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"Wenn sich wer öffnet, mach' ich doch nicht zu. Noch einmal frag ich: Was sagst Du?" (Georg Kreisler, "Was sagst Du?")


Autor Thema: Eigene Verzapfungen...  (Gelesen 137206 mal)

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Offline Katinka Koschka

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Eigene Verzapfungen...
« am: 01. August 2003, 08:10:48 »
So...ich versuch hier mal meine Erlkönig-Parodie zusammenzu klamüsern...

DER METZGER

WER REITET SO SPÄT DURCH DEN NÄCHTLICHEN HAIN
ES IST EIN BAUER MIT SEINEM SCHWEIN
ER TRÄGT ES SICHER IN SEINEM ARM
ER HÄLT ES TROCKEN ER HÄLT ES WARM

"MEIN SCHWEIN WAS VERBIRGST DU DEIN RÜSSELGESICHT?"
"SIEHST BAUER DU DEN METZGER NICHT?
DEN METZGER MIT DEM BEIL IN DER HAND?"
"MEIN SCHWEIN ES IST EINE NEBELWAND"

"DU LIEBES SCHWEIN KOMM GEH MIT MIR
GAR SCHÖNE WÜRSTE MACH ICH AUS DIR
MEIN SCHWAGER IST DER BESTE VERKÄUFER IM LAND
MEINE FRAU IST FÜR SCHMERZARMES SCHLACHTEN BEKANNT"

"MEIN BAUER MEIN BAUER UND HÖREST DU NICHT
WAS DER METZGER MIR LEISE VERSPRICHT?"
"SEI RUHIG BLEIB RUHIG MEIN SCHWEIN
DAS KANN DOCH NUR EIN IRRTUM SEIN!"

"WILLST SCHÖNES SCHWEINERL DU MIT MIR GEHEN?
MEINE TÖCHTER WERDEN DICH WÜRZEN SCHÖN
MEINE TÖCHTER WARTEN DA VORN AM HAIN
UND PFEFFERN UND SALZEN DICH BESTENS EIN"

"MEIN BAUER MEIN BAUER UND SIEHST DU NICHT DORT
DES METZGERS TÖCHTER AM FINSTEREN ORT?"
"MEIN SCHWEIN MEIN SCHWEIN ICH SEH ES GENAU
ES SCHEINEN DIE BLEICHEN BIRKEN SO GRAU"

"DU BIST SO LECKER WIE REIZT MICH DEIN FETT
UND BIST DU NICHT WILLIG DANN FANG ICH DICH WEG"

"MEIN BAUER MEIN BAUER JETZT FÄNGT ER MICH EIN
UND KLAUT MIR MEINE INNEREIN!!"

DEM BAUER GRAUSTS ER REITET SCHNELL HEIM
IM ARME HÄLT ER DAS QUIEKENDE SCHWEIN
ERREICHT DEN HOF MIT HUNGER UND DURST
IN SEINEM ARM STATT DES SCHWEINS
EINE WURST...
;)
Apripi -das heißt- apropos, Halli halli hallo

Offline Georg

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #1 am: 01. August 2003, 11:56:36 »
Super  :D *applaus*
Hast du das alles selber gemacht oder einen Teil übernommen ;).
Aber warum wird der Erlkönig so oft umgeschrieben und vorgetragen( Heinz Erhardt, KatinkaKoschka ;)).
Liegt es daran, dass es ein so ernstes Gedicht ist? Ursprünglich, meine ich.
Hat GK eigentlich auch mit dem Erlkönig gearbeitet?

:)
Georg
« Letzte Änderung: 01. August 2003, 11:59:41 von Georg »

Offline Lanie

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #2 am: 01. August 2003, 14:26:51 »
Hoch auf dem Gelben Wagen.

Hoch auf dem Stahlwagen, sitzt ich beim Führer vorn.
Vorwärts die Panzer fahren, laut schmettert die Atellerie.

etc.

Irgendwie ist mir das zu ..naja.

Offline Sandra

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #3 am: 01. August 2003, 15:13:53 »
Katinka, das ist echt grenzgenial! Toll. Gefällt mir wirklich SEHR! Vor allem die Pointe ist herrlich.

