dagmar
« am: 15. Juli 2005, 01:10:23 »

Nee! Ich halte mich für einigermaßen und in Grenzen allgemeingebildet und habe auch noch nie was davon gehört.
Autor: Sandra
« am: 14. Juli 2005, 18:59:26 »

Wobei man nicht ausser Acht lassen sollte, dass Georg ja noch vor garnicht allzu langer Zeit in Amerika gelebt hat - und da ist Carver& seine Geschichte wesentlich bekannter als bei uns. Gehört zum Allgemeinwissen. Hier offenbar nicht(?)
Autor: Dorian
« am: 14. Juli 2005, 14:25:42 »

Quote (selected)
Hat GK den Namen einfach so verwendet weil er paßt und meint niemanden persönlich?


Halte ich für wahrscheinlicher. Ich denke, das ist nur 'ne Berufsbezeichnung, wie "der alte Förster".
Autor: Sandra
« am: 14. Juli 2005, 12:29:58 »

Möglicherweise ist aber auch George Washington Carver gemeint, der als Kind ein Sklave und Schafhirte war, und am Ende seines Lebens ein akklamierer Chemiker und Botaniker, der von Roosevelt geehrt wurde?
Autor: Guntram
« am: 14. Juli 2005, 09:58:26 »

Ich bin im Lied Alpenglüh´n über folgende Textzeile gestoßen:

"Der alte Hirt studiert zum letzten Mal Chemie."

Scheint ein Eigenname zu sein. Hatte ich bei meiner Zusammenstellung des Personenverzeichnisses übersehen.

Bei meiner Suche mit Google gab´s folgendes Ergebnis.

Hirt gibt es viele. Auch Chemiker aber keiner paßt vom Alter, sie sind alle zu jung. Alpenglüh´n ist von 1956.

Nur ein Hirt August paßte vom Alter war aber kein Chemiker sonderen Anatomieprofessor in der SS.

Jetzt stellen sich folgende Fragen:

Hat GK den Namen einfach so verwendet weil er paßt und meint niemanden persönlich?

Gab es doch einen Chemiker Hirt, der inzwischen vergessen ist?

Hat GK wirklich August Hirt gemeint und ihm wegen des Reims ein anderes Studium untergeschoben?
Autor: Dagmar
« am: 18. Mai 2005, 23:31:40 »

Die Sachen, die Weill am Broadway komponiert hat, sind ja leider allesamt nicht mehr an seine früheren Werke in Europa heran gekommen - und ja auch überwiegend eher von mäßigem Erfolg gekrönt gewesen. Von seinen ganzen in den USA komponierten Musicals sind es immer nur Einzelstücke, die bekannt geworden sind. Bei Lady In The Dark waren es Nummern wie The Saga of Jenny oder My Ship. Auch für die anderen Musicals waren es immer nur einige Stücke, nie mehr das ganze Musical, das trug. Knickerbocker Holiday ist als Ganzes eher schwach, der September-Song daraus hingegen eine Glanznummer. Von The Firebrand Of Florence hat nur Sing Me Not A Ballad die Zeiten überstanden. Lost In The Stars ist völlig gefloppt, usw. Schade eigentlich.