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Das Georg Kreisler Forum ist dem Werk des Satirikers, Dichters und Komponisten Georg Kreisler gewidmet. Das Georg Kreisler Forum ist ein Fanprojekt, Sie sind also herzlich eingeladen, Informationen zu Georg Kreisler beizusteuern und an den vielfältigen Diskussionen - auch weit über Georg Kreislers Werk hinaus - teilzunehmen.

"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Der Nachlass in der Akademie der Künste  (Gelesen 4599 mal)

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Offline h-j-urmel

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Der Nachlass in der Akademie der Künste
« am: 21. Juli 2012, 22:56:50 »
Hallo in die Fanrunde! In der Akademie der Künste in Berlin wurde der Nachlass von Georg Kreisler so weit aufbereitet und geordnet, dass die meisten Objekte in deren Lesesaal angeschaut werden können. Einige Teile, hauptsächlich persönliche Briefe, sind gesperrt. In Juni war ich für ein paar Wochen fast täglich im Archiv. Werde möglichst noch oft dort erscheinen, denn es ist wirklich interessant. Zum Besuch im Lesesaal ist eine Anmeldung erforderlich. Gruß h-j-urmel

Offline Heiko

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #1 am: 22. Juli 2012, 17:03:17 »
Hallo Urmel, welcome back!

ich ergänze mal einen dazugehörigen Link:
http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/literatur/index.htm?hg=literatur&we_objectID=7314

Habe zwar aktuell keinen Berlinbesuch vorgesehen, aber nun einen Grund mehr, diesen zu planen.

Gruß Heiko
Nur wer aus der Rolle fällt, rollt aus der Falle.

Offline h-j-urmel

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #2 am: 26. Juli 2012, 14:24:46 »
Hier eine Meldung von der Österreichischen Nationalbibliothek:http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=22704
Demnach erwarb diese 53 Musikhandschriften des verstorbenen Georg Kreisler. Sie waren im Besitz von Topsy Küppers. Bei der Trennung von Topsy Küppers lies Georg Kreisler etliche Kisten voll Material in der vormals gemeinsamen Wohnstätte zurück. So stand es hier mal im Blog. Es dürfte noch viel Material geben, das in den öffentlichen Archiven gut aufgehoben wäre. Bei der Auflistung der Akademie der Künste, Berlin  zu dem Nachlaß von Georg Kreisler ist offensichtlich, welch umfangreiches Material fehlt. Ich habe zwar erfahren, dass Barbara Kreisler-Peters einiges Material nachgeliefert habe und evtl. weiteres dazu kommen soll, es wird aber trotz allem viel verloren sein. Schade, dass der Nachlass zwischen Berlin und Wien zerstückelt wird. Gruß h-j-urmel

Offline Bastian

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #3 am: 26. Juli 2012, 18:35:48 »
Ein etwas verspätetes Wilkommen h-j-urmel! Und vielen Dank für die Nachlass-Hinweise.
Leider hab auch ich dieses Jahr praktisch keine Zeit für einen Berlin-/bzw Wienbesuch. Und ein bisschen Zeit am Stück sollte man schon mitbringen, denk ich.

Ich fänd's aber fein, wenn jemand hier berichten mag! Ein paar Weaner und Baliner haben wir ja im Forum, vielleicht schaut ja mal jemand in einem der Archive vorbei und schreibt was darüber. Ich denke, gerade diejenigen, die es weit haben, würden sich darüber freuen- mich eingeschlossen.

Ja, die Zerstückelung ist sicher schade. Aber vielleicht ist sie in Anbetracht der Lebensführung nur konsequent. Und solange nicht noch ein Kistenfund aus Basel gemeldet wird,... Vielleicht können wir ja hier das ein oder andere zusammentragen.

Grüße und vielen Dank
Bastian

Holdger Platta

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #4 am: 07. März 2013, 21:02:22 »
Können Sie mir helfen? - Ich habe in Erinnerung an Georg Kreisler zu seinem "Tauben vergiften" eine sogenannte Kontrafaktur verfaßt (Titel "Rentner vergiften" - kritisch gerichtet gegen die bundesdeutsche 'Sozialpolitik'), möchte das aber nur veröffentlichen, wenn die Rechte-Inhaber am Kreisler'schen Werk (Barbara Kreisler-Peters?) damit einverstanden sind.
Ob Sie mir mitteilen können, wer da anzusprechen ist - und wie?
Als Referenz nenne ich Konstantin Wecker, der mich persönlich kennt.
Mit herzlichen Grüßen und Dank schon jetzt,
Holdger Platta

