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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")



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Zusammenfassung

Autor: Dunkelblaue Dille
« am: 14. Juli 2007, 19:42:16 »

Quote (selected)
heute heissen die dann Tchoorsch oder so  ;)

Das hat andere Nachteile.
Be(s)ser Schurli.

Autor: whoknows
« am: 14. Juli 2007, 19:22:41 »

Hallo Inka, stimmt schon - aber auch der Danzer ist  (äh - war) nicht gerade junge Garde - und heutzutage ist das schon seltener, heute heissen die dann Tchoorsch oder so  ;)
Autor: Dorian
« am: 14. Juli 2007, 19:21:58 »

Und der Ludwig Hirsch singt ja auch ein Lied übber das tragische Ende von seinem Freund, dem Schurli-Bua  ;)

Hallo Inka, herzlich willkommen im Forum.
Autor: Inka
« am: 14. Juli 2007, 19:19:33 »

Quote (selected)
Am 18. Juli 1922 erblickte Georg Kreisler als einziger Sohn des Rechtsanwaltes Sigfried Kreisler und seiner Frau Hilda das Licht der Neubaugasse 57 im  7. Bezirk in Wien. Genannt wurde er fürderhin "Schurli", eine inzwischen etwas veraltete, damals aber übliche Kurzform des Namens.


In Wien ist die Bezeichung Schurli für Georg immer noch üblich. Auch Georg Danzer wurde im privaten Bereich Schurli genannt.
Autor: whoknows
« am: 12. Juli 2007, 10:31:40 »

Ich habe den Eindruck, es sind lieblose und unintelligente Fragen, und ebensolche Antworten - klingt für mich nach Telefoninterview - auch in der Art, wie die Antworten formuliert sind: da hat jemand mitstenographiert  - also klingt es für mich  ungenau und leblos - irgendwie so "zwischen Tür und Angel" gemacht.
Trotzdem sind die Aussagen über Guantanamo  mE unfassbar - borniert, uninformiert - und einfach ur provokant ohne was dahinter. Ich frage mich: ist das wieder das "ich bin aus Prinzip gegen den Mainstream" ? Oder ist das das Alter?
Dass Europa brodelt, stimmt immerhin, aber die Schlussfolgerungen....hm. Ich halte das für übertrieben - kommt jedenfalls darauf an, wie stark die EU in Zukunft wird,  und wie stark sie sich gegen andere starke Vereinigungen/Länder profilieren kann und will.
Autor: Franz08
« am: 12. Juli 2007, 10:21:16 »

Hallo Burkhard,

mit "Europa" meint Georg Kreisler den "Kulturraum Europa" und nicht nur die Länder innerhalb der EU-Grenze. Tschetschenien dazu zu zählen ist sicher weit hergeholt, ich denke mal, hier dachte Kreisler an "Russland", das man ideengeschichtlich durchaus als Teil des kulturellen Europa betrachten könnte. Der Balkan war jedenfalls immer Teil des europäischen Kulturraumes.

Im Jahr 1991 habe ich selber miterlebt, wie an der Grenze in Radkersburg (etwa 100km von Graz) die Menschen und Häuser der Slowenen – die selben Häuser und Lokale, wo wir Österreicher Wochen zuvor Zigaretten gekauft hatten und zum Essen waren – nach der Unabhängigkeitserklärung von der jugoslawischen Armee beschossen wurden. Das war der Beginn des "Jugoslawienkrieges", mitten in Europa, ein Sterben und Morden sondergleichen. Krieg.

Slowenien ist heute Mitglied der EU, Kroatien wird es bald sein.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 12. Juli 2007, 05:19:39 »

Quote (selected)
Guantanamo?
Ich glaube, hier überwiegt der Antiamerikanismus. Dort sitzen doch vorwiegend Verbrecher, die mit ihren Opfern kein Mitleid hatten, also habe ich auch mit ihnen kein Mitleid. Das sind aber keine Rachegedanken. Rache ist mir fremd, ich habe zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg jede Menge Kriegsverbrecher in meiner Gewalt gehabt und habe schon damals keinerlei Rache geübt. Die Tatsache, dass sie machtlos waren, war schon Strafe genug. Natürlich werden die Gefängniswärter in Guantanamo keine Engel sein, und man darf sie nicht zu weit gehen lassen. Und natürlich wird es dort, wie in jedem anderen Gefängnis, Ungerechtigkeiten geben, die man nicht zulassen sollte. Aber, wie gesagt, Guantanamo ist zu einem falschen Schlagwort geworden.
Kann es sein, daß Kreisler nicht weiß, was in Guantanamo vorgeht? Vorhin kam grad auf SWR 3 eine Sendung mit Roger Willemsen, der ehemalige Häftlinge interviewt hat ...

