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Herzlich willkommen im Georg Kreisler Forum!

Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Herzlichen Glückwunsch!  (Gelesen 3390 mal)

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Volker2

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Herzlichen Glückwunsch!
« am: 18. Juli 2007, 09:43:15 »
Georg Kreisler, herzlichen Glückwunsch zum 85. Geburtstag und alles Gute von mir ...

und DANKE für all die wunderbaren Lieder!   [smiley=dankk2.gif]



Anbei ein dpa-Bericht, der heute in vielen Zeitungen zu lesen ist:

Wenig zu lachen
Georg Kreisler, Kabarettist und Meister des schwarzen Humors, wird heute 85.

Von Irmgard Schmidmaier (dpa)

Wenn man sich die Welt anschaut, gibt’s eigentlich wenig zum Lachen“, meint Georg Kreisler. Der Kabarettist aus Wien mit US-Staatsbürgerschaft sieht viel Schlechtes auf unserem Planeten: „Wer kann denn lachen über Hunger, Entfremdung oder Armut?“, fragt der politische Liedermacher, der seinen Fans seit „Gemma Tauberln vergiften im Park“ als Meister des schwarzen Humors gilt. Zum Arbeiten regen ihn die düsteren Themen dennoch an, nach wie vor schlägt sich sein politischer Unmut in Liedern und Texten nieder. Seinen heutigen 85.Geburtstag will er, der kürzlich mit seiner Frau von Basel nach Salzburg gezogen ist, nicht groß feiern. „In dem Alter ist das nicht mehr so wichtig“, findet er.

Kreisler kam am 18. Juli 1922 in Wien zur Welt. Der Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts musste die Stadt im März 1938 verlassen. In Los Angeles setzte er seine musikalische Ausbildung fort, wurde US-Bürger, kam als US-Soldat nach Europa zurück und ließ mit einem ersten Soldatenmusical aufhorchen. In New York versuchte er sich Anfang der 50er-Jahre als Nachtclubsänger, stieß mit seinem wienerischen Hang zum Makabren im Big Apple jedoch auf Unverständnis. Der künstlerische Durchbruch gelang ihm, als er 1955 nach Wien zurückkehrte. Er stieg rasch zu einem Großen des musikalischen Kabaretts auf. Boykott und Zensur begleiteten ihn sein Leben lang, gleichzeitig wurde er als einer der tiefsinnigsten und facettenreichsten Kabarettisten gefeiert – auch in Berlin, wo er ab 1976 zum beliebten Publikumsmagnet im Theater „Die Wühlmäuse“ avancierte. Seit den 80er-Jahren verlegte er sich zunehmend aufs Schreiben.

Unzufrieden ist der Altmeister des Genres mit der heutigen Kabarett-Szene: „Wo sind denn Kämpfer für eine Anti-Gesellschaft oder Kräfte gegen das Establishment, da fällt mir niemand ein“, schimpft er. „Die machen entweder Comedy oder sind bei der SPD.“


« Letzte Änderung: 18. Juli 2007, 09:47:22 von Volker2 »

Offline Dorian

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Re: Herzlichen Glückwunsch!
« Antwort #1 am: 18. Juli 2007, 09:44:52 »
Herzlichen Glückwunsch, Herr Kreisler.  :)

Volker2

  • Gast
Re: Herzlichen Glückwunsch!
« Antwort #2 am: 18. Juli 2007, 14:52:56 »
Noch mehr aktuelle Infos über Kreisler:

http://orf.at/070716-14482/14483txt_story.html

Interessant finde ich auch den "Brief nach Wien". Was mich anlässlich des heutigen Jubel-Tages interessieren würde: Kommt denn noch Glückwunsch-Post aus Österreich oder haben die Offiziellen Herrn Kreisler tatsächlich von der Geburtstagsliste gestrichen?
« Letzte Änderung: 18. Juli 2007, 15:40:47 von Stroganoff »

Offline Anke

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Herzlichen Glück-Wunsch!
« Antwort #3 am: 18. Juli 2007, 16:44:38 »
Hallo, liebe Kreisler-Fans und LIEBER GEORG KREISLER,

dieses Forum habe ich heute erst entdeckt und habe mich jetzt eigens dafür angemeldet, um einem meiner größten künstlerischen Idole herzlich zu seinem 85. Geburtstag zu gratulieren!  :)

Ich wünsche Ihnen, falls Sie hier wirklich lesen, in Ihrer neuen "Wahl-Heimat" Salzburg noch viele schöne und auch erfolgreiche Jahre!