Offline h-j-urmel

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #5 am: 07. März 2013, 22:01:47 »
Hallo Holdger,
eine Abwandlung zum "Rentner vergiften im Park" gibt es bereits von Detlev Schönauer. Zu hören auf der CD "Neues aus Jacques Bistro" Ein großer Teil der Rechte wird auf Barbara Kreisler-Peters übergegangen sein. Die Akademie der Künste verwies mich z.B an Barbara Kreisler-Peters, um mir die Gemehmigung zum Kopieren von Kreisler-Reden, von ihr geben zu lassen. Die Adresse von Barbara Kreisler-Peters wurde bei der jüngst von Arte ausgestrahlten Dokumentation laut und deutlich mit Lotte-Lehmann-Promenade in (A-5026) Salzburg genannt. Bin überzeugt, sie wird Dir freundlich antworten, wenn Du dort nachfragst.
Gruß h-j-urmel

Holdger Platta

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Re: Anschrift Barbara Kreisler-Peters
« Antwort #6 am: 09. März 2013, 11:07:08 »
Hallo,

ich danke Dir sehr für die enorm rasche Antwort! Ich probier's also...

Schönes Wochenende,
Holdger Platta

Offline h-j-urmel

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #7 am: 09. März 2013, 16:01:42 »
Nochmals hallo Holdger,
wäre nett von Dir, wenn Du Deinen Text hier veröffentlichst oder schreibst, wo er zu lesen sein wird. Ist doch interessant zu erfahren, wie sich ein Wissenschaftsautor dieser Thematik annimmt.
Gruß h-j-urmel

Holdger Platta

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"Tauben vergiften" und "Rentner vergiften"
« Antwort #8 am: 10. März 2013, 12:18:55 »
Lieber H-J- Urmel,

tja, das ist es ja gerade: ohne O.K. der Rechtserben - befürchte ich jedenfalls! - darf ich nichtmal hier den Text von mir veröffentlichen. Doch vielleicht antwortet Barbara Kreisler-Peters ja bald. Ansonsten müßte ich Dir direkt den Text zuschicken, but: wo/wie finde ich Deine höchstpersönliche Mailanschrift?

Stimmt: bin in der Medienwelt vor allem als Wissenschaftsjournalist unterwegs, aber es gibt auch zahlreiche literarische Veröffentlichungen von mir (Lyrik vor allem). Wer will, kann ja mal unter Platta Bücher rumgoogeln...

Schöne Sonntagsgrüße
Holdger

Offline Bastian

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Re:ntner und Tauben
« Antwort #9 am: 10. März 2013, 14:46:50 »
Hallo Holdger,

ich nehme schon an, dass Du einen solchen Text auch ohne ein Placet hier veröffentlichen dürftest (eigene Schöpfungshöhe und Hinweis auf Original vorausgesetzt). Umdichtungen haben wir ja auch einige hier im Forum, da würde mich Deine natürlich auch interessieren. Hundertprozentig sicher bin ich mir da rechtlich aber nicht. Ich finde den Weg, sie zu kontaktieren, in jedem Fall anständig und gut. Mach das mal, bin gespannt, was kommt.

Du kannst dich auch gerne im Forum registrieren, dann kannst Du Privatnachrichten an andere Mitglieder schreiben und Dich austauschen.

Grüße
Bastian

Hans-Jürgen

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #10 am: 10. März 2013, 19:33:15 »
Guten Abend Holdger,
bei google reicht er Hold einzugeben und der erste Vorschlag lautet Holger Platta. Interessante Bücher, die ich bisher entdecken konnte. Wird hoffentlich nicht zu lange dauern und ich werde eines davon in meinen Händen halten und natürlich dann auch lese. Eine Nachricht mit persönlichen Daten ist bei facebook hinterlegt. Beste Grüße, Hans-Jürgen

Holdger Platta

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #11 am: 14. März 2013, 21:28:20 »
Lieber Bastian (und Ihr anderen),

heute bekam ich Antwort von Frau Kreisler-Peters, daß sie keine Veröffentlichung meiner Neuversion vom "Taubenvergiften" wünscht. Ich denke, das ist zu respektieren (obwohl ich' natürlich schade finde), und bitte, claro, auch Euch darum.
Herzliche Grüße nochmal (und Danke für die Adressenvermittlung!)
Holdger

Hans-Jürgen

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #12 am: 15. März 2013, 18:31:05 »
Hallo Holdger,
und wenn Du Dich einfach an Tom Lehrer anhängst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er etwas dagegen hat. Bei Georg Kreisler war er
doch auch sehr großzügig!
Gruß Habs-Jürgen

Online Burkhard Ihme

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #13 am: 15. März 2013, 20:47:24 »
Vielleicht konnte er ja auch nicht nachweisen, daß sein Lied früher entstanden ist. Auf Platte gab es die Wiener Tauben ja drei Jahre zuvor.