Quote (selected)
Wie sehen Sie Europa?
Europa brodelt. Man hat es an den Abstimmungen in Frankreich und Holland gesehen. In Deutschland oder Österreich hat man das Volk lieber gar nicht erst gefragt. Es brodelt, und eines Tages wird es explodieren. Europa hat nicht einmal Kriege verhindert, wie es vorgibt, siehe Balkan, Tschetschenien und so weiter. Wirtschaftlich ist es von Vorteil für die Reichen und von Nachteil für die Armen. Das Einzige, was es gebracht hat, ist die Einsicht, dass die Welt untergehen wird, wenn wir so weitermachen. Kurz, es ist eine Frage der Zeit, wann und wie es explodiert.
Kein schlüssiges Argument. Balkan und Tschtschenien sind und waren kein Teil  der Europäischen Union.
Autor: whoknows
« am: 11. Juli 2007, 23:46:26 »

http://www.freitag.de/2007/25/07251701.phpzum 85er mehren sich wieder die immergleichen Fragen und die immergleichen Antworten.....
Autor: whoknows
« am: 28. Juni 2007, 21:57:39 »

Naja - die Menschen sehen immer nur das, was sie schon "wissen" - das ist ein alter Hut.
Mir hat mal eine Frau erzählt, sie fände das Lied mit  der Wanduhr so toll.- Ich habe lange gebraucht, bis ich draufgekommen bin, dass sie "Mein Weib will mich verlassen" meint. 8-)
Das ist schon frustig, kann ich mir vorstellen - aber wie gesagt: die meisten Künstler lieben nicht die Lieder am Meisten, für die SIE am Meisten geliebt werden.....

Aber gerade  GK betont auch immer wieder, dass er seine Karriere eben NICHT den Medien oder Kulturvermittlern verdankt sondern nur dem Publikum. Zuletzt hier: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/436290/

Ich finde bei GK einfach extrem traurig, dass er oft genug  gar nicht mitzukriegen scheint, wie ihn sein Publikum liebt, dass es eben auch jede Menge junge Leute darunter gibt, und Menschen, die seine Inhalte sehr wohl wahrnehmen -  eben nicht nur die: "ach, in meiner Jugend.." und " schööön, Taubenvergiften blabla".
Allerdings dann doch auch nicht mehr so  erstaunlich, denn es scheinen tatsächlich die Leute von Kip seine wichtigsten Bezugspersonen in Sachen seiner Lieder zu sein - und die haben ja ganz offenbar NULL Ahnung, und unterstützen seine Arbeit in medientechnischer Hinsicht nachgerade gar nicht.
Dazu kommt: er ist eben in vielem nicht mit der Zeit mitgekommen, bzw hat sie verweigert. Daher auch keine Ahnung oder eine Verweigerung der  Vermarktungsmechanismen, die heutzutage einfach nötig sind - und dadurch auch eben eine verzerrte Wahrnehmung.  Seine Oper wird nicht gespielt - das stimmt. Aber liegt das wirklcih NUR daran, dass einfach keiner Interesse hat, oder liegt es nicht auch ein wenig daran, dass er Beratungsresistent ist?
Einerseits kriegt er allerdings wohl mit, wie viel Aufmerksamkeit der "Adam Schaf" hat, andererseits kann er daraus nicht auf die Rezeption seiner Arbeit schliessen? Sehr verwirrend. Und eben sehr traurig finde ich. Denn er könnte ja viel glücklicher sein, wenn er nicht so vermiest wäre.....
Autor: niels
« am: 24. Juni 2007, 20:16:24 »

GK warf dem Publikum immer wieder vor, dass es nur lacht und nicht nachdenkt (etwa im Booklet zu "Wenn Ihr lachen wollt" oder in "Zu leise für mich"), und dass es sein Werk auf die früheste Schaffensphase reduziert (etwa im Booklet zu "Die alten, bösen Lieder").