Kreisler hat meines Wissens den Erlkönig nur in dem Zensur-Sketch mal kurz angesprochen - ich glaub das ist auf der "Anders als die Anderen"-Platte, bin aber nicht sicher - so ganz parodiert hat er dann ein anderes Gedicht, Schillers "Bürgschaft".

Offline Georg

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #4 am: 01. August 2003, 21:51:22 »
Danke, weist du in welchem Lied?

:)
Georg

Offline Sandra

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #5 am: 02. August 2003, 01:07:39 »
Nicht in einem Lied, in einem Sketch. Danach kommt glaub ich sogar das Lied "Anders als die Andern" - er will ein altes Gedicht vortragen, und wird ständig von einem TV-Menschen unterbrochen, der sagt, dass das nciht mit der Rechtsabteilung abgesprochen ist...

Offline joelli

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #6 am: 02. August 2003, 20:44:40 »
Ich hab die Schüttelreimverion schnell augeschrieben von einem gewissen Franz Billa (oder so ähnlich).

Wer reitet so spät in friedlicher Nacht?
Es ist der Vater mit niedlicher Fracht.
Er wärmt seinen Sohn, dass ihm ehrlich er helf’.
Da erscheint dem Knaben ein herrlicher Elf.
„Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?“
„Hörst, Vater, du denn nicht sein Gedicht?
Und siehst nicht Erlenkönigs Säbel, nein?“
„Mein Sohn, es wird ein Nebel sein!“
„Du liebes Kind, komm zu mir her!
Nebst vielen Spielen gibt’s vieles hier mehr.
Manch bunte Blume an der Woge Strand.
Und güldene Kleider statt Strohgewand.“
„Mein Vater, mein Vater, man schwerlich es hört,
was Erlenkönig mir herrlicher schwört.“
„Sei ruhig, bleib ruhig, ein wenig nur Kind!
Es säuselt nicht Erlkönig, nur Wind!“
„Erscheinst, feiner Knab, wenn ich deute du hier,
meine Töchter eroberst noch heute du dir.
Meine Töchter, nächtens sie führen den Rhein,
dann singen und tanzen die rührenden fein.“
„Mein Vater, und siehst nicht am derben Ort
du Erlkönigs weibliche Erben dort?“
„Mein Sohn, du siehst im Grauen Feen!
Doch lass die Gedanken an Frauen geh’n!“
„Ich liebe dich, mich reizt deine wendig Gestalt!
Doch brauch ich, bist du dicht verständig Gewalt!“
„Sei, Vater, wenn ich von dir scheide belehrt,
Erlenkönig hat mir ein Leide beschert!“
Der Vater reitet, wie ein Kitz geschwind.
Er hält in den Armen das schwitz’ge Kind.
Doch endlich am Hof er zu toben droht.
Das Kind war am Pferde droben tot.      


Offline Sandra

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #7 am: 02. August 2003, 21:20:06 »
Boh. *staun* Das ist wirklich toll. Billa? Never heard.

Ich kenn nur den Schüttelreim von den Bisexuellen (von G.K, übrigens)
Er verwechselt den Penis mit Scheiden
und sagt sich: Scheen is mit Beiden...

Martin

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #8 am: 03. August 2003, 11:46:05 »
Hab hier auch eine Eigenverzapfung, die mir grad in einem Anfall kreativer Blödheit eingefallen ist (inspiriert von einem Text über die Schwierigkeit bestimmte Worte im Deutschen zu reimen. Ich weiß leider nicht mehr von wem der ist, jedenfalls hat ihn der Bronner gestern vorgetragen).

Der Mensch fällt in die Sup-pensch-üssel
Er steigt hinauf gar viele Stufen
und hört von fern die Freunde rufen.
Er klettert flink auf das Gerüst
so froh und munter, wie ers ist.
Dann sinkt hinab er in die Donau
nur mit dem Satz: "I have to go now."

Na ja, ich hab schon einfallsreichere Texte geschrieben, aber ich wollts trotzdem irgendwie anbringen.