Hans-Jürgen

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #14 am: 19. März 2013, 14:56:14 »
Es war nicht meine Absicht und es ist nicht meine Absicht zu dem Thema Plagiate zu schreiben. Wer 1 und 1 zusammen zählen kann und wer logisch denkt, der wird zu einem eindeutigen Ergebnis kommen. Es soll hier nur eine Anregung sein, dass es nicht unbedingt erforderlich sein muss, in Salzburg eine Genehmigung für die Abwandlung des Liedes mit den Tauben und dem Vergiften zu holen. Man kann die englische Vorlage zu Grunde legen. - Noch kurz zu Daniel Kehlmann und seinen Bemerkungen zur Qualität der Werke des Georg Kreisler. In dem genannten Textbeitrag im "JÜDISCHER ALMANACH" schreibt Daniel Kehlmann an anderer Stelle: "In den späten sechziger und frühen siebziger Jahren erschienen dann Kreislers wichtigste Platten, mit denen er endgültig die Lieder seiner Anfänge wie........ - und auch Tom Lehrer - künstlerisch weit hinter sich ließ."  - Bei einem Vergleich von Georg Kreisler mit Tom Lehrer ist zu bedenken, Tom Lehrer war hauptberuflich Mathematiker und er nahm offensichtlich seine Tätigkeit, obwohl sehr erfolgreich, nicht so wichtig und ernst, dass er nicht, wie Georg Kreisler, bis ins hohe Alter schrieb und komponierte und auftrat. Er hörte auf und verschwand von der Bildfläche. Zwei Persönlichkeiten, die in der ganzen Art überhaupt nicht verglichen werden können, da nur zeitweise auf ähnlichem Feld tätig. Ich stelle mir vor, Tom Lehrer verschwendet keine Gedanken mehr an Tauben in Wien und sonst wo in dieser Welt. Und abschließend zu Georg Kreisler. Bei dem umfassenden Wirken auf sooo vielen Gebieten, spielen zwei, drei Lieder keine gewichtige Rolle, es sei denn Juristen finden ein Betätigungsfeld und es winkt Geld am Horizont.

Online Burkhard Ihme

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Re: Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #15 am: 20. März 2013, 01:37:16 »
Hallo Holdger,
und wenn Du Dich einfach an Tom Lehrer anhängst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er etwas dagegen hat. Bei Georg Kreisler war er
doch auch sehr großzügig!
Gruß Habs-Jürgen
Wenn es dieses Interview wirklich gab (im Internet ist es nicht zu finden), war Tom Lehrer keineswegs großzügig, sondern im Gegenteil sehr verärgert.


Es war nicht meine Absicht und es ist nicht meine Absicht zu dem Thema Plagiate zu schreiben. Wer 1 und 1 zusammen zählen kann und wer logisch denkt, der wird zu einem eindeutigen Ergebnis kommen.
Das halte ich für zu kurz gegriffen. Auch wenn Lehrer in dem verlinkten Interview behauptet, "Poisoning pigeons" schon einige Jahre gesungen zu haben: Ein genaues Veröffentlichungsdatung gibt er nicht preis.
So bewegt sich die Argumentation auf dem Niveau des Gerichtes, das Gary Moore wegen Plagiats im Fall von "Still got the blues" verurteilte:
Es gibt eine ziemlich ähnlich klingende und deutlich ältere Aufnahme eines deutschen Musikers, die nach dessen Aussage "mindestens einmal im Radio gespielt" wurde. Und da Gary Moore bekanntlich immer mal wieder in Deutschland war, ging das Gericht davon aus, er hab das gehört und deshalb 14 Jahre später ein Plagiat begangen.


Im Fall "Poisoning" ist die Argumentation, Lehrer habe das Lied schon vor 1956 geschrieben und Kreisler habe es bei einem Konzert gehört. Beides sind aber völlig unbewiesene Behauptungen.


Sollte ich mal vor Gericht stehen, würde ich von ganzem Herzen hoffen, daß da niemand auf diese Weise 1 und 1 zusammenzählt.
« Letzte Änderung: 20. März 2013, 23:10:49 von Burkhard Ihme »

Hans-Jürgen

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Re: Der Nachlass in der Akademie der Künste
« Antwort #16 am: 20. März 2013, 13:44:32 »
http://home.broadpark.no/~emeyn/tl/kreisler.html
Nur kurz nochmals zu diesem Thema der obige Link. Es geht ja hauptsächlich hier, ob "Rentner vergiften" einer Erlaubnis aus Salzburg bedarf.
Hier jetzt noch der Link zum "Rentner vergiften" von Detlef Schönauer:
http://www.youtube.com/watch?v=nPrzoWLVJIQ
Dieser Text ist natürlich so nah am Kreisler und Schönauer benennt Kreisler, da dürfte ein Kontakt zum Autor eher angebracht sein. Wäre interessant, ob Schönauer das wirklich tat. Es gibt aber so viele Abwandlungen der Originaltexte der unterschiedlichen Lieder, dass ich nicht annehme, die Künstler hätten alle um Genehmigung gebeten. Geäußert hat sich Kreisler öfters zu Vorträgen seiner Lieder durch andere Interpreten. Hatte nichts dagegen mit der Bemerkung, man möge die Gema-Gebühren nicht vergessen.
Einen schönen Tag!

 

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