Diese Vorwürfe sind ja auch nicht völlig unberechtigt, es gibt gewiss viele Leute, die sich im Bezug auf GKs Werk so verhalten, und ich verstehe auch, wie bitter das ist. Aber ich finde die Vorwürfe arg pauschalisierend und daher ungerecht gegenüber den vielen, vielen Leuten (darunter notabene auch die einen oder anderen Veranstalter und Kritiker), die sein Werk durchaus ernst nehmen.
Autor: whoknows
« am: 24. Juni 2007, 10:22:32 »

Aufs Publikum? Hauptsächlich doch immer auf Kritiker und Veranstalter und so - Publikum, das habe ich eher selten gehört.
Autor: Eric
« am: 24. Juni 2007, 00:25:28 »

Ja das ist wahr. Ein komischer Kauz kann er sein.
Autor: niels
« am: 24. Juni 2007, 00:00:30 »

Was für einmal ausbleibt, sind die Schmähreden auf das Publikum, welches ihn ja eh nicht versteht, ernstnimmt usw.

Diese Seite von GK geht mir schon sehr auf die Nerven.
Autor: whoknows
« am: 23. Juni 2007, 22:33:53 »

Achje. Seufz. Ich finde das irgendwie unnötig und sich-selbst-demontierend. Sinnloser Weise.


Übrigens ist es irgenwie auch wieder witzig, dass der, den er als "einzig gebliebenen Freund" bezeichnet, Jürgen Keiser von Kip, auch vermutlich der einzige Mensch auf der Welt ist, der es schafft, ALLE CDs von GK im Programm zu haben, und mit allen bis auf eine einzige rote Zahlen zu schreiben. Da gehört schon auch ausnehmend viel Blödheit dazu.
Autor: Stroganoff
« am: 23. Juni 2007, 20:09:31 »

Orrr... *tränenabwisch*
Autor: Volker2
« am: 23. Juni 2007, 18:39:25 »

Hier ein offizielles Wort von Kreisler an seine Anhänger (und die, die es nicht werden wollen ...)

http://www.georgkreisler.de/gk_02c_d08.html
Autor: Volker2
« am: 26. April 2007, 22:16:46 »

So was, ein Interview bei meinem Arbeitgeber, und seh es nicht ...


Aus den Lübecker Nachrichten (22.4.07):

"Die Kunst weicht dem Kommerz"
Lübeck - Ein Gespräch mit Georg Kreisler, dem Kabarett-Altstar aus Wien. Am Dienstag ist sein Ein-Personen-Stück "Adam Schaf hat Angst" am Theater Lübeck zu sehen: Tim Fischer spielt und singt die Rolle.

Lübecker Nachrichten: Was machen Sie gerade?
Georg Kreisler: Ich bin mit dem Übersiedeln beschäftigt. Ich werde die Schweiz verlassen und wieder nach Österreich ziehen.

LN: Das ist eine Überraschung. Wie kommt das?
Kreisler: Meine Frau und ich sind jetzt 15 Jahre in der Schweiz, und das ist lang genug. Es gibt den Spruch, dass es schön ist, in der Schweiz geboren zu werden, und dass es schön ist, dort zu sterben. Aber was macht man dazwischen? Wir sind jetzt dazwischen. Wir ziehen nach Salzburg. Dort haben wir eine Menge Freunde und freuen uns drauf.

LN: Sie haben sich mit Ihren Landsleuten versöhnt?
Kreisler: Ich war nie böse mit Österreich. Ich habe einige Österreich-kritische Lieder geschrieben, aber das ist lange her und gehört zum Brot des Kabarettisten.

LN: Haben Sie noch die amerikanische Staatsbürgerschaft?
Kreisler: Ja.

LN: Und Sie behalten sie?
Kreisler: Ja. So lange man mich lässt.

LN: Die österreichische anzunehmen, ist für Sie kein Thema?
Kreisler: Momentan nicht. Es gibt keinen Grund dazu. Ich müsste vor einem Magistrat erscheinen und erklären, warum ich das will. Da ich in Österreich geboren wurde, widerstrebt es mir, das zu tun. Und so bin ich zufrieden mit der amerikanischen.