Möge Ihnen auch die Anerkennung als Künstler und engagierter Intellektueller zuteil werden, die Ihnen gebührt!


In großer Verehrung,
Anke


P.S. Für alle, die BRalpha (TV) empfangen können:
Heute 20:15 Uhr die Wiederholung eines Interviews mit GK vom 28.2.2003: http://www.br-online.de/alpha/forum/vor0707/20070718.shtml
« Letzte Änderung: 18. Juli 2007, 16:50:29 von Anke »

Offline Stroganoff

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Re: Herzlichen Glückwunsch!
« Antwort #4 am: 22. Juli 2007, 00:42:37 »
Hier ein schöner Geburtstagsgruß an Kreisler: Klick.

Offline whoknows

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Re: Herzlichen Glückwunsch!
« Antwort #5 am: 22. Juli 2007, 10:45:31 »
Sehr Nett, aber inhaltlich falsch (TK wurde nie gefeuert). Und Grebe macht abersowasvonvöllig anderes als GK - erstaunlich, dass man das überhaupt vergleichen WILL.
Ud der Ausdruck "Weiber"...  - ich habe den Eindruck, dass der Typ ziemlich oberflächlich Dinge so frisst, wie sie sich darstellen....

Offline Alexander

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Re: Herzlichen Glückwunsch!
« Antwort #6 am: 22. Juli 2007, 15:16:18 »
Man beachte (zum letzten Link) den Leserkommentar von "Anonymus" und die Antwort drauf!

Off topic zitiert aus dem "Anonymus" Text:
warum Konstantin Wecker, seit er Kind & Frau nicht nur hat, sondern auch ernst nimmt, kaum noch was "vernünftiges" zustande bringt

Also da möchte ich protestieren. (Tu es lieber hier wie dort, ist bei beiden nur ein "Nebenstrang"). Mag sein es gibt seit 1996 von Wecker vieles, was künstlerisch streitbar ist, aber allein die CDs "Brecht" (1998), "Es lebte ein Kind auf den Bäumen" (1999) und "Am Flußufer" (2005) sind mir für ein "kaum was" zu künstlerisch wertvoll.
„Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein.“ (Nikolaus Harnoncourt)

Offline whoknows

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Re: Herzlichen Glückwunsch!
« Antwort #7 am: 22. Juli 2007, 16:24:55 »
Quote (selected)
Tu es lieber hier wie dort, ist bei beiden nur ein "Nebenstrang

Das ist mir zu hoch - was meinstn damit?

Und ja - ist das die Cd mit den Brecht-Vertonungen? - die ist sehr schön gelungen, keine Frage. Extrem schöne Arrangements und Kompositionen - mein Liebling ist das Schiff. (Hat da nicht auch Sandra was draus interpretiert?) Trotzdem: der "klassische Wecker" hat meines Wissens tatsächlich kein neueres Lied geschrieben, das ähnlich einschlägt wie so viele seiner Alten, vielleicht meint er das, der Anonymus? Ich denke schon, dass das mit vielerlei mehr zu tun hat, als "nur" einem anderen Lebensinhalt. Aber ich finde es trotzdem nicht SO unrichtig, dass Wecker, seit er Familienvater ist, und zwar offenbar auch gerne, nicht mehr so manisch an seiner Kunst arbeitet - und so verstehe ich den Brief. Jedenfalls ist nett, dass er Sandra lobt - allein schon deshalb kann ich nicht streiten.  ;)

 

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