Offline Georg

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #9 am: 03. August 2003, 14:26:14 »
Weil wir grad beim Erlkönig sind.
Hier die Fassung von Heinz Erhardt:

Der König Erl
(Frei nach Johann Wolfgang von Frankfurt)

Wer reitet so spät durch Wind und Nacht?
Es ist der Vater. Es ist gleich acht.
Im Arm den Knaben er wohl hält,
er hält ihn warm, denn er ist erkält'.
Halb drei, halb fünf. Es wird schon hell.
Noch immer reitet der Vater schnell.
Erreicht den Hof mit Müh und Not ---
der Knabe lebt, das Pferd ist tot!

Quelle:http://www.heinzerhardt.com/

Kennt jemand hier eigentlich Heinz Erhardt?

:)
Georg

Offline Sandra

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #10 am: 03. August 2003, 20:15:13 »
"Das Leben kommt auf alle Fälle
aus einer Zelle.
Doch manchmal endet's auch - bei Strolchen! -
in einer solchen"
...soviel zum thema Heinz Erhard.
Auch ein ziemlich genialer Mensch, leider viel zu vergessen, heute...

Und der Text, den Bronner vortrug - der mit Donau und I have to go now endet ist von Farkas. Karl Farkas - es gibt noch einen Emigranten Text, der mit englischen Endungen spielt - alles nachzulesen im Band "Weit von Wo" - Emigrantenlyrik.

Offline Katinka Koschka

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #11 am: 06. August 2003, 12:38:54 »
Ich würde ja so gern mal einen Chanson selber schreiben...einen Refrain hab ich schon, aber da müssen ja noch originelle Strophen herumgebastelt werden...

"WANJA ACH WANJA
SCHENK MIR EINEN PIRANHA
ICH HAB DIE DUMMEN GUPPYS SATT
WEIL JEDER AFFE GUPPYS HAT
UND AUCH DIE BUNTEN BARSCHE
GEHN MIR VORBEI AM A :-X :-X "
:-[

Und dann will ich noch das Gedicht "Fußball nebst Abart und Ausartung" vertonen. Es gibt zwar schon eine Vertonung im 3/4 Takt (hat zumindestens der Pianist vom Berlin-TingelTangel gesagt) aber ich will das Ding so nach der "Poli-Ticker"- Masche vertonen (flotter 2/4 Takt) ,weil es in dem Gedicht ziemlich hektisch zugeht... ;D
Apripi -das heißt- apropos, Halli halli hallo

Zuzy

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #12 am: 06. August 2003, 17:39:28 »
Hallo zusammen,

bin neu hier und stelle gleich mal die Frage, was ihr eigentlich vom Willy Astor in Sachen "lustige Dichtungen" haltet, der in Vergleich zu G. Kreisler u. anderen hochbegabten, intellektuellen  Menschen eher eine leichtere Kost seinem Publikum vorwirft. (?)

Von Willy Astor:
(erinnert mich an das Lied "SCHLAG SIE TOT" von G. Kreisler, auch wenn es inhaltlich nicht unbedingt vergleichbar ist)

ALL DAS SCHLAG ICH
(aus: Merci Mausi)

Ich schlag manchmal etwas vor
Schlag die Hasen hinters Ohr
Schlag die Zwiebel bis sie weint
Und die Sonne bis sie scheint

Ich schlag Schlagersänger auch
Mir mit Essen voll den Bauch
Schlag Räder wunderschön
Und die Uhren bis sie stehn

All das schlag ich
Und ganz doll mich
Schub-dubidubidu dubidubidu
Schubidi dub-didu dub-didu

Ich schlag Steine klein zu Sand
Schlag den Reis bis an den Rand
Schlag mir vieles aus dem Kopf
Und die Blumen aus dem Topf

Ich schlag Sahne bis sie steht
Schlag in' Wind rein bis er weht
Schlag die Bäume bis sie blühn
Und die Würmchen bis sie glühn

All das schlag ich
Und ganz doll mich
Schub-dubidubidu dubidubidu
Schubidi dub-didu dub-didu
__________________________

Ich bin der Meinung, dass der Willy Astor nicht unbedingt ein Abkömmling von Heinz Erhardt ist, aber er macht seine Art von Comedy bzw. Kabarett sehr gut u. auch manchmal sehr gesellschaftskritisch (ohne Vergleiche mit irgendwelchen Genies wie E. Kästner od. G.K. usw. anstreben zu wollen).