LN: Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Kreisler: Ich arbeite immer. Ich habe meine zweite Oper fertig geschrieben. Jetzt fische ich nach Ideen und weiß nicht, was das Nächste wird.

LN: Ihre erste Oper ist kaum aufgeführt worden. Was wird mit der zweiten?
Kreisler: So wie ich den Opernbetrieb kenne, werde ich sie nicht mehr hören. Die erste ist fünf Mal in Wien gespielt worden. Danach gab es kein Interesse mehr.

LN: Aus welchem Grund?
Kreisler: Das müssen Sie die Opernintendanten fragen. Es war eine komische Oper, die beim Publikum sehr gut angekommen ist. Die zweite ist auch eine komische Oper, und so viele moderne gibt es ja nicht.

LN: Heute gibt es kaum noch Kabarett. Bedauern Sie dies?
Kreisler: Nicht nur das Kabarett ist zurückgegangen. Alles ist zurückgegangen. Das Künstlerische durch den Kommerz, durch den Zwang, Geld zu verdienen. Außerdem wird meiner Meinung nach von jungen Regisseuren viel zerstört. Weil sie nur auf der Vergangenheit rumtrampeln und nichts Neues zu bieten haben. Das Theater ist ein bisschen tot geworden. Aber ich glaube, es wird sich wieder berappeln.

LN: Wie denn?
Kreisler: Ich glaube, man hat zu viel Gewicht auf das Regietheater gelegt. Man wird davon wieder abkommen. Modernisieren heißt doch nicht, alles Alte zu zerstören. Shakespeare oder Goethe waren schon alt, als ich ein Kind war. Damals gab es aber kein Regietheater. Aber wenn ich an die damaligen Inszenierungen denke: Man hatte das Gefühl, dass man in einem modernen Stück sitzt. Dass man ein Stück aus dem 18. Jahrhundert ins 21. Jahrhundert verlegt, dass man die Kostüme weglässt, alles nach Brooklyn verlegt oder Romeo eine Frau sein lässt - dadurch modernisiert man nichts. Ein Stück zu modernisieren heißt, ein Stück so zu spielen, dass das Publikum das Gefühl hat, ein modernes Stück zu sehen. Das ist natürlich viel schwieriger, als Regieeinfälle zu haben.

LN: Damit dürften Sie einer hiesigen Schulklasse aus der Seele sprechen, die eine moderne Inszenierung von "Kabale und Liebe" in Lübeck heftigst kritisiert hat.
Kreisler: Das Gemeine, das wirklich Böse daran ist, dass ein junger Mensch heute nicht mehr "Hamlet" sehen kann, überhaupt keinen Shakespeare oder Schiller. Es werden Ideen des Regisseurs gespielt und nicht das Stück. Meine Generation konnte noch begeistert sein von "Romeo und Julia" und das Gefühl haben, dass eine moderne Liebesgeschichte gespielt wird. Auch wenn sie vor 200 Jahren war, kann man doch Parallelen ziehen. Aber das Regietheater traut dem Publikum überhaupt nicht mehr zu denken. Die wollen nur irgendeinen Krach machen.

LN: Glauben Sie an die Zukunft des Theaters?
Kreisler: Es gibt ein paar positive Anzeichen, zum Beispiel die Schulklasse, die Sie erwähnen. Und es gibt Anzeichen, dass auch ein paar Kritiker allmählich umdenken.

LN: Was gibt es an Theaterkritikern auszusetzen?
Kreisler: Dass die mitmachen beim Regietheater, weil ihnen langweilig ist. Ich kann ja verstehen, dass einer, der jeden Abend ins Theater muss, etwas erleben möchte. Der findet es dann wunderbar, wenn er nackte Leute auf der Bühne sieht.

LN: Was macht einen guten Kritiker aus?
Kreisler: Ich kenne keinen einzigen. Die tun immer so, als wenn sie alles wissen. Wer wirklich am Theater ist, weiß, dass er nichts weiß, und versucht, dieses Nichtwissen möglichst gut umzusetzen.