Ciao.
Z u Z y

Offline Stroganoff

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #13 am: 06. August 2003, 21:20:09 »
Bis auf dieses Lied kenne ich von Astor noch nichts, aber dieses hier gefällt mir eigentlich schon recht sehr. Ich mag vor allem den letzten Vers.

Ach ja: Willkommen im Forum. :)

Offline joelli

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #14 am: 06. August 2003, 21:43:28 »
Quote (selected)
Ich würde ja so gern mal einen Chanson selber schreiben...einen Refrain hab ich schon, aber da müssen ja noch originelle Strophen herumgebastelt werden...


Strophen sind mir leider keine eingefallen, aber Variationen.

"WANJA ACH WANJA
SCHENK MIR EINEN PIRANHA
ICH HAB DIE DUMMEN GUPPYS SATT
WEIL JEDER AFFE GUPPYS HAT
UND AUCH DIE BUNTEN BARSCHE
GEHN MIR VORBEI AM A   "

Ulla, ach, Ulla
Schenk mir einen Schnuller.
Ich hab den blöden Vodka satt
Der Vodka bringt mich noch ins Grab.
Und trink ich zu viel Biere
wird hin mir meine Niere.

„Abel, ach, Abel
jetzt halt endlich den Schnabel!
Ich hab jetzt dein Gerede satt
schalt endlich deine Schnauze ab.
Und stell dein Quatschen ein!“
So sprach einstmals der Kain.

Schüssel, ach, Schüssel
oh schleich dich doch nach Brüssel.
Dein Antlitz ist ganz weiss und matt,
du machst auch alle Armen platt.
Ich sag’s jetzt auch ganz barsch
Du bist ein A...


Gunter, ach, Gunter
hol’  mir doch einen runter.
Ich hab das onanieren satt,
weil ich keinen Orgasmus hab.
Und auch mit wilden Tieren
trau’ ich mich’s nicht probieren.

Offline Katinka Koschka

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #15 am: 07. August 2003, 07:56:15 »
 ;D
Übrigens, das Stück von dem Astor erinnert mich irgendwie an so ein Lied was von Kindern gesungen wurde "all das mag ich und ganz doll mich..." Muß wohl eine Parodie sein... ;D
Apripi -das heißt- apropos, Halli halli hallo

Offline Sandra

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #16 am: 07. August 2003, 10:43:11 »
Hi Zuzy! (Ich find's schön, dass wir immer mehr werden!!) Ich hab imLeben noch nie von dem Willy Astor gehört. Ist das jetzt superungebildet, oder ist der nur in Deutschland bekannt? Wo kann man denn was hören von ihm?

Offline Georg

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #17 am: 07. August 2003, 12:38:14 »
Zu diesem Willy Astor.
Kenn ich, ist ja ein Bayer   ;).
Vorallem gefallen mir seine Wortspiele und Parodien.
Eine sehr bekannte Reihe an Wortspielen sind die Länderspiele:
z.B. Alle sind still, der Tom, der Steffan und ganz zu schweigen von Karl's Ruhe (Karlsruhe).

Der hat schon was drauf und die Lieder die er schreibt, begleitet er dann auf seiner Gitarre. Hat der nicht kürzlich ein Solo-Gitarrenprogramm gemacht?

:)
Georg

Martin

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #18 am: 07. August 2003, 21:56:58 »
Bei allem Respekt vor seinen Kabarett-Programmen (ein Lichtblick im deutschen Fernsehen, leider viel zu selten), ist das beste von Willy Astor seine Gitarrenmusik ("Sound Of Islands I-II"). Hab einen Live-Mitschnitt mal auf 3sat gesehen und werd mir irgendwann die CDs kaufen. Wirklich gut!!!
« Letzte Änderung: 07. August 2003, 21:58:13 von Martin »

Martin

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #19 am: 07. August 2003, 22:01:01 »
Stimmt. Die Wortspiele sind genial! Mir fällt zwar grad keins ein, aber ich kann mich erinnern, dass er ganze Nummern nur aus Wortspielereien zusammen gesetzt hat (und die waren gut). Vielleicht nicht die tiefsinnigsten, aber wirklich klasse

Zuzy

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #20 am: 07. August 2003, 23:30:53 »
@ sandra:

Superungebildet, wenn das so sagen darf, bin eher ich, weil bis vor wenigen Wochen kannte ich nicht mal den Herrn G. Kreisler ! Wirklich ! Aber Spass bei Seite. Ich kann mich am Willy Astor schon seit einigen Jahren begeistern. Und ich habe auch bereits einige Live-Auftritte des "bayerischen Liedermachers" (dabei porodiert er meist bekannte Musiklieder, aber auch viele "akustische Gitarrenspiele") sehen können. Besonders gefällt mich beim Astor, dass er auch das "kleine Publikum" honoriert u. daher nicht nur in Großstädten wie München od. Nürnberg, sondern auch in kleinen Städten wie Amberg od. Weiden (Bayern / Oberpfalz, liegt für mich vor der Tür, wobei man betonen muss, dass hier das Kabarett nicht unbedingt großgeschrieben wird) seine Künste zum Besten gibt.

Infos über Willy Astor:
http://www.willyastor.com
http://www.willy-astor.de

Lebenslauf v. W. Astor:
http://willy-astor.allmusic.de/portraet.htm

Liedtexte gibt's unter:
http://www.willyastor.com/index2.html -> Unter Downloads kann man die Texte lesen.

Offline Sandra

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #21 am: 08. August 2003, 01:17:55 »
Danke schön. Hab mal ein bisschen geguckt - klingt alles ziemlich gut - erinnert mich irgendwie an Josef Hader... kennt Ihr den? Der ist auch oft sehr skurril und hinterfotzig in seinen Texten - wenn auch weniger musisch.

Martin

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #22 am: 11. August 2003, 21:09:44 »
Hader ist genial. Ich kenne kaum jemanden der so wie er einen Lacher an den anderen reihen kann ohne dabei in die Niveaulosigkeit abzufallen. Hab ihn erst einmal gesehen (im Salzburg Stadttheater), aber auch in den Filmen, in denen er dabei ist (also in jeder zweiten österreichischen Kabarettverfilmung) ist er unvergleichbar.

Offline Bassmeister

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #23 am: 09. Dezember 2003, 22:53:38 »
Hat zwar mit Kreisler nichts zu tun, aber für entspannende Stunden, die auch jeder Kreisler-Fan zuweilen erlebt, ist meine Bass-Musik vielleicht auch ganz gut...
Kostenloser Download hier:

http://www2.mp3.de/musik/bands/de/1/225816?param=28|125
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2003, 22:54:58 von Bassmeister »
[size=9]Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht...[/size]

Offline Nilepile

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Re: Eigene Verzapfungen...
« Antwort #24 am: 21. Mai 2004, 12:24:01 »
Über Haustiere und die menschliche Liebe zu denselben ist ja von Kreisler schon einiges schwer zu überbietende gesagt worden (Tauben, Hunde,…)
Katinkas Text über Wanjas Piranha inspiriert dennoch ungemein - ob sich die nachfolgenden Zeilen allerdings als Strophen zum Refrain eignen, sei dabei aber dahingestellt:

Neulich sammelte ein Mann an meiner Wohnungstüre
für das Leben in den Meeren, und er hatte 'ne Broschüre,
die mich informierte über Müll, Chemie und Sprit,
und so gab ich ihm ein paar von meinen Guppies mit.

Auch in China hungern Menschen, das war mir schon längst bekannt,
doch zum Glück kann man ja spenden. Deshalb hab' ich kurzerhand
den Schäferhund des Nachbarn viermal säuberlich geknickt
und als Sperrgut dann den hungernden Chinesen geschickt.

Nilepile.

 

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