LN: Negative Kritiken sind Ihnen egal?
Kreisler: Ziemlich. Ich lebe damit, das gehört zum Beruf. Künstlerisch hat es aber überhaupt keinen Einfluss auf mich. "Adam Schaf hat Angst" hat allerdings gute Kritiken bekommen, nicht nur nach der Uraufführung in Hamburg, sondern auch jetzt unterwegs. Darüber freue ich mich. Denn wenn andere Theaterintendanten das lesen, wollen sie das Stück auch spielen.

Interview: Liliane Jolitz
Autor: whoknows
« am: 01. April 2007, 09:03:10 »



Quote (selected)
da sie die eigene Ironie wesentlich besser verstehen als die ihrer Gesprächspartner.
Da hast Du ein wahres Wort gesprochen. Austeilen ist halt immer etwas leichter als Einstecken -
und es ist doch sooo schön, Recht zu haben!!!! ;)
Autor: Burkhard Ihme
« am: 01. April 2007, 03:02:42 »

Quote (selected)
Das mit der bitchy wife glaube ich sofort. Aber die angeblichen Forderungen von GK eher nicht - das war - wenn es gesagt wurde - sicherlich sarkastisch gemeint.
Offenbar können sich Polemiker wie Kreisler und Broder nicht verständigen, da sie die eigene Ironie wesentlich besser verstehen als die ihrer Gesprächspartner.

Und hier ging es ebenfalls um dieses Thema (aber ohne Broders O-Ton).
Autor: Guntram
« am: 01. April 2007, 01:01:00 »

Das hatten wir doch schon mal irgendwann  ;) ich weiß nur nicht mehr wo.  ::)
Autor: whoknows
« am: 01. April 2007, 00:35:38 »

Das mit der bitchy wife glaube ich sofort. Aber die angeblichen Forderungen von GK eher nicht - das war - wenn es gesagt wurde - sicherlich sarkastisch gemeint.
Trotzdem lese ich den Broder immer wieder gern. Klar, er polarisiert, und klar, er schiesst über's Ziel. Aber er ist unterhaltsam und nicht immer sooo weit weg von der Wahrheit.
Autor: Burkhard Ihme
« am: 31. März 2007, 22:09:28 »

Quote (selected)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/562410/    - Beim 13. Else-Lasker-Schüler-Forum in Zürich ging es nicht nur freundlich zu. Konflikte gab es bereits im Vorfeld. Interessant der Beitrag vom Deutschlandradio. Zudem passend zu den Personen,  ein kurzer Dialog zwischen Broder und Kreisler !
Und hier die Geschichte in der Schilderung von Henryk M. Broder
Autor: RIK
« am: 12. Dezember 2006, 14:33:14 »

Für die Berliner und Berlin-Besucher, die was anderes erleben mögen, als Weihnachtsmärkte, denen sei das Jüdische Museum empfohlen. Dort gibt es Kunst, Kitsch und Kulinarisches bis zum 31.12.06 beim Chanukka Markt. Täglich von 14-18 h im Garten des Museums. Viel Vergnügen bei Wein und Chanukkaspezialitäten!
Autor: RIK
« am: 02. Dezember 2006, 12:08:07 »

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/562410/    - Beim 13. Else-Lasker-Schüler-Forum in Zürich ging es nicht nur freundlich zu. Konflikte gab es bereits im Vorfeld. Interessant der Beitrag vom Deutschlandradio. Zudem passend zu den Personen,  ein kurzer Dialog zwischen Broder und Kreisler !
Autor: whoknows
« am: 25. September 2006, 14:41:02 »

Und ich bin halt einfach meiner Zeit immer ein bissel voraus. ;) das eine Jahr auf oder ab.... *gg*
 :-*

Guntram, Du hast völlig Recht - und es gibt noch mehr Unterschiede. Der Gerhard Bronner zum Beispiel ist ein totaaaaler Technik-Aficionado, hat immer das allerneueste Keyboard, Computer, Handy, whatever - aber musikalisch versteht er seit den 50er Jahren nicht mehr allzuviel von der Zeit - und will es auch nicht.
Er KÖNNTE - aber er fühlt sich nun mal in seiner Meinung zu Hause. Ich denke, bei GK ist es ebenso - nur halt andere Themen betreffend. Man muss ja nicht bled werden, wenn man alt wird - aber irgendwie starr wird man sehr sehr leicht.